Repariert nach Beschädigung

Der Schütze am Neuen Rathaus Hannover hat seinen Bogen wieder

Der Schütze am Neuen Rathaus Hannover hat seinen Bogen wieder Vera Fendel bringt den Bogen an (C) Stadt Hannover

Repariert nach Beschädigung

Der Schütze am Neuen Rathaus Hannover hat seinen Bogen wieder

HANNOVER. Er kann wieder zielen: Seit heute (24. April) hat der „Bogenschütze“ vor dem Neuen Rathaus seinen Bogen wieder. Die mit der Reparatur beauftragte, auf archäologische und kunsthandwerkliche Objekte spezialisierte Restauratorin Vera Fendel (Foto) hat den Bogen wieder angebracht.

Unbekannte Täter hatten Ende Oktober 2017 den Diebstahl gesicherten Bogen des „Bogenschützen“ von Ernst Moritz Geyger vor dem Neuen Rathaus so sehr beschädigt, dass er demontiert werden musste. Der gebrochene Bogen wurde neu verschweißt, die Patinierung angeglichen und eine neue patinierte Bogensehne aufgezogen.

 

Informationen zur Bronzeplastik der „Bogenschütze“

Ernst-Moritz Geyger, 1861 Berlin – 1941 Florenz. 1918 bis 1927 Professur „Meisteratelier Graphik“, Berliner Akademie

Die Bronzeplastik entstand 1895 (nach anderen Angaben 1902). Sie ist das wohl bekannteste Werk des Künstlers. Mehrere Kopien, unter anderem Neustädter Elbufer in Dresden und Schloss Sanssouci in Potsdam. Nach Hannover kam der „Bogenschütze“ durch einen privaten Ankauf „nach 1918“. Erster Standort war die Mauer am Engesohder Friedhof, später am Waterlooplatz (1955) bis sie 1967 vor das Neue Rathaus auf den Trammplatz gesetzt wurde, weil sie dem U-Bahn-Bau im Weg war.

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