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Grundstein für die Sophienschule gelegt.

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Grundstein für die Sophienschule gelegt. Wilfred Feege Grundstein für die Sophienschule gelegt.
Grundstein für die Sophienschule gelegt.

Für den Neubau des Gymnasiums Sophienschule (Stadtteil Zoo) hat Oberbürgermeister Belit Onay heute offiziell den Grundstein gelegt. In zwei Bauabschnitten im Umfang von insgesamt rund 44 Millionen Euro wird bis 2023 die Sophienschule neu gebaut. Im zweiten Bauabschnitt erhält das Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium (KWRG) einen Erweiterungsbau für rund 16 Millionen Euro. Die Fertigstellung des ersten Abschnitts einschließlich des Umzugs der Sophienschule ist für Frühjahr 2021 geplant. Der Entwurf stammt vom Büro Dohle & Lohse Architekten (Braunschweig), den Bau realisiert das Unternehmen Goldbeck. „Der hier entstehende Schulkomplex ist eine wichtige Investition in die Zukunft. Die neue Schule wird hervorragende und zeitgemäße Lernbedingungen bereitstellen. Funktionale Bereiche mit viel Tageslicht werden ausreichenden Raum für die Entfaltung von Kreativität und Vermittlung von Fachwissen bieten“, betonte Oberbürgermeister Onay. „Die gute nachbarschaftliche Zusammenarbeit zwischen Gymnasium Sophienschule und dem Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium ist auch hier deutlich zu betonen. Beide Gymnasien freuen sich auf ihre neuen gemeinschaftlichen Sportflächen, die im zweiten Bauabschnitt gebaut werden.“ Die Schule in der Lüerstraße ersetzt das bisherige denkmalgeschützte Hauptgebäude in der Seelhorststraße, das das erste Gymnasium für Mädchen in Hannover beherbergte. Eine Außenstelle der Schule ist bereits seit 2004 in der Lüerstraße. In dem neuen Gebäude werden 1.368 Schüler*innen der Jahrgangsstufen 5 bis 13 einschließlich Ganztagsbetreuung sowie 100 Lehrkräfte und zehn außerschulische Kräfte Platz finden. Auf dem rund 26.000 Quadratmeter großen Grundstück stehen im Gebäude künftig 11.200 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung. Es entstehen 30 Klassenräume für die Sekundarstufe 1 und 14 Räume für die Oberstufe mit Differenzierungsräumen für gemeinschaftlichen und gesonderten Unterricht. Daneben werden Fachunterrichtsräume, Aula mit Bühne, ein Forum, ein Foyer, eine Mensa, eine Cafeteria und ein Verwaltungsbereich eingerichtet. Gebaut werden zudem eine Dreifeldsporthalle mit einer Tribüne für 280 Zuschauer*innen sowie eine Einfeldsporthalle. Die Sportanlagen werden über eine 100-Meter-Laufbahn und eine Ausdauerlaufbahn, eine Weitsprunganlage, eine Kugelstoßanlage, Rasenspielfelder, ein Beachvolleyballfeld sowie einen Bolzplatz verfügen. Die weiteren Außenanlagen bieten unter anderem Aufenthaltsbereichen, Fahrradabstellplätzen und einen Mensa-Außenbereich. Architektur Das Gebäude der Sophienschule soll ein heller und offen gestalteter Ort werden, der eine einladende Atmosphäre ausstrahlt und Begegnung und Kommunikation fördert sowie Bereiche zum Ausruhen und Verweilen bietet. Der Schulhofbereich ermöglicht allen Jahrgangsstufen ausreichend Bewegungsfreiraum und Rückzugsorte. Der Sportplatz, der gemeinsam mit dem KWRG genutzt wird, wird an der Schnittstelle beider Schulstandorte platziert und bildet so eine optimale Trennung beider Schulkomplexe. Sämtliche Erfordernisse aus barrierefreier Zugänglichkeit und Nutzung von Gebäuden und Freiflächen sowie für diese Nutzung zutreffender Aspekte von Inklusion wurden in der Planung berücksichtigt. Die Neubauten werden in Passivhausbauweise errichtet. Auf der Sporthalle der Sophienschule wird eine PV-Anlage mit einer Leistung von etwa 80 bis 100 Megawattstunden im Jahr. Bauablauf Im ersten Bauabschnitt werden etwa 70 Prozent des Sophienschulen-Neubaus errichtet. Dieser umfasst neben der gesamten Verwaltung alle allgemeinen Unterrichtsräume, die naturwissenschaftlichen Räume, die Mensa, sowie den gesamten Ganztagsbereich. Im zweiten Bauabschnitt werden die Aula, die Cafeteria, die Sporthallen und die Sportplatzflächen, der Haupteingangsbereich mit Forum, diverse Fachunterrichtsräume, sowie die Schulhofflächen fertig gestellt. Zudem erhalt das KWRG einen Erweiterungsbau mit Unterrichtsräumen für die Jahrgänge 5 bis 7 sowie Mensa, Ganztagsbereich und die gesamten Schulhofanlagen. Während der Bauphase steht das Bestandsgebäude in der Lüerstraße weiterhin für die Sophienschule zur Verfügung. Der Interimsschulhof wird sowohl als Schulhoffläche für das Gymnasium als auch für den Sportunterricht genutzt. Weitere Informationen: Namensgeberin für das Gymnasium Sophienschule ist die Kurfürstin Sophie von Hannover. Die Schule ist fünfzügig und wird im laufenden Schuljahr von insgesamt 1.024 Schüler*innen besucht. Es gibt ein breit gefächertes Angebot an Profilen, AGs mit unter anderem musischen und sprachlichen Schwerpunkten sowie Schulpartnerschaften und Kooperationen. Nach einer Machbarkeitsstudie zur Sanierung und dem inklusionsgerechten Ausbau fiel die Entscheidung für einen Neubau am Standort Lüerstraße. Der notwendige Ausbau durch die Rückkehr zu G9 sowohl an der Sophienschule als auch am benachbarten Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium führte zu einem gemeinsamen Projekt in sogenannter öffentlich-privater Partnerschaft (ÖPP). Es fand ein intensives Beteiligungsverfahren zwischen Schule und Verwaltung statt, um ein passgenaues bauliches Angebot im Ausschreibungsverfahren zu erhalten Im alten Gebäude der Sophienschule hängt ein großes Gemälde, das die Kurfürstin gemeinsam mit Gottfried-Wilhelm-Leibniz zeigt. Dies soll auch im Neubau seinen Platz finden.












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