Log in

Kampfmittelbeseitigung im Stadtteil Brink Hafen erfolgreich abgeschlossen

(0 Stimmen)
© Symbolfoto/Archiv: Lothar Schulz 2022 –  Artillerie-Granate im Stadtteil Brink Hafen musste vom Kampfmittelbeseitigungsdienst gesprengt werden © Symbolfoto/Archiv: Lothar Schulz 2022 – Artillerie-Granate im Stadtteil Brink Hafen musste vom Kampfmittelbeseitigungsdienst gesprengt werden

HANNOVER. Auf einem Industriegelände am Kabelkamp im Stadtteil Brink Hafen wurde am Mittwochnachmittag (29.06.) bei Bauarbeiten eine Artillerie-Granate amerikanischer Herkunft aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Der Nahbereich um den Fundort wurde aus Sicherheitsgründen gesperrt. Die weitere Vorgehensweise war von der Feuerwehr mit den Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Niedersachsen abgestimmt worden. Die Granate musste vor Ort gesprengt werden. Ein Sicherheitsbereich mit einem Radius von etwa 500 Metern um den Fundort musste am Donnerstag, den 30. Juni 2022 geräumt werden. Betroffen von der Evakuierungsmaßnahme waren etwa 410 BürgerInnen, die aufgefordert wurden, ihre Häuser und Wohnungen um 17:30 Uhr zu verlassen. Die für die Zeit der Evakuierung zu Verfügung gestellte Unterbringungsmöglichkeit in der Herschelschule wurde von den Bürgerinnen und Bürgern nicht in Anspruch genommen. Lediglich eine Person musste mit einem Krankentransportwagen aus dem Evakuierungsbereich gefahren werden. In diesem wurde sie von den Einsatzkräften während der Maßnahme betreut und versorgt. Um 19.19 Uhr meldeten die Räumkräfte Sicherheit im Evakuierungsgebiet. Die Kampfmittelbeseitiger konnten mit ihren Arbeiten beginnen. Um Schäden in den umliegenden Bereichen zu verhindern wurde die Artillerie-Granate mit Sand und einem Wassersack abgedeckt und nur wenige Minuten später erfolgreich gesprengt. Gegen 19.40 Uhr wurde der Evakuierungsbereich wieder freigegeben. Das im Vorfeld eingerichtete Servicetelefon hat insgesamt 116 Anrufe angenommen.

 

Schreibe einen Kommentar