Aufwendige Suche mit Feuerwehr, Rettungsdienst und Suchhunden

Personensuche im Gleisbereich der Deutschen Bahn in Hannover-Badenstedt

Personensuche im Gleisbereich der Deutschen Bahn in Hannover-Badenstedt Symbolbild © Bernd Günther

Aufwendige Suche mit Feuerwehr, Rettungsdienst und Suchhunden

Personensuche im Gleisbereich der Deutschen Bahn in Hannover-Badenstedt

HANNOVER. Ein Anprall an einer S-Bahn verursachte am Freitag (11.1.2019) eine aufwendige Personensuche in Hannover-Badenstedt. Eine Person konnte nicht gefunden werden.

Gegen 17:10 Uhr bemerkte die Zugführerin der S-Bahn Linie 5 in Richtung Hameln/Paderborn einen Anprall in Höhe Bahnübergang Körtingsdorfer Weg und stoppte umgehend den Zug. Die Zugführerin ging davon aus, dass eine Person angefahren wurde.

Die alarmierten Rettungskräfte suchten sehr großräumig den Bereich entlang der Gleise und den kompletten Zug ab. Hierbei wurden Wärmebildkameras eingesetzt. Die Polizei unterstützte die Suche mithilfe eines Hubschraubers, der ebenfalls das Gelände mit einer Wärmebildkamera absuchte. Weiterhin wurden Suchhunde angefordert. Auch die Hunde vom Deutschen Roten Kreuz und der Johanniter Unfall Hilfe konnten keine Person finden. Daraufhin wurde gegen 19:15 Uhr die Personensuche eingestellt.

Der Bahnverkehr auf dieser Strecke wurde während der Einsatzmaßnahmen in beiden Richtungen voll gesperrt. Die Zugführerin und die rund 200 Fahrgäste in der Bahn wurden seitens der Feuerwehr betreut. Nach Beendigung der Maßnahmen konnte die S-Bahn weiterfahren. Weitere Behinderungen im Bahnverkehr gab es nicht.

Im Einsatz waren rund 50 Einsatzkräfte von Feuerwehr und des Rettungsdienstes.

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