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Polizei Nachrichten aus Hannover vom 11.September 2020

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Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover (C) Ulrich Stamm Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover (C) Ulrich Stamm

HANNOVER.

Hannover-Mitte: Mutmaßlicher mit Messer bewaffneter Drogendealer festgenommen

Eine nicht geringe Menge Drogen haben die Beamten der Polizeistation Raschplatz am Dienstag, 08.09.2020, bei einem 34 Jahre alten Mann an der Fernroder Straße im hannoverschen Stadtteil Mitte festgestellt und beschlagnahmt. Auch sind ein Taschenmesser und mutmaßliches Dealgeld von den Beamten entdeckt worden. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen unerlaubten Handels mit Kokain unter Bereithaltung einer Waffe eingeleitet.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurde der 34-Jährige gegen 14:45 Uhr im Bereich der Sozialstation "Stellwerk" beobachtet, wie er offensichtlich Drogen verkaufte. Bei der Kontrolle stellten die Beamten nicht nur 28,87 Gramm Kokain im Wert von circa 4.300 Euro, sondern auch das mutmaßliche Dealgeld in Höhe von rund 520 Euro sowie ein Taschenmesser fest. Die Polizisten führten beim mutmaßlichen Dealer einen Urin-Test durch, der auf Kokain positiv anschlug.

Der 34-Jährige wurde von den Polizisten ins Polizeigewahrsam gebracht. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hannover wurde er einem Haftrichter vorgeführt, der ihn in U-Haft schickte.

 

Hannover: Mehrere Versammlungen zum Thema Corona angezeigt / Einrichtung eines Bürgertelefons

Der Versammlungsbehörde der Polizeidirektion Hannover sind für Samstag, 12.09.2020, mehrere Versammlungen in der Landeshauptstadt angezeigt worden. Unter anderem finden in der Zeit von 12:00 Uhr bis 20:00 Uhr einige zum Thema Corona statt. In der Folge wird es nach Einschätzungen der Polizei zu Beeinträchtigungen im Individualverkehr kommen. Für Bürgerinnen und Bürger ist am Samstag ab 10:30 Uhr ein Servicetelefon unter der Rufnummer 0511 109-6080 geschaltet.

Eine private Initiative hat den "Walk to freedom" angezeigt. Das Thema lautet: "Die Pandemie ist vorbei - für die sofortige Wiederherstellung unserer Grundrechte". Beginn ist um 13:00 Uhr mit einer Auftaktkundgebung auf dem Waterlooplatz. Der Aufzug wird dann folgende Route nehmen:

Waterlooplatz - Lavesallee - Friederikenplatz - Friedrichswall - Aegidientorplatz - Prinzenstraße - Sophienstraße - An der Börse - Rathenaustraße - Ständehausstraße - Georgstraße - Baringstraße - Osterstraße - Karmarschstraße - Schmiedestraße - Am Marstall - Am Hohen Ufer - Goethestraße - Münzstraße - Goseriede - Kurt-Schumacher-Straße - Lister Meile - Rundestraße - Fernroder Straße - Joachimstraße - Thielenplatz - Theaterstraße - Rathenaustraße - Ständehausstraße - Georgstraße - Georgsplatz.

Am Georgsplatz wollen die Teilnehmenden sich dann mit der angezeigten Versammlung der Gruppe "Selbstbestimmtes Leben", die zum gleichlautenden Thema demonstrieren, zusammenschließen. Diese Versammlung soll von 15:30 Uhr bis 20:00 Uhr abgehalten werden. Die Organisatoren erwarten, dass an dem Aufzug und der stationären Versammlung insgesamt 2000 Menschen teilnehmen werden.

Zu diesen beiden Aktionen sind der Versammlungsbehörde mehrere Gegenversammlungen angezeigt worden.

"Demonstration gegen die Verbreitung von Verschwörungsmythen" ist das Thema der Linksjugend Hannover, die zu einer Versammlung auf dem südlichen Waterlooplatz aufgerufen hat. Von den Organisatoren werden bis zu 200 Teilnehmer erwartet. Die Gruppe "Aufstehen-Gegen-Rassismus" wird sich von 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr unter dem Thema "Sie marschier'n mit Nazis und Faschisten!" am südlichen Opernplatz versammeln. Erwartet werden laut Organisatoren 600 Teilnehmer. Für den Zeitraum von 12:00 Uhr bis 16:00 Uhr hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) zu Versammlungen auf dem Hannah-Arendt-Platz (erwartet werden 300) und Platz der Göttinger Sieben (erwartet werden 500) aufgerufen. Sie stehen unter dem Thema "Für Gesundheitsschutz und gegen Verschwörungstheorien".

Fortlaufend informiert die Polizei Hannover am Samstag auch auf Twitter (@Polizei_H) mit dem Hashtag #h1209 über die versammlungsrechtlichen Aktionen, im Schwerpunkt über die oben genannten.

Außerhalb des Corona-Kontextes sind drei Versammlungen angezeigt. Die Initiative 48 Jahre UJZ Korn plant unter dem Motto "Was tun, weil's brennt! 48 Jahre UJZ Korn - 99 Jahre Rote Hilfe - Immer Antifa" von 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr einen Aufzug, der folgenden Verlauf haben soll: Kornstraße / Ecke Gerhardstraße - Kornstraße - Kopernikusstraße - Engelbosteler Damm - Engelbosteler Damm - Oberstraße - Am Kleinen Felde - Im Moore - Asternstraße - Hahnenstraße - Callinstraße - Schneiderberg - Schaufelder Straße - Platz An der Lutherkirche. Von den Organisatoren werden 300 Teilnehmer erwartet. Ebenfalls eine Kundgebung organisieren "Omas gegen Rechts - Hannover" um 14 Uhr eine Gegenkundgebung am südlichen Opernplatz mit Kundgebung um 15 Uhr geplant.

" Die OMAS GEGEN RECHTS wollen - mit Abstand und Maske - gegen diese völkische und antisemitische Querfront am 12.09. in Hannover ein sichtbares Zeichen setzen. Gemeinsam mit Aufstehen gegen Rassismus und dem VVN/BdA wollen wir zeigen, wofür wir stehen und dass Hannover bunt und immun gegen antidemokratische Hetze ist.

Daher laden wir um 14 Uhr zu einer Gegenveranstaltung auf dem südlichen Opernplatz/Rathenauplatz am Holocaust-Denkmal ein, wo um 15 Uhr unsere Kundgebung stattfindet. "Das PETA Streetteam ruft außerdem von 14:30 Uhr bis 16:30 Uhr zur Versammlung am Kröpcke auf. Thematisiert wird"Haustierhaltung". Die geschilderte Versammlungslage entspricht dem Stand von heute, Donnerstag, 12:00 Uhr. Änderungen sind vorbehalten. Für Bürgerinnen und Bürger schaltet die Polizeidirektion Hannover am Samstag ab 10:30 Uhr ein Servicetelefon. Es ist unter der Rufnummer 0511 109-6080 erreichbar.

 

Zeugenaufruf: Vandalismus am Haltepunkt Bornum - 25.000 EUR Schaden

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde ein Fahrkartenautomat am Haltepunkt Hannover-Bornum mutwillig zerstört.

Gegen Mitternacht gab es drei laute Explosionen im Abstand von je einer Minute. Der Entschärferdienst der Bundespolizei stellte fest, dass vermutlich sogenannte Polenböller benutzt wurden. Diese wurden im Ausgabeschacht und auf dem Display platziert. Wegen der starken Rauchentwicklung im Innern des Automaten rückte die Feuerwehr mit Löschmitteln an.

Der Fahrkartenautomat ist unbrauchbar und muss ersetzt werden. Die Schadenshöhe beträgt rund 25.000 Euro. Eine Nahbereichsfahndung in der Nacht verlief erfolglos.

Zeugenhinweise zur Tat bitte an die Bundespolizei unter der Rufnummer 0511 30365 0.

 

 

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