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Polizei Nachrichten aus Hannover vom 14. Januar 2020

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Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover (C) Ulrich Stamm Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover (C) Ulrich Stamm

HANNOVER.

Schwerer Verkehrsunfall auf der Landesstraße (L) 460

Eine 20 Jahre alte Frau ist bei einem Verkehrsunfall am Montag, 13.01.2020, gegen 08:45 Uhr schwer verletzt worden. Ihr BMW Mini ist zwischen Gestorf (Stadt Springe) und der Kreuzung zur Bundesstraße (B) 3 mit dem VW-Transporter eines 39-Jährigen kollidiert. Nach derzeitigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war die 20-Jährige auf der L 460 (Calenberger Straße) von Gestorf kommend Richtung Schulenburg unterwegs. Im Ausgang einer Rechtskurve geriet sie aus bislang unbekannter Ursache in den Gegenverkehr. Der Mini prallte mit dem herannahenden Transporter zusammen. Bei dem Verkehrsunfall wurde die 20-Jährige schwer verletzt. Sie wurde von einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Der 39-Jährige wurde leicht verletzt. Ein Krankenwagen transportierte auch ihn in eine Klinik. Während der Unfallaufnahme war die L 460 rund dreieinhalb Stunden gesperrt. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf 17.000 Euro.

 

Linden: Laube gerät in Brand - Wer kann Hinweise geben?

Am Sonntagmorgen, 12.01.2020, gegen 06:20 Uhr ist eine Gartenlaube an der Straße Am Lindener Berge in Brand geraten. Aktuell ermitteln die Brandexperten der Polizei Hannover die Ursache und suchen daher Zeugen. Das Feuer wurde durch eine Funkwagenbesatzung gefunden, die zuvor Brandgeruch in der Luft festgestellt hatten. Die Feuerwehr löschte die in Vollbrand stehende Laube - es entstand Totalschaden. Die Schadenshöhe wird auf 15.000 Euro geschätzt. Da die Polizei eine vorsätzliche Brandlegung nicht ausschließen kann, werden Zeugen gesucht, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555 entgegen.

 

Zeugenaufruf Unbekannte setzen Haustür in der Wedemark in Brand

Am vergangenen Wochenende (10.01. bis 11.01.2020) haben Unbekannte eine Holztür eines Einfamilienhauses im Ortsteil Bissendorf angezündet. Das Feuer ist selbstständig erloschen. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte die 64-jährige Bewohnerin am Samstag, 11.01.2020, gegen 11:30 Uhr die Beschädigungen an ihrer Haustür am Westerfeldweg festgestellt und die Polizei benachrichtigt. Bei den ersten Überprüfungen fanden die Ermittler eine Brandbeschädigung von einer Fläche zwei Zentimeter mal 30 Zentimeter vor. Aktuell gegen die Beamten von einer versuchten schweren Brandstiftung aus.

Die Tatzeit kann von Freitag, 10.01.2020, 12:00 Uhr bis Samstag, 11.01.2020, 11:30 Uhr eingegrenzt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 1.500 Euro. Zeugen, die Hinweise zu Verdächtigen oder zur Entstehung des Brandes geben können, wenden sich bitte unter 0511 109-5555 an den Kriminaldauerdienst Hannover.

 

Bissendorf: Werkstatttor durch Feuer beschädigt - Polizei ermittelt wegen Brandstiftung

Am Samstag, 11.01.2020, gegen 02:15 Uhr haben Polizeibeamte während der Streife Flammen an einem Rolltor einer Werkstatt an der Straße Langer Acker festgestellt. Sie haben die Flammen gelöscht und die Kripo alarmiert.. Brandermittler haben heute das Werkstatttor untersucht und gehen von einer vorsätzlichen Brandlegung als Ursache aus. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen in der Nacht von Freitag auf Samstag gemacht haben, melden sich bitte beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555.

 

Sicherer Schulweg: Kinder trainieren und Eltern werden sensibilisiert

Der Schulweg soll sicherer werden - das ist das Ziel einer Aktionswoche, die Vertreter des Polizeikommissariats Stöcken gemeinsam mit den Lehrern und dem Schulelternrat der Grundschule Entenfangweg in Hannover-Ledeburg erarbeitet haben. Er sieht nicht nur Verkehrstrainings für die Kinder vor - auch die Eltern sollen angesprochen werden. Start ist am heutigen Montag (13.01.2020). Bereits vor Weihnachten erhielten die Eltern der Grundschule Entenfangweg Post. Darin wurden sie über das Vorhaben von Polizei und Schule informiert. "Ziel ist es, dass sich die Kinder sicherer durch den Straßenverkehr bewegen können und sie ermutigt werden, ihren Schulweg zu Fuß zu gehen", sagt Heiko Brand. Der Polizeihauptkommissar gehört ebenso wie seine Kolleginnen Polizeioberkommissarin Petra Pössel und Polizeikommissarin Hannah Rother zum Team der Kontaktbeamten des Polizeikommissariats Stöcken. Sie haben an dem Aktionsplan mitgewirkt und werden die Verkehrssicherheitswoche auch vor Ort aktiv begleiten. Damit die Grundschüler sich im Straßenverkehr sicher bewegen, werden die ersten Klassen beispielsweise einen Fußgängerführerschein machen. "Dafür üben wir unter anderem, wie man sicher eine Straße überquert", beschreibt Brand. Am Ende des Trainings steht eine praktische Prüfung - und die Ausgabe des Fußgängerführerscheins.

Eine andere Aufgabe haben die "Großen" in Klasse drei und vier bereits im Vorfeld übernommen. Gemeinsam mit den Kontaktbeamten haben sie "Gelbe Füße" auf den Gehwegen gesprüht. Sie symbolisieren Stellen, an denen Straßen gut eingesehen werden können, um sie sicher zu überqueren. Damit bieten sie Kindern und Erwachsenen eine gute Orientierung auf ihrem Weg zum Ziel. Aber auch die Eltern sollen sich in der Aktionswoche angesprochen fühlen. "Im Stress vor dem Schulbeginn und beim Abholen beobachten wir leider immer auch wieder riskante Fahrmanöver", sagt Brand. Deshalb sollen auch sie in persönlichen Gesprächen während der Bring- und Abholzeiten vor der Schule sensibilisiert werden.

"Uns war es wichtig, dass wir einen Aktionsplan erarbeiten, bei dem alle gemeinsam dazu beitragen, dass der Schulweg sicherer wird", sagt Brand. Die Kontaktbeamten jedenfalls freuen sich auf die Gespräche mit den Eltern und das Fußgängertraining mit den Kindern - für mehr Sicherheit auf dem Schulweg.

 

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