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Polizei Nachrichten aus Hannover vom 14.Mai 2021

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Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover © Ulrich Stamm Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Versammlungsaufzug in der Innenstadt wird durch die Polizei aufgelöst

Für Mittwoch, 12.05.2021, war bei der Polizei eine Eilversammlung mit dem Thema "Israelische Attacken gegen Jerusalem und Gaza" angezeigt worden. Im Laufe der Versammlung wurden zahlreiche Verstöße gegen die vorgeschriebenen Beschränkungen zur Einhaltung des Infektionsschutzes begangen. Die Polizei löste die Versammlung auf.

Um 18:20 Uhr startete eine durch eine Privatperson angezeigte Eilversammlung mit dem Thema "Israelische Attacken gegen Jerusalem und Gaza" am Ernst-August-Platz. Es versammelten sich ca. 550 Personen und zogen durch die Innenstadt zum Steintorplatz. Dort häuften sich um kurz nach 19:00 Uhr die Verstöße gegen den Infektionsschutz. Zahlreiche Personen trugen keine vorgeschriebene Mund-Nasen-Bedeckungen, nahezu alle Versammlungsteilnehmenden verstießen gegen das Abstandsgebot.

 

Durch zwei Personen kam es zu einem versuchten Verbrennen von Israel-Flaggen. Dies wurde durch die eingesetzten Kräfte verhindert. Die Einsatzkräfte identifizierten dazu einen Tatverdächtigen. Gegen ihn und einen derzeit noch unbekannten Täter wurden Strafverfahren wegen der Verletzung von Flaggen und Hoheitszeichen ausländischer Staaten eingeleitet.

Am Steintorplatz versuchte der Aufzug sich mehrfach in Richtung Innenstadt zu bewegen. Auch dies musste die Polizei zum Zwecke des Infektionsschutzes unterbinden. Da der Versammlungsanzeigende und -leiter als Ansprechperson für die Polizei und Bindeglied zu den Versammlungsteilnehmenden fehlte, keinerlei Ordner eingesetzt waren und die Personen den Appellen der Einsatzkräfte zum Einhalten des Infektionsschutzes nicht nachkamen, löste die Polizei die Versammlung gegen 19:30 Uhr auf.

Die Versammlungsteilnehmenden verließen darauf den Steintorplatz. Aus einer Gruppe von ca. zehn ehemals Teilnehmenden kam es im Bereich der Kurt-Schumacher-Straße zu Beleidigungen gegenüber den Einsatzkräften. Bei der anschließenden Kontrolle griffen die Personen die Polizeibeamtinnen und -beamten an.

Im weiteren Verlauf konnten drei Tatverdächtige festgestellt und identifiziert werden. Gegen sie wird wegen der Beleidigung, dem tätlichen Angriff und der Gefangenenbefreiung ermittelt. Gegen 20:15 Uhr befanden sich keine größeren Personengruppen mehr am ehemaligen Versammlungsort. Ein ordnungsgemäß angezeigter Versammlungsaufzug zum Thema "Widerstand zur aktuellen Gewalteskalation in Kolumbien gegen die kolumbianischen Demonstranten und Zivilisten in aktueller Protestwelle", welcher ab 17:00 Uhr im Bereich Linden begann, endete ohne Zwischenfälle wie geplant gegen 20:00 Uhr.

 

Verkehrsunfall an der Hildesheimer Straße - Polizei sucht Zeugen

 

Am Donnerstag, 06.05.2021, sind ein VW und ein BMW an der Kreuzung Hildesheimer Straße/Behnstraße im hannoverschen Stadtteil Wülfel verunfallt. Beide Autofahrer gaben an, dass ihre jeweilige Ampel grün gewesen war. Die Polizei sucht nun Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können.

Am Donnerstagnachmittag war ein grauer VW Golf gegen 16:00 Uhr auf der Hildesheimer Straße in Richtung Mitte unterwegs. Ein weißer BMW 2er befand sich auf dem Linksabbiegerstreifen der Hildesheimer Straße in die Behnstraße. Da der VW in dem Moment die Kreuzung querte, als der BMW in die Behnstraße abbog, kollidierten die beiden Fahrzeuge. Der 44 Jahre alte Fahrer des VW verletzte sich leicht. Der 70-jährige Fahrer des BMW sowie seine 66-jährige Beifahrerin blieben unverletzt.

Bei dem Unfall entstand ein Schaden von circa 3.000 Euro.

Der Fahrer des VW Golf gab bei der Unfallaufnahme an, dass die Ampel der stadteinwärts führenden Fahrstreifen grün gewesen sei. Der Fahrer des BMW äußerte das Gleiche über die Linksabbieger-Ampel in die Behnstraße. Direkt vor ihm sei eine Art Camping-Mobil oder Kastenwagen mit Hildesheimer Kennzeichen abgebogen.

Der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion Hannover sucht nun Zeugen des Unfalls. Sollten Sie den Unfall mitbekommen haben, werden sie gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

 

Hemmingen: Betrunkener Radfahrer gestürzt

 

In Hemmingen ist am Dienstagmorgen, 11.05.2021, ein 70 Jahre alter Mann mit seinem Fahrrad gestürzt. Die Einsatzkräfte vor Ort stellten fest, dass er stark betrunken war. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Am Dienstag gegen 09:00 Uhr fuhr der 70-Jährige mit seinem Fahrrad auf der Göttinger Straße und stürzte. Den Sturz beobachteten eine 23-Jährige und ein 61-jähriger alter Mann und riefen die Polizei. Durch den Sturz erlitt der Radfahrer keine Verletzungen, dennoch stellte die Polizei eine deutliche Alkoholfahne bei dem 70-Jährigen fest. Ein auf freiwilliger Basis durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei dem Radfahrer einen Wert von 3,7 Promille. Auch wenn äußerlich keine Verletzungen sichtbar waren, brachte ein Rettungswagen ihn vorsichtshalber in ein Krankenhaus.

Nach Abschluss der medizinischen Behandlung wurde ihm eine Blutprobe zur Feststellung der tatsächlichen Alkoholisierung entnommen. Zur weiteren Beobachtung verblieb er im Krankenhaus.

Das Polizeikommissariat Ronnenberg hat ein Ermittlungsverfahren wegen der Trunkenheit im Verkehr gegen den 70-Jährigen eingeleitet.

 

Polizei Hannover ermittelt wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung in Lebensmittelfabrik

 

Am Mittwoch, 05.05.2021, hat die Polizei einen Hinweis erhalten, dass in Backwaren eines örtlichen Lebensmittelherstellers Fremdkörper platziert worden seien. Es wurden umfassende Ermittlungen eingeleitet. Der Zentrale Kriminaldienst steht in Kontakt mit dem betroffenen Lebensmittelwerk. Verletzt wurde nach jetzigem Ermittlungsstand niemand.

Am Mittwochmorgen teilte ein Mitarbeiter eines in Hannover ansässigen Lebensmittelwerkes gegen 09:30 Uhr der Polizei mit, dass seit mehreren Monaten wiederholt in Produkten des Werkes Fremdkörper aufgefunden worden seien.

Im Rahmen der sofort angestellten Ermittlungen nahm die Polizei Kontakt zum betroffenen Werk auf und ließ sich über die Vorfälle berichten. Bei den Fremdkörpern handelte es sich z.B. um Metall, Kleberreste oder Holzsplitter. Die Polizei sicherte Spuren, welche derzeit ausgewertet werden.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurden keine Konsumenten durch die Lebensmittel verletzt.

Der Zentrale Kriminaldienst ermittelt jetzt wegen der versuchten gefährlichen Körperverletzung gegen einen derzeit unbekannten Täter. Die bisherigen Ermittlungen deuten auf gezielte Taten eines Einzeltäters hin.

 

Landesstraße (L) 190: Radfahrer verstirbt nach Kollision mit Pkw - Wer kann Hinweise geben?

Am Mittwoch, 12.05.2021, sind ein 83-jähriger Radfahrer und ein Pkw einer gleichaltrigen Fahrerin in einem Kreuzungsbereich in Scherenbostel in der Wedemark miteinander kollidiert. Dabei wurde der Radfahrer tödlich verletzt. Die Polizei sucht nach Zeugen des Unfalls.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover waren eine 83-jährige Seniorin und ihr 89-jähriger Beifahrer gegen 11:15 Uhr mit dem Pkw der Marke Opel die Langenhagener Straße in Scherenbostel in der Wedemark unterwegs. Bei einem Abbiegevorgang nach links in den Fuhrenkamp kollidierte das Auto mit einem 83-jährigen Radfahrer.

In der Folge erlitt der Senior derart schwere Verletzungen, dass er trotz eingeleiteter Rettungsmaßnahmen seinen Verletzungen erlag. Ein Rettungshubschrauber befand sich mit im Einsatz. Die Autofahrerin und ihr 89-jähriger Beifahrer blieben unverletzt. Den Gesamtschaden beziffert die Polizei mit etwa 2000 Euro. Für die Bergungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme musste die L 190 zeitweise vollgesperrt werden. Der Verkehrsunfalldienst Hannover ermittelt nun gegen die Seniorin wegen fahrlässiger Tötung. Da der Polizei bislang keine Hinweise vorliegen, aus welcher Richtung der Radfahrer kam und in welche Richtung er fuhr, sucht die Polizei nun nach Zeugen, die Hinweise zum Hergang des Unfalls geben können. Sie werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

 

Zeugenaufruf: Radfahrer gerät auf Straße und kollidiert mit Auto

Im hannoverschen Stadtteil Vahrenheide ist am Samstag, 08.05.2021, ein Radfahrer bei der Kollision mit einem Auto leicht verletzt worden. Der 40-Jährige war aus bislang ungeklärter Ursache vom Radweg auf die Fahrbahn geraten. Im weiteren Verlauf erfasste ihn eine 47-Jährige mit ihrem Auto. Die Polizei sucht Zeugen des Unfalls. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der 40 Jahre alte Radfahrer am Samstagabend gegen 18:00 Uhr auf einem Radweg am Großen Kolonnenweg in Fahrtrichtung Sahlkamp unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache kam der Radfahrer plötzlich nach links vom Radweg ab und geriet auf den rechten von zwei Fahrstreifen für Kraftfahrzeuge. Dort kollidierte der Radfahrer seitlich mit einem vorbeifahrenden Daimler, der von einer 47-Jährigen gesteuert wurde.

Infolge des Zusammenstoßes stürzte der Radfahrer zu Boden und zog sich leichte Verletzungen zu. Zudem wurde das Auto beschädigt. Ein Alkoholtest ergab bei dem Radfahrer einen Wert von 1,67 Promille. Die Polizei beziffert den Schaden mit rund 2.100 Euro. Möglicherweise trug ein im Bereich des Geh- und Radweges abgestellter E-Scooter zu dem Unfall bei. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu dem Unfall geben können, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Lahe unter Telefon 0511 109-3317 zu melden. Präventionshinweis der Polizei: Losgelöst vom genauen Hergang des Unfalls appelliert die Polizei, nicht mehr genutzte E-Scooter im öffentlichen Verkehrsraum so abzustellen, dass keine anderen Verkehrsteilnehmenden behindert werden. Auch dürfen durch die abgestellten Fahrzeuge keine Rettungswege blockiert werden. Zudem ist anzuraten, E-Scooter in der Nähe von Laternen oder anderen Lichtquellen abzustellen, damit die Fahrzeuge auch in der Dunkelheit rechtzeitig von anderen Verkehrsteilnehmenden wahrgenommen werden können

 

Bundesautobahn (BAB) 2: Wohnmobil brennt nieder

Am Dienstagabend, 11.05.2021, ist ein Wohnmobil auf der BAB 2 in der Ausfahrt zur Raststätte Auetal niedergebrannt. Personen wurden durch das Feuer nicht verletzt. Nach bisherigen Ermittlungen des Zentralen Kriminaldienstes war ein 65-Jähriger am Dienstag gegen 20:50 Uhr auf der BAB 2 in Richtung Berlin unterwegs. Mit seinem Wohnmobil der Marke Ford setzte der Fahrer für einen Überholvorgang an, brach diesen jedoch ab, da schwarzer Rauch aus dem Motorraum aufstieg. Er lenkte das Wohnmobil auf den Standstreifen Höhe der Raststätte Auetal, wo das Fahrzeug anfing zu brennen.

Nachdem der Mann und seine 62-jährige Ehefrau das Fahrzeug unbeschadet verlassen hatten, verständigte der Fahrer die Feuerwehr. Das Wohnmobil stand zwischenzeitlich lichterloh in Flammen und brannte vollständig nieder. Für die Löscharbeiten musste die BAB 2 in Richtung Berlin komplett gesperrt werden und es entstand eine Staulänge von zwischenzeitlich 13 Kilometern. Nach etwa vier Stunden konnte die Autobahn in Richtung Berlin zweispurig frei gegeben werden. Den Gesamtschaden beziffert die Polizei auf etwa 20 000 Euro.

Die Brandermittler des zentralen Kriminaldienstes stellten als Brandursache einen technischen Defekt im Bereich des Motorraumes fest.

 

Informations-Hotline der Präventionsteams der Polizei Hannover für die Bürgerinnen und Bürger "Sie haben Fragen- wir beantworten diese gern"

Am Donnerstag den 20.05.2021, von 10:00 bis 18:00 Uhr, stehen die Präventionsbeauftragten der Polizeiinspektion Hannover, Burgdorf und Garbsen für Fragen der Bürgerinnen und Bürger der Stadt und der Region Hannover erneut telefonisch zur Verfügung.

"Möchten Sie zum richtigen Verhalten im Straßenverkehr, zum Wohnungseinbruchsschutz, über das Themenfeld der Betrugsdelikte (bspw. Falsche Polizeibeamte, Enkeltrick, Falsche Gewinnversprechen, gefälschte SMS-Benachrichtigungen angeblicher Paketzustellungen usw.), Häusliche Gewalt und Stalking, Gefahren im Internet, Vorbeugung von Jugendkriminalität oder mehr informiert werden, dann scheuen Sie sich bitte nicht und rufen Sie uns gerne an", sagt Kriminaloberkommissarin Katrin Baum, Beauftragte für Kriminalprävention der PI Garbsen.

Aufgrund der guten Resonanz der zurückliegenden Monate, wird dieses Angebot auch im Mai fortgesetzt. Rufen Sie uns an: 0511 109-1120

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