Log in

Polizei Nachrichten aus Hannover vom 15.Januar 2020

(0 Stimmen)
Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover (C) Ulrich Stamm Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover (C) Ulrich Stamm

HANNOVER.

Versammlungen am Freitag: Polizei erwartet Verkehrsstörungen

Bei der Versammlungsbehörde der Polizeidirektion Hannover sind für Freitag, 17.01.2020, diverse versammlungsrechtliche Aktionen angezeigt worden. Durch die Versammlungen von Fridays for Future, Parents for Future und Land schafft Verbindung erwartet die Polizei Hannover im gesamten Stadtgebiet massive Verkehrsstörungen. Sie empfiehlt dringend, statt Kraftfahrzeugen alternative Verkehrsmittel zu nutzen und dabei zu berücksichtigen, dass es auch im öffentlichen Nahverkehr - vor allem bei den Bussen - zu Störungen kommen wird. Bei der Versammlungsbehörde der Polizeidirektion Hannover wurden von der Land schafft Verbindung-Bewegung mehrere Trecker-Aufzüge angezeigt, die in diversen Städten und Gemeinden außerhalb der Landeshauptstadt Hannover (unter anderem Garbsen, Wedemark, Uelzen, Bad Münder, Eschershausen, Bad Nenndorf, Celle) starten. Ziel der Teilnehmer ist der Trammplatz, der daher für die Zeit der Versammlung voll gesperrt sein wird. Angezeigt ist diese von 12:00 Uhr bis 15:00 Uhr. Aufgrund der erheblichen Anzahl an erwarteten Treckern sowie Teilnehmern (angezeigt sind mit Stand 13.01.2020 rund 2.000 Fahrzeuge) und der Belegung der Hauptverkehrsstraßen in Hannover muss im gesamten Bereich der Innenstadt in der Zeit von 10:00 Uhr bis mindestens 16:00 Uhr mit massiven Verkehrsstörungen gerechnet werden. Die Polizei geht davon aus, dass diese sich bis 18:00 Uhr auswirken werden. Insbesondere auf den Zufahrtswegen wird es zu temporären, teilweise auch längerfristigen Straßensperrungen kommen. Verkehrsteilnehmer müssen sich auf zum Teil lange Wartezeiten einstellen. Die Polizeidirektion Hannover bittet mit Nachdruck alle Besucher der Innenstadt im aufgeführten Zeitraum öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen oder auf andere Alternativen zurückzugreifen. Dabei muss berücksichtigt werden, dass sich die Behinderungen auch auf den Busverkehr auswirken werden.

 

Bundespolizei vollstreckt bei grenzpolizeilichen Kontrollen mehrere Haftbefehle

Am 13./14.01.2020 konnte die Bundespolizei bei grenzpolizeilichen Kontrollen gleich mehrere offene Fahndungsnotierungen vollstrecken. 1)Am 13.01.2020 wurde ein 29-jähriger rumänischer Fluggast nach Bukarest ermittelt und festgenommen.

Gegen ihn lag ein Vollstreckungshaftbefehl vor. 2018 wegen unerlaubtem Besitz von Betäubungsmitteln zu einer Geldstrafe in Höhe von 150,-EUR verurteilt, beglich er diese nur teilweise. Durch sofortige Zahlung in Höhe von 205,-EUR (inklusive Kosten) konnte der Antritt einer -9-tägigen Restersatzfreiheitsstrafe abgewendet werden.

 

Eine 34-jährige Deutsche aus Adana kommend, konnte am 13.01.2020 eine 91-tägige Restersatzfreiheitsstrafe (ursprünglich 100 Tage) abwenden. 2017 wegen vorsätzlichem Fahren ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe in Höhe von 1.000,-EUR verurteilt, beglich sie diese ebenfalls nur ansatzweise und missachtete auch im weiteren Verlauf die ergangene Ladung zum Haftantritt.

Vor Ort erfolgte die haftbefreiende Zahlung in Höhe von 910,-EUR, demnächst erwartet die Betroffene einen weiteren justiziellen Kostenbescheid in Höhe von 217,-EUR. 3)Am 14.01.2020 erfolgte die Verhaftung eines 29-jährigen Deutschen bei der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle eines Fluges aus Hurghada. 2018 wegen unerlaubtem Entfernen vom Unfallort zu einer Geldstrafe in Höhe von 2.100,-EUR verurteilt, stellte der Betroffene die anfänglichen Teilratenzahlungen ein.

Danach missachtete er auch die ergangene Ladung zum fälligen Strafantritt. Am Flughafen konnte der haftbefreiende Geldbetrag in Höhe von 1.950,-EUR aufgebracht werden und verhinderte einen 65-täglichen Aufenthalt in einer Justizvollzugsanstalt. Weitere justizielle Verfahrenskosten in Höhe von 735,71 EUR sind noch zu begleichen.

 

Wer kann Hinweise zu dem unbekannten Räuber geben?

Die Polizei sucht jetzt öffentlich mit einem Phantombild einen Räuber, der am 01.09.2019, gegen 21:30 Uhr, eine Bäckerei in der Ahornstraße (Mittelfeld) überfallen hat. Sie bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Der bislang unbekannte Mann hat bei der Tat einen Mitarbeiter in der Bäckerei bedroht und Geld gefordert. Der Täter ist etwa 30 bis 35 Jahre alt und zirka 1,75 Meter groß. Die Statur ist schlank mit breitem Kreuz und gebeugter Haltung. Der Täter hat ein osteuropäisches Aussehen und einen osteuropäischen Akzent. An der linken Kopfseite im Bereich der Schläfe ist ein Kreuz tätowiert. Er hat fleckige Zähne und Zahnlücken, die Haut im Gesicht ist durch Akne vernarbt. Zum Zeitpunkt der Tat trug der Mann seine dunklen, glatten Haare als Mittelscheitel, die seitlich und hinten anrasiert waren. Von der gesuchten Person wurde ein Phantombild erstellt, mit dem die Polizei nun öffentlich fahndet. Zeugen, die Hinweise zu der gesuchten Person geben können, werden gebeten sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555 zu melden.

 

 

Schreibe einen Kommentar