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Polizei Nachrichten aus Hannover vom 20.Januar 2020

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Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover (C) Ulrich Stamm Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover (C) Ulrich Stamm

HANNOVER. 

Zeugen nach Brandstiftung im Stadtteil Vahrenheide gesucht

Bislang unbekannte Täter haben in der Nacht zu heute (20.01.2020) einen Pkw an der Plauener Straße angezündet. Nun ermittelt die Kripo Hannover und sucht dringend Zeugen. Kurz nach 02:00 Uhr war ein Zeuge mit seinem Auto entlang der Plauener Straße gefahren. Dabei stellte er den brennenden Seat Ibiza am Straßenrand fest. Beim Eintreffen der alarmierten Rettungskräfte stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand - es wurde vollständig zerstört. Heute haben Kripobeamte den Wagen untersucht und gehen demnach von einer vorsätzlichen Brandlegung aus. Den entstandenen Schaden schätzen sie auf 2.000 Euro. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 entgegen

 

Wohnungsbrand in Seelze - technischer Defekt an Elektroinstallation

In der Nacht zu Sonntag (19.01.2020) ist es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Ulmenstraße zu einem Feuer gekommen. Die 66-jährige Bewohnerin hat bei dem Brand eine Rauchgasvergiftung und Verbrennungen erlitten. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte die Mieterin das Feuer im Wohnzimmer bemerkt und sofort die Rettungskräfte alarmiert. Die Feuerwehr konnte die Seniorin aus der Wohnung retten und den Brand im Wohnzimmer löschen. Dennoch entstand nach polizeilichen Schätzungen ein Schaden von rund 20.000 Euro. Die 66-Jährige kam zur stationären Behandlung in eine Klinik. Heute haben Brandermittler die Wohnung untersucht, um die Ursache des Feuers festzustellen. Die Spezialisten gehen aktuell von einem technischen Defekt an der Elektroinstallation als Ursache des Brandes aus.

 

Autofahrer benutzt widerrechtlich Blaulicht und Martinshorn in der Innenstadt und begeht Fahrerflucht

Ein 30 Jahre alter Mann ist am Sonntagmorgen, 19.01.2020, mit seinem Renault Laguna entlang der Scholvinstraße (Mitte) gefahren. Dabei hat er verbotswidrig Blaulicht und Einsatzhorn verwendet und ist gegen drei geparkte Fahrzeuge geprallt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatte sich eine Streifenbesatzung gegen 08:00 Uhr wegen Streitigkeiten vor einer Gaststätte an der Scholvinstraße aufgehalten. Dabei wurden sie von einem Zeugen auf den Renault Laguna aufmerksam gemacht, da dieser gerade mit eingeschaltetem Horn und Blaulicht, welches sich hinter der Windschutzscheibe befand, in falscher Richtung in die Einbahnstraße der Scholvinstraße gefahren war.

 

Als die beiden Polizisten den Fahrer des Renaults kontrollieren wollten und dazu bereits an dem Wagen standen, fuhr dieser rückwärts auf der Scholvinstraße in Richtung der Straße Am Marstall. Dabei prallte er seitlich gegen drei am Fahrbahnrand geparkte Pkw (Audi A3, Mercedes E-Klasse, Skoda Octavia). An der Einmündung zur Straße Am Marstall stoppte der Fahrer kurz, um anschließend mit hoher Geschwindigkeit in Richtung der Reuterstraße wegzufahren. Ein zwischenzeitlich zur Einmündung gelaufener Beamter konnte sich nur noch durch einen Sprung zur Seite in Sicherheit bringen.

Ansonsten hätte ihn der Renault offenbar erfasst. Da die Polizisten das Kennzeichen des Pkw ablesen sowie den Fahrer gut beschreiben konnten, gelang es den Ermittlern, den 30-Jährigen als Tatverdächtigen zu identifizieren. Auf richterlichen Beschluss wurden seine Wohnung in Garbsen und der bei der Tat verwendete Renault Laguna durchsucht. Dabei fanden die Beamten im Handschuhfach das benutzte Blaulicht und stellten es sicher. Nun ermittelt die Polizei u. a. gegen den Garbsener wegen Fahrerflucht, Gefährdung des Straßenverkehrs sowie der missbräuchlichen Verwendung von Blaulicht und Einsatzhorn. Noch am Sonntag beschlagnahmten die Beamten den Führerschein des 30-Jährigen. Den bei dem Unfall entstandenen Gesamtschaden schätzt die Polizei aktuell auf 10.000 Euro.

 

Hannoveraner ausgeraubt - Wer kann Hinweise geben?

Die Polizei sucht einen Räuber, der am Sonntag, 19.01.2020, gegen 02:40 Uhr, auf offener Straße in Döhren einen 29 Jahre alten Mann überfallen hat. Der 29-Jährige war auf dem Nachhauseweg auf der Landwehrstraße, als ihn ein circa 40 Jahre alter Mann ansprach. Dieser zog eine Schusswaffe und forderte die Herausgabe der Geldbörse. Der 29-Jährige legte daraufhin seine Geldbörse auf den Boden und ging zunächst weiter. Der Angreifer entnahm das Bargeld und warf das Portmonee dem Ausgeraubten hinterher. Dieser sammelte die Geldbörse vom Boden und konnte sich in Sicherheit bringen. Der Räuber ist circa 1,85 Meter groß und circa 40 Jahre alt. Er ist von breiter Statur und hatte einen Bart rund um den Mund. Er trug eine graue Jacke mit Kapuze, die er tief ins Gesicht gezogen hatte.

Wer Hinweise zur Tat oder zum Täter geben kann, meldet sich bei der Polizeiinspektion Süd unter der Rufnummer 0511 109-3620.

 

Volltrunken und mit Cannabis vor der Polizeiwache zusammengebrochen

In der vergangenen Nacht ist ein junger Mann (20) volltrunken vor der Wache der Bundespolizei auf dem Ernst-August-Platz zusammengebrochen. Dabei verletzte er sich am Kopf. Bei der Durchsuchung nach Ausweispapieren fanden die Beamten 1,87 Gramm Cannabiskraut. Da der Asylbewerber aus Somalia sich im kritischen Vollrausch(2,89 Promille) befand, brachten ihn Rettungssanitäter ins Krankenhaus.

 

Zeugenaufruf: Mehrere Züge durch Bewurf beschädigt

Bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag warfen Unbekannte Gegenstände von einer Eisenbahnbrücke nahe Wunstorf. Zwei Güterzüge und eine S-Bahn wurden beschädigt. Bei einem Güterzug wurde der Stromabnehmer stark beschädigt. Der Zug stoppte und konnte nicht mehr weiterfahren. Bei der S-Bahn und einem Güterzug wurden die Frontscheiben beschädigt. Die Tat ereignete sich am Freitag gegen 22:30 Uhr zwischen Wunstorf und Dedensen an der Schienenkreuzung am Mittellandkanalbogen westlich der Autobahn 2. Der oder die Täter warfen Bretter, Steine und andere Gegenstände von der Eisenbahnbrücke. Eine sofort eingeleitete Nahbereichsfahndung verlief erfolglos. Vier Streifenwagen der Bundes- und Landespolizei sowie ein Hubschrauber waren im Einsatz. Die Schadenshöhe ist erheblich, kann aber noch nicht benannt werden. Die Bundespolizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Zeugenhinweise zu verdächtigen Beobachtungen, insbesondere im Bereich der B 441 / Am Leineufer, an die Bundespolizei unter 0511 30365-0.

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