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Polizei Nachrichten aus Hannover vom 24. Juni 2019

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Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover  (C) Ulrich Stamm Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover (C) Ulrich Stamm

HANNOVER.

Zeugen nach Unfallflucht im Stadtteil Davenstedt gesucht

Nachdem eine derzeit unbekannte Autofahrerin vergangenen Montag (17.06.2019) einen Neunjährigen am Geveker Kamp angefahren und dabei leicht verletzt hat, ermittelt die Polizei wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort und sucht dringend Zeugen. Laut Aussage des Schülers hatte er sich am Montag kurz nach 13:00 Uhr am Geveker Kamp im hannoverschen Stadtteil Davenstedt aufgehalten. Um einen Bus zu erreichen, der ihn zu seinem Hort bringen sollte, überquerte er die Straße im Kreuzungsbereich zur Davenstedter Straße bei roter Fußgängerampel. Zeitgleich bog die unbekannte Autofahrerin mit ihrem Wagen von der Davenstedter Straße nach rechts in den Geveker Kamp ein und erfasste dabei den Jungen. Im weiteren Verlauf brachte die Frau den leicht verletzten Neunjährigen zu seinem nahe gelegenen Hort, setzte ihn jedoch einige Meter von der Einrichtung entfernt am Straßenrand ab, ohne sich weiter um das Kind zu kümmern. Nun suchen die Beamten Zeugen, die Hinweise zu der flüchtigen Autofahrerin geben können. Die Gesuchte ist etwa 50 Jahre alt, etwas dicklich, hat braune, schulterlange Haare und spricht gebrochenes Deutsch. Bekleidet war sie mit einem rosa T-Shirt mit Blumenmuster. Bei ihrem Pkw handelt es sich vermutlich um einen roten oder bläulichen VW größerer Bauart. Hinweise zu der Autofahrerin bzw. zu ihrem Fahrzeug nimmt die Polizeiinspektion West unter der Telefonnummer 0511 109-3920 entgegen.

 

Feuer auf Terrasse zieht Wohnhaus in Mitleidenschaft

Am Samstagabend, 22.06.2019, ist es auf einer Terrasse eines Bungalows an der Kühnsstraße (Kirchrode) zu einem Brand gekommen. Die Flammen haben auch das angrenzende Wohnhaus beschädigt. Nach ersten Erkenntnissen hatten Anwohner gegen 20:20 Uhr Feuerschein auf der Terrasse gesehen und daraufhin die Rettungskräfte alarmiert. Die Feuerwehr konnte die Flammen, die ihren Ursprung auf der Terrasse des Bungalows hatten, schnell löschen. Das Feuer hatte jedoch bereits das Gebäude in Mitleidenschaft gezogen. Bewohner waren zur Brandzeit nicht im Haus, die Feuerwehr fand jedoch mehrere Hunde und Katzen, die sie vorsorglich aus dem Gebäude brachte. Experten des Zentralen Kriminaldienstes Hannover haben den Brandort heute untersucht, können die Ursache jedoch nicht mehr abschließend klären. Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf 100 000 Euro.

 

Lehrte: Garage und Pkw durch Feuer zerstört

Am Sonntag, 23.06.2019, ist in einer Garage an der Herman-Löns-Straße ein Feuer ausgebrochen. Der Brand ist offenbar durch einen technischen Defekt an dem in der Garage geparkten Ford Fiesta entstanden. Nach ersten Erkenntnissen hatten die Eigentümer der Garage gegen 19:00 Uhr ein lautes Knallgeräusch vernommen und bei ihrer Nachschau Qualm aus der halbgeöffneten Garage aufsteigen sehen. Als die alarmierten Rettungskräfte vor Ort eintrafen stand der in der Garage geparkte Fiesta bereits in Vollbrand. Der Feuerwehr gelang es jedoch, das Übergreifen der Flammen auf die angrenzenden Garagen zu verhindern. Spezialisten der Kriminalpolizei haben den Brandort heute in Augenschein genommen und gehen von einem technischen Defekt an dem Fahrzeug als Ursache für das Feuer aus. Sie schätzen den entstandenen Schaden auf etwa 20 000 Euro.

 

Bundespolizei vollstreckt gleich zwei Haftbefehle

Am 24.06.2019 wurde ein 45-jähriger Deutscher bei der grenzpolizeilichen Ausreisekontrolle eines Fluges nach Antalya durch die Bundespolizei ermittelt und festgenommen.

Gegen den Betroffenen bestanden gleich zwei aktuelle Haftbefehle wegen Diebstahl und Erschleichen von Leistungen in zwei Fällen.

2018 zu einer Geldstrafe von insgesamt 1.800,- EUR, ersatzweise -135- Tage Haft, verurteilt, beglich er diese jedoch nur teilweise und trat auch die somit fälligen Ersatzfreiheitsstrafen nicht an.

Durch sofortige Zahlung von 1.766, 31 EUR konnte eine -74- tägige Restersatzfreiheitsstrafe abgewendet und die Weiterreise nach Antalya fortsetzt werden.

 

Polizeihauptkommissar Frank Zapf übernimmt Leitung der Wasserschutzpolizei Hannover

von rechts: Wolfgang Horn (Leiter des Zentralen Verkehrsdienstes), Frank Zapf (Leiter Wasserschutzpolizeistation Hannover), Jörg Beensen (Leiter Wasserschutzpolizeiinspektion Oldenburg), Jörg Müller (Vizepräsident der Polizeidirektion Hannover) (C) Polizei Hannover von rechts: Wolfgang Horn (Leiter des Zentralen Verkehrsdienstes), Frank Zapf (Leiter Wasserschutzpolizeistation Hannover), Jörg Beensen (Leiter Wasserschutzpolizeiinspektion Oldenburg), Jörg Müller (Vizepräsident der Polizeidirektion Hannover) (C) Polizei Hannover

 Die Wasserschutzpolizeistation Hannover hat ab sofort einen neuen Leiter. Am heutigen Montag (24.06.2019) übergab Polizeivizepräsident Jörg Müller offiziell die Amtsgeschäfte an Polizeihauptkommissar Frank Zapf. Der 51-Jährige folgt damit auf Hansjörg Liber, der in den wohlverdienten Ruhestand wechselt. Seine Karriere bei der Polizei begann der gebürtige Peiner Frank Zapf zunächst bei der Polizei in Berlin. Dort wurde er nach bestandener dreijähriger Ausbildung 1991 zum Polizeihauptwachtmeister ernannt. Drei Jahre später zog es Zapf zurück in die Heimat und er ließ sich zur Polizeidirektion Hannover versetzen. Hier war er zunächst für das damalige 7. Polizeirevier in Laatzen im Einsatz- und Streifendienst tätig, bevor er sich mit einem Studium an der Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege in Hildesheim für den gehobenen Dienst qualifizierte. Er kehrte als Dienstabteilungsleiter nach Laatzen zurück und wechselte einige Jahre später als Einsatzführer in die Polizeiinspektion Süd. Im Jahr 2009 schließlich kam Zapf zum Zentralen Verkehrsdienst, wo er seitdem mehrere Dienstposten bekleidet hatte. Unter anderem als Dienstabteilungsleiter, Einsatzführer in der spezialisierten Verfügungseinheit und als Ermittler im Verkehrsermittlungsdienst. Seit September 2018 arbeitet Zapf bei der Wasserschutzpolizeistation Hannover, deren Leitung er nun übernommen hat. Dort ist er Vorgesetzter von insgesamt 15 Mitarbeitern. Zuvor hatte diesen Posten Polizeihauptkommissar Hansjörg Liber inne, dieser geht zum 30.06.2019 in den Ruhestand. "Der Zuständigkeitsbereich der Wasserschutzpolizei ist in vielerlei Hinsicht besonders. Deshalb freue ich mich, das Amt des Leiters einem sehr erfahrenen Beamten übertragen zu können", sagte Polizeivizepräsident Jörg Müller bei der Amtsübergabe. Die Wasserschutzpolizeistation ist zuständig für nahezu alle größeren Gewässer im Bereich der Polizeidirektion Hannover. Dazu zählen der Mittellandkanal zwischen den Landesgrenzen zu Nordrhein-Westfahlen und Sachsen-Anhalt, die Leine, die Ihme, die Stichkanäle in Misburg und Linden und das Steinhuder Meer. Die Beamten überwachen dort etwa das Verhalten im Schiffsverkehr, überprüfen die Ausrüstung und Besatzung der Schiffe, nehmen Unfälle auf und verfolgen Straftaten wie Fischwilderei und Gewässerverunreinigung.

 

Zeugenaufruf: Unbekannte rauben Smartphone und Rucksack

Zwei bislang unbekannte Männer haben in der Nacht zu Sonntag (23.06.2019) gegen 00:20 Uhr an der Stadtbahnhaltestelle Messe/Ost zwei junge Erwachsene beraubt. Sie haben ihren Opfern mit einem Schlagring gedroht und ein Smartphone, einen Rucksack und Bargeld erbeutet. Ersten Ermittlungen zufolge hatten die 22-Jährige und ihr 20 Jahre alter Begleiter auf einer Bank an der Stadtbahnhaltestelle gesessen, als zwei maskierte Männer im hinteren Bereich der Station über die Gleise auf den Bahnsteig kletterten und auf die beiden zugingen. Als sie das Paar erreichten, zog einer der Täter den 20-Jährigen von der Bank, drohte ihm mit einem Schlagring und forderte die Herausgabe von Wertsachen. Daraufhin gab der junge Mann dem Räuber etwas Bargeld und sein Smartphone. Der Komplize entriss unterdessen der 22-Jährigen ihren Rucksack. Anschließend flüchtete das Duo zurück über die Gleise in Richtung Kronsberg. Die beiden Beraubten gingen zu einer nahegelegenen Diskothek und riefen von dort aus die Polizei. Bei einer sofort eingeleiteten Fahndung konnten die Täter nicht gestellt werden, allerdings entdeckten die Beamten im Nahbereich das Smartphone und den Rucksack, aus dem das Bargeld gestohlen worden war. Die Polizei bittet nun um Hinweise zu den Räubern. Beide sind etwa 1,80 Meter groß, zwischen 25 und 30 Jahre alt und von kräftiger Statur. Einer der Männer trug zur Tatzeit eine olivgrüne Jacke, eine dunkle Mütze und einen dunklen Schal über der unteren Gesichtshälfte. Sein Komplize war dunkel gekleidet, hatte ein graues Tuch über Mund und Nase gezogen und trug eine sehr enge, dunkle Mütze mit kreisförmigem Muster. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Süd unter der Rufnummer 0511 109 - 3620 zu melden.

 

 

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