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Polizei Nachrichten aus Hannover vom 27.November 2021

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Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover © Ulrich Stamm Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Meistens freut man sich, wenn alte Bekannte zu Besuch kommen... 

In diesem Fall trifft das leider nicht zu. Der 14-Jährige Rüganer, der erst vor einigen Tagen seinen Großvater um 4.000 Euro erleichtert hatte, ist in Hannover erneut "vorstellig" geworden.

Heute war er mit einem Freund gemeinsam im Zug unterwegs, ohne im Besitz eines gültigen Fahrscheins gewesen zu sein. Die Polizei in Stralsund hatte bereits nach ihm gesucht.

Darüber hinaus suchte sich der Junge ausgerechnet den kräftigsten Beamten der Dienstschicht aus, um gegen ihn Widerstand zu leisten. Das gelang natürlich nicht. Bei der Durchsuchung des jugendlichen Intensivtäters fanden die Bundespolizisten dann noch ein so genanntes "Einhandmesser" im Turnschuh versteckt, dessen Besitz eine Straftat nach dem Waffengesetz erfüllt. Nun, mit 14 Jahren, kann man den "polizeilichen Stammkunden" strafrechtlich belangen. Eigentlich freut man sich, wenn alte Bekannte zu Besuch kommen...

 

Fahrkartenautomaten am Bahnhof Ehlershausen gesprengt - Polizei sucht nach Zeugen

Unbekannte Täter haben in der Nacht zu Freitag, 26.11.2021, zwei Fahrkartenautomaten am Bahnhof in Ehlershausen aufgesprengt und Bargeld entwendet. Danach ergriffen die Täter die Flucht. Die Polizei sucht nun nach des Vorfalls.

Nach ersten Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeidirektion Hannover bemerkte ein Zeuge am Freitag gegen 03:15 Uhr im Vorbeifahren an der Bahnstation im Burgdorfer Ortsteil Ehlershausen einen zerstörten Fahrkartenautomaten und verständigte die Polizei. Bei der Überprüfung stellten die Einsatzkräfte fest, dass ein an der Bushaltestelle "Ehlershausen Bahnhof" aufgestellter Fahrkartenautomat auf bislang ungeklärte Art und Weise aufgesprengt wurde. Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist davon auszugehen, dass sich die Tat zwischen 0:50 Uhr und 3:15 Uhr ereignete. Ebenfalls alarmierte Beamtinnen und Beamte der Bundespolizei entdeckten bei der anschließenden Überprüfung der gesamten Bahnstation einen weiteren Fahrkartenautomaten, der offensichtlich gesprengt wurde. Der oder die Täter hatten zudem aus beiden Automaten Bargeld in bislang unbekannter Höhe mitgehen lassen.

Darüber hinaus beschädigte die Sprengung auch einen Unterstand. Die Polizei beziffert den Gesamtschaden mit einer Summe im fünfstelligen Bereich. Zeugen, die Hinweise zu den Taten geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

 

Schwerpunkteinsatz im Kontext "Gewerbe" in der City von Hannover

Am Donnerstag, 25.11.2021, haben Kräfte der Polizeistation Raschplatz zielgerichtete Kontrollen im Bereich Hannover-Mitte durchgeführt. Diverse Friseurgeschäfte erfassten Kontaktdaten unzureichend oder führten gar keine Listen. Das Hygienekonzept war mehrmals auf die Friseursalons nicht zugeschnitten und die Beschäftigten hielten oftmals selbst die geltenden Regeln nicht ein.

Die Polizeikräfte kontrollierten in der Zeit von 15:00 Uhr bis etwa 23:00 Uhr diverse Gewerbegeschäfte im innerstädtischen Bereich. Gleich zu Beginn kontrollierten die Einsatzkräfte einen Friseurbetrieb an der Schmiedestraße und stellten in den Innenräumen fest, dass dort geraucht wurde, da die Geschäftsräume vernebelt waren.

Ein paar Meter weiter in derselben Straße stellten die Beamten und Beamtinnen fest, dass in einem weiteren Friseursalonkeine Kontaktdaten erfasst worden sind und dass deren Hygienekonzept nicht ausreichend war. Die gleichen Verstöße wurden ebenfalls bei einem Friseur um die Ecke festgestellt.

Ein Friseurbetrieb in der Straße "Am Marstall" hatte Glasreiniger als Desinfetktionsmittelersatz im Angebot. In der Goethestraße trugen drei Mitarbeitende und ein Kunde eines Salons keine Mund-Nase-Bedeckung.

Des Weiteren führte auch eine Shisha-Bar an der Goethestraße keine Kontaktdatenerfassung der Gäste durch. Der Barbetrieb bot die Nutzung von Shisha-Pfeifen und den Verkauf an, trotz einer bestehenden Nutzungsuntersagung. Trotz der bereits in der Vergangenheit durchgeführten Kontrollen wurden weiterhin Zuwiderhandlungen festgestellt. Die Betreiber der Lokalitäten zeigten sich jedoch teilweise einsichtig und kooperativ. Die Polizei hat dementsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen die Betroffenen eingeleitet.

 

Hannover-Mitte: Rollstuhlfahrer (48) bei Unfall mit einem Lkw schwer verletzt

Am Freitagmorgen, 26.11.2021, ist ein 48-jähriger Rollstuhlfahrer durch einen Lkw schwer verletzt worden. Der Lkw erfasste den Rollstuhlfahrer beim Einbiegen in die Anlieferungszone. Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr gegen 06:00 Uhr ein 48-Jähriger mit seinem Rollstuhl rückwärts den Gehweg an der Rundestraße in Richtung Fernroder Straße. In Höhe einer Zufahrt zu einem Parkhaus und einer Anlieferungszone kollidierte er mit dem hinteren Teil einer   Sattelzugmaschine mit Auflieger eines 56-jährigen Fahrers.

Der Rollstuhlfahrer wurde noch wenige Meter von dem Lkw mitgezogen. Durch die Kollision erlitt der 48-Jährige schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Derzeit besteht keine Lebensgefahr. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf etwa 1000 Euro. Der Verkehrsunfalldienst hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzunginfolge eines Unfalles eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst unter der Rufnummer 0511 109-1888 zu melden.

 

Erste polizeiliche Bilanz zu Beginn der Weihnachtsmärkte

Mit dem Beginn diverser traditioneller Weihnachtsmärkte im Stadtgebiet von Hannover am 22.11.2021 startete die Polizeidirektion Hannover in einen Präventionseinsatz. Dabei galt und gilt es trotz des erhöhten Besucheraufkommens die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu gewähren und für sie schnell ansprechbar zu sein. Schnelles Einschreiten, knapp zweitausend Aufforderungen, die Mund-Nase-Bedeckung aufzusetzen, Straftaten und Ordnungswidrigkeiten im einstelligen Bereich.

Bei dem diesjährigen Präventionseinsatz zur Vorweihnachtszeit gab es mehrere Gesichtspunkte, die das Handeln der Polizei bestimmten. Einhergehend mit dem erhöhten Besucheraufkommen geht auch ein Anstieg der Alltagskriminalität und der Polizeieinsätze einher. Ebenso muss nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz 2016 für die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher gesorgt werden.

Durch die anhaltende Corona-Pandemie fand der Weihnachtsmarkt unter besonderen und angepassten Bedingungen statt, bei denen die Polizeidirektion Hannover der Region Hannover im Rahmen der Amtshilfe bei der Eindämmung der Pandemie unterstützend zur Seite steht.

Bei dem Durchsetzen der Maßnahmen, um diesen Zielen gerecht zu werden, stießen die eingesetzten Polizeibeamtinnen und -beamten auf ein hohes Maß an Verständnis. Zu Gefährdungssituationen und Straftaten kam es selten. Der Großteil der Besucherinnen und Besucher kam den Aufforderungen - beispielsweise auf dem Weihnachtsmarkt die vorgeschriebene Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen - der Polizei nach. Sieben Verfahren wegen des Verstoßes gegen diese Vorschrift erfasste die Polizei seit Beginn.

Beließen es die Einsatzkräfte bislang bei den meisten der festgestellten Verstöße gegen das Tragen der Bedeckung bei einer einfachen Ansprache, um zu sensibilisieren, werden die Verstöße zukünftig konsequent verfolgt, da die Regelungen nun als bekannt vorausgesetzt werden. Am Dienstag, 23.11.2021, randalierte ein 37-Jähriger am Ernst-August-Platz. Bei der Kontrolle stellten die Einsatzkräfte fest, dass er zwei offene Haftbefehle hatte. Der Randalierer wurde vorläufig festgenommen und in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Am Mittwoch, 24.11.2021, wies sich eine 47-Jährige auf der Lister Meile mit einem falschen Attest aus.

Die Einsatzkräfte leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Gebrauchs eines unrichtigen Gesundheitszeugnisses ein. Am Donnerstag, 25.11.2021, wurden zwei Zivilbeamte bei einer Kontrolle beleidigt und fertigten die jeweiligen Strafanzeigen. Am selben Tag stellten Einsatzkräfte einen 33-Jährigen in der Innenstadt fest, der sein Auto unter Drogeneinfluss fuhr. Ihn erwartet nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren. Mit Blick auf die kommenden Tage weist die Polizei darauf hin, beim Besuch der Weihnachtsmärkte und der Innenstadt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Bereits am Wochenende vor der Öffnung der Märkte sorgte ein erhöhtes Verkehrsaufkommen für lange Staus und dementsprechend Wartezeiten.

Die Polizei entspannte die Situation schließlich durch Verkehrsmaßnahmen. Um dies in den nächsten Tagen zu vermeiden, sollten Bürgerinnen und Bürger mit ihren Fahrzeugen den Innenstadtbereich meiden und beim Besuch während der Öffnungszeiten der Weihnachtsmärkte (täglich von 11:00 Uhr bis 20:00 Uhr) auf Alternativen ausweichen. Für jegliche Belange stehen die Polizei- und Ordnungsdienststreifen auf den Märkten und die Veranstaltungswache in der Schmiedestraße zur Verfügung.

 

Springe: Radfahrer (71) bei Unfall schwer verletzt

Am Donnerstag, 25.11.2021, ist ein Radfahrer durch einen Unfall mit einem Pkw schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr gegen 19:25 Uhr eine 19-jährige Fahrerin mit ihrem Pkw der Marke Fiat Punto die Bürgermeister-Peters-Straße und bog nach links in die Bahnhofstraße ein.

Unmittelbar nach dem Einbiegen kollidierte die 19-jährige Fahrerin mit einem von links querenden 71-jährigen Radfahrer. Der 71-Jährige kam vom Bahnhofsvorplatz und wollte die Bahnhofsstraße queren. Durch den Unfall erlitt der Radfahrer schwere Verletzungen wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Den Gesamtschaden beziffert die Polizei auf etwa 2.100 Euro. Der Verkehrsunfalldienst hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung infolge eines Unfalles eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst unter der Rufnummer 0511 109-1888 zu melden.

 

52-Jähriger nach Kollision mit der Stadtbahn schwer verletzt - Zeugen gesucht

Am Mittwochabend, 24.11.2021, ist ein 52 Jahre alter Mann nach einer Kollision mit einer einfahrenden Stadtbahn an der Haltestelle Feldbuschwende in Hannover-Bemerode schwer verletzt worden. Die Polizei sucht Zeugen zum Unfall. Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover saß der 52-jährige Laatzener gegen 22:05 Uhr auf einer Wartebank der Stadtbahnhaltestelle Feldbuschwende im hannoverschen Stadtteil Bemerode. Als die Stadtbahn der Linie 6 in Fahrtrichtung stadteinwärts in den Haltestellenbereich einfuhr, stand der Mann auf und stürzte plötzlich aus bisher ungeklärter Ursache nach vorne vor die einfahrende Stadtbahn. Dabei erlitt der 52-Jährige schwere Verletzungen. Der 34-jährige Stadtbahnfahrer verständigte sofort die Polizei und den Rettungsdienst. Ein Rettungswagen brachte den Verletzten in ein Krankenhaus. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen und bittet Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen geben können, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

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