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Polizei Nachrichten aus Hannover vom 28. Januar 2020

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Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover (C) Ulrich Stamm Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover (C) Ulrich Stamm

HANNOVER. 

Mahnmal mit Hakenkreuz beschädigt - Wer kann Hinweise geben?

Am Montag, 27.01.2020, gegen 09:50 Uhr haben Polizeibeamte ein Hakenkreuz auf einer jüdischen Gedenktafel an der Petit-Couronne-Straße (Ahlem) festgestellt. Nun sucht die Polizei Zeugen. Die Beamten der Polizeiinspektion West waren am Montagmorgen zur Gedenkstätte in Ahlem gefahren. Dort fanden sie ein in den Stein geritztes, circa 5 cm x 5 cm großes Hakenkreuz am Mahnmal vor. Eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung sowie Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wurde eingeleitet. Die Polizei sucht Zeugen, die in den letzten Tagen verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Wer Hinweise geben kann, meldet sich bitte beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555.

 

Bundespolizei hat den Durchblick und findet verbotenes Messer

Flughafen Hannover: Am 26.01.2020 wurde bei der Luftsicherheitskontrolle eines Fluges nach München durch die Bundespolizei ein verbotener Gegenstand nach dem Waffengesetz festgestellt. Die dort eingesetzten Luftsicherheitsassistenten fanden bei einem 29-jährigen deutschen Fluggast in der Gürtelschnalle des Hosenbundes ein integriertes Faustmesser. Dieser Dolch besitzt eine spitze, beidseitig geschliffene Klinge, ist im geschlossenen Zustand der Gürtelschließe verborgen und täuscht einen harmlosen Gegenstand vor. Nach erfolgter Beschlagnahme konnte der Fluggast seine Reise mit der entsprechenden Strafanzeige im Handgepäck fortsetzen.

 

Bei Grenzübertritt durch die Bundespolizei kurzzeitig verhaftet

Flughafen Hannover: Am 27.01.2020 erfolgte die Verhaftung eines 49-jährigen deutschen Fluggastes bei der grenzpolizeilichen Ausreisekontrolle eines Fluges nach Istanbul-Sabiha Gökcen. Der Betroffene hatte nach Verurteilung wegen falscher Verdächtigung die Geldstrafe in Höhe von 1.800,- EUR nur teilweise getilgt und sich im weiteren Verlauf auch auf die ergangene Ladung zum Strafantritt der ursprünglich 60-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe nicht gestellt. Noch vor Ort wurde der haftbefreiende Geldbetrag in Höhe von 1.127,-EUR (inklusive Kosten) aufgebracht und ersparte ihm dadurch einen Antritt seiner 35-tägigen Restersatzfreiheitsstrafe. Die Flugreise konnte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen sogar noch angetreten werden.

 

Neue Zahlen zu E-Scootern

Die Polizeidirektion Hannover veröffentlicht heute (27.01.2020) ergänzende Zahlen zum neuen Verkehrsmittel E-Scooter. Seit August 2019 hat die Polizei eine Vielzahl von Trunkenheitsfahrten festgestellt. Nachdem die Behörde im September und Oktober vergangenen Jahres jeweils Statistiken im Zusammenhang mit dem Verkehrsmittel E-Scooter veröffentlicht hatte, hat sie diese Zahlen nun aktualisiert. Das Verkehrsdezernat hat demnach 144 Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz registriert. Dies bedeutet, dass für eine für ein E-Scooter erforderliche Haftpflichtversicherung nicht vorlag. Einsatzkräfte stellten bei ihren Verkehrskontrollen mit 245 (Mitte Oktober: 117) eine Vielzahl von E-Scooter-Fahrern fest, die unter dem Einfluss alkoholischer Getränke standen. Dabei führten 153 Fahrer das Elektrokleinstfahrzeug mit einem Promillewert von über 1,1 bzw. waren an einem Verkehrsunfall mit einem geringeren Wert beteiligt oder wiesen entsprechende Ausfallerscheinungen auf. Bei den Fahrten unter Einfluss von Betäubungsmitteln registrierte den Beamten insgesamt 22 Verstöße. Aktuelle Zahlen zu Verkehrsunfällen veröffentlicht die Polizeidirektion Hannover aufgrund der noch nicht veröffentlichten Verkehrsstatistik bewusst nicht.

 

Zeugenaufruf: Frau bei Verkehrsunfall lebensgefährlich verletzt

Bei einem Verkehrsunfall ist am Sonntag, 26.01.2020, eine 29 Jahre alte Frau lebensgefährlich verletzt worden. Sie ist auf der Bundesautobahn (BAB) 2 zwischen den Anschlussstellen Lehrte Ost und Hämelerwald von der Fahrbahn abgekommen. Nach derzeitigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war die 29-Jährige mit einem Opel Astra gegen 21:30 Uhr in Richtung Berlin unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet die Frau mit ihrem Wagen nach links von der Fahrbahn ab und schrammte an der Schutzplanke entlang. Infolge einer Lenkbewegung schleuderte das Auto dann nach rechts und kollidierte mit der gegenüberliegenden Seitenschutzplanke. Im Grünbereich vor einem Wildschutzzaun kam der Opel dann zum Stehen. Die Fahrerin wurde eingeklemmt und musste von Rettungskräften befreit werden. Bei dem Verkehrsunfall wurde die Fahrerin lebensgefährlich verletzt. Sie wurde in Begleitung eines Notarztes mit einem Rettungswagen in eine Klinik transportiert. Während der Unfallaufnahme war der Autobahnabschnitt teilweise voll gesperrt. Gegen 02:00 Uhr wurde die Strecke wieder vollständig freigegeben. Der entstandene Sachschaden liegt schätzungsweise bei 5.000 Euro. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. Zeugen, die Hinweise zum Unfall gegeben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

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