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Polizei Nachrichten aus Hannover vom 30.Juni 2020

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Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover (C) Ulrich Stamm Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover (C) Ulrich Stamm

HANNOVER.

Präsenzmaßnahmen der Polizeiinspektion Hannover-Mitte am Wochenende

Von Freitag, 26.06.2020, bis Sonntag, 28.06.2020, haben Beamte der Polizeiinspektion Hannover-Mitte Kontrollen in der hannoverschen Innenstadt durchgeführt. Dabei sind verschiedene Straftaten und zahlreiche Ordnungswidrigkeiten festgestellt worden. Zu Fuß und auf vier Rädern zogen die Beamten der Polizeiinspektion Hannover-Mitte am vergangenen Wochenende durch die Innenstadt und kontrollierten vor dem Hintergrund diverser Beschwerden und weiterer Corona-Lockerungen die Einhaltung der sogenannten Corona-Regelungen. Die Schwerpunkte wurden dabei auf die Bereiche rund um den Bahnhof (bahnhof.sicher) sowie das Steintor (Sondereinsatz Steintor/Marstall) gesetzt. Nach konkreten Hinweisen und Beschwerden wurden auch sogenannte Shisha-Bars und diverse Kneipen in Augenschein genommen. Während die Corona-Auflagen in den Shisha-Bars generell eingehalten wurden, konnten die Abstandsregeln in einigen Gaststätten nicht gewährleistet werden. Eine Lokalität am Holzmarkt wurde daher noch am selben Abend geschlossen. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen zum Jugendschutz wurde am Wochenende eine Vielzahl Heranwachsender kontrolliert. Dabei wurden 150 Identitätsfeststellungen und diverse Alkoholtests durchgeführt und 42 Platzverweise erteilt. Sechs Minderjährige wurden durch die Polizeibeamten nach Hause oder zur Wache gebracht und den Erziehungsberechtigten übergeben. Darüber hinaus warfen die Polizisten einen prüfenden Blick auf die Autotuning- und Poserszene und leiteten fünf Ordnungswidrigkeitsverfahren ein. Zudem wurden 35 Parkverstöße sowie zwei Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. Die Polizeibeamten stellten außerdem fünf Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz - Besitz bzw. Handel von Marihuana - fest und leiteten entsprechende Verfahren ein.

 

Neustadt am Rübenberge-Mardorf: Radfahrerin bei Kollision mit Kradfahrer schwer verletzt

Am Sonntagabend, 28.06.2020, ist es an der Einmündung der Kreisstraße (K) 347 zur Straße Alte Moorhütte im Ortsteil Mardorf zu einem Verkehrsunfall zwischen einer 33-jährige Radfahrerin und einem 20-jährigen Kradfahrer gekommen. Die Frau hatte beim Abbiegen nach links die Vorfahrt des Kradfahrers missachtet. Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr die 33-Jährige mit ihrem Fahrrad (La Strada) gegen 21:05 Uhr die Straße Alte Moorhütte in Richtung der K 347 entlang. An der Einmündung fuhr sie zunächst links an einem Fahrbahnteiler vorbei, um dann nach links auf die K 347 abzubiegen. Von links nährte sich der vorfahrtsberechtigte 22-Jährige mit seiner Yamaha, welcher die K 347 aus Mardorf kommend in Richtung Neustadt befuhr. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, wodurch beide Personen stürzten. Die Radfahrerin wurde schwer verletzt. Der eingesetzte Rettungshubschrauber flog sie in ein Krankenhaus. Der Kradfahrer zog sich leichte Verletzungen zu. Da es Anzeichen für eine Beeinflussung von Betäubungsmittel beim 20-Jährigen gab, wurde ihm durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen. Das Ergebnis steht noch aus. Den entstandenen Sachschaden schätzen die Beamten auf 1.100 Euro. Während der Unfallaufnahme musste die K 347 voll gesperrt werden.

 

Linden-Nord: Präventionseinsatz der Polizei

Im Bereich Küchengarten, Limmerstraße, dem FAUST-Gelände sowie entlang der Leine und der Ihme sind in den späten Abend- und Nachtstunden der vergangenen Wochen zunehmend lautstarke Personengruppen aufgefallen. Vermehrt haben sich daher Anwohner an die Polizei gewandt, die dem Geschehen nunmehr am vergangenen Wochenende (26.06.2020 bis 28.06.2020) mit einem Sondereinsatz begegnet ist. Nach derzeitigem Erkenntnisstand der einsatzführenden Polizeiinspektion Hannover-West sind auch an diesem sommerlichen Wochenende in Linden-Nord zahlreiche (Klein-) Gruppen von meist alkoholisierten Heranwachsenden sowie jungen Erwachsenen festgestellt worden.

Es gab erneut diverse Anwohnerbeschwerden über Ruhestörungen durch einige Personengruppen und laute Musik. Die Kräfte der Polizei unterstützten die von der Landeshauptstadt Hannover grundsätzlich eingesetzten privaten Sicherheitsdienste. Sie sprachen lärmende Personen an und lösten größere Personengruppen auf. Insbesondere im Bereich der Limmerstraße war das Personenaufkommen so groß, dass Rettungswege sowie Gleisanlagen nicht freigehalten wurden.

Auch Schutzmaßnahmen im Sinne der Niedersächsischen Corona-Verordnung wurden nicht konsequent eingehalten. Ein Kiosk in der Limmerstraße musste am Samstag (27.06.2020) gegen 02:25 Uhr durch die Polizei geschlossen werden. Ebenfalls schließen musste ein Restaurant am Sonntag (28.06.2020) gegen 04:00 Uhr in der Limmerstraße, da es bis dahin trotz mehrfacher Ermahnung der Gäste und Androhung der Schließung nicht zur Ruhe gekommen ist. Insgesamt führten die eingesetzten Beamten fünf Platzverweise und 84 Gefährderansprachen durch. Die Mehrzahl der angesprochenen Personen zeigten sich jedoch einsichtig und kooperativ.

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