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Polizei Nachrichten aus Hannover vom 7.September 2020

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Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover (C) Ulrich Stamm Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover (C) Ulrich Stamm

HANNOVER.

Hannover-Vinnhorst: 27-Jähriger bei Auseinandersetzung durch Bekannten schwer verletzt

Bei einer heftigen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern ist am Sonntag, 06.09.2020, in Hannover-Vinnhorst ein 27-Jähriger schwer verletzt worden. In dem Streit ist ein 37-Jähriger plötzlich mit einem Schneidwerkzeug auf den Mann losgegangen. Nach einer kurzen Flucht ist der Verdächtige festgenommen worden. Nach ersten Erkenntnissen war es am Sonntag kurz vor 09:30 Uhr zwischen beiden Männern auf dem Hinterhof eines Hauses in der Schulenburger Landstraße zu einem Streit gekommen. Der Grund dafür war zunächst unklar. Der 37-Jährige zückte ein Schneidwerkzeug und griff sein Gegenüber damit mehrfach an. Der 27-Jährige erlitt dabei Schnittverletzungen an beiden Armen und im Nacken. Ein Rettungswagen brachte ihn in Begleitung eines Notarztes schwer verletzt ins Krankenhaus. Nach der Tat ergriff der Angreifer die Flucht in zunächst unbekannte Richtung. Die Polizei leitete sofort eine Fahndung ein, die unter anderem auch durch einen Hubschrauber aus der Luft unterstützt wurde. Wenig später konnte der Tatverdächtige im Bereich der Wiesenauer Straße festgenommen werden. Er kam ins Polizeigewahrsam. Ein Atemalkoholtest zeigte einen Wert von 2,0 Promille. Die Tatwaffe blieb zunächst verschwunden. Auf eine richterliche Anordnung hin durchsuchte die Polizei ein Zimmer in einer Wohnung in der Schulenburger Landstraße, in dem sich der Tatverdächtige regelmäßig aufhielt. Dabei stießen die Beamten auf eine nicht geringe Menge diverser Drogen. Gegen den 37-Jährigen wird nun nicht nur wegen gefährlicher Körperverletzung, sondern auch wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln ermittelt.

 

Zwei Verletzte bei Pkw-Kollision in Hannover-Bornum: Polizei sucht nach Zeugen

Bei der Kollision zweier Autos in einem Kreisverkehr in Hannover-Bornum sind am Freitagabend, 04.09.2020, die beiden Fahrer leicht verletzt worden. Da beide Männer bei der Unfallaufnahme angegeben haben, bei Grün gefahren zu sein, sucht die Polizei jetzt nach weiteren Zeugen. Nach ersten Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr ein 45-Jähriger mit seinem BMW 250i am Freitag gegen 21:30 Uhr den linken Fahrstreifen der Bundesstraße 65 (Bückeburger Allee) aus Richtung Empelde kommend in stadteinwärtige Richtung. Als er den Tönniesbergkreisel erreichte, zeigte die Ampel laut seinen Angaben Grün, sodass er in den Kreisverkehr einfuhr.

In diesem Moment kollidierte er jedoch mit dem von links kommenden Mercedes-Benz E200d eines 47-Jährige, der von der Bückeburger Allee kommend den Kreisverkehr in Richtung Hamelner Chaussee verlassen wollte. Bei der Unfallaufnahme beteuerte auch der 47-Jährige, dass die Ampel für ihn Grün gezeigt hätte. Beide Fahrer erlitten bei dem Zusammenstoß leichte Verletzungen. Der 45-Jährige wurde zur Behandlung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei bezifferte den entstandenen Sachschaden mit rund 10.000 Euro. Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter Telefon 0511 109-1888 zu melden. Von Interesse sind insbesondere Hinweise zur Ampelschaltung zum Zeitpunkt des Unfalls.

 

Tätlicher Angriff: Flaschenwurf auf Journalisten und Polizeibeamte bei Kontrolle in Hannover-Mitte

Am Rande einer routinemäßigen Kontrolle zweier Personen in Hannover-Mitte ist es am frühen Samstagmorgen, 05.09.2020, zu einem Flaschenwurf gekommen. Weil die Flasche ihr Ziel verfehlt hat, blieben zwei Polizeibeamte und ein Kamerateam, das die Kontrollen begleitete, unverletzt. Wenig später ist ein Tatverdächtiger ermittelt worden. Nach ersten Erkenntnissen wollte eine Funkstreifenbesatzung am Samstag gegen 02:15 Uhr am Opernplatz in Hannover-Mitte zwei Personen einer insgesamt achtköpfigen Gruppe kontrollieren. Dabei wurden die Beamten von einem Kamerateam begleitet, das von der Arbeit der Polizei berichten wollte. Zu Beginn der Kontrolle entfernten sich die sechs Personen, die nicht von der Maßnahme betroffen waren, einige Meter von der Stelle und pöbelten bereits in Richtung der Journalisten. Nachdem die Kontrolle beendet war, flog aus Richtung der Gruppe eine Flasche, die nur knapp den Kopf einer Journalistin verfehlte und auf dem Boden landete. Die Polizei konnte einen 26-Jährigen als Tatverdächtigen ermitteln. Er kam ins Polizeigewahrsam. Ein Atemalkoholtest ergab 1,10 Promille. Gegen ihn wird nun wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte ermittelt.

 

Mit Gegenstand auf 30-Jährigen eingeprügelt: Polizei ermittelt wegen versuchten Totschlags

Ein Streit zwischen zwei Männern ist in der Nacht zu Sonntag, 06.09.2020, in einer Wohnung in Oberricklingen aus dem Ruder gelaufen. Einem 30-Jährigen ist dabei mit einer Waffe mehrfach gegen den Kopf geschlagen worden, so dass dieser schwere Verletzungen erlitten hat. Die Polizei hat einen Tatverdächtigen festgenommen und Ermittlungen wegen versuchten Totschlags eingeleitet. Nach ersten Erkenntnissen war der 30-Jährige mit seinem 36 Jahre alten Mitbewohner am Sonntag kurz nach 00:30 Uhr in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Oberricklingen aus bislang ungeklärter Ursache in Streit geraten. Eine Nachbarin, die plötzlich Schreie vernahm, verständigte die Polizei. Als diese eintraf, öffnete den Beamten der stark blutende 30-Jährige die Tür. In der Wohnung stießen die Einsatzkräfte auf den 36-Jährigen, der schließlich auch die Beamten attackierte. Ein Polizist erlitt dabei eine Kopfverletzung, war nach einer Behandlung im Krankenhaus jedoch weiter dienstfähig.

 

Letztlich konnte der Tatverdächtige überwältigt und festgenommen werden. Der Schwerverletzte kam zur Behandlung ins Krankenhaus, der mutmaßliche Täter wurde zunächst ins Polizeigewahrsam gebracht. Am Montag soll der Tatverdächtige einem Haftrichter vorgeführt werden.

Bei einer ersten Befragung gab der Verletzte an, dass er von seinem Gegenüber mit einer Schlagwaffe attackiert worden war. Durch die Schläge erlitt er schwere Kopfverletzungen. In der Wohnung konnten die Beamten die mutmaßliche Tatwaffe finden. Beide Männer waren zum Tatzeitpunkt betrunken. Ein Atemalkoholtest bei dem 30-Jährigen ergab rund zwei Promille. Das Ergebnis des mutmaßlichen Täters lag zunächst nicht vor. Zeugen, die Hinweise zu der Tat geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter Telefon 0511 109-5555 zu melden.

 

Calenberger Neustadt: 26-jähriger Randalierer widersetzt sich Polizei und verletzt drei Beamte

Ein 26 Jahre alter Hannoveraner hat in der Nacht zu Samstag, 05.09.2020, erst einen Fahrkartenautomaten an einem Bahnsteig in der Calenberger Neustadt und wenig später auch mehrere Polizeibeamte attackiert. Der Mann ist ins Polizeigewahrsam gebracht worden. Ein Atemalkoholtest hat bei ihm einen Wert von 2,11 Promille ergeben. Ein Bürger machte am Samstag gegen 02:20 Uhr die Besatzung eines Funkstreifenwagens am Goethekreisel darauf aufmerksam, dass ein Mann auf dem dortigen Hochbahnsteig der Stadtbahn randaliert. Als die Beamten dort eintrafen, trat der Randalierer gerade mit voller Kraft gegen einen Fahrkartenautomaten, der beschädigt wurde. Als der 26-Jährige den Hochbahnsteig verlassen wollte, forderten ihn die Beamten auf, stehenzubleiben. Der Mann ergriff jedoch die Flucht, sprang dazu auf die Gleise und versuchte die Goethestraße zu überqueren. Auf der Fahrbahn konnte er jedoch von den Einsatzkräften festgehalten werden. Da er sich mit Hilfe von Schlägen loszureißen versuchte, wurden ihm schließlich Handfesseln angelegt. Dabei trat er mehrfach gezielt in Richtung der Beamten.

Zur Verhinderung weiterer Straftaten kam der 26-Jährige ins Polizeigewahrsam. Ein Alkoholtest ergab bei ihm einen Wert von 2,11 Promille. Aufgrund des heftigen Widerstands erlitten drei Polizeibeamte (21, 25, 37 Jahre) leichte Verletzungen. Sie konnten ihren Dienst jedoch fortsetzen. Gegen den Mann wird nun wegen Sachbeschädigung und Widerstands gegen Polizeibeamte ermittelt.

 

Zeugenaufruf: Exhibitionistische Handlungen im Zug zwischen Fulda und Göttingen

Am Samstagmorgen fuhr eine junge Frau (23) mit dem Zug von Fulda nach Göttingen im hinteren Zugteil. Auf der anderen Gangseite neben ihr saß ein unbekannter Mann. Er blickte mit Kopfhörern in den Ohren vor sich auf ein Notebook auf der Tischablage an der Rückenlehne. Kurz vor dem Bahnhof Eichenberg bemerkte die junge Frau, dass der Mann sein Glied aus der Hose holte und onanierte. Völlig entsetzt forderte die 23-Jährige ihn mehrfach auf, das Abteil zu verlassen, was er dann auch tat. In Göttingen erstattete die Frau Anzeige bei der Bundespolizei. Sie beschrieb den Mann wie folgt: Ungefähr 30 Jahre alt, 180 cm groß, etwas dicklich mit rundem Gesicht und dunklen Haaren. Bekleidet war der Mann mit einem weinroten T-Shirt, einer blauen Arbeitshose und einer schwarzen Jacke. Er hatte ein Notebook mit braunem Einband dabei. Der Mann hatte vermutlich einen Monatsfahrschein. Es handelte sich um den Zug Cantus RB 24070. Der Vorfall ereignete sich zwischen 08:15 und 08:30 Uhr vor dem Halt in Eichenberg. Zeugenhinweise an die Bundespolizei unter 0511 30365 0.

 

 

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