Polizei Hannover

Polizei-New aus Hannover vom 18. Januar 2019

Polizei-New aus Hannover vom 18. Januar 2019 Polizei-News aus Hannover (C) Ulrich Stamm

Polizei Hannover

Polizei-New aus Hannover vom 18. Januar 2019

HANNOVER.

Lehrte: Elfjährige verstirbt nach Unfall mit Müllfahrzeug - Verursacher entfernt sich vom Unfallort

Nachtragsmeldung 18.01.2019, 17.00 Uhr

Beamte des Verkehrsunfalldienstes Hannover haben zu dem Verkehrsunfall heute Morgen, gegen 07:10 Uhr, bei dem eine Elfjährige tödlich verletzt worden ist, einen 35 Jahre alten Lkw-Fahrer als möglichen Verursacher ermittelt. 

Nach bisherigen Erkenntnissen war die Schülerin zu Fuß auf der linken Fußwegseite der Straße Ostring in Richtung Am Pfingstanger unterwegs. In Höhe der Kreuzung zur Mielestraße wollte sie auf einer Fußgängerfurt den Ostring bei für sie geltendem Grünlicht der Ampel überqueren, um ihren Fußweg auf der rechten Gehwegseite der Mielestraße fortzusetzen . 

Hierbei übersah sie offenbar der 35 Jahre alte Fahrer eines Müllwagens, der mit seinem Fahrzeug stadtauswärts unterwegs war und von der Mielestraße nach rechts in die Straße Ostring abbiegen wollte. 

Nach ersten Angaben des Fahrers hatte dieser kein Unfallgeschehen wahrgenommen und daher seine Fahrt fortgesetzt. Das Entsorgungsunternehmen hatte aufgrund der Berichterstattungen selbst die Fahrdaten seiner Fahrzeuge überprüft und daraufhin den Hinweis auf ihren Müllwagen und den dazugehörigen Fahrer an die Polizei gegeben - die Ermittlungen dauern an.

 

 

Das Mädchen, das heute Morgen, gegen 07:10 Uhr, an der Kreuzung Ostring/Mielestraße von einem abbiegenden Müllfahrzeug erfasst worden ist, ist heute Mittag in einem 
Krankenhaus verstorben. Die Polizei sucht weiterhin den flüchtigen Fahrer des Müllwagens. 

Nach bisherigen Erkenntnissen war die Schülerin zu Fuß auf der linken Fußwegseite der Straße Ostring in Richtung Am Pfingstanger unterwegs. In Höhe der Kreuzung zur Mielestraße wollte sie auf einer Fußgängerfurt den Ostring bei für sie geltendem Grünlicht der Ampel überqueren, um ihren Fußweg auf der rechten Gehwegseite der 
Mielestraße fortzusetzen. 

Hierbei übersah sie offenbar der bislang unbekannte Fahrer eines Müllwagens, der mit seinem Fahrzeug stadtauswärts unterwegs war und 
von der Mielestraße nach rechts in die Straße Ostring abbiegen wollte. 

Die Elfjährige erlitt bei dem Unfall lebensgefährliche Verletzungen und der verursachende Fahrer des Müllwagens entfernte sich nach dem Zusammenstoß unerlaubt von der Unfallstelle 
Das Mädchen verstarb in der Mittagszeit in einem Krankenhaus. 

Der Verkehrsunfalldienst Hannover hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht dringend Zeugen, die Angaben zu einem Müllwagen mit weißem Aufbau und dessen Fahrer machen können. 

Hinweise dazu bitte unter der Telefonnummer 0511 109-1888 an den Verkehrsunfalldienst Hannover.

 

Zeugenaufruf und Warnhinweis: Falsche Polizeibeamte erbeuten erneut Goldbarren im Wert von 110.000 Euro

Betrüger haben sich gegenüber einem Ehepaar (78 und 82 Jahre alt) aus Isernhagen als Polizisten ausgegeben und sie trickreich dazu gebracht, am Mittwoch, 16.01.2019, drei Goldbarren an der Theaterstraße in der hannoverschen Innenstadt zu hinterlegen. 

Erstmalig hatte ein "Kriminaloberkommissar" am vergangenen Montag bei dem Ehepaar angerufen und sich bei dem 82-jährigen Mann bezüglich eines Kontos erkundigt. Da es bei seiner Hausbank eine undichte Stelle geben würde, seien die Ersparnisse dort nicht mehr sicher. In zahlreichen Telefonaten brachten die Gauner den Ehemann letztlich dazu, etwa 110.000 Euro von seinem Konto abzuheben und anschließend in Goldbarren umzutauschen. Diese würde die Polizei überprüfen und anschließend an das Ehepaar zurückgeben. 

Mittwochnachmittag, gegen 16:00 Uhr, legte der Mann die Barren, wie mit den falschen Beamten abgesprochen, in einer Einkaufstasche in eine private Tiefgarage an der Theaterstraße. Da die Senioren am Folgetag keine Benachrichtigung von dem vermeintlichen Oberkommissar erhalten hatten, wurden sie misstrauisch und erstatteten eine 
Anzeige. 

Nun sucht die Ermittlungsgruppe Trick der Polizei Hannover Zeugen, die am vergangenen Mittwochnachmittag verdächtige Beobachtungen an der Theaterstraße gemacht haben. Sie werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0511 109-5555 beim Kriminaldauerdienst zu melden. 


Zusätzlich warnt die Polizei Hannover ausdrücklich vor falschen Polizeibeamten, die derzeit vermehrt ältere Bürger der Region Hannover kontaktieren und versuchen, trickreich an die Ersparnisse der Menschen zu gelangen. 

Um den potenziellen Geschädigten vorzutäuschen, die echte Polizei zu sein, fordern die Täter sie auf, den Notruf 110 anzurufen. Dabei wird das Telefonat von den Betrügern jedoch nicht beendet, sondern nur ein Freizeichen technisch eingespielt. Anschließend wählen die Angerufenen eigenständig die 110 und landen erneut bei den falschen Beamten. 

Daher rät die Polizei Hannover: Legen Sie selbst auf und beenden somit das Telefonat! Anschließend wählen Sie die 110 und informieren die Polizei über den Betrugsversuch.

 

Fußgänger bei Zusammenstoß mit Transporter auf der Bundesautobahn (BAB) 7 tödlich verletzt - Die Polizei sucht Unfallzeugen

Donnerstagabend, 17.01.2019, gegen 21:30 Uhr, ist ein 42-Jähriger beim Überqueren der BAB 7 in Höhe des Parkplatzes "Altwarmbüchener Moor" von dem Fiat Ducato eines 52 Jahre alten Fahrers erfasst und tödlich verletzt worden. 

Nach derzeitigem Ermittlungsstand des Verkehrsunfalldienstes war der 42-Jährige zusammen mit einem Begleiter (27 Jahre) zu Fuß als Tramper entlang der BAB 7 unterwegs. In Höhe des Parkplatzes "Altwarmbüchener Moor" überquerte der alkoholisierte Mann die Richtungsfahrbahn Hamburg und kletterte über die Mittelschutzplanke. 
Als er die Fahrbahn in Richtung Kassel betrat, wurde er frontal von dem Fiat Ducato des 52-Jährigen erfasst, der zeitgleich auf dem Hauptfahrstreifen in Richtung Süden unterwegs war. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Fußgänger durch die Luft geschleudert und kam 
am Fahrbahnrand zum Liegen. Für den 42 Jahre alten Mann kam jede Hilfe zu spät, ein alarmierter Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen. 

Während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die BAB 7 in Richtung Kassel bis kurz vor 01:00 Uhr voll gesperrt werden, es kam zu Behinderungen. Nach Schätzungen der Polizei beläuft sich der entstandene Schaden an dem Transporter auf 5 000 Euro. 

Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-1888 beim Verkehrsunfalldienst Hannover zu melden.

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