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Polizei-News aus Hannover vom 15. Oktober 2018

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Polizei-News aus Hannover vom 15. Oktober 2018 Polizei-News aus Hannover (C) Ulrich Stamm

HANNOVER. 

Trickdiebe erbeuten Schmuck - Polizei gibt Verhaltenstipps und sucht Zeugen! 

Vergangenen Donnerstag (11.10.2018) haben sich zwei Frauen trickreich Zutritt zu der Wohnung eines Ehepaars an der Marschnerstraße (Nordstadt) verschafft und dabei Schmuck erbeutet. Nun warnt die Ermittlungsgruppe (EG) Trick vor weiteren Taten. Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatten die beiden Frauen gegen 13:00 Uhr an der Tür der Senioren geklingelt und nach einem Briefumschlag gefragt, um einer Nachbarin Geld geben zu können. In der Wohnung hatten die Trickdiebinnen noch nach einem Glas Wasser verlangt und nach dem Erhalt die Räumlichkeiten wieder verlassen. Am nächsten Tag bemerkte das Ehepaar, dass Schmuckstücke entwendet worden waren und verständigte die Polizei. Die gesuchten Frauen sind von südosteuropäischer Erscheinung, etwa 1,65 Meter bis 1,70 Meter groß, mollig und haben dunkle Haare. Eine Frau ist zirka 30 bis 40 und ihre Komplizin etwa 50 Jahre alt. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover (0511 109-5555) entgegen.Da sich in den vergangenen Tagen ähnliche Taten - dabei verlangten die weiblichen Täter jeweils nach Briefpapier - in den Stadtteilen Mitte sowie Ricklingen ereigneten, gibt die EG Trick des Zentralen Kriminaldienstes folgende Tipps: - Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung. - Falls möglich: Schauen Sie sich Personen vor dem Öffnen der Tür genau an, z. B. durch ein Fenster oder einen Spion. - Zeigen Sie niemandem, wo Sie Geld oder Wertgegenstände aufbewahren. - Wird die Person aufdringlich, setzen Sie sich zur Wehr und rufen laut ins Treppenhaus. - Rufen Sie bei einem Verdacht unverzüglich die Polizei unter 110 an. 

 

Zusammenarbeit forcieren, Synergieeffekte nutzen: Für mehr Sicherheit - gemeinsamer Sicherheitsplan für den Flughafen Hannover unterzeichnet.


Für mehr Sicherheit - gemeinsamer Sicherheitsplan für den Flughafen Hannover unterzeichnet. (C) Hannover Airport

 

Der Standort Flughafen Hannover mit ca. 10.000 Beschäftigten. Eine der ersten Adressen im Norden für viele Urlaubsflieger und Geschäftsreisende. Direkt zum Ziel. Rund um die Uhr. Jeder Gast profitiert von kurzen Wegen und vielfältigen Services. Eine komplexe Verkehrsinfrastruktur ist immer erhöhter Terrorgefahr und vielen Risiken ausgesetzt. Sie braucht eine verlässliche Sicherheit, wenn es darauf ankommt. Verantwortlich für die Sicherheit sind hier zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedener Aufgabenbereiche. Vor dem Hintergrund der Bedrohungslage durch den internationalen Terrorismus fand im September 2016 eine Sicherheitsbesprechung der Verantwortlichen der Behörden und Institutionen am Flughafen Hannover-Langenhagen statt. Teilnehmer waren die Bundespolizeidirektion Hannover mit der Bundespolizeiinspektion Flughafen Hannover, die Polizeidirektion Hannover mit dem Polizeikommissariat Langenhagen, das Luftfahrt-Bundesamt, das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, die Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH sowie das Hauptzollamt Hannover. Die Besprechung beinhaltete den Auftakt für die gemeinsame Erstellung eines Gefahrenabwehrplans. Neben dem damit einhergehenden Ausbau der Zusammenarbeit sowie der Kommunikationsstränge, entwickelte eine Arbeitsgruppe Maßnahmenpläne, die das sicherheitssensible Gefüge "Flughafen" auf ein Schadensereignis vorbereiten, klare Verantwortlichkeiten festlegen, aber auch den Umgang mit einem solchen Ereignis regeln. Inhalte des Sicherheitsplanes sind unter anderem konkrete Aufgabenbeschreibungen und Abgrenzungen zwischen beteiligten Organisationen, die Ausstattung und deren Verfügbarkeit (bspw. von Handgeräten zur Messung von radioaktiven Strahlenquellen), Möglichkeiten und Erfordernisse zur Nutzung von Videoüberwachungsanlagen, abgestimmte Alarmpläne einschließlich umfangreicher Maßnahmenpläne für Notfallszenarien, wie auch die Modalitäten zur Einrichtung einer Koordinierungsgruppe. Jede bereits installierte oder auch neu zu schaffende Sicherheitsmaßnahme wurde gemeinsam ausführlich analysiert und in einen verbindlichen Regelrahmen überführt. Leitende Vertreter der beteiligten Organisationen haben den durch die Arbeitsgruppe erstellten gemeinsamen Sicherheitsplan "HAJ-Security-Program" nunmehr am 15. Oktober 2018 unterzeichnet und das Projekt, das künftig fortlaufend überprüft und ergänzt werden wird, damit offiziell abgeschlossen. Zitate: Präsident Dr. Kuhlmann, Bundespolizeidirektion Hannover: "Die terroristische Bedrohungslage mach es erforderlich, dass neue Konzeptionen erarbeitet sowie bestehende Konzeptionen regelmäßig überprüft und optimiert werden. Hierbei steht die Sicherheit des Bürgers im Vordergrund. Das "HAJ-Security-Program" ist ein lebendes Dokument, welches jederzeit erweiterbar ist sowie mit zusätzlichen Anlagen ergänzt werden kann." Dr. Raoul Hille, CEO Hannover Airport: "Der Hannover Airport profitiert sehr von der Sicherheitspartnerschaft. Hier werden Teamgedanke und Transparenz nachhaltig gelebt. Diese vorbildliche Aufstellung kommt vor allem unseren Fluggästen zugute." Polizeipräsident Kluwe, Polizeidirektion Hannover: "Nicht erst seit dem terroristischen Anschlag in Brüssel liegt uns die Sicherheit im Flughafen Hannover sehr am Herzen. Gemeinsam mit allen Partnern haben wir die Sicherheitsrisiken analysiert und bewertet. Daraus ist das "HAJ-Security-Program" entstanden, welches auf enge Kooperation und ein starkes Netzwerk setzt. Damit haben wir die besten Voraussetzungen geschaffen, Gefahren abzuwehren uns Sicherheit für alle Reisenden und Beschäftigten im Flughafen zu gewährleisten." Abschließend besteht Einvernehmen, dass unter Bündelung der bestehenden Ressourcen und Kompetenzen, die Sicherheitspartner, durch die Erstellung des "HAJ-Security-Program" einen wichtigen Meilenstein zur Erhöhung der objektiven wie auch der subjektiven Sicherheit gesetzt haben. 

 

Marienwerder: Die Polizei sucht zwei Räuber - Wer kann Hinweise geben? 

Zwei bislang unbekannte Täter haben eine 30-Jährige am Samstag, 13.10.2018, gegen 17:00 Uhr, im Marienwerder Forst angegriffen und vergeblich versucht, sie auszurauben. Interessantes Detail: Einer der beiden ist durch einen Hundebiss verletzt worden! Nach bisherigen Erkenntnissen war die junge Frau am Samstag mit ihrem Hund im Marienwerder Forst spazieren. Hier bemerkte sie zwei Jugendliche, die ihr offensichtlich folgten. In der Nähe des Klosters sprang einer der beiden sie völlig unvermittelt von hinten an, umklammerte dabei ihren Kopf und verlangte ihr Handy, das sie zu diesem Zeitpunkt in der Hand hielt. Bei ihrer Gegenwehr stürzte das Opfer und ihr Boarder Collie biss den Angreifer in den Arm. Darüber hinaus näherte sich ein Radfahrer, sodass die Täter schlussendlich von ihr abließen und ohne Beute zu Fuß in Richtung Marienwerder flüchteten. Das Opfer zog sich bei ihrem Sturz leichte Verletzungen zu. Beide Täter - vermutlich Südländer - sind zirka 16 Jahre alt, etwa 1,70 Meter groß und schlank. Der Angreifer trug eine dunkle Sweatjacke sowie ein grünes Basecap. Sein Komplize war mit einem schwarzen Pullover und einer hellblauen Jeans bekleidet. Darüber hinaus hatte er eine kleine rote Bauchtasche dabei. Die Polizei bittet Zeugen, insbesondere den Radfahrer, sich mit der Polizeiinspektion West unter der Rufnummer 0511 109-3920 in Verbindung zu setzen. Vor dem Hintergrund, dass einer der Täter eine Bisswunde davongetragen hat, wenden sich die Ermittler mit ihrem Zeugenaufruf auch an Krankenhäuser, Arztpraxen und Apotheken.

 

Bundesautobahn (BAB) 7: Ein Schwerverletzter und vier Leichtverletzte bei Auffahrunfall 

Bei einem Auffahrunfall auf der BAB 7 (Fahrtrichtung Hamburg), an dem insgesamt fünf Fahrzeuge beteiligt gewesen sind, haben sich heute Morgen (15.10.2018), gegen 10:50 Uhr, kurz hinter der Anschlussstelle (AS) Altwarmbüchen vier Personen leichte sowie der Fahrer eines Mercedes-Sprinters schwere Verletzungen zugezogen. Nach bisherigen Erkenntnissen war es auf dem rechten von drei Fahrstreifen zu einem Stau gekommen, an dessen Ende ein 30 Jahre alter Fahrer mit seinem Sattelzug zum Stehen gekommen war. Aus diesem Grund bremsten sowohl der folgende Kia einer 67-Jährigen sowie ein dahinter fahrender Skoda-Superb mit einer 41 Jahre alten Lenkerin ab. Dieses übersah offenbar der 53-jährige Sprinterfahrer, fuhr auf den Skoda auf, schob diesen gegen den Kia, der wiederum unter das Heck des stehenden Sattelzuges gedrückt wurde. Bei dem Aufprall wurde der 53-Jährige aus seinem Transporter geschleudert und kam auf der Fahrbahn zum Liegen. Der führerlose Sprinter schleuderte anschließend nach links, touchierte einen auf dem Überholfahrstreifen fahrenden Honda-CRV (Fahrerin: 73, Beifahrer: 75) ehe beide Fahrzeuge im Bereich der Mittelschutzplanke zum Stehen kamen. Bei dem Unfall erlitt der 53-Jährige schwere aber nicht lebensgefährliche Verletzungen und kam mit einem auf der BAB 7 gelandeten Rettungshubschrauber zur stationären Behandlung in eine Klinik. Alle Insassen der beteiligten PKW wurden leicht verletzt und kamen mit Rettungswagen zur Behandlung in umliegende Krankenhäuser. Den entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf 25 000 Euro. Die BAB 7 war bis etwa 13:30 Uhr in Fahrtrichtung Norden voll gesperrt. Anschließend wurde der Verkehr bis zum Abschluss der Bergungsmaßnahmen einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet, ehe die Fahrbahn gegen 15:00 Uhr vollständig wieder freigegeben wurde. Trotz einer Ableitung des Verkehrs über das Autobahnkreuz Hannover-Kirchhorst entstand in Fahrtrichtung Hamburg ein Stau auf bis zu fünf Kilometern Länge.

 

Zeugenaufruf! Brand in einem Restaurant in Sehnde - Kripo ermittelt Brandursache 

Bei dem Brand in einem Restaurant an der Iltener Straße, in der Nacht zu Sonntag, 14.10.2018, ermitteln die Beamten wegen vorsätzlicher Brandstiftung. Die Beamten des Fachkommissariats für Brandermittlungen kommen nach ihren heutigen Untersuchungen zu dem Ergebnis, dass der Brandvorsätzlich gelegt wurde. Sie haben ein Ermittlungsverfahren wegen Brandstiftung eingeleitet und suchen weiterhin Zeugen. Den Schaden schätzen sie auf 50 000 Euro. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555 entgegen.

 

Polizei nimmt 41-Jährigen nach versuchtem Einbruchdiebstahl in/aus Pkw fest 

Aufgrund eines Zeugenhinweises ist es am Sonntag (14.10.2018) Beamten des Polizeikommissariats Ricklingen gelungen, an der Düsternstraße/Beekestraße einen 41-Jährigen festzunehmen. Er steht im Verdacht, kurz zuvor versucht zu haben, einen Pkw Opel aufzubrechen, um an Wertgegenstände zu gelangen. Der Zeuge hatte gegen 11:45 Uhr beobachtet, wie sich ein Radfahrer verdächtig lange im Bereich der Straße Am Edelhofe aufhielt. Der Mann verhielt sich auffällig, sah sich die abgestellten Pkw genauer an, schaute durch die neben den Hauseingangstüren liegenden Fenster und wendete sich dann einem am Fahrbahnrand geparkten Opel Corsa zu. Als der Unbekannte in der weiteren Folge mit einem Brecheisen an der Beifahrerscheibe des Opels hantierte, verständigte der Zeuge die Polizei. Letztlich entfernte sich der mutmaßliche Täter mit seinem Rad in Richtung Beekestraße. Hier wurde er wenig später aufgrund der vorliegenden Beschreibung von den alarmierten Beamten im Rahmen der Fahndung gestellt und festgenommen. Im Zuge ihrer sich anschließenden Überprüfungen stellten die Polizisten u.a. ein Brecheisen sicher, das verpackt im Fahrradkorb lag. Am Opel, in dessen Fußraum von außen gut sichtbar eine Umhängetasche lag, konnten die Beamten nach einer ersten Inaugenscheinnahme keine Beschädigung feststellen. Der 41-Jährige ist bereits wegen ähnlich gelagerter Delikte in Erscheinung getreten und soll heute im beschleunigten Verfahren einem Richter vorgeführt werden.

 

Versuchter Banküberfall in Langenhagen - Öffentlichkeitsfahndung - Wer kennt diesen Mann? 

Mit Fotos aus einer Überwachungskamera sucht die Kripo nach dem Mann, der versucht hat, eine Postbankfiliale an der Konrad-Adenauer-Straße in der Innenstadt von Langenhagen auszurauben. Die Ermittler hoffen auf Zeugenhinweise! Kurz nach 18:45 Uhr hatte der Täter am Montag, 08.10.2018, an dem bereits geschlossenen Hintereingang der Bankfiliale geklingelt, den 64-jährigen Mitarbeiter, der die Tür öffnete, mit einer Schusswaffe bedroht und Geld verlangt. Als sein Arbeitskollege auf die Situation aufmerksam wurde, setzte der Räuber Pfefferspray ein und flüchtete ohne Beute. Der jetzt mit Fotos gesuchte Täter ist zirka 1,70 Meter groß, etwa 35 bis 40 Jahre alt, schlank und hat mittellange, dunkle Haare und einen Vollbart. Beim Überfall trug er dunkle Kleidung, eine Brille sowie eine blaue Schirmmütze. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555 entgegen. 

 

34-Jähriger verunglückt in Gleidinger Firma

Lebensgefährliche Verletzungen hat sich ein 34-Jähriger am Sonntag, 14.10.2018, gegen 22:30 Uhr, zugezogen, nachdem er in einer Firma am Hanno-Ring aus bislang ungeklärter Ursache in einer Walze eingeklemmt worden ist. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Mitarbeiter am späten Sonntagabend in einem Fabrikationsraum des Betriebes mit Reinigungsarbeiten an bzw. in einer Walze beschäftigt gewesen, als sich diese plötzlich in Bewegung setzte. Der 34-Jährige wurde in der Walze eingeklemmt und musste von der Freiwilligen Feuerwehr Laatzen befreit werden. Schwerstverletzt kam er anschließend mit einem Rettungswagen in eine Klinik, sein Zustand ist kritisch. Die Polizei geht derzeit von einem Unglücksfall aus, die diesbezüglichen Untersuchungen dauern an.

 

Wunstorf: Motorradfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt 

Sonntagnachmittag, 14.10.2018, ist ein 52 Jahre alter Biker bei einem Überholmanöver an der Straße Am Hohen Holz alleinbeteiligt gestürzt. Dabei hat er sich schwere Verletzungen zugezogen. Laut bisher geführten Ermittlungen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war der Mann mit seiner KTM kurz nach 17:00 Uhr auf der Straße Am Hohen Holz in Richtung Norden unterwegs. Unmittelbar nachdem er einen Bahnübergang überquert hatte, überholte er den Pkw eines Zeugen (25 Jahre) und fuhr dabei auf den linken Seitenstreifen. Im weiteren Verlauf verlor er beim Wiedereinscheren die Kontrolle über seine Maschine, stürzte auf die Fahrbahn und rutschte nach rechts gegen einen Baum. Ein alarmierter Rettungshubschrauber transportierte den schwer verletzten Wunstorfer zur stationären Behandlung in eine Klinik. Während der Unfallaufnahme musste die Straße Am Hohen Holz bis etwa 18:30 Uhr voll gesperrt werden, es kam zu leichten Behinderungen.

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