Polizei News aus Hannover vom 22. April 2019

Montag, 22 April 2019 07:50
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Polizei News aus Hannover vom 22. April 2019 Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover (C) Ulrich Stamm

HANNOVER. 

33-Jähriger sticht Mitbewohner mit Schere in den Rücken

Nach einem Streit hat ein 33 Jahre alter Mann am Samstag (20.04.2019) in einem Mehrfamilienhaus am Canarisweg (Mühlenberg) einen 27-Jahre alten Mitbewohner mit einer Schere angegriffen und verletzt. Anschließend richtete der Mann eine Schreckschusspistole auf das Opfer und drohte ihm mit dem Tod. Die Polizei nahm den Angreifer noch in der Wohnung fest. Die beiden Männer waren nach ersten Erkenntnissen gegen 17:15 Uhr aus bislang unbekannten Gründen in Streit geraten. Im Verlauf der Auseinandersetzung zog der 33-Jährige eine Schere und stieß sie dem Kontrahenten in den Rücken. Danach zog er eine Schreckschusspistole und bedrohte den 27-Jährigen und einen Zeugen. Die Polizei nahm den 33-Jährigen in der Wohnung fest und hat ein Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung eingeleitet. Ein Richter schickte ihn auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft.

 

List: Unbekannte beschmieren Bäume und Denkmal mit Hakenkreuzen

Ein Spaziergänger hat am Montagmorgen (22.04.2019) insgesamt 19 Farbschmierereien in Form von Hakenkreuzen und Schriftzügen an Bäumen und einem Denkmal in der Eilenriede entdeckt und die Polizei alarmiert. Die Beamten ermitteln nun wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Der Senior war kurz nach 08:00 Uhr in der Eilenriede spazieren gewesen, als er auf dem Waldweg von der Kleinen Pfahlstraße Richtung Bernadotteallee drei mit roter Farbe auf Bäume gesprühte Hakenkreuze entdeckte. Die herbeigerufenen Polizisten entdecken bei ihrer Absuche insgesamt 19 Hakenkreuze auf Bäumen sowie einem Denkmal. Einige Hakenkreuze waren zudem mit den Schriftzügen "ARD", "GEZ" und "NDR" versehen gewesen. Die Beamten machten die Schmierereien unkenntlich und leiteten ein Ermittlungsverfahren ein. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0511 109-5555 zu melden. 

 

Mutmaßliches Einbrechertrio nach Fahndung festgenommen

Beamte der Polizeiinspektion West haben in der Nacht zu Ostersonntag, 21.04.2019, drei mutmaßliche Einbrecher festgenommen. Sie stehen im Verdacht, kurz zuvor in ein Geschäft am Goetheplatz (Calenberger Neustadt) eingebrochen zu sein. Nach ersten Erkenntnissen hatte ein Anwohner gegen 02:30 Uhr beobachtet, wie das Trio die Schaufensterscheibe des Elektronikladens eingeschlagen hatte und daraufhin die Polizei alarmiert. Die Einsatzkräfte konnten die drei mutmaßlichen Einbrecher (21 Jahre und zweimal 23 Jahre) in der Nähe des Geschäftes festnehmen - sie hatten noch Teile der Beute bei sich. Das Trio muss sich nun wegen Einbruchsdiebstahl verantworten und wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

 

Südstadt: Polizei nimmt Trio nach versuchtem Raub fest

Beamte der Polizeiinspektion West haben am Ostersonntag, 21.04.2019, gegen 17:30 Uhr, drei Jugendliche (zweimal 16 und 17 Jahre) festgenommen. Sie stehen im Verdacht, kurz zuvor versucht zu haben, einen 73-Jährigen zu berauben. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der Senior eine öffentliche Toilette am Altenbekener Damm aufgesucht und war dort auf eine Gruppe Jugendlicher getroffen. Dabei versperrten ihm drei junge Männer den Weg und einer drohte ihm mit einem Schlagstock. Als das Opfer die Herausgabe von Geld verweigerte, schlug ihm der Räuber mit dem Stock in den Bauch und die Gruppe flüchtete in unbekannte Richtung. Bei der sofort eingeleiteten Fahndung durch die zwischenzeitlich alarmierten Polizisten konnten die Beamten noch im Nahbereich eine sechsköpfige Jugendgruppe antreffen. Einer der 16-Jährigen hatte den bei der Tat benutzten Schlagstock bei sich. Die Jugendlichen müssen sich nun wegen des Verdachts der versuchten räuberischen Erpressung verantworten. Sie wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an ihre Erziehungsberechtigten übergeben.

 

Zeugenaufruf! Unbekannte schmieren Graffiti an diverse Gebäude

Am Samstagmorgen, 20.04.2019, haben bislang Unbekannte zwischen 05:00 Uhr und 07:00 Uhr mehrere Häuser und Garagen in drei Straßen des hannoverschen Stadtteils Mitte mit Tags beschmiert. Die Polizei sucht Zeugen. Erste Anwohner hatten am frühen Samstagmorgen die Polizei alarmiert, nachdem sie diverse, frische Graffiti an den Fassaden und Garagentoren entdeckt hatten. Bei ihrer Absuche entdeckten die Beamten an insgesamt sieben Gebäuden in der Hainhölzer Straße, Nordfelder Reihe und Striehlstraße frische Tags. In allen Fällen hatten die Schmierfinken die Buchstaben SDH in verschiedenen Farben und Ausführungen sowie Größen hinterlassen. Der entstandene Schaden wird nach Schätzung der Polizei mehrere Tausend Euro betragen. Zeugen, die in der besagten Zeit verdächtige Personen bemerkt haben, wenden sich bitte unter der Rufnummer 0511 109-2715 an die Polizeiinspektion Ost.

 

Abstellraum und Kinderwagen brennen in Mehrfamilienhaus - Polizei sucht Zeugen

Am vergangenen Donnerstag (18.04.2019) haben Gegenstände in einem Abstellraum eines Mehrfamilienhauses am Osterfelddamm (Groß Buchholz) gebrannt. Während die Kriminalpolizei den Brandort im siebten Obergeschoss untersucht hat, sind die Beamten von einem Anwohner auf einen brennenden Kinderwagen im zweiten Stockwerk aufmerksam gemacht worden. Gegen 19.15 Uhr hatte ein Anwohner Brandgeruch bemerkt und Rauch aus einem vom Hausflur abgehenden Abstellraum quellen sehen. Daraufhin alarmierte er die Rettungskräfte. Nachdem die Feuerwehr den Brand gelöscht hatte, stellten Beamte der Kriminalpolizei fest, dass das Feuer in einem von vier Verschlägen ausgebrochen war. Die Gegenstände darin sind fast vollständig verbrannt. Auch der Inhalt der anderen drei Verschläge wurden durch die Flammen beschädigt. Während die Kripo mit der Aufnahme des Brandorts befasst war, erschien ein weiterer Bewohner des Hauses und meldete einen brennenden Kinderwagen, der im zweiten Obergeschoss auf einem Vordach lag. Mit Feuerlöschern gelang es Polizei und Feuerwehr schnell, die Flammen zu löschen. Bei den Ermittlungen zu diesem Brand nahmen die Polizeibeamten die Personalien eines 35-jährigen Mannes auf, bei dem sich herausstellte, dass er per Haftbefehl gesucht wurde. Die Beamten brachten ihn in eine Justizvollzugsanstalt, wo er eine Ersatzhaftstrafe antreten musste. Die Experten des Zentralen Kriminaldienstes werden die Brandorte in den kommenden Tagen untersuchen. Derzeit kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Feuer vorsätzlich gelegt wurden. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden geben, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0511 109-5555 zu melden. 

 

 

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