Polizei News aus Hannover vom 24. April 2019

Mittwoch, 24 April 2019 15:51
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Polizei News aus Hannover vom 24. April 2019 Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover (C) Ulrich Stamm

HANNOVER. 

Technischer Defekt löst Feuer in Werkstatt aus - Mehrere Widerstandshandlungen bei Löscharbeiten

Bei einem Brand am späten Dienstagabend (23.04.2019) in einer Werkstatt in Davenstedt haben Polizeibeamte mehrere Anwohner daran gehindert, sich gewaltsam Zugang zu dem Gebäude zu verschaffen und sich dadurch in Lebensgefahr zu begeben. Eine Mutter und ihre sechs Kinder haben sich aus dem angrenzenden Wohnhaus unverletzt ins Freie gerettet. Ein Kind der 47 Jahre alten Anwohnerin hatte gegen 21:40 Uhr Brandgeruch bemerkt und sie darüber informiert. Diese alarmierte umgehend die Rettungskräfte und verließ mit ihren sechs Kindern das Haus. Während die Polizei den Einsatzort absperrte, erschien der Hauseigentümer und versuchte entgegen der Anweisung der Beamten, die brennende Werkstatt zu betreten. Als ein Polizist ihn festhielt, um ihn daran zu hindern, sich in Lebensgefahr zu bringen, versuchte der 46-Jährige, sich durch einen Schlag mit dem Ellenbogen zu lösen. Anschließend entstand bei dem Versuch, den Mann festzuhalten, ein Gerangel, bei dem ein zweiter Beamter unterstützen musste, weil der 46-Jährige heftigen Widerstand leistete. Dabei schlug der Hausbesitzer dem zweiten Polizisten mit den Fäusten gegen den Kopf. Währenddessen kam ein Verwandter (44 Jahre) des Besitzers hinzu und wollte den Mann nun seinerseits befreien, indem er einen Polizisten wegzuziehen versuchte. Parallel machten acht weitere Männer Anstalten, sich dem brennenden Gebäude zu nähern. Als dies zwei Polizeibeamtinnen verhinderten, wurde eine von einem 19-Jährigen beleidigt, geschubst und gegen das Schienbein getreten. Erst mit dem Eintreffen weiterer Polizeikräfte konnte die Lage beruhigt werden. Beide 46 und 44 Jahre alten Männer müssen sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung verantworten. Gegen den 19-Jährigen wird wegen Körperverletzung und Beleidigung ermittelt. Experten der Kriminalpolizei haben die Werkstatt am heutigen Mittwoch (24.04.2019) untersucht und einen technischen Defekt als Brandursache ausgemacht. Den entstandenen Schaden schätzen sie auf 150.000 Euro.

 

Misburg-Nord: 39-Jähriger verletzt Kontrahenten bei Streit mit Messer

In der Nacht zu heute, 24.04.2019, sind vor einem Mehrfamilienhaus am Kleiberweg zwei Männer (beide 39 Jahre) in Streit geraten. Dabei hat einer ein Messer gezogen und seinem Gegenüber in den Bauch gestochen. Nach ersten Erkenntnissen und Zeugenaussagen hatten die beiden Männer am Abend gemeinsam mit zwei Zeugen in der Wohnung des 39 Jahre alten Tatverdächtigen gesessen und einen geselligen Abend verbracht. Gegen 01:40 Uhr verließen beide stark alkoholisiert das Gebäude und gerieten vor dem Haus aus bislang ungeklärter Ursache in einen Streit. Dabei zog der Tatverdächtige ein Messer, stach seinem Kontrahenten in den Bauch und flüchtete anschließend zu Fuß in unbekannte Richtung. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei, bei der auch ein Hubschrauber eingesetzt wurde, blieb erfolglos. Ein Rettungswagen brachte das schwerverletze Opfer zur stationären Behandlung in eine Klinik - sein Zustand war zu keiner Zeit kritisch. Der vom Tatort geflüchtete 39-Jährige muss sich nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung verantworten - die Ermittlungen dauern an.

 

 

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