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Polizei News aus Hannover vom 8. April 2019

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Polizei News aus Hannover vom 8. April 2019 Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover (C) Ulrich Stamm

HANNOVER. 

Motorroller gestohlen und in Brand gesetzt - Polizei sucht Zeugen

Zwei Motorroller sind am vergangenen Wochenende in Groß-Buchholz ihren Besitzern gestohlen und anschließend angezündet worden. Das erste Fahrzeug, ein Peugeot Satelis, wurde am Samstag (06.04.2019) gegen 19:15 Uhr brennend in einem Gebüsch am Spielplatz hinter der Kindertagesstätte an der Straße Kapellenbrink von einem Passanten entdeckt. Der Motorroller brannte trotz schnell eingeleiteter Löschmaßnahmen durch die Feuerwehr vollkommen aus. Erste Ermittlungen ergaben, dass der Roller seinem Besitzer kurze Zeit zuvor aus der Rehmer Feld gestohlen worden war. Am späten Sonntagabend (07.04.2019) bemerkte eine Anwohnerin gegen 23:30 Uhr auf dem Spielplatz an der Meitnerstraße einen in Flammen stehenden Roller der Marke Skyteam und alarmierte die Rettungskräfte. Auch hier konnte der Brand schnell gelöscht werden, der vordere Teil des Fahrzeugs blieb unversehrt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben ebenfalls, dass dieses Fahrzeug gestohlen worden war. Nun suchen die Beamten Zeugen, die in den betreffenden Straßen verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Sie werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0511- 109 5555 zu melden.

 

Wunstorf: Kripo sucht nach schwerer Brandstiftung Zeugen

Bislang unbekannte Täter haben vergangenen Donnerstagmorgen (04.04.2019) an einem Einfamilienhaus an der Uferstraße im Ortsteil Steinhude ein Feuer gelegt. Personen sind dabei nicht verletzt worden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei hatte die neunjährige Tochter den Brand gegen 04:00 Uhr bemerkt und ihre schlafenden Eltern geweckt. Anschließend ging die Mutter (38 Jahre) vor das Gebäude und sah dort zwei an der Hausfassade stehende Mülltonnen, die in Flammen standen. Zeitgleich wählte der 50-jährige Familienvater den Notruf. Beim Eintreffen der Rettungskräfte hatte das Feuer auf die Fassade übergegriffen, konnte jedoch schnell unter Kontrolle gebracht und im Anschluss gelöscht werden. Alle Bewohner des Einfamilienhauses blieben unverletzt. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf 25.000 Euro. Auf Basis der bislang geführten Ermittlungen geht die Kripo davon aus, dass die beiden vor dem Haus stehenden Mülltonnen (Papier und Restmüll) vorsätzlich in Brand gesetzt wurden. Daher haben die Beamten ein Strafverfahren wegen schwerer Brandstiftung eingeleitet. Nun suchen sie Zeugen, die in der besagten Nacht verdächtige Beobachtungen an der Uferstraße gemacht haben. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 entgegen.

 

Defekter Wäschetrockner löst Kellerbrand aus

Ein technischer Defekt an einem Wäschetrockner hat am gestrigen Sonntagmittag (07.04.2019) ein Feuer im Keller eines Mehrfamilienhauses an der Straße Ellernbuschfeld (Bemerode) entfacht. Dabei ist niemand verletzt worden. Gegen 13.00 Uhr hatten Anwohner im Keller Rauch bemerkt und die Rettungskräfte alarmiert. Diese konnten die Bewohner des Hauses schnell evakuieren und den Brand im Keller löschen. Nach Schätzung der Brandermittler, die am heutigen Montag vor Ort waren, ist ein Schaden von 10.000 Euro entstanden. Durch das Feuer wurden auch Elektro- und Wasserleitungen beschädigt, dennoch werden die Bewohner heute in ihre Wohnungen zurückkehren können.

 

Ausstellung zur Weimarer Republik endet Polizeidirektion Hannover zieht positive Bilanz

Die Polizeidirektion Hannover wertet die Wanderausstellung "Freunde - Helfer - Straßenkämpfer. Die Polizei in der Weimarer Republik" als Erfolg. Fünf Wochen lang ist sie auf dem Gelände der Polizei an der Waterloostraße zu sehen gewesen, mehr als 1 000 Menschen haben sie besucht und an zirka 80 Führungen teilgenommen. Am Freitag, 05.04.2019, ist die Ausstellung beendet worden. "Unser Ziel war, alle Bürgerinnen und Bürger zu einer besonderen Zeitreise einzuladen", sagt Jörg Müller, Polizeivizepräsident der Polizeidirektion Hannover. "Nach fünf Wochen ziehen wir Bilanz und stellen fest: Es ist uns gelungen." Bis zu vier Gruppen täglich wurden von Zugehörigen der Polizei durch die Ausstellung und über das Gelände geführt. Die Tour führte auch in den Polizeigewahrsam, in dem einst unter anderen Fritz Haarmann eingesessen hatte. Die Taten des hannoverschen Serienmörders gelten als herausragender Kriminalfall der Weimarer Zeit. Deshalb beleuchtete die Ausstellung in einer zusätzlichen Öffnungswoche auch seine Geschichte. Die Tatwaffe, ein Beil, war zu sehen und Dr. Dirk Götting (Polizeimuseum Nienburg), Kurator der Ausstellung, hielt einen sehr gut besuchten Vortrag zu "Haarmann und die Polizei". Insgesamt hatte die Polizei an sechs Abenden zu Vorträgen unterschiedlicher Referenten eingeladen. Mehr als 1 000 Menschen nutzten über einen Zeitraum von fünf Wochen, in dem die Ausstellung an drei Nachmittagen geöffnet hatte, die Gelegenheit, sich über die wechselreiche und widersprüchliche Geschichte der Polizei in der Weimarer Republik zu informieren. Zu dem Erfolg trugen auch Exponate bei, die Bürgerinnen und Bürger für die Ausstellung leihweise zur Verfügung gestellt hatten. "Diese Exponate haben ganz persönliche Eindrücke ermöglicht", sagt Jörg Müller. "Dafür bedanken wir uns ausdrücklich." Die Ausstellung wandert jetzt in die Polizeidirektion Göttingen weiter. Dort wird sie ab Mitte Mai zu sehen sein.

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