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Zweieinhalb Mal um die Welt

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Die drei ehemaligen Bundesfreiwilligendienstleistenden Sinja, Alexander und Robyn. Bild: Johanniter/Bettina Martin Die drei ehemaligen Bundesfreiwilligendienstleistenden Sinja, Alexander und Robyn.

Hannover (PM). Zweieinhalb Mal um die Welt – das ist die Strecke, die die Mitarbeiter*innen im Menüservice Hannover im Jahr 2019 zu den Kunden gefahren sind. Dabei haben sie 52.000 Mahlzeiten ausgeliefert – genug Verpflegung für ein voll belegtes Fußballstadion. Die Bundefreiwilligendienstleistenden Alexander Grau, Robyn Pettke und Sinja Rathjens waren für zwölf Monate Teil des Menüservice-Teams in Hannover. Teamleiterin Mascha Götze hat die drei kurz vor Ende ihres freiwilligen Jahres interviewt:

Mascha Götze: Was war der Grund, der Euch dazu ermutigt hat, ein Bufdi-Jahr im Menüservice bei den Johannitern zu absolvieren?

Robyn: Nach der Schule wollte ich nicht direkt weiter lernen, sondern praktische Erfahrungen sammeln. Ich wollte Menschen helfen.

Alexander: Ich brauchte den Freiwilligendienst für mein Fachabitur.

Sinje: Ich fahre gerne Auto und wollte Einblicke in soziale Berufe bekommen.

Was hat Dich am meisten geprägt in diesem Jahr, Robyn?

Robyn: Die Kunden erzählen oft Geschichten aus ihrer Vergangenheit und geben Ratschläge für die eigene Zukunft. Vor allem Geschichten aus der Kriegszeit waren sehr einprägsam, aber auch die Tipps fürs Leben.

Wurden Eure Erwartungen an das Bufdi-Jahr erfüllt?

Robyn: Ich hätte nicht erwartet, dass der Umgang bei den Johannitern so familiär und freundschaftlich ist.

Sinja: Der Kontakt zu den Kunden war schöner als erwartet.

Hat euch das Jahr auf eure berufliche Zukunft vorbereiten können?

Alexander: Auf jeden Fall! Ich habe die richtige Umgangsweise mit Kunden und Kollegen gelernt.

Robyn: Ja, da ich jetzt mehr einschätzen kann, welche Berufsfelder für mich in Frage kommen.

Würdet ihr den Bundesfreiwilligendienst im Menüservice weiterempfehlen?

Sinja: Ja, auch wenn man keinen sozialen Beruf anstrebt.

Alexander: Ja! Ich habe hier viele nette Kollegen kennengelernt und wertvolle Erfahrungen für das weitere Leben gesammelt.

Robyn: Ja, da man hier nur super nette Menschen trifft.

Sinja, was waren deine prägendsten Erlebnisse während dieser Zeit?

Sinja: Die Freude mancher Kunden, nachdem man kleine Dinge für sie erledigt oder sich mit ihnen unterhalten hat.

Ich danke Euch für die bereichernde Zeit mit Euch. Ihr seid mit viel Herz und großem Engagement an Eure Arbeit gegangen. Ich werde Euch vermissen. Ich wünsche Euch für Eure Zukunft alles Gute.

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