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Die Döhrener Geschäftsleute wählten einen neuen Vorstand

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v.l.n.r: , Michael Kellner, Antje Kellner, Martin Weber, Gisela Steinhauer, Sandra Leichtmann-Karlauf, und Mirjana Schütze. Vorn: Nathalie Wartmann Es fehlt: Julian Schulz Jens Schade v.l.n.r: , Michael Kellner, Antje Kellner, Martin Weber, Gisela Steinhauer, Sandra Leichtmann-Karlauf, und Mirjana Schütze. Vorn: Nathalie Wartmann Es fehlt: Julian Schulz

HANNOVER. Die Interessengemeinschaft Döhrener Geschäftsleute (IDG) hat einen neuen Vorstand. Und der verspricht: „Im Advent wird wieder ein Tannenbaum auf dem Fiedelerplatz leuchten.“

Wegen der Corona-Pandemie waren Mitgliederversammlungen lange Zeit nicht möglich, doch nun konnten sich kürzlich die Döhrener Geschäftsleute doch noch treffen. In der großen Halle vom Hangar No. 5 im Nachbarstadtteil Wülfel tauschten sie sich natürlich mit Abstand und Maske aus und wählten eine neue Führungsriege.

„Deutlich verjüngt und etwas vergrößert präsentierte sich am Ende der neugewählte IDG-Vorstand. Holger Wohllebe möchte sich wieder verstärkt eigenen Projekten widmen und stellte sich daher nicht zur Wiederwahl. Den Posten der Schatzmeisterin übernimmt nun Mirjana Schütze von der Döhrener Brausebude. Ebenfalls neu im Vorstand: Julian Schulz von der Wäscherei Jahnke. Auch in der jetzigen Besetzung sind die Damen in der Überzahl. Um die Einhaltung einer Frauenquote muss man sich im neugewählten Vorstand der Interessengemeinschaft Döhrener Geschäftsleute (IDG) daher weiterhin keine Sorgen machen“, heißt es in einer Pressemitteilung der IDG. An der Spitze stehen nach wie vor die beiden bisherigen und nun wiedergewählten Vorsitzenden Michael Kellner und Gisela Steinhauer.

Der neue Vorstand hat sich für die nächste Zeit einiges vorgenommen. „Bei Besuchen in Mitgliederbetrieben soll es zu einem regen Gedankenaustausch unter den Mitgliedern kommen“, ist geplant. Auch der IDG-Mittagstisch, bei dem sich IDG-Mitglieder zur gemütlichen Mittagsrunde mit Gästen in Restaurants im Stadtteil treffen, soll als Format fortgesetzt werden. Yasmin Fahimi kam zum ersten Mittagstisch der Döhrener Geschäftsleute nach dem Ende des sogenannten „Lockdowns.“ Interessiert lauschte die Bundestagsabgeordnete den Ansichten der Gewerbetreibenden vor Ort zur Mehrwertsteuersenkung. Fahimi erfuhr, dass bei den heutigen komplexen Kassensystemen die Umstellung fast mehr kostet, als die Mehrwertsteuersenkung einbringt. „Auch die Sorgen und Nöte der kreativen Einzelselbstständigen und des Schaustellergewerbes kamen ausgiebig zur Sprache“, wird weiter über dieses Treffen berichtet.

Ausgerechnet im 13. Jahr musste das schon Kult gewordene Kürbisfest der Interessengemeinschaft wegen des grassierenden Covid-19-Virus ebenso ausfallen wie all die anderen Open-Air-Partys mit traditioneller IDG-Beteiligung wie das Osterhasenfest oder das Döhrener Jazzfestival. Doch für den kommenden Adventsmarkt auf dem Fiedelerplatz gibt es immerhin noch einen Hoffnungsschimmer. Man warte, so die Mitteilung der IDG, auf die entsprechenden Vorschriften des Landes, um dann möglicherweise noch ein tragbares Konzept entwickeln zu können. Versprochen wird aber schon jetzt: „Auch in diesem Jahr wird die Interessengemeinschaft Döhrener Geschäftsleute wieder den großen Weihnachtsbaum mitten auf dem Fiedelerplatz aufstellen und anleuchten. Das lassen wir uns nicht nehmen“, stellt der IDG Vorsitzende Michael Kellner klar.

 

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