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Polizei Hannover

Polizei Nachrichten aus Hannover vom 25.Mai 2020

HANNOVER.

Radfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Ein 18-Jähriger ist am Samstag, 23.05.2020, bei einem Verkehrsunfall in Döhren schwer verletzt worden. Der Radfahrer kollidierte an der Abelmannstraße mit einem Magyar Suzuki Swift einer 24-Jährigen. Nach derzeitigen Erkenntnissen der Experten des Verkehrsunfalldienst war der junge Mann gegen 13:40 Uhr mit seinem Mountainbike (Kona Stinky) auf dem Radweg entlang der Abelmannstraße in Richtung Wiehburgstraße unterwegs. Dann beabsichtigte er, etwa in Höhe der Einmündung Ziegelstraße, die Straße diagonal zu überqueren, und fuhr zwischen den geparkten Autos hindurch auf die Fahrbahn. Zeitgleich fuhr die 24-Jährige die Abelmannstraße aus Richtung Hildesheimer Straße entlang. Der 18-Jährigen kollidierte mit dem ihm entgegenkommenden Auto.

In der Folge wurde der Radfahrer schwer verletzt. Ein Krankenwagen transportierte ihn zur weiteren Behandlung in eine Klinik. Der Sachschaden beträgt schätzungsweise 3.500 Euro. Die 24-Jährige erlitt keine Verletzungen.

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Polizei Hildesheim

Polizei Nachrichten aus Hildesheim vom 25. Mai 2020

HILDESHEIM

Alkoholisierte Verkehrsteilnehmer

Freitag, 22.05.2020, 23:30 Uhr - Sonntag, 24.05.2020, 20:30 Uhr 31061 Alfeld. Bei 2 allgemeinen Verkehrskontrollen in den Abendstunden des 22. und 24.05. wurde jeweils 1 alkoholisierter PKW-Führer durch die Polizei Alfeld festgestellt. Am 22.05 führte ein 28-jähriger einen PKW im Stadtgebiet von Alfeld unter dem Einfluss von 0,74 Promille. 2 Tage später konnte eine Funkstreifenwagenbesatzung in einem Ortsteil von Alfeld einen 63-jährigen mit 0,96 Promille feststellen. Beide Personen wurden für weitergehende Maßnahme zur hiesigen Dienststelle verbracht und konnten danach zu Fuß den Heimweg antreten. Sie erwartet ein Verkehrsordnungswidrigkeitsverfahren.

 

Zeugenaufruf nach Sachbeschädigung durch Feuer

Am 24.05.2020 kommt es zwischen 15.00 Uhr und 18.30 Uhr in einer Gartenlaube an der Heiseder Seenplatte zu einer Sachbeschädigung durch Feuer. Durch unbekannte Täter wird in der Gartenlaube ein Holzstuhl entzündet. Die Täter entkommen hiernach unerkannt. Glücklicherweise kam es nicht zu einer Entzündung der gesamten Gartenlaube. Der Schaden wird auf einen mittleren zweistelligen Betrag geschätzt. Die Polizei bittet Zeugen, die sich im Tatzeitraum an der Heiseder Seenplatte aufgehalten haben, sich zu melden, sofern sie Hinweise zu dem bislang unbekannten Täter geben können.

 

Brand in einem Mehrfamilienhaus  

Am 24.05.2020, gegen 04.21 Uhr, lösen mehrere Brandmelder in einem Mehrfamilienhaus der Burgstraße in Groß Förste aus.

Die Ortsfeuerwehren Gr. Förste und Hasede sowie ein Fahrzeug der Feuerwehr Sarstedt ist mit 52 Mann vor Ort und kann starken Rauch und leichte Flammen aus einem Fenster im zweiten Obergeschoss feststellen. Zum Zeitpunkt des Brandes befinden sich keine Personen in der betroffenen Wohnung. Die weiteren Bewohner des Hauses haben dieses schon eigenständig verlassen. Das Feuer wird vollständig gelöscht, Personen werden nicht verletzt. Die Bewohner der nicht betroffenen Wohnungen können im Anschluss wieder in das Haus zurückkehren.

Eine mögliche Brandursache sowie die Höhe des entstandenen Sachschadens sind noch nicht bekannt.

 

Sachbeschädigung an Klingelschild und Briefkasten in der Burgstraße in Gronau (Leine) - Zeugenaufruf

Am 23.05.2020 beschädigt ein bislang unbekannter Täter vermutlich am späten Nachmittag den Briefkasten und das Klingelschild eines Anwohners in der Burgstraße in 31028 Gronau (Leine). Die Höhe des entstandenen Schadens steht noch nicht fest. Mögliche Zeugen werden gebeten sich unter der Telefonnummer 05068-93030 bei der Polizei in Elze zu melden.

 

Betrunken mit dem Fahrrad unterwegs

Am Samstag, 23.05.2020, gegen 12.50 Uhr kontrollierte eine Streifenwagenbesatzung des Pk Bad Salzdetfurth einen Fahrradfahren auf dem Radweg der B1 zwischen Steinbrück und Hoheneggelsen.

Während der Kontrolle fiel den Beamten bei dem Fahrradfahrer Alkoholgeruch in der Atemluft auf. Ein darauf Durchgeführter Alkoholtest wies eine Atemalkoholkonzentration von 1,72 Promille nach.

Darauf wurde dem Fahrradfahrer eine Blutprobe entnommen und eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr gegen ihn eingeleitet.

 

Zeugenaufruf nach Unfallflucht auf Penny-Parkplatz

Am 23.05.2020, zwischen ca. 11.30 Uhr und 11.40 Uhr, parkte der 77-jährige Geschädigte aus Giften seinen silbernen Pkw VW Golf Variant auf dem Parkplatz des Penny Einkaufsmarktes und ging einkaufen. Anschließend stellte er einen Schaden an der hinteren rechten Tür fest.

Der Schaden wird auf ca. 400,- Euro geschätzt. Das Fahrzeug stand im südlichen Bereich des Parkplatzes. Der Verursacher hatte sich nach dem Unfall entfernt, ohne sich zu melden. Die Polizei bittet Zeugen, die sich im Unfallzeitraum auf dem Penny-Parkplatz aufgehalten haben, sich zu melden, wenn sie Hinweise zum Verursacher geben können.

 

 

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Termine vereinbaren rund um die Uhr

Bürgerbüro startet Online-Terminvergabe

LANGENHAGEN. Die Stadt Langenhagen startet am Montag, 25. Mai mit der Online-Terminvergabe im Bürgerbüro. Ab diesem Tag können Bürgerinnen und Bürger ihre Termine im Bürgerbüro über www.langenhagen.de einfach und bequem rund um die Uhr online buchen. Die ersten buchbaren Termine gibt es ab Dienstag, 2. Juni.

Wählen lassen sich dort im Kalender verschiedene Anliegen, wie die Abholung von Dokumenten, Gewerbe-An- und Abmeldungen, Anliegen rund um das Pass und Meldewesen und natürlich auch die Aufgaben der Kfz-Zulassung. Auf einen Blick sehen Kundinnen und Kunden welche Termine verfügbar sind und wählen mit wenigen Klicks den für sie passenden Termin aus.

„Durch die Kontaktbeschränkungen haben wir ja bereits seit mehreren Wochen die feste Terminvereinbarung. Das hat sehr gut funktioniert und besonders das Feedback der Kunden war äußerst positiv“, sagt Kerstin Reimers, Leiterin des Bürgerbüros und freut sich deshalb sehr auf die neue digitale Lösung.

Erforderlich sind lediglich die Auswahl des Anliegens, die Angabe des Namens und der E-Mailadresse, damit die Anmeldung abgeschlossen und die Terminbestätigung versendet werden kann. Für eventuelle Rückfragen wird um die Angaben einer Telefonnummer gebeten. Im zweiten Schritt nur noch den Aktivierungs-Link bestätigen und die Kundinnen und Kunden erhalten eine Mail mit ihrer Wartenummer. Diese wird dann über die Monitore im Wartebereich des Bürgerbüros aufgerufen.

Die Stornierung des Termins ist jederzeit möglich.

Hier geht es zur Terminvergabe: Termine online buchen

 

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Autokultur für Hannover

Revolverheld lassen Hannover hupen und blinken

HANNOVER. Ihre letzten Konzerte spielten Revolverheld im September 2019 und Anfang des Jahres machte dann das Coronavirus ein großen Strich durch den Konzerttourenplan 2020 von Johannes Strate, Kristoffer Hünecke, Niels Kristian Hansen und Jakob Sinn.

Nun gibt es seit einigen Wochen die Autokultur-Konzerte von Hannover Concerts und so standen am Samstag Abend (23.Mai 2020) die vier Revolverhelden verstärkt mit Chris Rodriguez (Bass) und Arne Bischoff (Keyboard) auf dem mit 1000 Fahrzeugen ausverkauften Schützenplatz und ließen ihre Fans hupen und blinken, was die Autobatterien hergaben.

Mit Hits wie "Das kann uns keiner nehmen", "Das Herz schlägt bis zum Hals" und "Immer in Bewegung" starten die Pistolenmänner auf dem Schützenplatz. 

"Es ist schön, wenn ihr hupt" richtet sich Frontmann Strate an seine Fans und erzählt, wie die Band im Jahr 2005 ihr erstes Album im nahe gelegenen Horus-Studio aufgenommen und im Anschluß mit den "Lüttje Lage"-Brettern auf dem Schützenfest Bekanntschaft gemacht hat.

Mit  "Ich würde die Welt verändern", "So wie jetzt", "Bands Deiner Jugend"  und "Spinner" (der Mitsingpart wird in Hannover weggehupt) steigt die Stimmung immer mehr. 

Per Zoom-VideoChat nimmt die Band Kontakt zu den Fans im Auto auf, doch Johannes Strate steht mehr auf Zettelwirtschaft statt auf die kleinen zuckenden digitalen Flackerfenster mit den vielen Gesichter und möchte lieber noch einen Song spielen.

Es folgen die überarbeitete Version von "Unsere Geschichte ist erzählt", "Halt Dich an mir fest" und zu "Immer noch fühlen" geht Strate dann auf Tuchfühlung zum Publikum durch die Fahrzeugreihen, aus denen ihm zahlreiche Fans zuwinken und mit dem Smartphone Fotos durch die Windschutzscheiben schiessen.

Das "Denkmal" von Wir sind Helden gefällt auch in der Coverversion der Revolverhelden, die den Schützenplatz zu "Ich werd nie erwachsen" im Takt hupen lassen, bevor Tausende Handylampen zu "Für Dich lass ich das Licht an" in den Abendhimmel leuchten.

"Mit Liebe auf Distanz" und "Lass uns gehen" beschliessen die Pistolenmänner den gelungenen Konzertabend nahe HDI-Arena und Maschsee. Morgen Abend folgt dann die 2.ausverkaufte Show und das nächste Hupkonzert für Revolverheld.

Am 25. Mai ist dann Max Giesinger auf der Autokulturbühne auf dem Schützenplatz zu sehen.


Revolverheld lassen Hannover hupen und blinken (C) Ulrich Stamm

Revolverheld lassen Hannover hupen und blinken (C) Ulrich Stamm

Revolverheld lassen Hannover hupen und blinken (C) Ulrich Stamm

Revolverheld lassen Hannover hupen und blinken (C) Ulrich Stamm

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Revolverheld lassen Hannover hupen und blinken (C) Ulrich Stamm

Revolverheld lassen Hannover hupen und blinken (C) Ulrich Stamm

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Unbekannte Männer rauben Handtasche

64-jährige Frau an der Straße Postkamp (Mitte) / Klagesmarkt ausgeraubt

HANNOVER. Am Freitagmorgen, 22.05.2020, gegen 06:45 Uhr ist eine 64-jährige Frau an der Straße Postkamp (Mitte) von zwei bislang unbekannten Tätern - einem Mann und einer Frau - ausgeraubt und dabei verletzt worden. Anschließend sind sie unerkannt in eine unbekannte Richtung geflüchtet. Die Polizei ermittelt nun wegen eines Raubes und bittet um Zeugenhinweise.

Nach bisherigen Erkenntnissen war die 64-Jährige am Freitagmorgen gegen 06:45 Uhr aus Richtung der Schloßwender Straße an der Straße Am Klagesmarkt unterwegs gewesen. Auf der Höhe der Einbiegung zu der Straße Postkamp wurde sie von einem bislang unbekannten männlichen Täter von hinten zu Boden geschubst. Ihm ist es gelungen, der Frau ihre Tasche zu entreißen. Dabei wurde sie verletzt. In Begleitung von einer weiblichen Komplizin konnte der Mann in eine unbekannte Richtung fliehen.

Die Verletzte wurde mit einem Krankenwagen zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht.

Laut der Geschädigten war der männliche Täter ca. 30 Jahre alt, ca. 1,65 Meter groß, hatte schwarze Haare und asiatisches Aussehen. Zum Tatzeitpunkt hatte er schwarze Kleidung an. Die weibliche Täterin war 30 Jahre alt und ca. 1,60 Meter groß, hatte schwarze Haare und asiatisches Aussehen. Sie trug schwarze Kleidung und eine rosa Mundschutzmaske.

Ein Teil der vermeintlichen Beute wurde später im südlichen Bereich der Straße Am Klagesmarkt und Türkstraße von einer Zeugin gefunden und bei der Polizei abgegeben.

Die Polizeiinspektion Mitte hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0511 109-2820

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Unfall in Döhren

Radfahrer bei Unfall verletzt

Heute ist ein Radfahrer in der Abelmannstr. In Döhren bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden.Gegen 13:40 Uhr befuhr die Fahrerin eines Suzuki Swift die Abelmannstr. in Richtung Hildesheimer Str. Kurz hinter der Einmündung der Ziegelstr. erschien plötzlich zwischen geparkten Autos heraus ein Radfahrer, der vor der 24-jährigen die Straße kreuzte. Ein Ausweichversuch und sofortiges Bremsen konnten eine Zusammenstoß jedoch nicht mehr verhindern. Der PKW erfasste den Radfahrer mittig, dabei prallte dieser mit dem Kopf auf die Windschutzscheibe und blieb bewusstlos liegen. Ein Rettungswagen transportierte den 18-jährigen unter Begleitung eines Notarztes in ein Krankenhaus. Weshalb der Radfahrer so unvermittelt den parallel verlaufenden Radweg verließ und ohne den bevorrechtigten PKW zu beachten auf die Fahrbahn wechselte ist derzeit noch unbekannt. Daher sucht die Polizei Zeugen, die Angaben zum Hergang machen können. Auch der PKW wurde so schwer beschädigt, dass er nicht mehr fahrbereit war. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf 3.500 Euro. Die Fahrerin blieb unverletzt.Für die Rettungsarbeiten und Unfallaufnahme war die Abelmannstr. zwischen Ziegelstr. und Innstr. für gut eine Stunde voll gesperrt.Beitrag bearbeitet

Alle Bilder sehen Sie hier

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Alles in einer App - digitale Waldbrandeinsatzkarten

Waldbrandeinsatzkarten werden ab sofort flächendeckend für ganz Niedersachsen in digitaler Form für die Feuerwehren und Waldbrandbeauftragten bereitgestellt

HANNOVER / NIEDERSACHSEN. Pünktlich zum Frühsommer stehen den niedersächsischen Feuerwehren sowie den Waldbrandbeauftragten für ihre Waldbrandgefahrenbezirke seit heute (22.05.2020) die Waldbrandeinsatzkarten (WBEK) flächendeckend für ganz Niedersachsen in digitaler Form zur Verfügung. Der Zugriff erfolgt zukünftig über eine so genannte Visualisierungs-App. Denn: Bei einem Wald- oder Flächenbrand müssen die Einsatzkräfte schnell über die wichtigsten Einsatzinformationen vor Ort verfügen. Die WBEK stellen dabei ein enorm wichtiges Hilfsmittel dar, um Wald- und Freiflächenbrände im Einsatzfall möglichst schnell und sicher zu erreichen und so schnell wie möglich bekämpfen zu können.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt: „Mit der flächendeckenden Digitalisierung der Waldbrandeinsatzkarten verfügen die Feuerwehren in Niedersachsen jetzt über ein volldigitales und modernes Tool, das ihre Arbeit bei der Waldbrandvorsorge und der Waldbrandbekämpfung effektiv und schnell unterstützt." Mit der neuen App wird der Grundstein dafür gelegt, die Fachinformationen zu visualisieren. Im nächsten Schritt wird ein Verfahren inkl. Berechtigungen für die Aktualisierung der Fachinformationen für die Waldbrandbekämpfung gemeinsam mit Forstverwaltung, Waldbesitzern und Feuerwehren umgesetzt werden.

Mit Blick auf die lang anhaltende Trockenheit und die damit verbundene hohe Waldbrandgefahr betont Forstministerin Barbara Otte-Kinast: „Wir müssen alles dafür tun, um unseren Wald zu schützen. Umso gründlicher die Vorsorge erfolgt, desto besser."

Die ursprüngliche WBEK in klassischer Papierform wurde als Folge der verheerenden Waldbrandkatastrophe 1975 entwickelt. Damals starben fünf Feuerwehrangehörige und zwei Helfer, als in der Lüneburger Heide und im Wendland mehr als 8.000 Hektar an Wald-, Moor- und Heideland brannten. Die WBEK enthalten die für die Waldbrandbekämpfung wichtigen Informationen zur Befahrbarkeit von Wegen, zu Wasserentnahmestellen oder zu Bereichen mit brandhemmenden Baumarten. Sie wurden zuletzt in den Jahren 1997 - 2004 überarbeitet und aktualisiert und damals noch in Papierform im Maßstab 1:50.000 herausgegeben. In einem gemeinsam vom Nds. Ministerium für Inneres und Sport (MI) und Nds. Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML) initiierten Pilotprojekt wurde zunächst bis März 2019 das ostniedersächsische Tiefland mit insgesamt 30 Karten (pro Karte eine 22 km * 22 km große Fläche) aktualisiert und den Feuerwehren und Waldbrandbeauftragten bereits digital zur Verfügung gestellt.

Die nunmehr flächendeckende Bereitstellung der WBEK in digitaler Form für ganz Niedersachsen ist Bestandteil des Aktionsplans „Vegetationsbrandbekämpfung", um den gestiegenen Anforderungen im Zusammenhang mit der Bekämpfung von Vegetationsbränden zu begegnen. In Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Geoinformation und Landesentwicklung Niedersachsen (LGLN) wurde eine internetbasierte Visualisierungsapplikation konzipiert, die auch über mobile Endgeräte für definierte Benutzergruppen den Zugriff auf die Fachdaten der WBEK ermöglicht.

Die Fachdaten der WBEK sind aus der bisherigen Papierkarte übernommen und mit weiteren aktualisierten Daten (z.B. Rettungspunkte, Befahrbarkeit von Wegen) ergänzt worden. So ist zukünftig jeder berechtigte Nutzer der App in der Lage, über die digitalen Daten online zu verfügen oder auch weiterhin die Karten in klassischer Papierform mitzuführen.

In weiteren Schritten wird die Applikation um Editierfunktionen erweitert werden, um auch die Aktualisierung der Fachdaten durch einen berechtigten Nutzerkreis aus Feuerwehren, Forstverwaltung und Waldbrandbeauftragten zu ermöglichen und so eine ständige Aktualität der Karten zu gewährleisten.

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Die Neuerkrankungen mit Covid-19 haben sich aktuell in Niedersachsen auf einem stabil niedrigen Niveau eingependelt.

Stabil niedriges Corona-Infektionsgeschehen ermöglicht weitere Öffnungsschritte in Niedersachsen ab Montag

HANNOVER / NIEDERSACHSEN. Die Neuerkrankungen mit Covid-19 haben sich aktuell in Niedersachsen auf einem stabil niedrigen Niveau eingependelt. Grund für die Landesregierung weitere vorsichtige Öffnungsschritte des Stufenplans sowie des Bund-Länder-Beschlusses vom 6. Mai umzusetzen. Die „Niedersächsische Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus" wurde entsprechend geändert und kann online hier in Gänze eingesehen werden. In der Anlage haben wir für Sie eine Überarbeitungsfassung beigefügt, in der Sie alle Änderungen erkennen können.

Wichtig ist, die Lockerungen sind nur aufgrund des Erfolgs der bisherigen Maßnahmen möglich geworden. Bis es einen Impfschutz oder ein wirksames Medikament gibt, bitten wir Sie auch in den nächsten Wochen weiterhin um die Reduzierung der physischen Kontakte auf das absolut notwendige Minimum. Letztlich ist das die wirkungsvollste Maßnahme, um die Ausbreitung des Virus weiter zu verlangsamen.

Schule

Nach und nach kehren weitere Jahrgänge zurück in die Schulen: Am Montag, 25. Mai, nehmen die 11. Klassen der allgemein bildenden Schulen sowie die Klassen 5 bis 9 an den Förderschulen „Geistige Entwicklung" ihren Präsenzunterricht wieder auf. Auch weitere Klassen und Fachstufen an den berufsbildenden Schulen kommen zurück in die Schule.

Nach den Pfingstferien am 3. Juni sollen dann die Jahrgänge 7 und 8 an ihre jeweiligen Schulen zurückkehren, ebenso die zweiten Klassen an den Grundschulen. Weitere zwei Wochen später - am 15. Juni - folgen nach bisherigem Plan die Klassen 5 und 6 sowie die Erstklässler. Mitte Juni sind dann - bei gleichbleibend niedrigen Infektionszahlen - voraussichtlich alle Schuljahrgänge der allgemein bildenden Schulen wieder zurück in der Schule.

Alle Zeitpläne und näheren Informationen rund um das Thema Schule finden Sie hier.

Kinderbetreuung / Notgruppen

Tagespflegepersonen können ab Montag mit den von ihnen betreuten Kindern Spielplätze besuchen. Das gilt auch, wenn die Kinder aus unterschiedlichen Haushalten kommen. Bisher war das durch das allgemeine Kontaktverbot mit der Ausnahme für Personen aus einem Haushalt nicht möglich.

Wirtschaft & Tourismus

Mit der ab dem 25. Mai geltenden Verordnung weitet die Landesregierung die bereits seit dem 6. Mai geltenden Lockerungen für den Tourismus weiter aus.

Nach Ferienwohnungen und -häusern sowie Campingplätzen können nun auch Hotels und Pensionen wieder für Gäste öffnen. Zusätzlich wird die bisherige Beschränkung, Campingplätze, Wohnmobilstellplätze und Bootsliegeplätze zu 50 Prozent zu belegen, auf 60 Prozent hochgesetzt. Diese gilt dementsprechend auch für die Auslastung der niedersächsischen Hotels. Eine Wiederbelegungsfrist wie sie für Ferienwohnungen und -häuser gilt, wird es für Hotels nicht geben. Eine weitere gute Nachricht gibt es für den Tourismus in Niedersachsen: Sowohl Schifffahrten zu touristischen Zwecken als auch Kutschfahrten und kleine Stadtführungen mit bis zu zehn Personen können unter den geltenden Hygieneauflagen wieder stattfinden. Auch Seilbahnen dürfen wieder öffnen, wenn sie zunächst erst einmal 50 Prozent der Fahrgäste befördern.

Auch Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen dürfen unter Hygieneauflagen wieder öffnen.

Soziales

Aufgrund der notwendigen Schutzmaßnahmen konnten viele Leistungen und Angebote nicht oder nur eingeschränkt bspw. per Telefon- oder Videoberatung erbracht werden.

Ab kommenden Montag können Werkstätten für Menschen mit Behinderungen und Tagesförderstätten wieder bis zur Hälfte der Plätze öffnen.

Einrichtungen der Tagespflege für ältere Menschen, pflegebedürftige Menschen und Menschen mit Behinderungen können mit einem entsprechenden Hygienekonzept ab Montag wieder maximal die Hälfte der vereinbarten Plätze belegen.

Darüber hinaus können Jugendherbergen, Familienferien- und Freizeitstätten, Jugendbildungsstätten und vergleichbare Einrichtungen wieder Einzelpersonen und Familien beherbergen und bis zu 60 Prozent ihrer Betten gleichzeitig vermieten. Gruppenveranstaltungen und -angebote sowie die Aufnahme von Gruppen bleiben vorerst untersagt. Ausgenommen von diesem Verbot sind die Heimvolkshochschulen.

Weiter können soziale Hilfen, Beratungsangebote und Dienste der Kinder- und Jugendhilfe wieder öffnen. Ebenso können einzelne Personen oder Personen eines Hausstandes wieder soziale, pädagogische und psychologische Beratungsstellen aufsuchen. Das sind zum Beispiel Beratungsstellenstellen für Senioren, Pflege, Familien, Wohnungs- und Obdachlose. Dazu gehören weiter Erziehungsberatungsstellen, Angebote der Migrationsberatung, Gewaltberatung, Lebensberatung, Drogenberatung, Suchtberatung und Anerkennungsberatung.

Ebenfalls zum 25. Mai können offene, gruppenbezogene und gemeinwesenorientierte Angebote der Kinder- und Jugendhilfe bis zu 10 Personen, einschließlich der Aufsichtspersonen, öffnen.

Inneres & Sport

Nach der Öffnung der Sportanlagen im Freien folgt am Montag die der Sporthallen unter Einhaltung der geltenden Regelungen. Im Bereich des Profisports dürfen Mannschaften, die am Spielbetrieb der 1. und 2. Bundesliga - gleich welcher Sportart - oder der 3. Fußball-Liga teilnehmen, auch mit Kontakt ihre Sportart (Training und Wettkampf) ausüben. Grundlage hierfür ist ein medizinisches, organisatorisches und hygienisches Konzept nach dem Vorbild des von DFL und DFB vorgelegten Konzeptes „Sportmedizin/Sonderspielbetrieb im Profifußball".

Unter folgenden Voraussetzungen soll die Sportausübung auf und in öffentlichen und privaten Sportanlagen wieder möglich sein:

  • Die Sportausübung muss kontaktlos zwischen den beteiligten Personen erfolgen.
  • Ein Abstand von mindestens 2 Metern muss eingehalten werden.
  • Die Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen müssen auch in Bezug auf gemeinsam genutzte Sportgeräte durchgeführt werden.
  • Die Umkleidekabinen, Dusch- und Waschräume - ausgenommen Toiletten - müssen geschlossen bleiben
  • Warteschlangen beim Zutritt zur Sportanlage sind zu vermeiden.
  • Zuschauerinnen und Zuschauer sind nach wie vor ausgeschlossen.

Wettkämpfe werden möglich sein, wenn diese die Voraussetzungen konsequent und uneingeschränkt einhalten. Dies werden nach wie vor die Individual- und Einzelsportarten besser können. Vor der Ausrichtung des Wettkampfes sollte aber immer ein Kontakt mit dem zuständigen Gesundheitsamt aufgenommen werden, um mögliche Fragestellungen zu klären und das weitere Vorgehen zu besprechen.

Den Vereinen sowie den Sportlerinnen und Sportlern werden erneut Hilfestellungen in Form von FAQs an die Hand gegeben. Diese FAQs kommen bei den Vereinen und Sportlerinnen und Sportlern sehr gut an und helfen bei den häufigsten und drängendsten Fragen rund um die Verordnung und die Wiederaufnahme des Sportbetriebs.

Wissenschaft & Forschung

Außerschulische Bildungsangebote - dazu zählen u.a. Volkshochschulkurse und Heimvolkshochschulkurse mit Übernachtung - dürfen wieder wahrgenommen werden. Auch Prüfungen dürfen stattfinden. Dies gilt auch für die Musikschulen. Bläserensembles und Bläserorchester sowie Chöre dürfen ab dem 25. Mai einzeln oder in Kleingruppen mit bis zu vier Personen unterrichtet werden. Für alle Einrichtungen gilt: Eine Wiederaufnahme der Angebote ist nur dann zulässig, wenn sichergestellt ist, dass beim Betreten und Verlassen der Einrichtung sowie beim Aufenthalt ein Mindestabstand von 1,50 Metern zwischen Personen eingehalten werden kann. Außerdem müssen die Kontaktdaten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufgenommen und drei Wochen lang von der Einrichtung aufbewahrt werden.

Die geänderte Verordnung gilt ab Montag, 25. Mai 2020. Die Regelungen mit Ablauf des 10. Juni 2020 außer Kraft.

Weitere Informationen zum Corona-Virus: www.niedersachsen.de/coronavirus

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Pistorius: „Wie schon an den Feiertagen zuvor haben sich die allermeisten an die geltenden Vorschriften gehalten. Dafür bedanke ich mich auch im Namen der Einsatzkräfte"

Deutlich weniger Delikte als im Vorjahr: Niedersachsens Polizei zieht positives Fazit nach Himmelfahrts- und Vatertag

HANNOVER / NIEDERSACHSEN. Die Polizei Niedersachsen zieht ein positives Fazit des diesjährigen Himmelfahrts- und Vatertags: Der weit überwiegende Teil der Niedersächsinnen und Niedersachsen hielt sich an die Abstands- und Hygieneregeln, auch waren nur vereinzelt Gruppen mit den sonst üblichen Bollerwagen unterwegs.

Wie zuvor angekündigt war Niedersachsens Polizei mit einem deutlich erhöhten Kräfteansatz präsent: Im ganzen Land waren nahezu 2.000 Beamtinnen und Beamten im Einsatz, davon etwa 1.200 von den Polizeidirektionen und mehr als 700 von der Bereitschaftspolizei. Insgesamt wurden fünf Körperverletzungsdelikte sowie sieben Widerstände registriert, bei denen ein Beamter durch eine Rippenprellung leicht verletzt wurde. Zusammenfassend wurden landesweit bislang 31 Strafverfahren sowie 69 Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet, davon 63 Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz. Zum Vergleich: Am Himmelfahrts- und Vatertag 2019 wurden acht Polizeibeamtinnen und -beamte verletzt und allein 140 Körperverletzungsdelikte registriert.

In den Naherholungsgebieten und Parkanlagen, die dieses Jahr im polizeilichen Fokus standen, kam es zu keinen besonderen Vorkommnissen. Es waren vor allem Kleinstgruppen und Familien mit Fahrrädern unterwegs, bei denen es größtenteils zu keinen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz kam.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt: „Die allermeisten Menschen in Niedersachsen haben sich auch an diesem Feiertag an die geltenden Regeln gehalten. Das zeigt, dass die Gefahr durch das Coronavirus den Menschen sehr bewusst ist. Ich bin sehr froh, dass wir so ein positives Fazit ziehen können und bedanke mich auch im Namen der Einsatzkräfte für dieses besonnene Verhalten."

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Das alte Spielgerät soll in der Woche ab 25. Mai abgebaut werden

Stadt erneuert Kletterkombination auf Spielplatz Glockenheide

LANGENHAGEN. Die Stadt Langenhagen erneuert die Kletterkombination auf dem Spielplatz Glockenheide. Der Ersatz in Form eines mehrteiligen Spielgeräts ist beauftragt. Läuft alles nach Plan, wird es Ende Juni zum Ausprobieren und Erkunden freigegeben.

Zuvor muss jedoch das alte Spielgerät weichen. Es wird in der Woche ab Montag, 25. Mai, abgebaut. Im Anschluss daran soll die neue Kletterkombination aufgebaut werden. Sie besteht aus drei Türmen, die mit einem Steigstamm, einer Stamm- und einer Balancierbrücke miteinander verbunden sind. Zudem gibt es einen Seilaufstieg sowie eine Rutsche. Um sicher darauf spielen zu können, muss jedoch erst der Beton des Fundaments ausgehärtet sein.

Mit dem Abbau des alten Spielgerätes, der Anschaffung der neuen Kletterkombination sowie deren Aufbau investiert die Stadt rund 31.000 Euro in den Spielplatz Glockenheide.

Das alte Gerät hatte zuletzt einen hohen Reparaturbedarf. Immer wieder mussten Holzteile ausgetauscht werden; jüngst gar ein ganzes Kletternetz aufgrund von Fäulnisschäden entfernt werden. Das Spielen auf ihm wäre nicht mehr sicher gewesen.

Ein externer Gutachter hat das alte Spielgerät nun genau untersucht. Mit dem Ergebnis: Es ist in einem schlechten Zustand; weitere Reparaturen wären wirtschaftlich nicht zu vertreten.

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Polizei Hildesheim

Polizei Nachrichten aus Hildesheim vom 23.Mai 2020

HILDESHEIM

Alkoholisierter Fahrradfahrer verursacht Sachschaden an PKW- Zeugenaufruf

Am 21.05.2020 befährt ein 52-jähriger Fahrradfahrer aus Gronau gegen 17:10 Uhr die Breite Str. in Richtung Siedlerkamp. Im Vorbeifahren touchiert dieser nach ersten Ermittlungen einen abgestellten PKW der Marke VW Tiguan und verursacht einen Sachschaden in Höhe von ca. 1000EUR . Der Radfahrer steht hierbei deutlich erkennbar unter Alkoholeinfluss ( ca. 2 Promille ).

Zeugen werden gebeten sich mit dem Polizeikommissariat Elze, tel. 05068/93030 in Verbindung zu setzen.

 

Fahrzeugführer beschädigt Telefonmast und flüchtet

Am Freitag, den 22.05.2020, ist es am Abend vermutlich in der Zeit von 20 Uhr bis 20:35 Uhr zwischen den Ortschaften Schlewecke und Henneckenrode zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer befährt vermutlich aus Richtung Schlewecke kommend die zu diesem Zeitpunkt regennasse L 497 in Richtung Henneckenrode, als er (nach dem Abzweig in Richtung Nienhagen) unmittelbar nach einer Linkskurve nach rechts in den Grünbereich abkommt. Dort überfährt der Fahrzeugführer einen Leitpfosten sowie gegen einen mehrere Meter hohen hölzernen Telefonmasten und entfernt sich unerkannt.

Der Mast wird aus dem Boden gerissen. Teile des durchbrochenen Masten liegen im Anschluß auf der Fahrbahn. Der restliche Teil ragt an der Oberleitung hängend auf die Fahrbahn hinein. Durch die Polizei Bad Salzdetfurth kann die Gefahrenstelle vorerst behoben werden. Zeugen, die Angaben zu dem Unfall machen könne, werden gebeten, sich bei der Polizei Bad Salzdetfurth unter der Telefonnummer 05063 / 901-115 zu melden.

 

Verkehrsunfall mit einer leichtverletzten Person auf der L482 zwischen Eime und Esbeck

Am 22.05.2020 gegen 13:30 Uhr befährt ein 24-jähriger Fahrzeugführer aus Esbeck mit seinem Ford Transporter die L482 aus Richtung Eime kommend in Richtung Esbeck. Nach einer Linkskurve kommt er nach rechts von der Fahrbahn ab und touchiert einen Leitpfosten.

Anschließend schleudert er circa 50 Meter über die Fahrbahn und kommt abermals rechts von der Fahrbahn ab. Hierbei touchiert er einen Straßenbaum und einen weiteren Leitpfosten. Der Transporter kommt auf dem Dach liegend im Straßengraben zum Stillstand. Das Fahrzeug des Esbeckers wird erheblich beschädigt. Die genaue Höhe des durch den Unfall verursachten Schadens steht noch nicht fest. Aufgrund auslaufender Betriebsstoffe sind, außer der Polizei Elze und der Freiwilligen Feuerwehr Esbeck, Vertreter der Straßenmeisterei Gronau und der Unteren Wasserbehörde vor Ort. Zeugen des Verkehrsunfalls werden gebeten sich unter der Telefonnummer 05068-93030 mit der Polizei in Elze in Verbindung zu setzen.

 

Autobahnpolizei zieht 80-jährigen Kraftfahrer aus dem Verkehr

Am 21.05.2020 konnte ein 80-jähriger Autofahrer nach einer etwa 60 km langen Verfolgungsfahrt nur durch eine Sperrung der A 7 angehalten werden, nachdem er zuvor aufgrund seiner Fahrweise aufgefallen war, Anhalteversuche fehlschlugen und er die eingesetzten Beamten gefährdete. Kurz nach 08:00 Uhr ging bei der Polizei der Hinweis auf einen Hyundai ein, der auf der A 7 in Richtung Hannover unterwegs und durch Schlangenlinien und unangemessene Überholmanöver auffällig geworden war. Der Pkw konnte kurz darauf durch eine Streifenbesatzung der Hildesheimer Autobahnpolizei in Höhe der Anschlussstelle Hildesheim festgestellt werden. Die Beamten beabsichtigten das Fahrzeug am Parkplatz "An der Alpe" (zwischen der AS Hildesheim Drispenstedt und dem Autobahndreieck Hannover-Süd) anzuhalten und zu kontrollieren. Der 80-jährige missachtete jedoch die Anhaltesignale und setzte seine Fahrt unbeirrt weiter. Im weiteren Verlauf wurden zwei Streifenwagen der Polizei Hannover zur Unterstützung hinzugezogen. Der Pkw fiel weiterhin durch eine auffällige und gefährdende Fahrweise auf. So überholte er die Streifenwagen über den Standstreifen, versuchte sie abzudrängen und unterschritt bei Geschwindigkeiten von 120 km/h mehrfach den Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Streifenwagen auf unter 10 Meter. Letztendlich gelang es den Beamten nur durch die kurzzeitige Sperrung der Autobahn im Bereich der Anschlussstelle Berkhof den Hyundai anzuhalten. Der 80-jährige Fahrzeugführer aus Baden-Württemberg wirkte dabei weder zeitlich noch örtlich orientiert. Er wurde zwecks medizinischer Überprüfung durch den angeforderten Rettungsdienst in ein Krankenhaus in Neustadt am Rübenberge verbracht. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.

 

Einbrecher steigen in Einfamilienhaus in Achtum ein

Am 20.05.2020, zwischen 15:15 Uhr und 16:15 Uhr, kam es zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in der Straße Achtumer Lindenkamp im Ortsteil Achtum. Mindestens ein unbekannter Täter verschaffte sich über eine Terrassentür gewaltsam Zutritt in das Haus. Im Inneren wurden diverse Räume nach Diebesgut durchsucht. Entwendet wurden Bargeld, Schmuck, ein Tablet sowie ein Tresor. Der Schaden wurde vorerst mit einem oberen vierstelligen Betrag beziffert. Die Polizei Hildesheim bittet Zeugen, denen im Zusammenhang mit der Tat eventuell verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind, sich unter der Nr. 05121/939-115 zu melden.

 

Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluß -Pkw gegen Baum

Am 21.05.2020, gegen 23:20 Uhr, befuhr ein 23-jähriger Bockenemer mit seinem Pkw die L 500 von Mahlum in Richtung Bockenem. Kurz vor Bockenem kam der Mann nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen ein Geländer und einen Straßenbaum. Während der Unfallaufnahme wurde bei dem Verursacher Atemalkoholgeruch festgestellt. Ein durchgeführter Vortest ergab einen Wert von 2,25 Promille. Der Fahrer wurde bei dem Unfall leicht am Knie verletzt und einem Hildesheimer Krankenhaus zugeführt.

Der entstandene Gesamtschaden wird auf 12000 Euro geschätzt. Gegen den Fahrzeugführer wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Nach der Entnahme einer Blutprobe durch einen Arzt wurde sein Führerschein sichergestellt.

 

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Marktberichte

Börsen- und Wirtschaftsnachrichten vom 23.Mai 2020

FRANKFURT/MAIN. Dank des Kurssprungs am Montag hat der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) ein starkes Wochenplus von 4,86 Prozent geschafft. An diesem Freitag hingegen hatten schwelende Konjunktursorgen den Handel über weite Strecken dominiert, bevor sich der Eurozonen-Leitindex hauchdünn ins Plus retten konnte. Am Ende stand ein Gewinn von 0,02 Prozent auf 2905,47 Punkte zu Buche.

In Paris schloss der CAC 40 0,02 Prozent tiefer bei 4444,56 Punkten. Der britische Leitindex FTSE 100 ("Footsie") gab deutlicher nach und büßte 0,37 Prozent auf 5993,28 Zähler ein.

Insbesondere in London drückten negative Nachrichten aus China auf die Stimmung: Das Land verfolgt Pläne zu einem neuen Sicherheitsgesetz für Hongkong und behält sich vor, in Zukunft auch eigene nationale Sicherheitsorgane dort aufzustellen. Der Hongkonger Leitindex Hang Sengwar bereits zuvor um 5,6 Prozent eingebrochen. Einige britische Finanzinstitute sind stark in Fernost engagiert.

"Ein Wiederaufleben der Proteste in Hongkong ist wahrscheinlich und es ist auch mit zunehmenden Spannungen vor diesem Hintergrund mit den USA zu rechnen", schrieb die Landesbank Baden-Württemberg. Darüber hinaus waren bereits in den vergangenen Wochen die Töne zwischen den Vereinigten Staaten und China wieder rauer geworden, was am Markt Befürchtungen über ein Hochkochen des Zollstreits hatte wieder aufflammen lassen.

Am "Footsie"-Ende knickten die Aktien von Prudential um mehr als neun Prozent ein. Der Lebensversicherer zählt ebenso wie die Bank HSBC zu den britischen Unternehmen mit starker Ausrichtung auf Fernost. Die Anteilsscheine von HSBC fielen um rund fünf Prozent.

Die Anteilscheine von Renault sackten als Schlusslicht im Cac 40 um fast drei Prozent ab. Frankreichs Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire sieht den Autohersteller in einer schweren Krise.

(Quelle:finanzen.net)

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Althusmann: E-Sport-Szene in Niedersachsen lebendig wie nie

Bundesliga virtuell: Wirtschaftsministerium veranstaltet E-Sport-Event „Virtual Champion Niedersachsen"

HANNOVER / NIEDERSACHSEN. Niedersachsen ist digitaler Vorreiter, auch im E-Sport! Nach dem Wiederanpfiff der Bundesliga ohne Fans und mit vielen Hürden veranstaltet das Niedersächsische Wirtschaftsministerium zusammen mit hannoverimpuls das E-Sport-Event „Virtual Champion Niedersachsen" und spielt die Bundesliga virtuell zu Ende - mit der Fußballsimulation FIFA20.

Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann: „E-Sport fristet längst kein Nischendasein mehr. Weltweit sind die virtuellen Computerspielwettkämpfe mittlerweile ein Milliardenmarkt. Unser hochkarätig besetztes E-Sport-Event ‚Virtual Champion Niedersachsen' zeigt: Auch hier in Niedersachsen ist die E-Sport-Szene lebendig wie nie."

Die Veranstaltung findet am 23. und 24. Mai 2020 als zweitägiges Live-Event statt und wird über das Streaming-Videoportal Twitch live übertragen. Der Livestream ist auch auf https://niedersachsen.digital/ abrufbar. Dabei spielt ein hochkarätiges Teilnehmerfeld mit 15 FIFA-Profis aus den Top 100 und drei Mitgliedern aus der FIFA-Community die verbleibende Bundesligasaison virtuell zu Ende. Unter den Profis sind beispielsweise der FIFA-Weltmeister von 2019 MoAuba oder der zweimalige Deutsche FIFA-Meister TimoX.

In einer Auslosung wurden den 18 Teilnehmern die 18 Bundesligavereine zufällig zugeteilt. Jeder der Teilnehmer vertritt demnach einen Verein der Bundesliga. Zudem wird die aktuelle Bundesligatabelle nach dem 26. Spieltag als Ausgangslage genommen und der restliche Spielplan (27. bis 34. Spieltag) virtuell durch die Spieler zu Ende gespielt. Es ergeben sich somit acht Spieltage mit jeweils neun Partien. Dementsprechend bietet das Turnier über die zwei Tage 72 spannende virtuelle Bundesligaspiele.

Da bei der Fußballsimulation FIFA20 die Vereine und Spieler unterschiedliche Fähigkeiten aufweisen, und somit Spieler von Bayern München im Schnitt deutlich bessere Werte haben als beispielsweise die von Paderborn, werden die Wertungen aller Mannschaften für das Turnier gleichgesetzt. Spielt man mit Bayern München gegen Paderborn, sind die Voraussetzungen der beiden Teams also gleichwertig. Lediglich spezielle Fähigkeiten und beispielsweise die Körpergröße der Einzelspieler bleiben erhalten. Somit entscheidet also einzig das Können der Spieler über Sieg und Niederlage.

Der Livestream ist am 23. und 24. Mai ab 14 Uhr auf der Eventseite auf https://niedersachsen.digital/ oder direkt auf Twitch.tv abrufbar.

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Geräte nur tagsüber einsetzen / Garten igelfreundlich gestalten

NABU: Mähroboter sind eine tödliche Gefahr für Igel

Berlin. Mähroboter sind eine tödliche Gefahr für Igel. Der NABU bittet darum, diese Geräte – wenn überhaupt – nur tagsüber zu verwenden. „Der elektrische Helfer wird in Deutschland immer beliebter“ so NABU-Gartenexpertin Marja Rottleb, „Viele Menschen wollen sich mit einem solchen Gerät die Arbeit im Garten erleichtern und wissen oft gar nicht, dass sie für Tiere, insbesondere für Igel, lebensgefährlich sind.“

Die Stacheltiere rollen sich bei Gefahr zu einer Kugel und erstarren so für einige Minuten statt zu flüchten. Dieses Verhalten wird ihnen beim Zusammentreffen mit einem Mähroboter zum Verhängnis. „Die Tiere können durch die scharfen Messer massive Verletzungen erleiden“, sagt Rottleb. „Besonders Jungtiere sind gefährdet, allein schon wegen ihrer geringeren Körpergröße.“ Oft bleibt das Massaker auf dem Rasen allerdings unbemerkt, da die Wildtiere im Verletzungsfall keine Schmerzenslaute ausstoßen und sich ins Unterholz zurückziehen, um dort qualvoll zu verenden.

Der NABU rät daher, Mähroboter nur tagsüber zu nutzen, da Igel nachtaktiv sind. Auch beim Einsatz von Fadenmähern ist Vorsicht geboten. Rottleb: „Unter Hecken und im hohen Gras sollte man vor dem Mähen unbedingt mit einem Laubrechen prüfen, ob dort ein Igel schläft.“

Ein permanent vom Mähroboter gepflegter Rasen schadet dem Igel und anderen Gartentieren außerdem bei der Nahrungssuche. Blühpflanzen und Kräuter gehen verloren, die für den Igel notwendige Insekten- und Kleintierpopulation wird abgetötet, bis nur noch eine biologische wertlose grüne Fläche übrig bleibt. „Wer Igeln helfen möchte, sollte seinen Garten möglichst naturnah gestalten“, rät Rottleb. „Dazu gehören heimische Sträucher und Stauden, außerdem auch eine wilde Ecke oder ein selbstgebautes Igelhaus zum Verstecken.“

Mehr Tipps für einen igelfreundlichen Garten bietet der NABU unter www.NABU.de/igelgarten

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Sozial- und Gesundheitsministerin Carola Reimann: Wir haben die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen, Alten und Pflegebedürftigen, Menschen mit Behinderungen und Menschen, die in ihrem Alltag Rat und Unterstützung brauchen, im Blick

Weitere Öffnungen im sozialen Bereich ab Montag

HANNOVER. Das Corona-Virus und seine Folgen sind im gesamten sozialen Bereich besonders spürbar. Aufgrund der notwendigen Schutzmaßnahmen konnten viele Leistungen und Angebote nicht oder nur eingeschränkt bspw. per Telefon- oder Videoberatung erbracht werden. „Das derzeit stabil ruhige Infektionsgeschehen lässt mich vorsichtig optimistisch nach vorne blicken und gibt uns die Möglichkeit zu weiteren Schritten. Wir haben dabei die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen, Alten und Pflegebedürftigen, Menschen mit Behinderungen und Menschen, die in ihrem Alltag Rat und Unterstützung brauchen, klar im Blick", sagt Sozial- und Gesundheitsministerin Carola Reimann.

So dürfen ab Montag Werkstätten für Menschen mit Behinderungen und Tagesförderstätten wieder bis zur Hälfte der Plätze öffnen.

Einrichtungen der Tagespflege für ältere Menschen, pflegebedürftige Menschen und Menschen mit Behinderungen können mit einem entsprechenden Hygienekonzept ab Montag wieder maximal die Hälfte der vereinbarten Plätze belegen.

„Die letzten Wochen mit vielen Einschnitten gerade im pflegerischen Bereich und in den Einrichtungen der Eingliederungshilfe waren für viele Betroffene eine große Belastung. Aber leider waren sie auch notwendig. Denn gerade hier haben wir es mit besonders schutzbedürftigen Personen zu tun. Deswegen bin ich sehr froh, dass die Lage mehr Freiheiten zulässt. Das entlastet insbesondere die pflegenden Angehörigen", so Dr. Carola Reimann.

Darüber hinaus können Jugendherbergen, Familienferien- und Freizeitstätten, Jugendbildungsstätten und vergleichbare Einrichtungen wieder Einzelpersonen und Familien beherbergen und bis zu 60 Prozent ihrer Betten gleichzeitig vermieten.

Gruppenveranstaltungen und -angebote sowie die Aufnahme von Gruppen bleiben vorerst untersagt. Ausgenommen von diesem Verbot sind die Heimvolkshochschulen.

Weiter können soziale Hilfen, Beratungsangebote und Dienste der Kinder- und Jugendhilfe wieder öffnen.

Ebenso können einzelne Personen oder Personen eines Hausstandes wieder soziale, pädagogische und psychologische Beratungsstellen aufsuchen. Das sind zum Beispiel Beratungsstellenstellen für Senioren, Pflege, Familien, Wohnungs- und Obdachlose. Dazu gehören weiter Erziehungsberatungsstellen, Angebote der Migrationsberatung, Gewaltberatung, Lebensberatung, Drogenberatung, Suchtberatung und Anerkennungsberatung.

Ebenfalls zum 25. Mai können offene, gruppenbezogene und gemeinwesenorientierte Angebote der Kinder- und Jugendhilfe bis zu 10 Personen, einschließlich der Aufsichtspersonen, öffnen.

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Nur 57 Neuinfektionen in Niedersachsen in Vergleich zum Vortag, davon 18 in der Region Hannover

11456 gemeldete Covid-19-Infektionen in Niedersachsen - 22.05.2020

HANNOVER / NIEDERSACHSEN. 11456 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute - Freitag, Stand 13 Uhr - in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) gemeldet worden.

Insgesamt 572 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA (bis 10 Uhr) als verstorben gemeldet. Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.

Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung* 9859 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht 86,1 Prozent.

Entsprechend sind aktuell noch ca. 1.597Personen akut infiziert.

In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 405 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt: Davon liegen 327 Erwachsene auf Normalstationen, 76 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 42 Erwachsene beatmet werden, davon zwei auf ECMO-Plätzen. Zwei Kinder befinden sich in stationärer Behandlung (Normalstation).

Wichtige Anmerkung: Das NLGA hat am 22. Mai ein Software-Update für die Fallerfassung durchgeführt. Ob ein Fall aufgrund von Labornachweisen und untersuchtem Probenmaterial in die Statistik aufgenommen wird, ist jetzt deckungsgleich mit den RKI-Kriterien. Das führt dazu, dass bei einigen Landkreisen bzw. kreisfreien Städten weniger Fälle als bisher ausgewiesen werden und erklärt die negativen Zahlen in der Spalte „Änderung zum Vorbericht“.  Hierbei handelt es sich z.B. um Fälle, bei denen die Labornachweise nicht mit der PCR-Methode geführt wurden.

Kommune

Bestätigter Fall

Änderung zum Vorbericht

Verstorben

Änderung zum Vorbericht

Kumulierte 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Ew

LK Ammerland

169

0

5

0

1,6

LK Aurich

97

1

8

0

0,5

LK Celle

191

0

13

0

1,7

LK Cloppenburg

112

-1

0

0

0,0

LK Cuxhaven

200

-1

16

0

12,6

LK Diepholz

355

-10

25

0

1,8

LK Emsland

437

0

24

0

3,4

LK Friesland

34

0

1

0

0,0

LK Gifhorn

125

0

4

0

0,0

LK Goslar

247

2

22

1

5,9

LK Göttingen

794

-2

70

0

1,5

LK Grafschaft Bentheim

235

-3

17

1

1,5

LK Hameln-Pyrmont

122

0

7

0

1,3

LK Harburg

526

0

13

0

3,1

LK Heidekreis

72

0

2

0

0,7

LK Helmstedt

138

0

1

0

0,0

LK Hildesheim

386

2

5

0

12,0

LK Holzminden

106

0

7

0

0,0

LK Leer

103

0

3

0

1,8

LK Lüchow-Dannenberg

19

0

3

0

0,0

LK Lüneburg

168

0

0

0

0,0

LK Nienburg (Weser)

72

2

4

0

0,0

LK Northeim

122

0

3

0

1,5

LK Oldenburg

221

0

13

0

1,5

LK Osnabrück

1140

28

59

0

19,3

LK Osterholz

102

0

0

0

7,0

LK Peine

143

-1

11

0

0,7

LK Rotenburg (Wümme)

109

-3

1

0

0,6

LK Schaumburg

160

-1

8

0

2,5

LK Stade

210

11

8

0

8,3

LK Uelzen

43

0

0

0

0,0

LK Vechta

324

0

10

0

2,8

LK Verden

148

0

2

0

5,1

LK Wesermarsch

54

0

1

0

3,4

LK Wittmund

37

3

0

0

15,8

LK Wolfenbüttel

186

0

13

0

0,8

Region Hannover

2241

18

100

0

6,3

SK Braunschweig

325

0

15

0

1,2

SK Delmenhorst

61

9

2

0

10,3

SK Emden

19

0

0

0

2,0

SK Oldenburg

169

1

1

0

3,0

SK Osnabrück

476

2

14

0

3,0

SK Salzgitter

140

0

8

0

1,9

SK Wilhelmshaven

26

0

1

0

0,0

SK Wolfsburg

292

0

52

0

0,0

Gesamt

11456

57

572

2

4,2

In dieser Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch (bis 13 Uhr, Todesfälle bis 10 Uhr) mitgeteilt wurden. Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.

* Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.

Weitere Informationen zum Corona-Viruswww.niedersachsen.de/coronavirus

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Die Fallzahlen an Covid-19 Erkrankten in der Region Hannover vom 22. Mai 2020

HANNOVER. + + + Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 2227 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 1970 Personen als genesen aufgeführt. 100 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersdurchschnitt der Verstorbenen liegt bei 82,8 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 158 Menschen in der Region infiziert.

Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):

Alter Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
0 – 9 Jahre 46
10 – 19 Jahre 86
20 – 29 Jahre 343
30 – 39 Jahre 349
40 – 49 Jahre 363
50 – 59 Jahre 433
60 – 69 Jahre 205
70 – 79 Jahre 151
80+ Jahre 251
keine Angaben

 

Verteilung nach Kommunen:

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
     
Barsinghausen 3 36
Burgdorf 1 55
Burgwedel 1 42
Garbsen 7 120
Gehrden 0 18
Hemmingen 1 40
Isernhagen 1 41
Laatzen 19 120
Landeshauptstadt Hannover 76 1190
Langenhagen 11 91
Lehrte 7 70
Neustadt 7 42
Pattensen 1 22
Ronnenberg 3 54
Seelze 10 61
Sehnde 1 38
Springe 3 61
Uetze 0 28
Wedemark 2 35
Wennigsen 0 22
Wunstorf 4 41
keine Angaben

 

Verteilung nach Geschlecht (bezogen auf die Gesamtzahl von 2227 nachweislich Infizierten):

Männer                     46,9 Prozent

Frauen                      50,9 Prozent

keine Angabe            2,2 Prozent

+ + + Derzeit werden in Krankenhäusern in der Region Hannover 91 Patientinnen und Patienten behandelt, die nachweislich oder mutmaßlich mit Corona infiziert sind. 24 befinden sich davon auf der Intensivstation.

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Neue Verordnung des Landes Niedersachsen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus

HANNOVER. Soeben hat das Land Niedersachsen in der Landespressekonferenz ihre Niedersächsische Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus mit Wirkung ab dem 25. Mai 2020 vorgestellt.

Inzwischen wird vor allem die Lesbarkeit der vielen Änderungen erheblich angemahnt. Gleich mit drei Farben werden die Änderungen, welche zu unterschiedlichen Terminen in Kraft treten, in der Verordnung gemarkert. Das sorgt zusätzlich für Verwirrung, vor allem bei der genauen Auslegung einzelner Passagen.

Die Hoffnung auf weitere Lockerungen werden teilweise nicht erfüllt. So sind nach wie vor keine Busreisen möglich. Fitnessstudios dürfen unter strengen Auflagen, wenn unter anderem der Abstand zwischen den Kunden mindestens 2 Meter beträgt öffnen. Sportausübung ist auf auf öffentlichen, privaten oder ähnlichen Einrichtungen ebenfalls möglich, wenn die Sportart kontaktlos ist und der Abstand von 2 Metern zu nicht dem gleichen Haushalt angehörenden Personen eingehalten wird.

Die Kontaktsperre im öffentlichen Raum wurde soweit erleichtert, dass sich nun Personen zweier Hausstände treffen können. Ansonsten bleibt die Höchstzahl bei gleichzeitig zwei Personen. Abstände müssen gegenüber fremden Personen 1,5 Meter betragen.

Die Wahrnehmung von Bildungsangeboten und die Durchführung von Prüfungen an Volkshochschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich, wie zum Beispiel in der Erwachsenenbildung, der Familienbildung, der Jugendbildung und der beruflichen Aus- und Weiterbildung, sowie an Musikschulen ist zulässig, wenn sichergestellt ist, dass jede Person beim Betreten und Verlassen der Einrichtung sowie beim Aufenthalt in der Einrichtung einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu jeder anderen Person, die nicht zum eigenen Hausstand gehört, einhält.

Auch die Beherbergung von Personen in Hotels ist bis zu einer Auslastung von 60% der Kapazitätsgrenze wieder möglich. Jedoch auch hier gelten Hygienepläne, die vorzuweisen sind und dementsprechenden Vorgaben genügen. Ferienwohnungen und Ferienhäuser dürfen jeweils innerhalb eines Zeitraums von sieben Tagen nur von einem Gast und dessen Mitreisenden genutzt werden.

Die Teilnahme an Hochzeitsfeiern und standesamtlichen Trauungen sind erlaubt, jedoch nur im engsten Familien- und Freundeskreis, der höchstens insgesamt 20 Personen umfasst.

Hier der Link zur neuen Verordnung  mit Stand 22.05.2020 15:00 Uhr.

Niedersächsische Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus (Lesefassung, Stand: 22. Mai 2020)

Die aktuelle oder kurzfristig geänderte Fassung finden sie auf www.niedersachsen.de

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Wiedereröffnung des Stadtmuseums Burgdorf am 31. Mai/Neue Ausstellung der Radfahrgalerie Burgdorf läuft bis zum 16. August:

„Kuriositäten auf 2 Rädern“

 

 

 

Vom Pfingstsonntag, 31. Mai, bis zum Sonntag, 16. August, im Stadtmuseum Burgdorf (Schmiedestraße 6) eine neue Ausstellung der Radfahrgalerie Burgdorf zu sehen.  Sie trägt den Titel „Kuriositäten auf 2 Rädern“.  Für auswärtige Besucher gibt es Parkplatzmöglichkeiten auf dem Schützenplatz, im Parkhaus am Bahnhof, auf der Hochbrücke vor dem Kreisel sowie an der Bahnhof- und Rolandstraße.

Das bei freiem Eintritt zugängliche Stadtmuseum nimmt nach mehrwöchiger Pause seinen Betrieb unter Einhaltung aller vorgeschriebenen Hygiene- und Abstandsvorgaben wieder auf.  Der Zutritt ist nur mit Mund- und Nasenschutz gestattet.   Die Ausstellung öffnet zunächst nur sonntags und zusätzlich am Pfingstmontag, 1. Juni,  jeweils von 14.00 bis 17.00 Uhr. Weitere Infos: Tel. 05136 – 1862.

Exponate internationaler Hersteller

Die Radfahrgalerie Burgdorf zeigt in der Ausstellung Exponate internationaler Hersteller und Tüftler und vermittelt damit einen sehenswerten Eindruck von zahlreichen Kuriositäten auf zwei Rädern.   Schaut man sich die Fahrradgeschichte an, wiesen die Fahrräder in den Anfangsjahren ein aus heutiger Sicht  eigenwilliges Erscheinungsbild auf.  Davon können sich die Ausstellungsbesucher überzeugen, wenn sie im Stadtmuseum ein auch als „Knochenschüttler“ in die Zweiradgeschichte eingegangenes Tretkurbelvelociped aus den 1860er Jahren, ein Hochrad aus den 1880er Jahren und ein Niederrad aus den 1890er Jahren sehen.

Vom Bauchliege- bis zum Minirad

Auch im 20. Jahrhundert überraschten Bastler und Hersteller mit  kurios anmutenden  Ideen und versuchten damit, Zweiradkäufer mit extravaganten Modellen für den Kauf ihres Produktes zu animieren.  So ist in der Ausstellung u.a. ein Bauchliegefahrrad mit Armantrieb und Fußsteuerung oder ein vollverkleidetes Liegerad zu sehen, das einem Pinguin nachempfunden ist.  Zur  breit gefächerten Ausstellungspalette gehören zudem ein Hesperus-Sesselrad aus den 1920er Jahren, italienisches Holzrad aus den 1940er Jahren, tragbares, riemengetriebenes Faltrad aus den 1980er Jahren,  Zwillingstandem aus Taiwan,  sogenanntes Reitrad der Nürnberger Hercules-Werke, stromlinienförmiges Velomobil und das ehemals kleinste fahrbare Fahrrad der Welt.

Die Radfahrgalerie Burgdorf

Der Fahrradsammler Walter Euhus übergab 2002 seine bedeutende private Zweiradsammlung als Dauerleihgabe der Stadt Burgdorf.  2013 übernahm der Förderverein Stadtmuseum Burgdorf  die Hauptbestandteile der Sammlung als variable Dauerausstellung für das Stadtmuseum und die KulturWerkStadt in Burgdorf. Ein Arbeitskreis des Burgdorfer Verkehrs- und Verschönerungs-Vereins (VVV)  betreut die Sammlung. Sie zeigt die wichtigsten Stationen der gesamten Fahrradgeschichte.  Dazu kommen Sonderkonstruktionen, Designfahrräder, Kinderräder und viele Dinge rund ums Rad wie Ersatzteile, Zubehör, Fahrradwerbung, Fahrradmodelle, Spielzeug, Gebrauchsgegenstände mit Fahrradmotiven,  Darstellungen über das Fahrrad in der Kunst und Einblicke in die Geschichte des Radsportes.

                                      

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Internationales Team um MHH-Forschungsgruppe weist Veränderungen im Lungengewebe durch SARS-CoV-2 nach / Veröffentlichung im New England Journal of Medicine

Wie das Coronavirus die Lunge schädigt

HANNOVER. Eine Infektion mit dem Coronavirus kann ebenso wie eine schwere Grippe die Atemwege massiv schädigen und zu einem tödlichen Lungenversagen führen. Welche molekularen Veränderungen SARS-CoV-2 im Lungengewebe von Patientinnen und Patienten genau auslöst und wie sich diese von den Schäden durch das Influenzavirus unterscheiden, ist bislang jedoch kaum bekannt. Um die Krankheitsprozesse besser zu verstehen, hat jetzt ein internationales Forschungsteam aus Deutschland, den USA, Belgien und der Schweiz unter der Leitung von Professor Dr. Danny Jonigk, Lungenspezialist am Institut für Pathologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), Lungen von an COVID-19 Verstorbenen untersucht und mit denen von an Grippe (Influenza) Verstorbenen verglichen.

Die Studie verbessert unser Verständnis, warum die Lungenfunktion bei SARS-CoV-2-Infizierten mit schweren Krankheitsverläufen so stark beeinträchtigt ist“, betont Professor Jonigk. Die Ergebnisse der Untersuchung mit dem Titel „Pulmonary Vascular Endothelialitis, Thrombosis and Angiogenesis in COVID-19“ hat jetzt die renommierten Fachzeitschrift „New England Journal of Medicine“ veröffentlicht.

Mikrothromben verstopfen die feinsten Gefäße

„Wir haben die Gewebeproben erstmals synergistisch mit einem sehr breiten Methodenspektrum von Mikro-Computertomografie, 3D-Elektronenmikroskopen und verschiedenen molekularbiologischen Methoden untersucht, um die Wege von SARS-CoV-2 aufzuspüren“, sagt Professor Jonigk. Dabei konnten die Wissenschaftler zunächst das bereits bekannte akute Schadensmuster in der Lunge von COVID-19- Patienten nachweisen, den sogenannten diffusen Alveolarschaden. Dieser liegt vor, wenn sich die Wände der Lungenbläschen entzünden, flächenhaft von Eiweißablagerungen bedeckt werden und so die Sauerstoffzufuhr in das Blut erschweren.

„Wir haben außerdem eine massive Anzahl von Blutgerinnseln in allen Abschnitten der Blutgefäße in der Lunge gefunden, vor allem aber in den feinsten Gefäßen, den Kapillaren“, sagt der Pathologe. „Diese Mikrothromben verstopfen die feinen Lungengefäße und vergrößern so zusätzlich die Atemnot des Patienten.“ Das Phänomen gebe es zwar auch in schwer geschädigten Lungen nach Influenza-Infektionen, aber die Anzahl dieser kleinen Verstopfungen sei bei Grippetoten wesentlich geringer.

Besonders auffällig ist zudem ein Befund, den Mediziner ansonsten vorrangig  nur von Tumorerkrankungen, Autoimmunkrankheiten oder Vernarbungsprozessen kennen: SARS-CoV-2 löst offenbar eine besondere Form von Gefäßneubildungen in der Lunge aus. „Diese sogenannte intussuszeptive Neoangiogenese ist bisher im Rahmen des diffusen Alveolarschadens noch nicht beschrieben worden und unterscheidet COVID-19 grundlegend von vergleichbar schweren Lungeninfektionen durch Influenzaviren“, betont Professor Jonigk und fasst zusammen:

„Die drei in unserer Studie erstmals umfassend beschriebenen Veränderungen innerhalb der Lunge bei SARS-CoV-2-Infektionen sind die massive Blutgefäßschädigung, die überschießende Blutgerinnung mit Verstopfung der feinsten Lungengefäße und die für COVID-19 charakteristische Gefäßneubildung.“

Die Ergebnisse der Studie bewertet der Pathologe als weiteres Puzzleteil zu einer Entschlüsselung von COVID-19. Gelöst sei das Rätsel um das Coronavirus aber noch lange nicht. Weitere Studien seien erforderlich, um die Mechanismen der Gefäßveränderungen zu verstehen und letztlich in therapeutische Ansätze umzumünzen.

 

Die Originalpublikation ist online verfügbar auf der Seite des New England Journal of Medicine unter https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa2015432.

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