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Hannover (cmm). Hannover´s „roter Faden” ist bereits an vielen Stellen ausgeblichen. Ein nicht zu vermeidender Umstand durch die stetigen äußeren Einflüsse. Doch die wiederkehrend erforderlichen Ausbesserungen sind auch immer wieder mit Kosten verbunden.

Auf einer Länge von 4,2 Kilometern führt die, im Jahr 1970 auf das Straßenpflaster gemalte, rote Linie vorbei an 36 Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt. Der Weg ist durchgehend barrierefrei und feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Jubiläum.

Insgesamt werden nun punktuell rund 500 Meter des Roten Fadens sowie acht Ziffern, fünf Symbole und vier Pfeilspitzen ausgebessert.

Möglich wurden diese Arbeiten durch das kurzfristige Angebot der Maler- und Lackiererinnung Hannover, die die Ausbesserung kostenfrei übernimmt. Ausgeführt werden die Malerarbeiten durch Auszubildende der Ausbildungsakademie der Innung sowie angeschlossener Unternehmen. Schwerpunkte sind dabei der Ballhofplatz, der Bereich vor dem Neuen Rathaus, das Marstalltor, der Johann-Trollmann-Weg und der Abschnitt vom Platz der Weltausstellung bis Bahnhofstraße.

„Wir danken der Innung um Friedrich Stöter und den Auszubildenden für ihren engagierten Einsatz sehr“, sagt Hannovers Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette.

„Der Rote Faden ist ein hervorragendes touristisches Angebot in Hannover. Deshalb war es uns wichtig, schnelle Hilfe anzubieten“, betont Friedrich Stöter, Geschäftsführer der Maler- und Lackiererinnung Hannover.

Innungs-Obermeister Ralph Sensing freut sich: „Wir konnten die Stadt Hannover schon mehrfach im Rahmen von verschiedenen Ausbildungsprojekten unterstützen und hoffen, dass für den „Roten Faden“ auch bald eine dauerhafte Lösung zur Erhaltung herbeigeführt wird.“

Die Stadt Hannover teilt dazu mit, dass die Möglichkeiten einer langfristigen Lösung zur Erhaltung des Roten Fadens und die entsprechende Finanzierung derzeit verwaltungsintern geprüft wird.


Hannover´s „Roter Faden“ bekommt teilweise einen neuen Anstrich. © Carl-Marcus Müller

Hannover´s „Roter Faden“ bekommt teilweise einen neuen Anstrich. © Carl-Marcus Müller

Hannover´s „Roter Faden“ bekommt teilweise einen neuen Anstrich. © Carl-Marcus Müller

Das Team der Ausbildungsakademie der Maler- und Lackiererinnung Hannover, mit Ausbildungsmeister Fragasso (4. vo.li.) und Innungs-Obermeister Sensing (re.außen)

Berlin (pm). Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder fassen folgenden Beschluss:Bislang hat Deutschland die Corona-Krise auch dank der engen und konstruktiven Zusammenarbeit der Länder untereinander und mit dem Bund gut bewältigt. Der strategische Dreiklang aus allgemein geltenden Abstands- und Hygienemaßnahmen, einem konsequenten Test- und Nachverfolgungsregime sowie der gezielten Reaktion auf besondere Ausbruchsgeschehen hat sich bewährt. Insbesondere haben gemeinsame Leitlinien für die Bewältigung regional unterschiedlicher Infektionsgeschehen und Hotspots ein bundesweit vergleichbares, aber regional angepasstes Vorgehen gegen eine unkontrollierte Ausbreitung des Sars-CoV-2 Virus ermöglicht.

So konnte die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland lange Zeit auf sehr niedrigem Niveau gehalten werden. Nachdem das Infektionsgeschehen in den letzten Wochen vor allem auf das Reisegeschehen zur Urlaubszeit zurückzuführen war, gilt es nun, das innerdeutsche Infektionsgeschehen stärker in den Fokus zu nehmen. Der weit überwiegende Teil der Bevölkerung verhält sich dabei äußerst vernünftig und rücksichtsvoll.

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder danken den Bürgerinnen und Bürgern für die breite Unterstützung.

Leider zeigen die Erfahrungen in jüngster Zeit aber auch, dass das Verhalten Einzelner zur Entwicklung eines neuerlichen innerdeutschen Infektionsgeschehens beitragen kann. Insgesamt steigt die Zahl der täglich gemeldeten Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 seit Ende Juli in Deutschland leider wieder an. Noch deutlicher zeigt sich diese Entwicklung in anderen benachbarten europäischen Ländern, wo die Zahlen teilweise schon jetzt über dem Stand von Ende März 2020 liegen. Angesichts der sinkenden Temperaturen, des vermehrten Aufenthalts in geschlossenen Räumen in der Herbst- und Winterzeit sowie der drohenden Grippesaison müssen wir jetzt besonders vorsichtig sein. Dies gilt gerade im Bereich der Freizeitgestaltung und privaten Feiern, die sich zuletzt als eine der maßgeblichen Ursachen für regionales Infektionsgeschehen gezeigt haben.

In diesem Zusammenhang appellieren die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder nachdrücklich an die Verantwortung aller Bürgerinnen und Bürger, bei Bar-, Restaurant- und Veranstaltungsbesuchen durch Angabe richtiger und vollständiger Personendaten und Kontaktinformationen ein schnelles Erkennen und Eindämmen von Corona-Ausbrüchen zu unterstützen. Vorrangiges Ziel muss sein, Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen im Präsenzbetrieb weiter zu betreiben sowie das Wiederanlaufen der Wirtschaft nach den empfindlichen Beschränkungen im Frühjahr und Sommer nicht zu gefährden.

Vor diesem Hintergrund bekräftigen die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder die bisher gefassten Beschlüsse und die Strategie zur Bekämpfung der Pandemie. Zur Vermeidung eines unkontrollierten Ausbruchsgeschehens muss das Ziel weiterhin sein, die Infektionszahlen so gering zu halten, dass ihre Nachverfolgbarkeit durchgängig gewährleistet werden kann.

Daher beschließen die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder:

A. Abstands- und Hygienemaßnahmen konsequent beachten

1. Bund und Länder betonen erneut, dass in Zeiten relevant erhöhter und steigender Infektionszahlen vorerst keine weiteren größeren Öffnungsschritte zu rechtfertigen sind. Vielmehr appellieren sie an alle Bürgerinnen und Bürger, die allgemeinen Abstands- und Hygienemaßnahmen wieder konsequent zu beachten und die Kontaktnachverfolgung durch ihre Mitwirkung bei der korrekten Datenerfassung zu ermöglichen. Das Virus verzeiht keine Nachlässigkeit – es zu bekämpfen kann nur gelingen, wenn jeder und jede Einzelne mithilft! Insbesondere die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung in bestimmten öffentlichen Bereichen gilt verbindlich und wird von den Ordnungsbehörden konsequent kontrolliert und sanktioniert. Dies wird angesichts der jüngsten Vorfälle auch verstärkt bei falschen persönlichen Angaben auf angeordneten Gästelisten in Restaurants u.s.w. erfolgen. Auch hier soll ein Bußgeld von mindestens 50 Euro gelten. Ergänzend werden die Gaststättenbetreiber aufgefordert, durch Plausibilitätskontrollen dazu beizutragen, dass angeordnete Gästelisten richtig und vollständig geführt werden. Die gemeinsame Erklärung des Runden Tisches zur Umsetzung der Maskenpflicht im öffentlichen Personenverkehr vom 23. September 2020 und die Bereitschaft aller Beteiligten für eine konsequente Durchsetzung werden begrüßt.

2. Zu der allgemein gültigen Formel „AHA“ für 1,5m Abstand halten, Hygiene, Tragen von Alltagsmasken ist gerade in der kalten Jahreszeit mit steigenden Infektionszahlen ein „C“ für Corona-Warn-App nutzen und ein „L“ für Lüften hinzuzufügen. Regelmäßiges Stoßlüften in allen privaten und öffentlichen Räumen kann die Gefahr der Ansteckung erheblich verringern. Wo freies Lüften durch Fenster und Türen nicht uneingeschränkt möglich ist, können raumlufttechnische Anlagen helfen, dass die Frischluftzufuhr erhöht und der Aerosolgehalt der Luft reduziert wird. Die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder begrüßen daher die Empfehlung des Bundeskabinetts vom 9. September 2020 zum infektionsschutzgerechten Lüften. Das in diesem Beschluss verkündete Förderprogramm zur Umrüstung raumlufttechnischer Anlagen mit einem Volumen von 500 Mio. € für die Jahre 2020 und 2021 ist ein weiterer Baustein in der Pandemiebekämpfung. Bund und Länder werden gemeinsam darauf hinwirken, dass die Empfehlungen zum infektionsschutzgerechten Lüften breit bekanntgemacht werden und notwendige Anpassungsmaßnahmen an raumlufttechnischen Anlagen zügig erfolgen.

Der Schul- und Betreuungsbetrieb, der für die Zukunft der jungen Generation und auch für die Eltern und für die gesamte Gesellschaft von entscheidender Bedeutung ist, ist nun bundesweit angelaufen und trotz örtlicher Herausforderungen durch das Infektionsgeschehen sind die Erfahrungen bislang positiv. Der Schulfamilie und allen Beteiligten der Kinderbetreuung gilt hier ein besonderer Dank. Wo das regionale Pandemiegeschehen es erfordert, kann im Einzelfall eine Maskenpflicht im Unterricht helfen, diesen Präsenzbetrieb zu sichern. Besondere Bedeutung hat in der kalten Jahreszeit das regelmäßige Lüften, das eine Verringerung der Virus-Konzentration bewirkt und damit das Infektionsrisiko in Räumen senkt. Regelmäßiges Lüften kann durch eine CO2-Messung in den Räumen unterstützt werden. Um den Präsenzbetrieb zu sichern, müssen Hygieneregeln und die für den Schulbetrieb von der Kultusministerkonferenz aufgestellten Regeln weiter beachtet und gegebenenfalls entsprechend lagebedingt angepasst werden. Im Falle einer Infektion genügt es so, ein Cluster zu isolieren und den sonstigen Schulbetrieb aufrecht zu erhalten. Für symptomatische Schulkinder in der Herbst- und Winterzeit ist eine integrierte Teststrategie erforderlich, die genau definiert, wann eine Testung sinnvoll ist und die dies mit einem schnellen Zugang zu einer regionalen Testmöglichkeit so verbindet, dass daraus möglichst keine Fehlzeiten entstehen.

B. Test- und Nachverfolgungsregime

3. Bis zur Überarbeitung der Teststrategie und der Muster-Quarantäneverordnung auf der Grundlage des Beschlusses vom 27. August 2020 gelten die derzeitigen Regelungen fort. Die neue Teststrategie wird auch Regelungen zu neuen Schnelltest-Verfahren enthalten. So sollen zusätzlich zu den bisherigen Labortests in geeigneten Fällen vermehrt Schnelltests eingesetzt werden. In welchen Bereichen dies sinnvoll ist, wird in dem im Rahmen der letzten MPK angeforderten Bericht des Bundesgesundheitsministeriums dargestellt und in der jetzt anstehenden Fortschreibung der Teststrategie berücksichtigt.

4. Vor dem Hintergrund der auch in anderen Ländern steigenden Zahlen soll die im Beschluss vom 27. August 2020 verabschiedete Neuregelung der Einreisequarantäne schnellstmöglich erfolgen, sobald eine effektive Umsetzung der Quarantänepflicht insbesondere mittels einer effektiven Übermittlung der Einreiseanmeldung an die örtlichen Gesundheitsämter gewährleistet ist. Bund und Länder begrüßen vor diesem Hintergrund die seit gestern begonnene Kontrolle der Aussteige-Karten durch die Bundespolizei und die schnelle Bearbeitung in Kooperation mit der Deutschen Post. Angesichts der beginnenden Herbstferien appellieren die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und –chefs der Länder erneut an alle Bürgerinnen und Bürger Reisen in Risikogebiete zu unterlassen. Durch Sonderregelungen für notwendigen Reisebetrieb, insbesondere notwendige Geschäftsreisen, Grenzpendler, Mitarbeiter von Luft-, Schiffs-, Bahn- oder Busverkehrsunternehmen, die Pflege diplomatischer und konsularischer Beziehungen und unaufschiebbare medizinische Reisen, muss zwingend erforderliche Mobilität in diesen Bereichen allerdings möglich bleiben.

5. Ein Zusammentreffen weiter steigender Corona-Infektionszahlen mit der zu erwartenden Grippewelle bringt in der Herbst- und Winterzeit eine besondere Herausforderung für das Gesundheitssystem. Dies gilt für die Krankenhäuser ebenso wie für die allgemeinen Hausarztpraxen. Um eine Überlastung der allgemeinen Strukturen zu verhindern, werden die Möglichkeiten des Einsatzes von Fieber-Ambulanzen, Schwerpunktsprechstunden und Schwerpunktpraxen genutzt. Dabei sollen die Behandlungswege so organisiert werden, dass die Infektionsrisiken minimiert werden. Zugleich sollten sich gerade auch Risikogruppen vorsorglich gegen die saisonale Grippe impfen lassen, um Hospitalisierungen und eine möglicherweise besonders gefährliche Doppelinfektion zu vermeiden. Derzeit empfiehlt die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut die saisonale Influenzaimpfung für Senioren ab einem Alter von 60 Jahren, Menschen mit chronischen Grunderkrankungen, Schwangere, Bewohner in Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie medizinisches Personal und beruflich besonders Exponierte.

6. Die Nachverfolgung von Infektionsketten und die darauf basierende Eindämmung des Pandemiegeschehens genießen weiter oberste Priorität. Grunderfordernis hierfür ist ein starker öffentlicher Gesundheitsdienst. Dieser hat in Deutschland bislang große Leistungen erbracht. Um ihn weiter zu stärken, beschließen Bund und Länder den Pakt für den öffentlichen Gesundheitsdienst (vgl. Anlage). Kernpunkte dieser Vereinbarung ist eine Förderung des öffentlichen Gesundheitsdienstes mit einem Betrag von 4 Mrd. Euro durch den Bund bis 2026. Mit diesem Betrag sollen bei den Ländern insgesamt bis zu 5.000 neue Stellen geschaffen werden, die Digitalisierung in den Gesundheitsämtern vorangetrieben und die Attraktivität des öffentlichen Gesundheitsdienstes für die Berufswahl gesteigert werden. Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder bitten die Gesundheitsministerkonferenz in enger Abstimmung mit der Finanzministerkonferenz gegebenenfalls offene Fragen zu klären mit dem Ziel, die Inhalte des Paktes zügig umzusetzen.

7. Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und -chefs der Länder unterstreichen ferner die Bedeutung der vollständigen Kontaktnachverfolgung als zentralem Element, um eine dynamische Steigerung der Infektionszahlen zu unterbinden. Deshalb kommt in Herbst und Winter auch der seit 24. April geltenden Vereinbarung, dass Gesundheitsämter, die absehbar oder tatsächlich eine vollständige Kontaktnachverfolgung aus Kapazitätsgründen nicht mehr leisten können, dies umgehend den Landesaufsichtsbehörden anzeigen und diese wiederum die unverzügliche und vollständige Weiterleitung der Meldung an das RKI sicherstellen, eine große Bedeutung zu. Diese Meldungen stellen sicher, dass umgehend Unterstützung durch Bund und Länder geleistet werden kann.

C. Fortentwicklung der Hotspot-Strategie

8. Ab einer gewissen epidemiologischen Relevanz muss auf eine regionale Dynamik mit hohen Neuinfektionszahlen und schnellem Anstieg der Infektionsrate sofort vor Ort mit Beschränkungen reagiert werden. Deshalb stellen die Länder auf Basis des Beschlusses der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vom 6. Mai 2020 sicher, dass in Landkreisen oder kreisfreien Städten mit kumulativ mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten 7 Tage sofort ein konsequentes Beschränkungskonzept unter Einbeziehung der zuständigen Landesbehörden umgesetzt wird. Die Landesgesundheitsbehörden informieren darüber das Robert-Koch-Institut. Bei einem lokalisierten und klar eingrenzbaren Infektionsgeschehen, zum Beispiel in einer Einrichtung, kann dieses Beschränkungskonzept nur diese Einrichtung umfassen.

Bei einem verteilten regionalen Ausbruchsgeschehen und unklaren Infektionsketten müssen allgemeine Beschränkungen regional wieder konsequent eingeführt werden.

Leider haben die letzten Wochen gezeigt, dass gerade Feierlichkeiten im Familien- oder Freundeskreis Infektionen verbreiten können. Alle Bürgerinnen und Bürger werden daher gebeten, in jedem Einzelfall kritisch abzuwägen, ob, wie und in welchem Umfang private Feierlichkeiten notwendig und mit Blick auf das Infektionsgeschehen vertretbar sind. Bevorzugt sollen diese Zusammenkünfte im Freien abgehalten werden. In geschlossenen Räumlichkeiten ist stets auf ausreichende Belüftung zu achten. Daher müssen bei einem ansteigenden Infektionsgeschehen insbesondere Maßnahmen wie Beschränkungen für private Feiern und Veranstaltungen, Verschärfungen bei der Maskenpflicht oder -um Infektionen in der Gastronomie zu minimieren- zeitlich eingegrenzte Ausschankverbote für Alkohol erlassen werden.

Hinsichtlich der Teilnehmerzahl bei privaten Feierlichkeiten werden die Länder Regelungen erlassen, wonach eine Höchstteilnehmerzahl festgelegt wird, wenn in einem Landkreis die 7-Tages-Inzidenz von 35 überschritten ist. Diese soll für Feierlichkeiten in öffentlichen oder angemieteten Räumen auf maximal 50 Teilnehmer festgelegt werden. In privaten Räumen wird dringlich empfohlen, keine Feierlichkeiten mit mehr als 25 Teilnehmern durchzuführen. Wenn in einem Landkreis die 7-Tages-Inzidenz von 50 überschritten wird, sind weitere Maßnahmen zu erlassen. Insbesondere soll die Teilnehmerzahl auf höchstens 25 Teilnehmer in öffentlichen oder angemieteten Räumen festgelegt werden. In privaten Räumen wird dringlich empfohlen, keine Feierlichkeiten mit mehr als 10 Teilnehmern durchzuführen. Ausnahmen können für angemeldete Feierlichkeiten mit vom Gesundheitsamt abgenommenen Hygieneplänen zugelassen werden. Eine Festlegung niedrigerer Werte bzw. Inzidenzen durch ein Land oder eine Kommune bleibt unbenommen.

Zusätzlich werden die Länder bereits vor Erreichen einer 7-Tages-Inzidenz von 50 ein geeignetes Frühwarnsystem einrichten, um möglichst ein Überschreiten dieser Inzidenz zu vermeiden. Die Landesgesundheitsbehörden informieren darüber das Robert-Koch-Institut.

9. Angesichts der für den Herbst und Winter typischen Steigerung von Atemwegserkrankungen in der Bevölkerung ist daraus folgend auch eine Steigerung des intensivmedizinischen Behandlungsbedarfs zu erwarten. Dies erfordert eine tagesaktuelle vorausschauende Planung: Im Beschluss der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vom 30. April 2020 haben die Länder die Aufgabe übernommen, die regionale Steuerung der intensivmedizinischen Kapazitäten unter Beachtung der regionalen Besonderheiten vorzunehmen. Der Bund hat dazu Ende April ein kriterienbasiertes Konzept vorgelegt und betreibt zudem das DIVI-IntensivRegister als digitales Tool zur Unterstützung der Steuerung durch die Länder.

Protokollerklärung:Thüringen fordert eine bundesgesetzliche Regelung, dass angeordnete Gästelisten in Restaurants ausschließlich für den Infektionsschutz verwendet werden dürfen.

Dienstag, 29 September 2020 16:42

Mit dem NABU den Vogelzug erleben

Berlin (pm). Mit dem „EuroBirdWatch“-Wochenende am 3. und 4. Oktober starten zahlreiche Veranstaltungen rund um die Faszination Vogelzug. An viele Orten in Deutschland bietet der NABU geführte Vogelzug-Exkursionen an. „Beobachtungen am Birdwatch-Wochenende helfen dabei, Veränderungen von Zugzeiten festzustellen und Wettereinflüsse auf die Natur besser zu verstehen“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Zugvögel leiden besonders unter der Klimakrise, denn sie sind auf intakte Verhältnisse gleich an mehreren Orten der Welt angewiesen: an ihren Brutplätzen, in ihrem Überwinterungsgebiet und an den Rastplätzen entlang der Zugrouten. Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass die Erderhitzung verschiedene Veränderungen für die Vogelwelt mit sich bringt. „So fliegen Zugvögel in Europa und Nordamerika vergleichen mit 1959 heute durchschnittlich eine Woche früher in ihre Brutgebiete zurück, manche sind bereits drei Wochen früher bei uns als damals“, sagt NABU-Vogelschutzexperte Eric Neuling, „Das betrifft vor allem viele Kurzstreckenzieher, die wir auch am ersten Oktoberwochenende zu sehen bekommen. Denn Kranich, Graugans, Buchfink oder Star können viel flexibler auf günstige Witterung reagieren als Vogelarten, die bis in das südliche Afrika ziehen. Diese leiden schon heute unter austrocknenden Oasen und Feuchtgebieten, die auf ihrem Zugweg zur Rast überlebenswichtig sind.“

Kurzstreckenzieher überwintern in Süd- und Westeuropa, doch die zunehmend schneefreien Winter bei uns veranlassen viele dazu kürzere Strecken oder gar nicht mehr zu ziehen, und das immer öfter erfolgreich.

Jedes Jahr verlassen über 200 Millionen Zugvögel ihre Brutgebiete in Deutschland, um in Südeuropa oder Afrika zu überwintern. Hinzu kommen 300 Millionen Zugvögel, die auf ihrem Weg durch Deutschland fliegen oder schon hier ihr Winterquartier erreicht haben.

Bis Mitte Oktober bieten NABU-Gruppen Exkursionen und geführte Beobachtungen an, um den Vogelzug erlebbar zu machen. Dabei werden selbstverständlich die derzeit wegen der Corona-Pandemie geltenden Abstandsregeln eingehalten.

Alle Birdwatch-Termine auf einen Blick: www.nabu.de/birdwatch

HANNOVER.  Bestätigte und gemeldete Infektionszahlen für das Land Niedersachsen und die Region Hannover vom Dienstag, 29.09.2020. Es kann zwischen den Meldungen vom Land Niedersachsen und der Region Hannover zu meldebedingt unterschiedlichen Zahlen kommen.

Hannover (PM). Die Meldungen vom Land Niedersachsen für den 29.09.2020

20.076 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Dienstag, 9 Uhr – in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) gemeldet worden.

Insgesamt 684 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA als verstorben gemeldet. Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.

Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung* 17.078 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht einem Anteil von 85,1 Prozent.

In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 214 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt: Davon liegen 166 Erwachsene auf Normalstationen, 41 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 15 Erwachsene, zwei davon per ECMO, beatmet werden. Sieben Kinder werden im Krankenhaus auf einer Normalstation behandelt.

Fallzahlen der laborbestätigten COVID-19-Fälle in Niedersachsen
Fälle Verstorbene** Genesene*** 7-Tagesinzidenz
20076 684 17078 11,8
(+120*) (+1*) (+106*)  

 

Landkreise, kreisfreie Städte Gesamtzahl der Fälle Gesamt Inzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Fälle der letzten 7 Tage 7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Todesfälle
Ammerland 228 (+5) 182,6 8 6,4 5  
Aurich 206   108,6 11 5,8 8  
Celle 293   163,7 4 2,2 15  
Cloppenburg 589 (+25) 345,1 76 44,5 1  
Cuxhaven 435   219,7 6 3,0 21  
Diepholz 630   290,2 25 11,5 27  
Emsland 728 (+2) 222,7 45 13,8 25  
Friesland 105 (+2) 106,4 31 31,4 2  
Gifhorn 250 (+1) 141,6 8 4,5 5  
Goslar 314   230,4 11 8,1 27  
Göttingen 1454 (+1) 446,0 12 3,7 79  
Grafschaft Bentheim 297   216,5 3 2,2 18  
Hameln-Pyrmont 224   150,8 10 6,7 7  
Harburg 832 (+1) 327,0 63 24,8 14  
Heidekreis 124 (+2) 88,1 5 3,6 2  
Helmstedt 172   188,4 4 4,4 2  
Hildesheim 566   205,2 21 7,6 9  
Holzminden 135   191,6 3 4,3 7  
Leer 241   141,1 9 5,3 6  
Lüchow-Dannenberg 47   97,1 2 4,1 3  
Lüneburg 235 (+3) 127,6 10 5,4 0  
Nienburg (Weser) 119 (+1) 98,0 4 3,3 4  
Northeim 184   139,1 1 0,8 5  
Oldenburg 469 (+4) 358,3 15 11,5 14  
Osnabrück 1446 (+16) 403,8 43 12,0 67  
Osterholz 177 (+5) 155,4 8 7,0 0  
Peine 272 (+3) 201,8 20 14,8 12  
Rotenburg (Wümme) 278 (+2) 169,7 42 25,6 2  
Schaumburg 309   195,8 18 11,4 7  
Stade 354 (+3) 173,1 13 6,4 9  
Uelzen 96   103,9 1 1,1 0  
Vechta 658   460,7 23 16,1 13  
Verden 358 (+2) 261,1 11 8,0 8  
Wesermarsch 166 (+7) 187,4 16 18,1 8  
Wittmund 66   115,9 9 15,8 0  
Wolfenbüttel 232   193,9 7 5,9 14  
Hannover, Region 4272 (+11) 369,2 235 20,3 132 (+2)
Braunschweig, Stadt 472 (+4) 189,2 25 10,0 18  
Delmenhorst, Stadt 181 (+5) 233,4 6 7,7 4  
Emden, Stadt 44   88,2 6 12,0 0  
Oldenburg (Oldb), Stadt 287   169,7 16 9,5 2  
Osnabrück, Stadt 755 (+13) 456,9 39 23,6 18  
Salzgitter, Stadt 267 (+2) 256,0 4 3,8 10  
Wilhelmshaven, Stadt 60   78,9 6 7,9 1  
Wolfsburg, Stadt 449   361,0 4 3,2 53 (-1)
Niedersachsen gesamt 20076 (+120) 251,2 939 11,8 684 (+1)

 

In dieser Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch bis 9 Uhr mitgeteilt wurden. Es kann zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.

Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Die Gesundheitsämter leiten als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein, ggf. erfolgt die standardisierte Falldatenübermittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung. Bis zur Übermittlung der Fälle an das NLGA können einige Tage vergehen. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.

*Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.

Hannover (PM). Die Meldungen von der Region Hannover für den 29.09.2020

Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 4282 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 3682 Personen als genesen aufgeführt. 132 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersmedian der Verstorbenen liegt bei 83 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 468 Menschen in der Region infiziert, davon befinden sich 17 Personen im Krankenhaus.

Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):

Alter Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
0 – 9 Jahre 195
10 – 19 Jahre 395
20 – 29 Jahre 789
30 – 39 Jahre 676
40 – 49 Jahre 698
50 – 59 Jahre 667
60 – 69 Jahre 300
70 – 79 Jahre 205
80+ Jahre 320
keine Angaben 37

 

Verteilung nach Kommunen:

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
     
Barsinghausen 11 81
Burgdorf 11 87
Burgwedel 7 68
Garbsen 39 266
Gehrden 7 33
Hemmingen 5 56
Isernhagen 8 94
Laatzen 4 201
Landeshauptstadt Hannover 261 2224
Langenhagen 21 242
Lehrte 17 127
Neustadt 5 97
Pattensen 6 33
Ronnenberg 3 83
Seelze 10 143
Sehnde 4 60
Springe 1 85
Uetze 20 100
Wedemark 18 86
Wennigsen 0 29
Wunstorf 10 87

 

Verteilung nach Geschlecht

Männer                     51 Prozent

Frauen                      49 Prozent

Hannover (pm). Die großen Erfolge für die Krankenversorgung der Medizinischen Hochschule Hannover setzen sich fort: Nachdem die MHH Anfang des Jahres beim Ranking der amerikanischen Wochenzeitung „Newsweek“ unter die Top 100-Krankenhäuser weltweit und bei den deutschen Kliniken auf Platz 5 gekommen war, haben es in allen drei jetzt untersuchten Fachrichtungen auch die entsprechenden MHH-Kliniken in das neue Ranking geschafft: In der Liste „World’s Best Specialized Hospitals 2021“ steht  beim Fachgebiet Kardiologie die MHH-Klinik für Kardiologie und Angiologie im weltweiten Vergleich auf Platz 41.  Im Fachgebiet Endokrinologie ist die MHH-Klinik für  Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie in die Auflistung der weltweit 100 besten Fachabteilungen gekommen, in der Onkologie landete die MHH-Klinik für Klinik für Hämatologie, Hämostaseologie, Onkologie und Stammzelltransplantation unter den weltweit 200 besten Spezialabteilungen.

„Das Ranking ist ein schöner Erfolg für die gesamte MHH und zeigt, dass wir mit unserer Fokussierung auf besonders schwer erkrankte Menschen erfolgreich sind“, sagt Professor Dr. Tobias Welte, als kommissarischer MHH-Vizepräsident zuständig für das Ressort Krankenversorgung, „zugleich ist die Auszeichnung aber auch Ansporn für uns, uns stetig zu verbessern.“

MHH-Kardiologie weltweit auf Platz 41

Für Direktor Professor Dr. Johann Bauersachs spiegelt das gute Abschneiden seiner Klinik für Kardiologie und Angiologie die Leistungsfähigkeit und das breite Wissen einer universitären Klinik mit Supramaximalversorgung wider. Die MHH-Klinik landet unter den weltweit besten Kardiologien auf Platz 41. „Unser Team bietet ein breit gefächertes Leistungsspektrum mit modernsten Behandlungsmethoden, um den individuellen Patientenbedürfnissen bestmöglich gerecht zu werden“, betont Professor Bauersachs. Dazu gehören die Diagnose und Therapie von akuten Notfällen bis zu chronischen Erkrankungen in den Bereichen der interventionellen Kardiologie mit Herzkatheterlabor, der Rhythmologie, der Herzinsuffizienz, der Intensivmedizin mit Cardiac Arrest Center sowie der Angiologie.

MHH-Onkologie unter den weltweit 200 besten Fachabteilungen

Die Klinik für Hämatologie, Hämostaseologie, Onkologie und Stammzelltransplantation ist die zentrale internistische Klinik der MHH für Patientinnen und Patienten mit soliden und systemischen Tumorerkrankungen, insbesondere auch Leukämien und Lymphknotenkrebs, mit anderen Erkrankungen des blutbildenden System sowie Gerinnungsstörungen. „Allen unseren Patienten mit ihren ernsten, oftmals lebensbedrohlichen Erkrankungen wird eine optimale Versorgung auf höchstem medizinischen Niveau gewährleistet“, betont Klinikdirektor Professor Dr. Arnold Ganser. „Dazu bieten wir das gesamte Spektrum möglicher Leistungen unseres Fachgebietes an, einschließlich hochmoderner Diagnostik als Grundlage für unsere molekular ausgerichteten Therapien, Stammzelltransplantationen und CAR-T-Zelltherapien. Dies beinhaltet stets auch die enge interdisziplinäre Kooperation mit anderen diagnostischen und therapeutischen Fachdisziplinen sowie den mitbehandelnden niedergelassenen Haus- und Fachärzten“. Wie gut das gelingt, zeigt das Abschneiden im Ranking: Die Klinik gehört zu den weltweit 200 besten onkologischen Spezialabteilungen.

MHH-Endokrinologie unter den weltweit 100 besten Fachabteilungen

Die Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie bietet ein hochmodernes diagnostisches und therapeutisches Spektrum – auch für Patientinnen und Patienten mit Störungen des Hormonstoffwechsels. „Die MHH ist eines der modernsten Krankenhäuser mit dem Blick für das Wesentliche: das Wohl unserer Patientinnen und Patienten“, sagt Klinikdirektor Professor Dr. Heiner Wedemeyer. „Hochmodernes Equipment und fachliche Expertise sind dabei die grundlegenden Voraussetzungen für eine optimale Betreuung.“ Die Klinik gehört laut „Newsweek“-Ranking zu den weltweit 100 besten endokrinologischen Spezialabteilungen. In diesem Bereich diagnostiziert und behandelt die Klinik unter anderem Erkrankungen der Hirnanhangsdrüse, der Schilddrüse, Nebenschilddrüse, der Nebennieren sowie der männliche und weibliche Hypogonadismus. Ein besonderer Schwerpunkt sind zudem neuroendokrine Tumoren, die interdisziplinär im Comprehensive Cancer Center Niedersachen behandelt werden. Auch Diagnostik und Therapie bei Verdacht auf hormonell bedingten Bluthochdruck werden angeboten, ebenso wie sämtliche Untersuchungen zur Diagnose einer Osteoporose.

Ranking auf Basis von mehr als 21.000 Expertisen

Nach der Analyse der “World´s Best Hospitals” haben „Newsweek“ und das deutsche Statistik-Portal „Statista“ eine ergänzende Erhebung auf Fachbereichsebene durchgeführt. Das Ergebnis der daraus resultierenden, unabhängigen Analyse sind die Listen der „World’s Best Specialized Hospitals 2021“. Hierzu luden „Newsweek“ und „Statista“ mehr als 40.000 medizinische Expertinnen und Experten aus über 20 Ländern – darunter Ärzte, Krankenhausmanager und Mitarbeiter aus dem Gesundheitswesen – zu einer Online-Umfrage ein, in der sie die entsprechenden Krankenhäuser innerhalb ihrer jeweiligen Spezialisierung empfehlen und bewerten konnten. Mehr als die Hälfte der Befragten antwortete. Die Ergebnisse der Umfrage wurden im zweiten Schritt von einem Gremium renommierter medizinischer Experten validiert. Die Daten wurden von Mai bis Juli 2020 gesammelt. Selbstempfehlungen waren nicht erlaubt. Die jeweils besten 50 Spezialkliniken wurden in einem Ranking dargestellt; ab Platz 51 bis 200 (bzw.100), wurden die Kliniken in einer Liste veröffentlicht.

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