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Langenhagen (pm). Verwunschene Tore, stattliche Gebäude und grüne Oasen, in denen Kühe grasen oder Ameisen auf spielende Kinder warten: In der „Alten Mitte“ gibt es viele besondere Orte, die es bei der „Foto-Safari“ zu entdecken, bildlich festzuhalten und dann mit anderen zu teilen gilt. Doch aufgepasst! Der Wettbewerb, den verschiedene Akteure rund um die nördliche Walsroder Straße zum „Tag der Städtebauförderung“ am 14. Mai gestartet hatten, geht in den Endspurt. Noch bis zum 30. Juni können Fotos mit Impressionen aus dem Sanierungsgebiet „Kernstadt Nord / Walsroder Straße“ zur Foto-Safari beigesteuert werden.

„Es gibt bereits tolle Bilder, die richtig Lust auf eine Erkundungstour rund um die Walsroder Straße und den Bahnhof Pferdemarkt oder durch den Stadtpark machen“, berichtet Christen Söhlke, städtische Ansprechpartnerin für die Sanierungsgebiete. „Wir würden uns über weitere freuen, um in der geplanten Ausstellung im Nachgang der Foto-Safari möglichst viele Eindrücke aus der ‚Alten Mitte‘ zeigen zu können.“ Beisteuern lässt sich weiteres Bildmaterial übrigens ganz einfach, indem die Fotos unter www.langenhagen.de/fotosafari hochgeladen werden.

Zur Suche nach „Lieblings-Orten in der Alten Mitte“ hatten Gemeinwesenarbeit der Elisabeth-Gemeinde, Geschäftsstraßenmanagement und Stadt Langenhagen aufgerufen. Zusammen laden sie Menschen, die in der Alten Mitte leben, arbeiten oder diese besuchen, ein, kreativ zu werden, den Blick schweifen zu lassen, Begegnungsräume und Lieblingsorte auszumachen und diese mit andern zu teilen. Mit den Hashtags #altemitte und #verbunt bestehe zudem die Möglichkeit, sich in den sozialen Medien mit Gleichgesinnten auszutauschen.

Die besten Beiträge der Foto-Safari werden übrigens im August ausgestellt. Den Ort der Ausstellung und wann sie eröffnet wird, wird Anfang August bekannt gegeben.

Langenhagen (pm). Zweiter Platz lautet auf der Zielgeraden das Ergebnis für die Stadt Langenhagen beim Stadtradeln 2022 in der Region Hannover. Eine tolle Ausbeute für die 958 aktiv Radelnden, die in der dreiwöchigen Aktion zur Stärkung der Radmobilität ihre Kilometer gezählt und diese für Langenhagen beigesteuert haben. Gemeinsam haben sie am 17. Juni knapp 150.000 Kilometer zurückgelegt und dabei 22 Tonnen CO2 vermieden.

Und es können noch mehr werden. Bis einschließlich zum letzten Aktionstag am Sonnabend, 18. Juni, zählt jeder mit dem Rad gefahrene Kilometer. Eintragungen ins Kilometer-Buch sind übrigens auch danach noch möglich. Bis zum 25. Juni können alle Radfahrten seit dem 29. Mai nachgetragen werden.

Füllen die etwa 200, ebenfalls für Langenhagen registrierten Radelnden, welche noch keine Fahrt eingetragen haben, ihre Kilometer-Bücher, fährt die Stadt sicherlich den zweiten Platz in der Gesamtwertung der Region Hannover ein. Und sie würde damit ihre Erfolgsserien fortsetzen: Die Zahl der insgesamt Teilnehmenden ist gegenüber dem Vorjahr um mindestens 30 Prozent gestiegen. Noch innerhalb des Aktionszeitraums liegt die Bilanz aller Langenhagener Stadtradler gut 20.000 Kilometer über dem Ergebnis von 2021. Und auch die Gruppe Parlamentarier hat 2022 Verstärkung bekommen. 21 Ratsmitglieder haben sich bislang angemeldet; 2021 waren es 14. Spannend bleibt also, ob das Team den dritten Platz vom Vorjahr in der Kategorie „fahrradaktivstes Kommunalparlament“ halten oder gar verbessern kann.

Auf einen bequemen Abstand können aktuell die Stadtradler der „Grundschule Godshorn“ schauen. In der Kategorie „Fahrradaktivste Grundschule mit den meisten gefahrenen Kilometern in der Region Hannover“ haben sie aktuell mit knapp 17.000 Kilometer den 1. Platz inne und damit einige tausende Kilometer mehr als die Zweitplatzierten.

Vermutlich uneinholbar vorne in der Langenhagener Tabelle ist das Team „IGS Langenhagen“ mit seinen Unterteams. Die 246 Radelnden landen derzeit mit knapp 35.000 Kilometer auf den ersten Platz; gefolgt von der „Grundschule Godshorn“ auf dem zweiten Platz. Auf dem dritten Platz befindet sich aktuell mit knapp 15.000 Kilometern das Team „GY Langenhagen“ (Gymnasium Langenhagen mit seinen Unterteams.

Mitmachen beim Stadtradeln geht übrigens weiterhin. Eine Registrierung unter www.stadtradeln.de/langenhagen ist auch am letzten Aktionstag, 18. Juni, möglich.

Montag, 13 Juni 2022 17:28

16. Kita-Staffeltag in Langenhagen

Langenhagen (pm/mm). Nach zwei Jahren Corona-Pause trafen sich am letzten Freitag, 10. Juni, Kinder aus Langenhagener Kindertagesstätten wieder zum sportlichen Wettkampf. Mit großer Freude wurde dieser Tag von den kleinen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, wie auch von den Betreuungskräften, herbeigesehnt.

Auf Einladung der Kita Krähenwinkel trafen sich rund 300 Kinder aus neun Langenhagener Kitas auf dem Sportplatz des Sportclub Langenhagen (SCL) in der Leibnizstraße. Mit großem Einsatz, lautstarken Anfeuerungsrufen und vor allem, mit viel Spaß an der Sache, wurde beim Staffellauf und die Wette gerannt.

Die Kita-Kinder gingen in 10x50m Pendelstaffeln an den Start. Unterteilt in zwei Kategorien wetteiferten zwanzig Mannschaften in der Altersklasse der Fünf- und Sechsjährigen und fünf Mannschaften in der Altersklasse der drei- und vierjährigen Kinder um die Medaillen und Pokale. Dabei erhielten die Siegermannschaften jeweils einen Wanderpokal. Auch gab es Gold-, Silber-, und Bronzemedaillen für die kleinen Wettstreiter*innen.

Auch in diesem Jahr war ein Schwerpunkt den Mannschaftsgeist der Kinder zu stärken. Besonders schön war dabei anzusehen, dass niemand ausgeschlossen wurde und Inklusion wirklich gemeinsam, als etwas vollkommen Normales, gelebt wurde.

In der Altersklasse der 3-4jährigen Kinder wurden die drei ersten Plätze belegt durch:

  1. Kita Krähenwinkel
  2. Kita Brinker Park
  3. Kita Brinker Park

In der Altersklasse der 5-6jährigen Kinder wurden die drei ersten Plätze belegt durch:

  1. Kita Kielenkamp
  2. Kita Kolberger Str.
  3. Kita Kaltenweide

Langenhagen (pm). Das Land Niedersachsen unterstützt die Stadt Langenhagen bei der Weiterentwicklung der Innenstadt. Matthias Wunderling-Weilbier, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung übergab am (heutigen) Montag drei entsprechende Förderbescheide in einer Gesamthöhe von 130.709,59 Euro an Bürgermeister Mirko Heuer. Die Mittel stammen aus dem Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt!“, mit dem die Landesregierungen den Innenstädten mit EU-Geldern nach der Corona-Pandemie neue Entwicklungschancen eröffnen will.

Mithilfe der Mittel des ersten Förderbescheids über 67.113,14 Euro wird die Stadt einen Rahmenplan erstellen, der konzeptionelle Ansätze zur Steigerung der Aufenthaltsqualität in der Stadtmitte aufzeigt. Der zweite Bescheid fördert mit 27.596,45 Euro eine Machbarkeitsstudie zur Identifizierung von Nutzungsoptionen für das Postgrundstück. Der dritte Bescheid stellt Mittel in Höhe von 36.000 Euro für eine Machbarkeitsstudie für Co-Working-Spaces in der Langenhagener Innenstadt bereit. Die Förderquote beträgt bei allen drei Projekten 90 Prozent.

Staatssekretär Matthias Wunderling-Weilbier hob den strategischen Ansatz der drei Projekte hervor: „Die Betrachtung der zentralen Bereiche mit den Zielen, diese für die Menschen attraktiver und besser erreichbar zu machen, ist für viele Kommunen ein großes Thema. Auch Co-Working-Spaces können einen wertvollen Beitrag zur Belebung von Innenstädten leisten“, sagte Wunderling-Weilbier. Gerade für eine Stadt mit vielen Ein- und Auspendlern zeigten sich hier spannenden Perspektiven, gab sich der Staatssekretär überzeugt. „In Langenhagen macht man sich viele Gedanken über die Weiterentwicklung der Innenstadt“, lobte Wunderling-Weilbier mit Blick auf weitere in Hannover eingereichte Anträge.

„Ich freue mich über die drei Bescheide und bin optimistisch, dass im Rahmen des Soforthilfeprogramms ‚Perspektive Innenstadt!‘ weitere folgen werden“, sagte Bürgermeister Mirko Heuer. „Mit dieser Unterstützung können wir gute und wichtige Ideen anstoßen, um Langenhagen noch attraktiver zu machen für die hier lebenden und arbeitenden Menschen. Wir profitieren alle davon, wenn leerstehende Geschäftsräume für andere Zwecke sinnvoll umgenutzt, die Bereiche rund um Stadtzentrum und Walsroder Straße fundiert weiterentwickelt oder vorhandene Grünanlagen besser zugänglich gemacht beziehungsweise neue Grünflächen geschaffen werden.“

Wissenswert

Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt!“

Über das Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt!“ fördert die Landesregierung 205 Kommunen und kommunale Verbünde in Niedersachsen bei der Entwicklung von Projekten und Konzepten zur Innenstadtentwicklung.

Das Programm umfasst gut 120 Millionen Euro und speist sich aus der EU-Aufbauhilfe REACT EU (Recovery Assistance for Cohesion and the Territories of Europe), mit der die Folgen der Corona-Pandemie gelindert werden sollen.

Die Förderquote für die Projekte im Rahmen des Programmes beträgt bis zu 90 Prozent. Bereits im März 2023 sollten nach Vorgaben der EU alle geförderten Vorhaben in den Kommunen umgesetzt sein.

Garbsen (pm/mm). Aus bislang unbekannter Ursache kollidierten am Freitagmittag zwei Lkw auf der Autobahn zwischen den Anschlussstellen Garbsen und Herrenhausen, in Fahrtrichtung Berlin. Beide Lkw waren mit Neuwagen beladen. Der auffahrende Autotransporter kippte dabei auf die Seite und kam auf der Fahrbahn und im Seitenraum zum Liegen. Da nach ersten Meldungen davon ausgegangen wurde, dass Personen eingeklemmt sein könnten, wurden um 11.45 Uhr die Ortsfeuerwehren Garbsen und Horst sowie die Einsatzleitwagenbesatzung der Stadtfeuerwehr alarmiert.

Glücklicherweise konnten beide Lkw-Fahrer vor Eintreffen der Feuerwehr ihre Kabine verlassen. Sie wurden vom Rettungsdienst behandelt und in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr kümmerte sich um auslaufende Betriebsstoffe.

Da es sich bei den geladenen Fahrzeugen um Hybrid- und Elektrofahrzeuge handelte, stellte die Feuerwehr während der Bergungsarbeiten den Brandschutz an der Unfallstelle sicher.

Zur Unfallursache hat die Polizei die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Ein Großteil der Einsatzkräfte konnte die Unfallstelle nach kurzer Zeit wieder verlassen. Die restlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr rückten gegen 15.30 Uhr ein.

Die Bergungsarbeiten laufen derzeit noch und werden vermutlich bis in die späten Abendstunden andauern.

Durch den Unfall kam es zu starken Verkehrsbehinderungen und es bildete sich ein mehr als zehn Kilometer langer Rückstau. Auch in der Gegenrichtung kam es auch zu teils längeren Staus durch Gaffer.

Nachtrag

Hannover (ots). Bei einem Auffahrunfall auf der Bundesautobahn (BAB) 2 nahe Garbsen sind am Freitag, 10.06.2022, zwei Lkw-Fahrer leicht verletzt worden. Infolge der Kollision der beiden Autotransporter stürzten die Sattelzüge teilweise um und landeten im Straßengraben. Ebenso mehrere geladene Neuwagen. Die Bergungsarbeiten an der Unfallstelle werden bis in die Abendstunden andauern.

Nach ersten Erkenntnissen der Autobahnpolizei Hannover befuhr ein 34-Jähriger mit seinem Lkw der Marke Mercedes am Freitagvormittag gegen 11:45 Uhr die BAB 2 in Richtung Berlin. Aufgrund zähflüssigen Verkehrs musste der Fahrer seinen mit einem Anhänger ausgestatteten Autotransporter auf dem rechten Fahrtstreifen plötzlich fast bis zum Stillstand abbremsen. Ein unmittelbar dahinterfahrender Sattelzug konnte noch auf den mittleren Fahrstreifen ausweichen und so einen Unfall verhindern. Ein 46-Jähriger am Steuer eines nachfolgenden Lkw Mercedes, ebenfalls ein Autolaster, gelang dies jedoch nicht. Beide Sattelzüge kollidierten. Die Fahrer erlitten dabei leichte Verletzungen. Zur weiteren Versorgung kamen sie in Krankenhäuser.

Durch die Wucht des Aufpralls stürzte der auffahrende Lkw auf die Seite, ebenso der Anhänger, der im Straßengraben landete. Der vordere Autotransporter blieb auf der Fahrbahn stehen, blockierte jedoch den rechten und mittleren Fahrstreifen. Darüber hinaus wurden mehrere Neuwagen, die beide Lkw geladen hatten, von den Ladeflächen geschleudert beziehungsweise erheblich beschädigt.

Aufgrund der Bergungsarbeiten konnte der Verkehr nur auf einem Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeirollen. In der Folge bildete sich ein kilometerlanger Stau, der zeitweise bis in Höhe Bad Nenndorf reichte. Es ist damit zu rechnen, dass die Arbeiten bis in die späten Abendstunden andauern werden.

Die Polizei bezifferte den entstandenen Schaden mit rund 510.000 Euro.

Am Rande des Einsatzes bemerkten die eingesetzten Kräfte zahlreiche Schaulustige auf einer Fußgängerbrücke über der Unfallstelle. Da einige von ihnen zahlreiche Zigaretten fallen ließen und unter der Brücke Betriebsstoffe ausliefen, gefährdete dies die Einsatzkräfte. Die Polizei musste daraufhin auch die Fußgängerbrücke zeitweise sperren.


Schwerer Lkw-Unfall auf der A2 sorgt für lange Staus. Mit Neuwagen beladene Autotransporter kippen um. - © Carl-Marcus Müller / LGHNews

Schwerer Lkw-Unfall auf der A2 sorgt für lange Staus. Mit Neuwagen beladene Autotransporter kippen um. - © Carl-Marcus Müller / LGHNews

Schwerer Lkw-Unfall auf der A2 sorgt für lange Staus. Mit Neuwagen beladene Autotransporter kippen um. - © Carl-Marcus Müller / LGHNews

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