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Grundschule Loccumer Straße: Modellversuch Schulhof wird fortgesetzt

Gute Nachricht für Kinder und Eltern aus Wülfel. Der Modellversuch Schulhoföffnung an der Schule Loccumer Straße wird fortgesetzt.

Immer wieder hatte der Stadtbezirksrat Döhren-Wülfel auf Initiative der SPD-Fraktion sich dafür eingesetzt, den Schulhof der Grundschule zu den unterrichtsfreien Zeiten für alle Kinder aus dem Stadtteil zu öffnen. Denn Wülfel ist arm an Spielflächen für den Nachwuchs. Im vergangenen Jahr erklärte sich die Stadtverwaltung dann doch bereit, den Schulhof probeweise als Spielfläche zu öffnen.  Jetzt sollen die Hoftore über das ursprünglich geplante Ende  des Experiments weiter offenbleiben.

Stadtbezirksmanager Daniel Bister in einer Rundmail an die Mitglieder des Bezirksrates: „Der Modellversuch zur erweiterten Schulhoföffnung am Standort Loccumer Straße/Grundschule Loccumer Str. wird um ein weiteres Jahr verlängert, um ergänzende Erfahrungen aus den Sommermonaten zu sammeln. Parallel dazu ist die Schulverwaltung derzeit damit beschäftigt, ein Konzept zur Schulhoföffnung zu erarbeiten. Die Erfahrungen des Modellversuches aber auch Erfahrungsberichte aus anderen Kommunen werden in diese Überlegungen einfließen.“

Eine weitere Mitteilung aus dem Rathaus wird die örtlichen Politiker allerdings weniger freuen.  Im Bezirksrat ärgerte man sich über die Werbeträger an der Hildesheimer Straße / Ecke Abelmannstraße und vor einem Schnellrestaurant an der Kreuzung Hildesheimer Straße / Willmerstraße. Die Reklametafeln werden wohl bleiben. Die Verwaltung musste aufgrund eines Ratsbeschluss die  Verkehrssicherheit dieser Werbeträger in den Stadtbezirken prüfen. Für beide Standorte in Döhren kamen die Fachleute aus dem Rathaus zu dem Schluss, dass die Anlagen nicht stören würden.  Eine Umsetzung an einen anderen Standort ist nicht geplant.

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Zum 27. Male hatte die Matthäi-Kirchengemeinde zu ihrem Jahresempfang geladen

Premiere in der evangelisch-lutherischen Matthäi-Kirchengemeinde in Hannover-Wülfel. Zwar luden Pastorin Dr. Daniela Koeppler und Kirchenvorstandsvorsitzende Jutta Heine-Seela heute (17. Februar) nun schon zum 27. Male zu ihrem traditionellen Neujahrsempfang in die Loccumer Straße ein. Jedoch fand dieses Ereignis nun erstmalig nicht im Gemeindehaus, sondern in der Matthäi-Kirche selbst statt. "Wir wollten allen Gemeindemitgliedern die Möglichkeit geben, auch daran teilzunehmen" hieß es zur Begründung aus dem Kirchenvorstand.

Es ist Tradition, dass zu diesen Treffen immer eine Referentin oder ein Referent zu einem speziellen Thema eingeladen wird. In diesem Jahre sprach vor einem illustren Kreis - Mitgliedes Bezirksrates Döhren-Wülfel, Vertreter der Nachbarkirchengemeinden, der örtlichen Vereine und der Geschäftswelt - Elvin Hülser. Hüöser ist Geschäftsführer beim Antikriegshaus im Friedens- und Nagelkreuzzentrum Sievershausen. Das passte. Denn schließlich lautet die Jahreslosung der Gemeinde "Suche Frieden und jage ihm nach!". Elvin Hülser hatte sich dem Thema "Umgang mit dem Populismus" angenommen. "Populismus ist eine anti-demokratische Versuchung", stellte der Redner fest und empfahl eine sachbezogene Auseinandersetzung mit den entsprechenden Parolen von links und rechts. Hülser: "Überzeugung durch Aufklärung!"

Als Dankeschön überreichte Jutta Heine-Seela dem Vertreter des Antikriegshauses eine ganz besondere Ausgabe des Matthäus-Evangeliums. Eine beeindruckende Anzahl von Gemeindemitgliedern hatten im Rahmen einer besonderen Aktion vor einigen Jahren das  Evangelium per Hand abgeschrieben - jede Seite wurde von jemand anderes angefertigt. Diese handgeschriebenen Blätter hat die Gemeinde als Buch drucken lassen. Zusammen mit einer Flasche Wein bekam nun Elvin Hülser ein Exemplar dieses außergewöhnlichen Gemeinschaftswerks.

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Weiter Streit um Straßennamen: Jetzt soll es eine Anhörung geben

Mit Mehrheit beschloss der Bezirksrat Döhren-Wülfel auf seiner gestrigen Sitzung im Freizeitheim, eine Anhörung zum Themen Straßennamen durchzuführen. Nach Recherchen eines von der Stadt Hannover eingesetzten Gremiums sollen zwei Namenspaten von Straßen im Stadtbezirk durch ihr Wirken während der Nazi-Diktatur belastet sein. Grüne und der Linken-Vertreter Manfred Milkereit hatten sich zusammen getan und gemeinsam eine Expertenanhörung zum Thema beantragt.

Obwohl CDU-Fraktionschefin Gabriele Jakob Stimmenthaltung angekündigt hatte, votierten die Christdemokraten mit FDP-Mann Björn Seela gegen den Vorschlag. Die SPD unterstützte jedoch den Vorstoss. "Wenn Grüne und Linke noch dazu lernen wollen, stehen wir dem nicht im Wege", hieß es. Eine Anhörung könne nichts schaden und vielleicht komme es dabei auch zu einem Dialog mit den betroffenen Bürgern. Für einen Namenstausch plädierten die Genossen allerdings nicht. Sie schlugen vielmehr Legendenschilder unter den Straßennamen vor, in denen die Namenspaten kritisch beleuchtet werden.

Niederlage: Die CDU konnte sich mit einem Dringlichkeitsantrag nicht durchsetzen. Ihr Vorschlag fand nicht die nach der Geschäftsordnung erforderliche Mehrheit, um nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt zu werden. Nun steht er erst im März zur Debatte an. Die CDU fordert darin, dass der Bezirksrat über das Kunstrasenprojekt für Sportvereine informiert wird. Hintergrund: Die Spielvereinigung Niedersachsen-Döhren hat ihre Plätze im gesetzlichen Überschwemmungsgebiet und soll deshalb keine Kunstrasenfläche bekommen. Angelo Alter, sportpolitischer Sprecher der Rats-SPD: "Kunstrasen ist sehr teuer. Und Hochwasser kann diesen Rasen nachhaltig schwer beschädigen."


Sicher durch Blinklicht? Der Bezirksrat meint ja

Beschlossen: die SPD bat in einem Antrag, eine schnellstmögliche Überprüfung und Sicherung des östlichen Fußgängerübergangs (Zebrastreifen) über die Südschnellwegabfahrt/Einmündung Zeißstraße vorzunehmen und dort gegebenenfalls gelbe blinkende Warnlichter zu installieren oder eine Bedarfsampel einzurichten. „Dieser Zebrastreifen wird auch von vielen Schulkindern stark genutzt. Es war häufig zu beobachten, dass Autofahrer hier ungebremst auf den Zebrastreifen zufuhren und erst in letzter Minute die Gefahr erkannten. Gelbe Blinklichter oder aber eine Bedarfsampel könnten an dieser Stelle die Sicherheit querender Fußgänger, besonders auch der Schulkinder erhöhen“, heißt es in den Gründen. Die Mehrheit der übrigen Bezirksratmitglieder sahen das auch so und verabschiedeten den Antrag.

Einstimmig beschloss der Bezirksrat einen Antrag der CDU-Fraktion. Die Stadt wird darin aufgefordert, den Grundeigentümer der historischen Gastwirtschaft Wichmann anzusprechen. Die Gaststätte an der Hildesheimer Straße ist eines der letzten Bauwerke aus der dörflichen Vergangenheit von Döhren und steht schon seit Jahren leer. Der Eigentümer soll verhindern, dass Feuchtigkeit durch undichte Stellen im Dach und durch offene Fenster in das Haus einzieht.

 

 

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Kurze Antwort auf Anfrage: Stadt weiß nichts von Bauplänen für das Westende der Peiner Straße

Die Antwort war kurz und knapp: Der Stadtverwaltung Hannover sind keine Neubauabsichten auf dem nördlichen Eckgrundstück der Peiner Straße / Ecke Hildesheimer Straße bekannt. Zurzeit stehen an dieser Stelle nur Flachbauten, unter anderem gibt es hier eine Fillialen einer Drogeriekette und eines Bankunternehmen. Anwohner berichteten im Januar von Vermessungsarbeiten. Sie hörten, es sei der Neubau eines mehrstöckigen Gebäudes geplant, Daraufhin hakte die SPD-Fraktion in der jüngsten Sitzung des Stadtbezirksrats Mitte Februar mit einer Anfrage nach.

Bürger aus Mittelfeld machten die SPD-Bezirksratsfraktion auf eine fehlende Bordsteinabsenkung am Weg in die Parkanlage gegenüber der Straße "Birnengarten" aufmerksam. Auch hier fragte die SPD nach. „Viele im Wohngebiet lebende mobilitätseingeschränkte Menschen, Menschen mit Kinderwagen, Senioren mit und ohne Rollatoren, Gehbehinderte aber auch Radfahrer würden hier eine Bordsteinabsenkung sicher sehr begrüßen“, heißt es dazu im Anfragentext. Die Antwort der Verwaltung: Die Fachbereiche Umwelt und Stadtgrün und Tiefbau wollen eine Bordsteinabsenkung an dieser Stelle prüfen.

Alle guten Dinge sind drei: Die SPD interessiert sich in der dritten Anfrage für die Pläne einer österreichischen  Firma, an der Chicago Lane einen sogenannten Coworking-Space zu errichten. Coworking Spaces stellen Arbeitsplätze und Infrastruktur  wie etwa ein Netzwerk, Drucker, Scanner, Fax, Telefon, Beamer oder  Besprechungsräume zeitlich befristet verschiedenen Kleinunternehmern zur Verfügung, die diese gemeinsam mit anderen dann nutzen können. Dazu will der Investor nun den Bezirksrat im Rahmen einer besonderen Veranstaltung näher informieren.

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Schulpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion besuchte Döhren-Wülfel

Die Schulen standen im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereines Döhren-Wülfel am heutigen Mittwochabend im Freizeitheim Döhren. Afra Gamoori, die schulpolitische Sprecherin der sozialdemokratischen Ratsfraktion der Stadt, war in den Süden Hannovers gekommen und stellte sich den Genossen vor Ort zur Diskussion über Schulen und städtische Bildungspolitik. Der Gesprächsstoff war reichhaltig. Die Spanne der Themen reichte von der Frage, wer die teuren digitalen Endgeräte wie Tablets oder Notebooks bezahlen soll (Das Eltern mit geringem Einkommen bei der Anschaffung allein gelassen werden, das geht gar nicht!") bis hin zum geplanten Neubau der in die Jahre gekommenen und nun doch schon maroden Grundschule Suthwiesenstraße. Angelo Alter, Ortsvereinsvorsitzender und an diesem Abend auch Versammlungsleiter, hatte alle Hände voll zu tun, die Rednerliste zu führen. Die Schulen lagen den Sozialdemokraten aus Döhren-Wülfel besonders am Herzen.

"Im jetzigen Doppelhaushalt haben wir 750.000 Euro für die Schulen eingeplant", erzählte Afra Gamoori und verwies unter anderem auf das Programm zur Sanierung von Schultoiletten. 2019 sollen etwa die sanitären Anlagen der Grundschule Beuthener Straße für 200.000 Euro wieder in Schuss gebracht werden. Für 2020 sind gar 1,5 Millionen Euro zum Bau einer Mensa an der Grundschule Loccumer Straße eingeplant. Einen Dämpfer musste Gamoori den Erwartungen der Döhrener und Wülfeler für eine Oberstufe - Gymnasium oder "am Liebsten" eine IGS - verpassen. Man wisse um den Wunsch aus dem Stadtbezirk und habe dies auch an die Verwaltung weitergegeben, aber, so Gamoori: "Versprechen könne man noch nichts."

Das Foto zeigt Afra Gamoori zusammen mit Angelo Alter

 

 

 

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