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Veranstaltungen und Events in Hannover am 26.Februar 2020

 

Porträtfotografie – Mensch und Tier in schwarz-weiß

Freizeiheim Vahrenwald, Vahrenwalder Straße 92, 30165 Hannover, ab 8.30 Uhr

 

Tire Technology Expo 2020

Messegelände Hannover, ab 9.00 Uhr

 

Gala der Musikschule

Mosaiksaal, Neues Rathaus, Trammplatz 2, Hannover, ab 19.00 Uhr

 

Le Corsaire

Staatsoper Hannover, Opernplatz 1, 30159 Hannover, ab 19.30 Uhr

 

Platonowa

Schauspielhaus, Prinzenstraße 9, 30159 Hannover, ab 19.30 Uhr

HANNOVER. 

Konzertreihe „Herrenhausen Barock“ blickt auf erfolgreiche Saison zurück

Mit dem ausverkauften Konzert „Israel in Egypt“ des Chors Capella St. Crucis, des Ensembles la festa musicale und internationalen Solist*innen endete am Sonntag die Konzertreihe „Herrenhausen Barock“. Die zwölf Konzerte der Reihe lockten insgesamt rund 5.000 Besucher*innen in den Festsaal der Galerie Herrenhausen. Damit lag die Auslastung bei 87 Prozent.

Die Veranstalter*innen, federführend das Kulturbüro und die Herrenhäuser Gärten, zeigen sich sehr zufrieden: „Die hannoverschen und internationalen Künstler*innen haben großartige Konzerterlebnisse geboten. Das Publikum war begeistert“, sagte Ronald Clark, Direktor der Herrenhäuser Gärten. „Nach diesem erfolgreichen Auftakt wird sich die Galerie wie geplant als Zentrum für Barockmusik etablieren“, ergänzte Dr. Benedikt Poensgen, Leiter des Kulturbüros. Für die nächste Saison im kommenden Winter sei wieder ein vielseitiges Programm mit Barock-Spezialist*innen aus Hannover und weltweit erfolgreichen Gast-Stars wie zum Beispiel dem niederländischen Dirigenten und Cembalisten Ton Kopmann geplant.

Die gleichnamige Konzertreihe „Herrenhausen Barock“ hatte bis 2009 schon einmal in den Herrenhäuser Gärten stattgefunden. Dank der Initiative des Kulturbüros und der Herrenhäuser Gärten ist sie nun wieder aufgelebt. Am Programm beteiligt waren als Veranstaltungspartner*innen das Staatsorchester Hannover, die NDR Radiophilharmonie, die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, der Knabenchor Hannover und die Capella St. Crucis Hannover. Neben ausverkauften Herrenhausen-Klassikern wie dem Weihnachtskonzert des Staatsorchesters, dem Silvesterkonzert der Hannoverschen Hofkapelle und dem Händel-Konzert des Knabenchors fanden auch neue Formate wie Donna Leons „Tiere und Töne“, „Neues aus Hannover“ mit la festa musicale, ein Hochschulkonzert und zwei Familien- bzw. Schulkonzerte ihr Publikum.

 

Bildungskonferenz: „Wer, wenn nicht wir?“ – Lern- und Lebenswelten in und um Schule gestalten

Wie können Lern- und Lebenswelten in und um Schule gestaltet werden? Um diese Frage dreht sich die Bildungskonferenz, die auf Einladung der Landeshauptstadt Hannover am 10. März 2020 von 14 bis 18.30 Uhr unter dem Titel „Wer, wenn nicht wir?“ zum Austausch bittet.

Veranstaltungsorte sind der Saal der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover (VHS), Burgstraße 14, sowie das Tagungshaus St. Clemens, Platz an der Basilika 3.

Eingeladen sind pädagogische Fachkräfte, Hochschullehrende, Schüler*innen, Schulleitungen, Elternvertretungen, Vertreter*innen der Wirtschaft, Bildungsvereine und –verbände, Migrant*innenselbstorganisationen, Wohlfahrtsverbände und alle Menschen, die sich in Politik und Verwaltung oder ehrenamtlich um Bildung kümmern.

Verschiedene Schulen geben in Workshops Einblicke in ihre zum Teil preisgekrönte Arbeit; und Referate beleuchten neue Visionen von Schule und nehmen sich der Frage an, wie Schulen mit besonderen Herausforderungen erfolgreich arbeiten und sich fortentwickeln können.  

Wer teilnehmen möchte, meldet sich bis zum 1. März 2020 an:

Landeshauptstadt Hannover, Fachbereich Schule, Bildungsbüro, Brüderstraße 6, Telefon 0511 168-31648, Fax 168-44318 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Zum Ablauf:

13.30 UhrEintreffen der Gäste in der VHS

14 Uhr   Eröffnung und Begrüßung durch Rita Maria Rzyski, Dezernentin für Personal, Bildung, Jugend und Familie der Landeshauptstadt Hannover

14.30 UhrVortrag: „Worum es wirklich geht – Aufbruch für die Bildung der Zukunft“, Referentin: Jamila Tressel, Schule im Aufbruch  

15.15 UhrVortrag: „Schule (PLUS) und Schule mit besonderen Herausforderungen“, aktuelle Berichte aus den Vorhaben von Stadt und Land

15.45 UhrDiskussion im Plenum

16 UhrVorstellung der fünf Workshop-Themen

16.15 UhrWorkshop-Phase

Zur Auswahl stehen fünf Workshops:

  • „Neue Vision von Schule: Worum geht es wirklich?“, Moderation Jamila Tressel
  • „Der Weg zum Campus – Rütli CR²“, Entwicklung der Berliner Rütli-Schule zum Campus Rütli CR², Moderation Schulleiterin Cordula Heckmann
  • „Lachend Leistung lieben lernen“, Gebrüder-Grimm-Schule in Hamm, Trägerin des Deutschen Schulpreises 2019, Moderation Schulleiter Frank Wagner
  • „Schulentwicklung dauerhaft greifbar machen“, am Beispiel der Robert-Bosch-Gesamtschule Hildesheim, Trägerin des Deutschen Schulpreises 2007, Moderation Schulleiter Dr. René Mounajed
  • „Haltung – Beziehung – Mitbestimmung“, gelingende Schulentwicklung an der Grundschule auf dem Süsteresch, Moderation Schulleiter Heinrich Brinker

18 UhrZusammenfassung der Workshop-Ergebnisse

18.15 UhrAusblick und Schlusswort, Personal-, Bildungs-, Jugend- und Familiendezernentin Rita Maria Rzyski

 

„Mahmoud Darwish – eine Spurensuche“ von und mit Noemi Schneider

Zehn Jahre nach dem Tod des Dichters Mahmoud Darwish, der lange als aussichtsreicher Kandidat für den Literaturnobelpreis galt, begibt sich die Autorin Noemi Schneider auf eine Spurensuche in Israel und Palästina. In ihrer Lesung mit Gespräch am Mittwoch (4. März) um 19.30 Uhr, Stadtbibliothek Hannover, Hildesheimer Str.12, kommen neben den Gedichten des Poeten auch zahlreiche Stimmen über sein Leben und Werk zu Wort. Der Eintritt (nur Abendkasse) kostet fünf, ermäßigt drei Euro. Schüler*innen freier Eintritt. Sprecher: arabisch: S. Aljaber, deutsch: D. Albrecht.

In Kooperation mit der Initiative Region Hannover, dem Kulturbüro und dem Kirchlichen Entwicklungsdienst der evangelisch-lutherischen Landeskirchen in Braunschweig und Hannover (KED).

Zu Mahmoud Darwish

Er wurde geliebt und gehasst, besungen und mit Hitler verglichen. Das Werk des palästinensischen Dichters Mahmoud Darwish sorgt für Kontroversen. Auch Jahre nach seinem Tod. Eine Reise durch Israel und Palästina auf den Spuren des Dichters.

Am 9. August 2008 starb der Dichter Mahmoud Darwish. Seinen Tod kann man an seinem Grab in Ramallah beweinen, seinen Nachlass im nahe gelegenen Museum studieren, seine Gedichtbände in Buchhandlungen in Jerusalem, Jaffa oder Haifa erwerben. Und seine Anhänger und Gegner im ganzen Land antreffen. Seine Worte kann man im Radio hören, vertont von international bekannten Musikern wie der libanesischen Sängerin Yasmine Hamdan oder dem israelisch-arabischen Rapper Tamer Nafar. Worte, die bis heute für Kontroversen in Darwishs Heimat sorgen. Die Diskussion darüber, ob seine Gedichte in israelischen Schulbüchern abgedruckt werden sollen, dauert an.

Auf der politischen Bühne sorgte ein Darwish-Gedicht zuletzt 2016 für Furore. Nachdem das israelische Armeeradio das Gedicht „Schreib auf: Ich bin Araber“ sendete und darüber on air diskutieren ließ, erhielt der Senderverantwortliche eine Abmahnung und der israelische Verteidigungsminister Avigor Liebermann verglich Mahmoud Darwish mit Hitler und seine Gedichte mit „Mein Kampf“. Poetischer Sprengstoff: Zehn Jahre nach dem Tod des Dichters begab sich Noemi Schneider auf eine Reise in den Nahen Osten.

Zu Noemi Schneider

Sie wurde 1982 in München geboren, studierte Publizistik und Regie an der Hochschule Fernsehen und Film München. Darauf folgten die freie Mitarbeit als Redakteurin bei Deutschlandradio Kultur und der Dokumentarfilm Walaa! 2013 erschien das zugehörige Buch „Kick it, Walaa!“. Im gleichen Jahr erhielt sie den Edit Essaypreis für ihren Text „Oh Boy, ich hasse Rot“. Sie lebt in München und Tel Aviv.

 

Illustrierte Zeitreise „Wanderarbeiter im Osten Hannovers und deren Integration“

Zu einer illustrierten Zeitreise „Wanderarbeiter im Osten Hannovers und deren Integration“ mit Gisbert Selke, ehemaliger Leiter der Pestalozzischule II, lädt die Stadtbibliothek Misburg, Waldstraße 9, für Dienstag (3. März) von 17.30 bis 19 Uhr ein. Der Eintritt ist frei. Anmeldung in der Stadtbibliothek unter Telefon 168-32257 erwünscht.

Inhalt des Vortrags mit Bildern:

Die Industrialisierung des bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts im Osten Hannovers gelegenen ländlichen Raumes Misburg-Anderten gilt heute als Musterbeispiel für das schnelle Wachstum von Industrie und Gewerbe im 1871 gegründeten Zweiten deutschen Kaiserreich. Das soziale Elend und die damit verbundene Völkerwanderung der entwurzelten Arbeitsmigrant*innen werden dabei gern übersehen. Wie gelang Integration damals trotz aller Probleme? Was wurde aus den Nachfahren der Gebliebenen?

In seinem bebilderten Vortrag beschreibt Gisbert Selke, selbst Nachfahre aus Westpreußen zugewanderter Großeltern, wie der Migrations-Prozess ohne ernsthafte Brüche gelang.

 

Gehölzschnitt auf der alten Kohlebahntrasse in Linden

Auf und an den Gleisen der ehemaligen Kohlebahn an der Rampenstraße in Linden werden am Dienstag (25. Februar) die Brombeeren und einige kleinere Sträucher zurückgeschnitten. Die Arbeiten sind vorbereitende Maßnahmen für eine öffentliche künstlerisch-musikalische Veranstaltung am 9. Mai rund um die Brücke an der Nieschlagstraße. Dafür müssen die Gleise von Höhe der Konkordiastraße bis zur Brücke auf rund 80 Metern freigeschnitten werden. Um Störungen für Flora und Fauna zu minimieren, werden die Schnittarbeiten noch im Februar abgeschlossen. Die Maßnahmen wurden vorab von der Unteren Naturschutzbehörde der Region Hannover genehmigt.

Mit der neuen Veranstaltung „rollen_tollen“, die in Kooperation der Projekte „Städte wagen Wildnis“ vom Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt und „Hörregion“ der Region Hannover organisiert wird, soll der Ort an und unter der Brücke in seiner Besonderheit erkennbar und erlebbar gemacht werden. Zu der geplanten Veranstaltung wird es im Frühjahr detailliertere Informationen geben.

 

Das Projekt „Städte wagen Wildnis“ fügt sich in die kommunale Biodiversitätsstrategie ein, die die Landeshauptstadt Hannover seit Jahren erfolgreich verfolgt. Lebensräume sollen geschützt und Artenvielfalt in der Stadt gefördert werden. Weitere Informationen dazu bietet das Internet unter www.hannover.de/staedte-wagen-wildnis und www.staedte-wagen-wildnis.de.

Das Projekt „Hörregion“ setzt sich dafür ein, das Hörvermögen zu stärken, die akustische Wahrnehmung zu fördern und die Lebensqualität der Menschen in der Region zu erhöhen.

 

Umgestaltung des Steintorplatzes: Möglichkeit für Anregungen und Hinweise zur Umsetzung des Siegerentwurfs

Der Steintorwettbewerb wurde im Januar entschieden. Der Steintorplatz soll nach den Plänen des Landschaftsarchitekturbüros GRIEGER HARZER unter der Beteiligung der Künstlerin Ina Weise umgebaut werden. Am Montag, 2. März, wird der Siegerentwurf ab 18 Uhr in der Christuskirche, Conrad-Wilhelm-Haase-Platz 1, vorgestellt. Bürger*innen haben zudem die Gelegenheit, Anregungen und Hinweise für die sich jetzt anschließende Planung abzugeben. Die Moderation des Abends übernimmt das beauftragte Planungsbüro Urban Catalyst aus Berlin.

Die Christuskirche ist bereits ab 17 Uhr geöffnet. Die Pläne sind an Stelltafeln ausgestellt und können im Vorfeld selbständig betrachtet werden. Ab 18 Uhr werden die Planer von GRIEGER HARZER und Ina Weise das Entwurfskonzept anhand einer Präsentation detailliert erläutern und für Fragen zur Verfügung stehen. Im Anschluss ist eine moderierte Diskussion geplant, mit der Möglichkeit, direkt im Plenum Rückmeldungen zur Überarbeitung zu geben. Darüber hinaus stehen vorbereitete Feedbackkarten zur Verfügung. Mitarbeiter*innen von Urban Catalyst werden alle Bürger*innenbeiträge der Veranstaltung zusammenfassen und an das Team vom GRIEGER HARZER weiterleiten.

 

Der Bürgerbeteiligungsprozess zur Umgestaltung des Steintors startete im Juni 2018 mit Veranstaltungen auf dem Platz. Im Frühjahr 2019 wurden acht Landschaftsarchitekturbüros vorgestellt (davon zwei junge Büros unter 40 Jahre mit weniger als fünf Jahren Bürotätigkeit). Empfohlen war zudem die Kooperation mit Künstler*innen. Das Büro GRIEGER HARZER ist eines der jungen Büros aus dem Teilnehmerfeld. Es arbeitet mit der Künstlerin Ina Weise zusammen.

Aus Sicht des Preisgerichts, erfüllt dieser Entwurf, die Anforderungen, die im Rahmen der Bürgerbeteiligung ermittelt wurden, am besten. Dazu zählen unter andrem ein höherer Anteil von Grün auf dem Platz und der Erhalt offener Platzflächen für Veranstaltungen. Ina Weise schlägt zentral auf dem Platz eine hohe Stele als digitales Lichtkunstwerk vor.

HILDESHEIM.

Festnahme eines Ladendiebes

Am 21.02.2020 nahmen Beamte des Einsatz- und Streifendienstes einen Ladendieb fest, nachdem dieser in einem Einkaufsmarkt in der Straße Runde Wiese sowohl am 21.02.2020 als auch am Tag zuvor jeweils Waren im Wert eines unteren dreistelligen Betrages entwendete. Den Ermittlungen zufolge verstaute der 42-jährige Tatverdächtige am Nachmittag 21.02.2020 diverse Waren in einem Rucksack und verließ den Markt, ohne diese zu bezahlen. Der Ladendetektiv hielt den Mann anschließend auf und informierte die Polizei. Im Rahmen der Ermittlungen wurde bekannt, dass der Tatverdächtige bereits am Abend des 20.02.2020 im gleichen Markt einen Ladendiebstahl begangen hat. Dabei gelang es ihm, mit dem Diebesgut zu entkommen. Bei den entwendeten Artikeln handelte es sich hauptsächlich um Lebensmittel sowie um Gegenstände des täglichen Bedarfs. Der 42-jährige verfügt über keinen festen Wohnsitz im Bundesgebiet. Die Ermittler gehen davon aus, dass er seinen Lebensunterhalt durch die fortgesetzte Begehung von Straftaten bestreitet. Mit dem Ziel eines beschleunigten Verfahrens beantragte die Staatsanwaltschaft Hildesheim beim Amtsgericht einen Beschluss, den 42-jährigen in Hauptverhandlungshaft zu nehmen. Dem Antrag wurde stattgegeben. Ein entsprechender Beschluss wurde am 22.02.2020 durch einen Ermittlungsrichter erlassen. Der Tatverdächtige befindet sich bis zur ausstehenden Hauptverhandlung in einer Justizvollzugsanstalt.

 

Versuchter Diebstahl eines Fahrzeuges Zeugen gesucht

Zwischen dem 20.02.2020, 21:00 Uhr, und dem 21.02.2020, 08:55 Uhr, versuchten unbekannte Täter einen Land Rover aus einer Garage in der Humboldtstraße in Hildesheim zu entwenden. Nach bisherigen Erkenntnissen suchte der unbekannte Täter den rückwärtigen Bereich des Grundstückes auf, öffnete die unverschlossene Garage und hebelte eine Fensterscheibe auf. Dem Täter gelang es jedoch nicht, das Fahrzeug zu starten und er flüchtete. Zeugen, die im Bereich Humboldtstraße/ Leibnizstraße Personen beobachtet haben, die Fahrzeuge oder Grundstücke ausbaldowern, mögen sich bitte bei der Polizei Hildesheim unter der Telefonnummer 05121-939-115 melden.

 

Unfallverursacherin und Zeuge gesucht

Am Samstag, 22.02.2020, ereignete sich gegen 20:30 Uhr im Kreuzungsbereich Lucienvörder Allee und Alfelder Straße ein Verkehrsunfall. Bei dem Unfall wurde eine Person leicht verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen überquerte ein 21-jähriger Hildesheimer als Fußgänger aus Richtung REWE Lucienvörder Allee kommend die Alfelder Straße in Richtung der dortigen Bäckerei.

Die Lichtsignalanlage zeigte für den jungen Mann Grünlicht. Nachdem er bereits 2/3 der Wegstrecke gegangen war, wurde er von einem Pkw angefahren. Der dunkelblaue Pkw fuhr vermutlich aus Richtung REWE kommend nach links auf die Alfelder Straße. Nach dem Unfall erkundigte sich die Fahrerin des Pkw nach dem Befinden des Fußgängers. Der Mann gab an, das alles in Ordnung ist.

Ein Passant bot seine Hilfe an und fragte die zwei beteiligten Personen, ob er die Polizei verständigen soll. Dies verneinten sie. Anschließend setzte die Frau ihr Fahrt fort. Am späteren Abend verspürte der Fußgänger jedoch Schmerzen, suchte einen Arzt auf und informierte die Polizei. Die Fahrerin konnte der 21-jährige wie folgt beschreiben: etwa 20 - 30 Jahre ca. 1,70m blond Haare, Pferdeschwanz Brillenträgerin. Den Zeugen beschrieb er wie folgt: ca. 35 - 40 Jahre braune Haare Mütze Die Ermittler des 7. Fachkommissariats Hildesheim suchen nun die Fahrerin des Pkw sowie den Zeugen oder andere Personen, die zum Unfallhergang oder zu dem Fahrzeug Angaben machen können. Hinweise nimmt die Polizei Hildesheim unter der Telefonnummer 05121-939-115 entgegen.

 

Sachbeschädigung durch Einschlagen der Scheibe eines Schaukasten am Bahnhof in Nordstemmen

Im Zeitraum 17.02.20, 07.00 - 20.02.20, 13.00 Uhr wurde die Glasscheibe des Schaukastens am Bahnhof Nordstemmen vermtl. durch Schlag oder Steinwurf zerstört. Der Kasten steht rechtsseitig der Treppe zu den Gleisen. Die Schadenshöhe beträgt ca. 500 EUR. Wer Hinweise zu dem/den Täter/n geben kann, wird gebeten sich bei der Polizei in Sarstedt, Tel. 05066/985-0 oder in der Polizeistation Nordstemmen, Tel. 05069/80620-0 zu melden.

 

Schmuck und Bargeld gestohlen

In dem Tatzeitraum zwischen dem 19.02.2020, 09:00 Uhr, und dem 23.02.2020, 13:00 Uhr, stiegen unbekannte Täter in ein Einfamilienhaus in dem Stadtweg in Ottbergen ein und entwendeten Schmuck und Bargeld. Nach bisherigen Erkenntnissen hebelten die Täter die Terrassentür des Hauses auf und betraten das mehrstöckige Wohnhaus. Im Inneren öffneten die Unbekannten mehrere Schränke und durchwühlten die darin befindlichen Gegenstände.

Anschließend flüchteten die Täter mit ihrer Beute. Eine abschließende Aufstellung des Diebesgutes liegt der Polizei noch nicht vor.

Zeugen, die im oben genannten Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge wahrgenommen haben, mögen sich bitte bei der Polizei Hildesheim unter der Telefonnummer 05121-939-115 melden.

HANNOVER

Zeugenaufruf: Unbekannter raubt Kiosk in Linden-Nord aus

Ein maskierter Mann hat am frühen Sonntagmorgen (23.02.2020) einen Kiosk an der Limmerstraße ausgeraubt. Der Täter hat den Angestellten (45) bedroht und ist anschließend mit seiner Beute zu Fuß geflüchtet. Die Polizei bittet um Hinweise. Nach derzeitigen Erkenntnissen hatte der Gesuchte den Kiosk gegen 05:00 Uhr betreten. Dann bedrohte er den Angestellten mit einem Messer und forderte die Herausgabe von Geld. Mit seiner Beute flüchtete er zu Fuß in Richtung Leinaustraße. Die Polizei leitete umgehend nach Eingang des Notrufs eine Fahndung nach dem Täter ein, die jedoch erfolglos verlief. Jetzt hoffen die Beamten auf Hinweise aus der Bevölkerung. Der Gesuchte ist schätzungsweise 1,80 Meter groß und 20 Jahre alt. Sein Erscheinungsbild beschreibt der Zeuge als "südländisch". Bekleidet war der Mann mit einer dunklen Jogginghose, dazu trug er einen Kapuzenpullover und hatte sein Gesicht mit einem Tuch verhüllt. Hinweise zur Tat oder dem Mann nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 entgegen.

FRANKFURT/MAIN. An den europäischen Aktienmärkten ging es am Montagnachmittag deutlich nach unten. Nachdem die Anleger lange davon ausgegangen waren, dass eine örtliche Begrenzung des Coronavirus keine allzu große Auswirkung auf das globale Wirtschaftswachstum haben sollte, hat sich die Sichtweise mit den jüngsten Nachrichten über das Wochenende geändert.

Nach einem starken Anstieg der Zahl der Corona-Infizierten in Korea, dem Iran und Italien geht nun die Angst vor einer Pandemie an den Märkten um. "Investoren nehmen den Virusausbruch nun wesentlich ernster", sagten die Analysten von Peel Hunt. Mit der Ausbreitung des Virus außerhalb Chinas stellt sich verstärkt die Frage nach den volkswirtschaftlichen Folgen. Berenberg-Volkswirt Volker Schmieding hat nicht nur die Wachstumsraten für China und Japan für 2020 gesenkt, sondern auch für die Eurozone im ersten Quartal. Die deutsche Wirtschaft könnte seiner Einschätzung nach im ersten Quartal sogar leicht schrumpfen. 

Die Anleger nahmen erst einmal Risiko raus und verkauften Aktien. So brach der DAX um 4 Prozent auf 13.035 ein, kurzfristig fiel er auch unter die Marke von 13.000 Punkten. Der Euro-Stoxx-50 verlor 4 Prozent auf 3.648 Punkte. Sicherheit war dagegen abermals gesucht. Der Goldpreis in Dollar stieg erneut auf ein Siebenjahreshoch, in Euro kostet das Edelmetall mittlerweile 1.541 Euro. Auch die Staatsanleihen befanden sich weiter im Rally-Modus und zeigten damit die fortdauernde Flucht in "sichere Häfen".

Mit Italien ist das Virus nun auch in Europa angekommen. Das Land hat aus Furcht vor einer weiteren Ausbreitung die Isolation von etwa einem Dutzend Städten angeordnet. In den als Epidemie-Zentren geltenden Gebieten werde den Bewohnern weder die Einreise noch die Ausreise gestattet, so Ministerpräsident Giuseppe Conte. Der Mailänder Börsenindex MIB30 brach um 5,4 Prozent ein, die Verlierer kamen aus allen Sektoren.

DAX-Kurseinbruch von 30 Prozent bei Rezession möglich

Die DZ Bank schließt einen DAX-Einbruch von 30 Prozent und mehr nicht aus, sollte die Weltwirtschaft wegen des Coronavirus in eine Rezession rutschen. Nach den ersten Virus-Todesfällen in Italien seien nun ganze Ortschaften abgeriegelt worden. Sorge bereite den Behörden, dass es seit Bekanntwerden der ersten Infektionen am Freitag nicht gelungen sei, die Ansteckungen bis zu einer Ausgangsperson zurückzuverfolgen.

Leider sei auch nicht auszuschließen, dass sich die Infektion über die Grenzen Chinas hinaus weiter ausbreiten und in eine Pandemie münden werde. Die wirtschaftlichen Schäden durch den Produktionsausfall in Fabriken, durch die Störung von Lieferketten, durch eingeschränkte Konsummöglichkeiten und durch die Ausfälle im Reiseverkehr seien vor allem für China und die asiatischen Anrainerstaaten schon jetzt beträchtlich.

Für den Fall einer Pandemie sei eine weltweite Rezession zu befürchten. In ihrem Krisenszenario geht die DZ Bank davon aus, dass die Investoren in einen "Risk-off"-Modus schalten und massiv Aktien verkaufen werden. Während der letzten Rezessionen 2003, 2009 und 2011 sei die Kurs-/Buchwert-Bewertung des DAX immer unter die erste untere Standardabweichung (KBV 1,27) gesunken. Für den DAX bedeute dies ein Kursniveau von rund 9.700 Punkten, beziehungsweise einen Einbruch um rund 30 Prozent.

Wachstumssorgen belasten

Unter Druck standen sämtliche europäischen Sektoren. Vor allem die Fluggesellschaften brachen ein, hier dürften die Passagierzahlen in der Langstrecke drastisch zurückgehen, aber auch das Cargo-Geschäft dürfte in den kommenden Wochen deutlich unter Druck geraten. So brachen Lufthansa um 8,8 Prozent, Air France-KLM um 8,7 Prozent und IAG um 9,1 Prozent ein. Easyjet führten die Verliererliste mit einem Abschlag von 16,7 Prozent an. Die Aktien des Tourismuskonzerns TUI fielen um 9,8 Prozent, der Reisesektor im Stoxx-600 stellte mit einem Abschlag von 6 Prozent den schwächsten in Europa.

Adidas (minus 6,2 Prozent) ist stark am chinesischen Markt vertreten, ein großer Teil des Gewinns wird in dem Land erwirtschaftet. Bereits in der Vorwoche kommunizierte das Unternehmen, dass die Umsätze dort um 85 Prozent eingebrochen seien. Auch die chinaabhängigen Luxusgüteraktien wie Kering, LVMH oder Richemont fielen deutlich.

Autowerte gaben ebenfalls deutlich nach, hier gab es in der Vorwoche bereits Nachrichten, dass die Absatzzahlen in China einbrechen. BMW, VW und Daimler büßten bis zu 6,7 Prozent ein. Bei Daimler haben sich zudem die Rückstellungen für Diesel-Klagen mehr als verdoppelt, wie aus dem Geschäftsbericht hervorging. Statt 2,1 wird nun mit 4,9 Milliarden Euro gerechnet. Der Sektor verlor europaweit durchschnittlich 5,5 Prozent.

Aber es gab auch Gewinner. Gegen den Markt stiegen Sixt Leasing um 5,5 Prozent auf 18,80 Euro. Sixt hat wie erwartet seine Beteiligung von 42 Prozent an Sixt Leasing an Hyundai für 18 Euro je Anteilsschein verkauft. Hyundai hat zudem ein Übernahmeangebot für die restlichen Aktien von Sixt Leasing vorgelegt und bietet auch hier 18 Euro plus Dividende.

 

(Quelle: finanzen.net)

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