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HANNOVER.

Bundesautobahn (BAB) 2: Mann von Lastwagen erfasst und tödlich verletzt

Auf der BAB 2 in Fahrtrichtung Berlin hat sich am frühen Montagabend, 13.07.2020, ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein 41 Jahre alter Mann war zwischen den Anschlussstellen Hannover-Bothfeld und Hannover-Lahe aufgrund einer Panne mit seinem Fahrzeug auf dem Standstreifen liegengeblieben.

In der Folge hat er das Fahrzeug verlassen und war beim Hantieren am Motorraum von einem Lastwagen erfasst worden. Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover musste der 41-Jährige seinen VW Golf aufgrund eines technischen Defekts kurz vor dem Parkplatz Varrelheide stoppen. Auf der Suche nach der Ursache der Panne verließ der Mann das Fahrzeug und hantierte im Bereich des Motorraums. In diesem Zusammenhang betrat er gegen 17:25 Uhr aber offenbar die Fahrbahn und wurde von einem herannahenden Sattelzug der Marke Mercedes-Benz erfasst. Trotz des angelaufenen Rettungseinsatzes, an dem auch ein Rettungshubschrauber beteiligt war, erlag der Mann noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Der 46 Jahre alte Fahrer des Lastwagens blieb unverletzt. Die Beamten schätzen den entstandenen Sachschaden auf 1.000 Euro. Aufgrund der Bergungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme musste die BAB 2 in Fahrtrichtung Berlin zwischenzeitlich gesperrt werden.

 

Fahrzeuge in Gleidingen durch Brand beschädigt: Polizei sucht nach Zeugen

Durch ein Feuer ist in der Nacht zu Sonntag, 12.07.2020, in Gleidingen ein Pkw fast vollständig zerstört worden. Ein daneben abgestellter Kleintransporter ist durch die Flammen zudem stark beschädigt worden. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung aufgenommen und sucht jetzt nach Zeugen. Nach ersten Ermittlungen der Experten des Fachkommissariats für Brandermittlungen bemerkten Zeugen am Sonntag gegen 02:50 Uhr, dass ein in der Hildesheimer Straße abgestellter Kleintransporter Ford Transit Feuer gefangen hatte. Die Flammen waren in der Folge zudem auf einen unmittelbar daneben geparkten Opel Zafira übergesprungen, der daraufhin fast vollständig ausbrannte. Verletzt wurde durch den Brand niemand. Allerdings entstand ein Sachschaden von 45.000 Euro. Die Kripo geht inzwischen davon aus, dass das Feuer absichtlich gelegt wurde. Zeugen, die Hinweise zur Entstehung des Brandes oder verdächtigen Personen geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

 

Öffentlichkeitsfahndung Wer kann Hinweise auf den Verbleib von Walter B. geben?

Die Polizei in Neustadt sucht nach Walter B. Der 76-Jährige hat gestern Abend, 12.07.2020, unbemerkt eine Klinik an der Lindenstraße in Neustadt am Rübenberge verlassen. Er ist stark orientierungslos und dringend auf medizinische Hilfe angewiesen. Deshalb wendet sich die Polizei mithilfe eines Fotos an die Öffentlichkeit und bittet die Bevölkerung um Unterstützung. Nach derzeitigen Erkenntnissen war Walter B. zuletzt gegen 19:00 Uhr in den Räumlichkeiten der Klinik gesehen worden. Sein Verschwinden wurde der Polizei gegen 23:40 Uhr gemeldet. Umgehend wurden Suchmaßnahmen nach dem Senior eingeleitet.

Im Einsatz war auch ein Polizeihubschrauber, der in diesem Zusammenhang über Altwarmbüchen und der Leinemasch flog. Am Montagvormittag wurde auch ein Mantrailer (speziell ausgebildeter Personensuchhund) eingesetzt. Er konnte die Spur des Vermissten bis zur Bushaltestelle am Krankenhaus verfolgen, dann verliert sie sich. Bisher konnte der zeitlich und örtlich stark desorientierte Mann, der zusätzlich dringend auf medizinische Hilfe angewiesen ist, nicht gefunden werden. Walter B. ist etwa 1,65 Meter groß und hat eine schlanke Figur. Er trägt Glatze und war zum Zeitpunkt seines Verschwindens bekleidet mit einem Basecap, blauer Jacke, rot-blau kariertem Hemd, schwarzer Sporthose und Badelatschen. Zeugen, die Walter B. gesehen haben oder Hinweise auf seinen Verbleib geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05032 9559-115 an das Polizeikommissariat Neustadt zu wenden. Hinweise nimmt auch jede andere Polizeidienststelle entgegen.

 

Bei Grenzübertritt durch die Bundespolizei verhaftet

Bereits am 11.07.2020 erfolgte die Verhaftung eines 34-türkischen Fluggastes bei der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle eines Fluges aus Izmir/Türkei. Der Betroffene hatte 2018 nach Verurteilung wegen Betrug in Tateinheit mit Urkundenfälschung die Geldstrafe in Höhe von 1.350,- EUR nur teilweise beglichen und sich im weiteren Verlauf der weiteren Strafvollstreckung entzogen. Die abholende Ehefrau beschaffte den haftbefreienden Geldbetrag in Höhe von 1.050,-EUR und bewahrte den Betroffenen vor Antritt der sonst fälligen 70-tägigen Restersatzfreiheitsstrafe. Weiterhin bestehen weitere gerichtliche Forderungen über 10.706,47 EUR zur Einziehung/Verfall aus der begangenen Straftat sowie 98,35 EUR gerichtliche Kosten.

 

Bundespolizei hat den Durchblick und findet verbotenen Schlagring

Flughafen Hannover: Am 13.07.2020 wurde bei der Luftsicherheitskontrolle eines Fluges nach Izmir/Türkei durch die Bundespolizei ein verbotener Gegenstand nach dem Waffengesetz festgestellt. Der 28-jährige türkische Fluggast wollte seine Flugreise mit einem Schlagring im aufgegebenen Reisegepäck antreten. Nach erfolgter Beschlagnahme konnte der Fluggast seine Reise mit der entsprechenden Strafanzeige im Handgepäck fortsetzen.

 

 

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HANNOVER

Günstig und Luxus-Uhr – zwei Worte, die zusammen so gar keinen Sinn zu ergeben scheinen. Denn wer heute ein Rolex, Glashütte, Cartier, TAG Heuer oder Breitling sein eigenen nennen möchte, muss hierfür einen entsprechenden Betrag auf den Tisch legen. Fakt ist jedoch, dass immer mehr Menschen auf der Suche nach zuverlässigen und edlen Zeitanzeigern sind. Diese dienen schon lange nicht mehr nur als Statussymbol oder stilvolles Accessoire. Viel mehr nutzen immer mehr eine Luxus-Uhr als Investition in die Zukunft.

Insgesamt stellt sich in diesem Bezug die Frage, wie der Interessierte günstig an seine bevorzugten Chronographen kommt. Denn heute gibt es eine Vielzahl von Optionen. Suchen Sie als Beispiel Modelle von Glashütte Original, können diese etwa im Internet günstig gekauft werden. Anbieter wie CHRONEXT bieten faire Preise, geprüfte Originale sowie eine Garantie von 24 Monaten, da die edlen Zeitmesser in der hauseigenen Meisterwerkstatt geprüft werden. So verwundert es auch nicht, dass mit dem Kauf einer Luxus-Uhr ein CHRONEXT-Zertifikat überreicht wird. Dieses garantiert dem Käufer einen hohen Standard in Bezug auf Qualität sowie Authentizität.

Ein Grund, warum immer mehr Menschen ihre Liebe zu besonderen Modellen der diversen Uhrenmanufakturen entdecken, liegt mit Sicherheit auch im Smartphone begründet. Schließlich ist es mit diesem möglich, ständig die Zeit im Blick zu haben. Somit wird der edle Chronograph am Handgelenk mehr zu einem luxuriösen Accessoire, als er es ohnehin schon war. Darüber hinaus ist eine solche Uhr ein Statement. Mit erwähnten Modellen von Glashütte Original etwa zeigt der Träger, dass er ein Auge hat für Präzision, Qualität und eine überragende Verarbeitung.

Doch auch in Zeiten, in denen es an den Börsen weltweit zu Einbrüchen und somit zu viel Verunsicherung kommt, bieten Luxus-Uhren eine Art «sicheren Hafen» in puncto Investition. So setzte sich an Europas Börsen das Auf und Ab der Tage fort und zeigte häufig Verluste. Der Gebrauchtmarkt für herausragende Chronographen hingegen bietet hier ein gewisses Gegengewicht sowie eine Art Sicherheit. Auch wenn mit dem Zeitanzeiger nicht gleich auf einen Gewinn gehofft werden sollte, so ist er dennoch eine insgesamt interessante Option, als Kapitalanlage. Denn gerade bei limitierten Modellen kann in Zukunft von einer nicht zu verachtenden Wertentwicklung ausgegangen werden.

Auf was Sie beim Kauf von edlen Chronographen achten sollten:

Der Zustand der Luxus-Uhr ist sehr wichtig. Das bedeutet jedoch nicht, dass diese ungetragen sein muss. Leichte Tragespuren sind vertretbar. Grobe Kratzer hingegen mindern im Regelfall den Wert erheblich. Einzige Ausnahme ist hier vielleicht der Umstand, dass der vorherige Träger eine in der Öffentlichkeit sehr bekannte Person war, der eine passende Geschichte dazu liefert.

Markenname und Material sind zwar wichtig, allerdings nicht entscheidend. Denn bei Luxus-Uhren bestimmt das Angebot und die Nachfrage den Preis. Somit sind limitierte Chronographen üblicherweise höherpreisig als Serienmodelle.

 

Von einem Kauf der edlen Zeitanzeiger über privat oder gar eBay kann nur abgeraten werden.

Einfluss auf den Wert des Luxus-Chronographen hat zudem die Historie. Je genauer diese dokumentiert ist, umso besser. Zertifikate und Dokumente sind wichtig. Diese können im Einzelfall jedoch ebenfalls gefälscht sein. Somit ist es sinnvoll, die Echtheit von Fachleuten bestätigen zu lassen oder gleich auf deren Expertise beim Kauf zu vertrauen.

Vor einem Kauf ist es empfehlenswert, sich die aktuelle Marktsituation anzusehen. Denn die Preisunterschiede können erheblich ausfallen.

HANNOVER.

 

500.000 Euro vom Land Niedersachsen für Hannovers Kulturhauptstadtbewerbung

500.000 Euro vom Land Niedersachsen für Hannovers Kulturhauptstadtbewerbung (C) Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur 500.000 Euro vom Land Niedersachsen für Hannovers Kulturhauptstadtbewerbung (C) Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Hannover bekommt 500.000 Euro vom Land Niedersachsen in der heißen Bewerbungsphase um den Titel Kulturhauptstadt Europas 2025. Den Zuwendungsbescheid über die Summe hat Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur Björn Thümler Oberbürgermeister Belit Onay bei einem Besuch überreicht, der sich für die Unterstützung des Landes bedankte.

Bei dem Geld handelt es sich um die im Dezember 2019 versprochene Unterstützung des Landes an die niedersächsischen Bewerberstädte Hannover und Hildesheim, die es beide in der zweiten Runde des nationalen Wettbewerbs geschafft haben.

Das Bewerbungsteam Hannover 2025 schreibt zurzeit intensiv am 2. Bid Book, um eine europäisch besetzte Jury davon zu überzeugen, dass Hannover das Zeug dazu hat, Kulturhauptstadt zu werden. Die endgültige Entscheidung, welche der fünf deutschen Städte, die noch im Wettbewerb sind, sich in 2025, neben einer slowenischen Stadt, Kulturhauptstadt Europas, nennen darf, fällt am 28. Oktober.

 

Künstler*innen bieten Führungen in der „Grenzgänger“-Ausstellung in der Open-Air Sahlkamp-Galerie an

Auf 39 großformatigen Bannern zeigt die Sahlkamp-Galerie bis Ende September die Ausstellung „Grenzgänger“ mit Werken von Sergen Pasalilar, Malerei, und Dr. Wjahat Waraich, Fotografie.

In Führungen wollen die beiden jetzt ihr Anliegen, ihre Inspiration und ihre Idee einem Publikum näherbringen. Die erste Führung mit Sergen Pasalilar und Dr. Wjahat Waraich ist am Freitag (17. Juli) um 19.30 Uhr. Die zweite Führung gibt es am 17. September um 18 Uhr entlang der Sahlkamp-Galerie. Treffpunkt für beide Führungen ist am Sahlkampmarkt.

Zur Ausstellung „Grenzgänger“:

 

Verschiedene Banner fordern die Menschen im Stadtteil auf, selbst aktiv zu werden, sich selbst, eigene Kunstwerke oder persönliche Lieblingsorte im Sahlkamp oder Vahrenheide in die Sahlkamp-Galerie, die auch auf Instagram zu finden ist, miteinzubringen. Die Bilder der Ausstellung thematisieren aktuell gesellschaftlich und sozial relevante Themen, die den Künstlern wichtig sind, wie Vielfalt, Bildung, Gegensätze, Zusammenhalt, Armut, Reichtum und Familie.

Eine Dokumentation des Projektes mit Originalwerken der beiden Künstler wird im Anschluss, voraussichtlich im Oktober, im Neuen Rathaus in Hannover zu sehen sein.

Die Galerie ist in Zusammenarbeit mit dem Bereich Stadtteilkultur entstanden, die die Menschen in vielfältiger Form dabei unterstützt, Ideen umzusetzen. Gemeinsam mit der professionellen Kuratorin Maya Brockhaus und den Künstlern wurde die Idee der outdoor-Galerie erarbeitet. Sie bildet den Auftakt für weitere Kunstprojekte in den beiden Stadtteilen.

 

Die Künstler*innen:

Dr. Wjahat Waraich und Sergen Pasalilar sind im Sahlkamp und in Vahrenheide aufgewachsen, leben dort und sind fest mit den Stadtteilen verwurzelt.

 

Dr. Wjahat Waraich

Wjahat Ahmed Waraich wurde 1987 als ältestes von fünf Kindern in Hannover geboren. Seine Eltern flohen in den 1980er Jahren aufgrund religiöser Verfolgung aus Pakistan und erhielten in Deutschland Asyl. Er wuchs in einfachen Verhältnissen in Sahlkamp und Vahrenheide auf, besuchte die Fridtjof-Nansen-Schule, die Orientierungsstufe Sahlkamp sowie die Herschelschule in Hannover. Dort legte er sein Abitur als einer der Jahrgangsbesten ab. Er erhielt eine Auszeichnung für Zivilcourage und den Herschelpreis. Im Anschluss studierte er Medizin an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main, erhielt ein Stipendium und schloss sein Studium sowie die Promotion mit Bestnoten ab. Wjahat Waraich hat damit als erste Person aus seiner Familie einen akademischen Abschluss erreicht. Bereits als Student engagierte sich Wjahat ehrenamtlich in Afrika und Asien. Seit 2010 hielt er sich mehrmals in der Republik Bénin, São Tomé und Príncipe, Indien und Pakistan auf, um die Bewohner*innen vor Ort unentgeltlich medizinisch zu versorgen. Während dieser Aufenthalte begann er, seine Eindrücke zu dokumentieren und die Menschen in ihrer Lebenswelt zu fotografieren. Wjahat Waraich arbeitet als Krankenhausarzt in der Gynäkologie und Geburtshilfe und lebt im Sahlkamp. Er spricht von „meinen Kiez“, wenn es um Sahlkamp und Vahrenheide geht.

 

Sergen Pasalilar

Sergen Pasalilar wurde 1999 als jüngstes von fünf Kindern in Bremen geboren. Seine Eltern siedelten in den 1970er Jahren aus der Türkei nach Deutschland um. Er ging in Bremen zur Grundschule und zog im Alter von zehn Jahren mit seiner Familie nach Vahrenheide. Dort besuchte er die IGS Vahrenheide/Sahlkamp und legte anschließend sein Abitur an der gymnasialen Oberstufe der IGS Büssingweg ab.

Für besondere Leistungen im Fach Deutsch wurde er im Rahmen seines Abiturs geehrt. Ab der siebten Klasse nahm er regelmäßig an Theater-AGs teil und ist seit vielen Jahren als Statist an der Jungen Oper sowie der Staatsoper Hannover engagiert. Bereits als Kind begann er DVD-Cover abzuzeichnen und entwickelte daraufhin ein großes Interesse an Kunst.

Sergen Pasalilar malt leidenschaftlich abstrakt expressionistisch mit Öl und Acryl meist auf Leinwand und findet so einen Ausdruck für seine Art des Sehens, Denkens und Fühlens. Er ist Mitglied in der Kestner Gesellschaft und bei den Jungen Freunden des Sprengel Museum Hannover. Seit 2019 studiert er Rechtswissenschaften an der Leibniz Universität in Hannover und lebt in Vahrenheide.

 

Stadtplatzprogramm „Schweriner Platz“: Umgestaltung der westlichen Platzseite

Ab Donnerstag (16. Juli) soll die westliche Platzkante des Schweriner Platzes neu gestaltet werden. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende August andauern. Während der gesamten Bauzeit bleibt der Bereich vor der Schule von Crappiusstraße bis Stenhusenstraße voll gesperrt.

Der Verkehr wird über die östliche Platzseite umgeleitet. Fußgänger*innen und Radfahrer*innen können die Baustelle weiterhin wechselseitig passieren. Der Zugang zur Schule für die Ferienbetreuung ist nur über den Hof erreichbar. Die Anfahrt kann über die Crappiusstraße erfolgen, fußläufig ist eine Erreichbarkeit über die Ludolf-Ahrens-Straße möglich.

 

Erhöhung der Sicherheit und Aufenthaltsqualtiät

Der Ausbau umfasst im Wesentlichen den Bereich vor der Grundschule im Kleefelde sowie die südliche Nebenanlage des Schweriner Platzes. Hier sollen funktionale und gestalterische Defizite beseitigt werden. Der Querungsbereich vor der Schule wird optisch hervorgehoben. Durch eine Gehwegaufweitung in Länge des Eingangsportals sollen Schüler*innen bei parkenden Autos besser gesehen werden.

Die Pflasterung des Querungsbereiches soll dazu führen, dass die Fahrgeschwindigkeit verringert wird. Die Aufenthaltsqualität soll durch neue Bänke, eine Verbreiterung des vorhandenen Baumstreifens sowie eine ergänzende Bepflanzung mit niedrigen Schnitthecken und Staudenbeeten zwischen den Straßenbäumen verbessert werden.

FRANKFURT/MAIN. Hoffnung auf einen Impfstoff gegen das Coronavirus hat die Aktienanleger auch zu Beginn der neuen Woche bei Kauflaune gehalten. Zudem herrscht überraschender Optimismus vor der Berichtssaison für das Krisenquartal. "Viele unserer Branchenanalysten glauben inzwischen, dass die Ergebnisse besser sein werden als gedacht", sagte Marktstratege Mislav Matejka von JPMorgan.

Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) kletterte am Montag um 1,63 Prozent auf 3350,00 Punkte. Der europäische Leitindex lauert damit auf einen weiteren Test der 200-Tage-Linie. Der bei Anlegern als Indikator für den längerfristigen Trend geltende Durchschnitt hatte weitere Kursanstiege Anfang Juni und zu Beginn diesen Monats noch ausgebremst. 

In Paris gewann der Leitindex CAC 40 1,73 Prozent auf 5056,23 Punkte und der FTSE 100 in London zog um 1,33 Prozent auf 6176,19 Punkte an.

Die US-Arzneimittelbehörde FDA sorgte inmitten der zweiten Welle des Coronavirus für ein positives Signal. Sie gewährte dem Mainzer Unternehmen Biontech (BioNTech SE (spons ADRs)) und dem US-Konzern Pfizer ein beschleunigtes Zulassungsverfahren für zwei mögliche Impfstoffkandidaten. Biontech kletterten daraufhin an der Nasdaq um bis zu 20 Prozent auf das höchste Niveau seit März, als schon einmal Impfstoffhoffnungen für ein Kursfeuerwerk gesorgt hatten.

In Europa breitete sich derweil die Kauflaune über nahezu alle Branchen aus, mit Ausnahme des Immobiliensektors. Besonders gefragt waren Chemiewerte, darunter Papiere von Akzo Nobel nach guten Eckdaten zum zweiten Quartal. Die Markterwartungen an den Lackhersteller für das Gesamtjahr dürften nun steigen, sagte Analystin Georgina Iwamoto von Goldman Sachs. Bereits am Freitag hatte BASF die Experten überzeugt. Akzo-Titel beendeten den Handel am Montag viereinhalb Prozent höher.

Auch in den Bereichen Tourismus und Freizeit, Rohstoffe und Technologie suchten die Anleger weiter ihre Chancen. Aus den Reihen europäischer Stahlhersteller führten ArcelorMittal den Cac-40 mit fast fünf Prozent Kursplus an. Analyst Dominic O'Kane von JPMorgan verwies auf eine kräftig steigende Stahlproduktion in China und erhöhte seine Produktionsprognose

(Quelle:finanzen.net)

HANNOVER. 

Zeugenaufruf Mit Waffen im Straßenverkehr: Vermeintlicher "Scherz" löst Polizeieinsatz aus

Fünf Insassen in zwei Autos haben am Samstagabend (11.07.2020) einen Polizeieinsatz verursacht. Ein Zeuge hat sie dabei beobachtet, wie sie auf der Bundesautobahn (BAB) 37 mit ihren Wagen auf zwei Fahrspuren nebeneinander fuhren. Dabei haben sie sich gegenseitig Waffen gezeigt. Der Unbeteiligte hat umgehend die Polizei informiert. Nun suchen die Beamten weitere Zeugen. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhren ein 22-Jähriger mit einem 24 Jahre alten Beifahrer in einem Crafter und ein 29-Jähriger mit zwei Beifahrern (24, 25) in einem Transporter auf der BAB nebeneinander in Richtung Hildesheim. Dabei zeigten die Mitfahrer den Insassen des jeweils anderen Autos Schusswaffen, die täuschend echt aussahen. Dies bemerkte ein 34 Jahre alter Mann, der mit seinem Auto hinter den beiden Transportern unterwegs war.

In Höhe der Anschlussstelle Beinhorn informierte er gegen 18:40 Uhr die Polizei. Die Beamten mussten von einer Bedrohungssituation ausgehen und rückten umgehend mit mehreren Fahrzeugen aus, um die Verfolgung aufzunehmen. Die beiden Transporter fuhren weiter über die BAB 7 und BAB 2, nahmen die Abfahrt Hannover Nord und wurden schließlich auf der Vahrenwalder Straße, Höhe Dragonerstraße, von der Polizei gestoppt. Bei der anschließenden Durchsuchung der beiden Autos wurden insgesamt vier Softairwaffen gefunden. Diese sahen täuschend echt aus. Noch vor Ort gaben die einander bekannten Beschuldigten an, dass das Zeigen der Waffen ein Scherz gewesen sei.

Gegen die drei Mitfahrer wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Zeugen, die die Männer in ihren Fahrzeugen ebenfalls bemerkt haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-8932 bei den Beamten der Bundesautobahn zu melden.

 

Gemeinsame Präsenzstreifen von Polizei und Ordnungsamt in Linden-Nord

Aufgrund der vermehrt auftretenden Beschwerden über Ruhestörungen durch feiernde Menschen und laute Musik in Linden-Nord hat die Polizei am Wochenende, 10.07.2020 bis 12.07.2020, erneut Präsenz gezeigt. Die gemischten Streifengänge von Polizeibeamten und Mitarbeitern des Ordnungsdienstes der Landeshauptstadt Hannover haben zu einer Abnahme der angezeigten Ruhestörungen an diesem Wochenende geführt. Die Bilanz der Polizei fällt nach einem ruhigen Einsatzverlauf insgesamt positiv aus. Die Einsatzkräfte der Polizei gingen gemeinsam mit dem Ordnungsdienst am späten Freitag- und Samstagabend Präsenzstreifen und führten Personenkontrollen in dem Stadtteil durch. Zu den bei den Freunden des bekannten "Limmerns" beliebten Bereichen des Stadtteils Linden-Nord gehören die Straßen rund um die Limmerstraße, aber auch die Grünflächen am Leine- sowie am Ihme-Ufer. Grundsätzlich zeigten sich die zumeist alkoholisierten etwa 16 bis 40 Jahre alten Feiernden kooperativ, jedoch in Teilen auch uneinsichtig und diskussionsfreudig. Die Polizei führte insbesondere in der Samstagnacht Gefährderansprachen (insgesamt 556) durch und sprach 67 Personen einen Platzverweis aus.

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