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FAHRADDIEB AUF FRISCHER TAT ERTAPPT _ POLIZEI SUCHT GESCHÄDIGTE

(ots) - In der Nacht zu Dienstag (05.05.2015), gegen 02:30 Uhr, haben Beamte der Polizeiinspektion Ost einen 54-Jährigen an der Dragonerstraße (Vahrenwald) festgenommen. Er steht im Verdacht, zuvor mehrere Fahrräder gestohlen zu haben. Die Polizei sucht Geschädigte.Im Rahmen umfangreicher Ermittlungen in Zusammenhang mit mehreren Fahrraddiebstählen in den Stadtteilen Döhren, Waldhausen, Mittelfeld und List war der 54-Jährige in den Fokus der Polizisten gerückt. 

Gegen 01:45 Uhr, beobachteten Zivilbeamte einen dunkel gekleideten Fahrradfahrer. Mehrmals steuerte der Mann mit unterschiedlichen Rädern aus Richtung Isernhagener Straße sowie aus dem Vahrenwalder Park kommend einen auf dem Parkplatz eines Supermarktes an der Dragonerstraße Ecke Isernhagener Straße geparkten Anhänger an. Nachdem der Mann seinen Weg in Richtung Isernhagener Straße zu Fuß fortgesetzt hatte, nahmen die Beamten ihn noch an der Dragonerstraße fest und identifizierten den Verdächtigen als den 54-Jährigen. 

Während der Festnahme warf er einen Bolzenschneider - das vermeintliche Tatwerkzeug - weg. Darüber hinaus fanden sie bei ihm ein Messer. Bei ihrer Nachschau entdeckten die Polizisten insgesamt fünf Fahrräder - drei Damen- sowie zwei Herrenräder auf der Ladefläche des Anhängers und stellten sie sicher. Gestern Vormittag durchsuchten die Beamten die Wohnung des Tatverdächtigen in Badenstedt, fanden elf weitere Räder - vermeintliches Diebesgut - und stellten sie ebenfalls sicher. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Hannover wieder entlassen. Die Ermittlungen dauern an.Fotos des mutmaßlichen Diebesgutes sind auf der Homepage der Polizeidirektion Hannover unter dem http://www.pd-h.polizei-nds.de/fahndung/zeugenaufruf/wem-gehoeren-diese-fahrraeder-110769.html eingestellt. Geschädigte, die ihr Eigentum darauf erkennen, melden sich bitte bei der Polizeiinspektion Süd unter der Telefonnummer 0511109-3620

INNENMINISTER PISTORIUS MUSS IN DER EDATHY-AFFÄRE ENDLICH REINEN TISCH MACHEN
 
Anlässlich der für heute angesetzten Zeugenbefragung von Niedersachsens Innenminister Pistorius im Edathy-Untersuchungsausschuss des Bundestages fordert der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion, Jens Nacke: „Minister Pistorius muss endlich reinen Tisch machen und glaubhaft klarstellen, wann er über Ermittlungen gegen seinen Parteifreund Edathy informiert worden ist und mit wem er darüber gesprochen hat." Es sei nach wie vor völlig lebensfremd, dass Pistorius zwar als erster SPD-Spitzenpolitiker vom Fall Edathy erfahren habe, aber nicht mehr wissen wolle, wann genau er diese Informationen im Oktober 2013 erhalten habe.

Die Pressemitteilung des damaligen Göttinger Polizeipräsidenten Kruse vom 14. Februar 2014 könnte dem Erinnerungsvermögen des Innenministers vielleicht auf die Sprünge helfen: Kruse hatte seinerzeit erklärt, den Innenminister „zeitnah" über den Verdacht gegen Edathy informiert zu haben. „Vor diesem Hintergrund erscheinen anderslautende Einlassungen des Innenministers, in denen von Ende Oktober 2013 die Rede war, äußerst unglaubwürdig", sagt Nacke. Ebenso unwahrscheinlich sei die von der Landesregierung vertretene Version, dass Pistorius als erstes und Ministerpräsident Weil als letztes niedersächsisches Regierungsmitglied von der Edathy-Affäre wussten. 

„Sollten sich die vielfach geäußerten Vermutungen bewahrheiten, dass Pistorius noch vor dem ehemaligen Bundesinnenminister Friedrich über den Kinderporno-Verdacht gegen Edathy im Bilde war, würde das den bisherigen Ablauf der Affäre auf den Kopf stellen", sagt Nacke. „Das könnte heißen, die SPD-Spitze wäre aus den eigenen, niedersächsischen Reihen über den Fall informiert worden." Die Schwere der Vorwürfe gegen Edathy war laut Nacke von Anfang an erkennbar: „Angesichts dieses schwerwiegenden Verdachts ist es äußerst unglaubwürdig, wenn Pistorius behauptet, bis in den Februar 2014 hinein über seine Erkenntnisse in der Angelegenheit geschwiegen zu haben."

CDU-ENTWURF ZUM KONNEXITÄTSGESETZ FEHLERHAFT UND ÜBERFLÜSSIG – PRAXIS WÜRDE EINGESCHRÄNKT

 

 „Der Entwurf der CDU zum Konnexitätsgesetz in Niedersachsen ist fehlerhaft und überflüssig“, erklärte die rechtspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Schröder-Ehhlers nach der heutigen Anhörung im Ausschuss für Recht und Verfassung des Niedersächsischen Landtages.

 

 

„Die Einführung der Konnexitätsregelung 2006 in die Niedersächsische Verfassung und der dazugehörige Erlass bieten eine völlig ausreichende Verfahrensregelung. Das ist in der Anhörung deutlich geworden“, so Schröder-Ehlers weiter.

 

Der Niedersächsische Landtag hat sich diesem Schutzprinzip gegenüber den Kommunen verpflichtet, indem er 2006 mit verfassungsändernder Mehrheit das Konnexitätsprinzip in die Niedersächsische Verfassung eingefügt hat.

 

Das Konnexitätsprinzip besagt: Wenn das Land seinen Kommunen eine Aufgabe überträgt und dies zu einer wesentlichen Mehrbelastung führt, muss das Land gleichzeitig für Ausgleich sorgen, indem es Bestimmungen über die Deckung der Kosten trifft oder selbst finanziellen Ausgleich zahlt.

 

„Ob aber überhaupt ein Fall der Konnexität vorliegt, muss in jedem Einzelfall geklärt werden und nötigenfalls auch ausgehandelt werden, das kann kein Konnexitätsgesetz regeln. Und die von der CDU vorgeschlagenen Verfahrensregeln sind fehlerhaft und schränken die bisherige gut geübte Praxis ein“, so Schröder-Ehlers.

HUBERT VON GOISERN MIT NEUEM STUDIOALBUM "FEDERN" (VÖ 08.05.2015) AUF TOUR

Dienstag, 19. Mai 2015 | Capitol Hannover 

Einlass: 19:00 | Beginn: 20:00 Uhr

Federn – das neue Studioalbum ab 08.05.2015.

LIVE auf Tour ab Mai 2015Hubert von Goisern hat den Blues. Hubert von Goisern hat auch: die Vielfarbigkeit und die flirrende Energie von New Orleans. Dieses spezielle Südstaatengefühl.

Und das alles balanciert er auf der Basis seiner eigenen Tradition, die zwar geografisch aus den Alpen kommt, faktisch aber die ganze Welt in einer musikalischen Idee ist. Goisern war auf Musiksuche im Süden der USA. Und das, was er mitgebracht hat, ist stimmig, von der druckvollen Rocknummer über den schwungvollen Countrysong bis hin zur herzensschweren Ballade. PedalSteel und Stromgitarre, Cajun und Ziehharmonika. Alles ist Goisern.„Federn“ ist ein leichtes Spiel. Denn die Rhythmen der Country- und Bluegrassmusik müssen nicht mit heißer Nadel an die österreichische Klangbasis gestrickt werden. Sie passen einfach – als wäre es nie anders gewesen. Seltsam, wie Hubert von Goisern das immer wieder fertig bringt: man fühlt sich in der Welt zu Hause.

Stimmen zum Live-Programm:„…nie ließ er sich mit solcher Wucht auf Blues und Rock ein. Deutlicher als je zuvor donnert es in seinen neuen Songs. (…) Vergangenheit und Gegenwart, Holter und Polter, jenseits und diesseits des Atlantiks, kulturelle Vorbehalte und künstlerische Vorurteile – das löst sich auf, wenn Pedal Steel und Ziehharmonika sich umarmen wie Freunde, die einander lange nicht sahen. Sie schwingen ausgelassen in Euphorie, übertreffen sich an Erzählfreudigkeit.“ (Salzburger Nachrichten) „Es ist diese entschlossene Hingabe zu allem, was er anpackt, die von Goisern nicht zuletzt zu einer Live-Sensation macht (…) Er wagt etwas und traut den Zuhörern auch etwas zu.“ (Merkur) „Rock war dem Goiserer nie fremd, aber nun taucht er tief ein in dessen Ur-Sumpf: „Jambalaya“, Country, Neil-Young-Orgien, Lambchop-Streichler, Cajun, „und wannst an Blues mitbringst, dann ja von Louisiana“. Fishells Slide-Fäden verweben mit Goiserns Ziachern, Severin Trogbachers Georgel an Strom- und Westerngitarren duelliert sich mit den Jodlern, auch Drummer Alex Pohn und Bassist Helmut Schartlmüller suchen mehr als Rhythmus: klangliche Weite nämlich“ (Süddeutsche Zeitung) „Nur der Goiserer weiß eben, wie man sumpfigsten Blues in ein Alm-Panorama integriert, wie man Mundartreimen geistigen Anspruch unterjubelt und einem amerikanischen Songklassiker wie Corinna eine zutiefst steirische Seele einbläst.“ (Sächsiche Zeitung) „Im konzentrierten Bandformat mit Bass, Schlagzeug und Stromgitarre klingt das so intensiv, als hätte von Goisern nie etwas anderes gemacht; und öffnet ein weiteres Kapitel in seinem ohnehin schon nach allen Seiten sperrangelweit offenen Weltmusik-Sound-Spektrum. Bei allem Respekt für das bisherige Schaffen: Die neuen Alpenblues-Nummern, die es noch gar nicht zu kaufen gibt, zählen zum Besten, was er je gemacht hat.“ (Nürnberger Nachrichten)

Zum Künstler:Hubert von Goisern ist seit mehr als 25 Jahren auf den Bühnen Europas unterwegs – als musikalischer Botschafter Österreichs, als Volksmusikerneuerer, als Entstauber und Individualist. Ganz einfach: als er selbst. Hubert von Goisern hat nie das gemacht, was von ihm erwartet wurde, und war damit konsequent erfolgreich. Von den Anfängen als Alpenrocker mit dem „Hiatamadl“ über seine Expeditionen nach Tibet und Afrika, die Linz-Europa-Tour auf einem umgebauten Lastschiff bis zum bahnbrechenden Erfolg von „Brenna tuats guat“. Noch immer steckt Hubert von Goisern voller Ideen und Energie, er bleibt neugierig und fordert sein Publikum heraus. Jedes Mal aufs Neue. Das ist wahrhaftig. Das begeistert.

 

SPORTBEKLEIDUNGSSAMMLUNG FÜR FLÜCHTLINGE IM OSTSTADTKRANKENHAUS

 

Die Dachorganisation der nordost-hannoverschen Unternehmerverbände, das Forum Hannover Nordost, tritt erneut in die Öffentlichkeit. Gemeinsam mit den Bezirksbürgermeistern Harry Grunenberg (Bothfeld-Vahrenheide) und Henning Hofmann (Buchholz-Kleefeld) ruft der Verein aus sieben kaufmännischen Stadtteilgemeinschaften im Rahmen der Bothfelder Gewerbeschau (10. Mai 2015) zur Spende von Sportartikeln und Sportbekleidung in Herrengrößen auf. 

Es soll den männlichen Flüchtlingen zwischen 18 und 30 Jahren im Flüchtlingsheim Oststadtkrankenhaus geholfen werden. 

Hannover. „Die sich ausweitende Unterbringung junger Männer im Flüchtlingsheim Oststadtkrankenhaus kann sich zu einem sozialen Brennpunkt entwickeln, wenn wir nichts tun“, erläutert der Forums-Vorsitzende Winfried Mokrus. „Die 18 – 30-Jährigen stellen bei weitem die Mehrheit der Bewohner. Sie benötigen dringend Sportgeräte und -bekleidung zur Beschäftigung“.

Nach der Installation von Fußballtoren wollen die Chefs der im Forum Hannover Nordost zusammengefassten sieben Unternehmergemeinschaften (Hainholz, Vahrenwald, Vahrenheide, Sahlkamp, Bothfeld, List, Kleefeld) gemeinsam helfen:

Auf der Bothfelder Gewerbeschau (Sonntag, 10. Mai 2015 – Einkaufspark Klein-Buchholz, 11.00 – 18.00 Uhr) sammeln die Unternehmer gemeinsam mit den Stadtbezirksbürgermeistern Harry Grunenberg (Bothfeld-Vahrenheide) und Henning Hofmann (Buchholz-Kleefeld) von mobilen Fußballtoren über Fußbälle, Sportschuhe, Volleyballnetze, Volleybälle, Sportbekleidung bis hin zu Fahrrädern alles für die jungen Flüchtlingsmänner.

Zur Gewerbeschau am 10. Mai 2015 bringen die Unternehmer des Forums ihr Showbike von der Wirtschaftsmesse Hannover 2014 mit. „Wer spendet, darf fahren“, sagt Mokrus. Das Showbike, mit Telegabel und Motorradauspuff wurde seinerzeit von Politikern bis zur Fußballprominenz umlagert. Auf der Bothfelder Gewerbeschau darf es gefahren werden!

Aber auch die Betreiber des Flüchtlingsheims Oststadtkrankenhaus beteiligen sich an der Sammlung. „Wir werden mit Sportlern aus dem Flüchtlingsheim Oststadtkrankenhaus auf der Schaubühne der Gewerbeschau am 10. Mai stehen  und um männliche Sportkleidung werben“, ergänzt die zuständige DRK-Abteilungsleiterin Gabriele Allgeier.

Die gesammelten Sportartikel werden sortiert, zwischengelagert und dann übergeben. „Vielleicht bekommen wir genügend Sportkleidung zusammen um ein Benefiz-Fußballturnier Anfang Juli 2015 zugunsten der Flüchtlinge zu organisieren“, meint augenzwinkernd Hans-Jürgen Wittkopf, selbst 2. Vorsitzender im Forum Hannover Nordost und Organisator der Gewerbeschau. „Aber dann müssen die Bezirksräte und Unternehmerverbände auch Fußballteams stellen“, ergänzt er.

 

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