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HANNOVER.

Sitzung des Gleichstellungsausschusses

Am kommenden Montag (6. Juli) findet um 16.00 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2, eine öffentliche Sitzung des Gleichstellungsausschusses statt.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind alle Teilnehmenden und Besucher*innen aufgefordert, die notwendigen Abstände von mindestens anderthalb Metern einzuhalten. Das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen wird dringend empfohlen.

Besucher*innen werden gebeten, die Hinweise der Mitarbeiter*innen beim Zugang der Gebäude und Räume und bei eventuell ausgeschöpften Platzkapazitäten zu beachten.

Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de

 

Ausschuss für Umweltschutz und Grünflächen tagt öffentlich

Am kommenden Montag (6. Juli) findet um 14 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2, eine öffentliche Sitzung des Ausschusses für Umweltschutz und Grünflächen statt. Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.

Vor dem Hintergrund weiterhin gültiger Schutzmaßnahmen im Rahmen der Corona-Pandemie sind alle Teilnehmenden und Besucher*innen aufgefordert, die notwendigen Abstände von mindestens anderthalb Metern einzuhalten. Das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen wird dringend empfohlen. Besucher*innen werden gebeten, die Hinweise der Mitarbeiter*innen beim Zugang der Gebäude und Räume und bei eventuell ausgeschöpften Platzkapazitäten zu beachten.

FRANKFURT/MAIN. Die Anleger an Europas Börsen haben am Dienstag Vorsicht walten lassen. Die wichtigsten Aktienindizes schlossen überwiegend im Minus. Überraschend besser als erwartet ausgefallene Stimmungsdaten aus der chinesischen Industrie konnten nicht lange stützen.

Die Stimmung der Anleger bleibe ambivalent, sagte Marktexperte Andreas Lipkow von der Comdirect Bank. Die einen sähen eher düstere Zeiten auf die Börsen zukommen und verwiesen dafür auf die wieder rasch steigenden Corona-Neuinfektionen, die neue Lockdown-Maßnahmen nach sich ziehen könnten. Die anderen glaubten, dass die Anreize der Notenbanken und Regierungen für die Wirtschaft einen kraftvollen Konjunkturaufschwung nach sich ziehen werden.

Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) als Leitindex der Eurozone schaffte am Ende ein Plus von 0,06 Prozent auf 3234,07 Punkte. Auf Monatssicht ergibt sich ein Gewinn von rund 6 Prozent. Die Halbjahresbilanz aber fällt mit einem Minus von fast 14 Prozent deutlich negativ aus. Hier schlug der Kurssturz von Ende Februar bis Mitte März im Zuge der Corona-Krise ins Kontor.

In Paris gab der französische Leitindex CAC 40 am Dienstag um 0,19 Prozent auf 4935,99 Punkte nach. Der britische FTSE 100 litt unter Kursverlusten bei Ölaktien und sank um 0,90 Prozent auf 6169,74 Zähler.

Branchenweit gab es in Europa überwiegend Gewinner. Die größten Aufschläge verzeichneten die Technologiewerte mit einem Plus von 1,63 Prozent. Sie profitierten von positiven Nachrichten aus der US-Halbleiterbranche: "Bei Micron Technology war im zurückliegenden Quartal von der Pandemie nichts zu spüren", hieß es im Kommentar der Bernecker Börsenbriefe. Vor allem der gute Ausblick habe Chip-Aktien beflügelt. Die Credit Suisse sprach von "gesunden Trends". Börsianer ergänzten dies um ebenfalls positive Signale von Xilinx, deren Papiere zuletzt an der Spitze des technologielastigen US-Auswahlindex NASDAQ 100 um fast 8 Prozent nach oben schnellten.

Am Ende des europäischen Branchentableaus fanden sich die Aktien aus dem Öl- und Gassektor mit einem Minus von 1,41 Prozent wieder. Die Ölpreise hatten nach ihren zu Wochenbeginn erzielten Gewinnen wieder den Rückwärtsgang eingelegt. Rohstoffexperte Eugen Weinberg von der Commerzbank erklärte den Verkaufsdruck am Ölmarkt aber auch mit der Aussicht auf eine mögliche Lösung der Ölblockade im Opec-Land Libyen. Am Markt kursierten Meldungen, wonach der staatliche Ölkonzern NOC im Bürgerkriegsland eine Aufhebung der Blockade der Öltransporte durch Milizen erwartet.

Ganz weit hinten im Auswahlindex Stoxx Europe 50 waren dementsprechend die Aktien von BPund von Royal Dutch Shell (Shell (Royal Dutch Shell) (A)) zu finden. Sie sackten um 2,5 beziehungsweise rund 4 Prozent ab.

Der britisch-niederländische Ölkonzern Royal Dutch Shell muss zudem angesichts des Einbruchs der Öl- und Gaspreise im zweiten Quartal Milliarden abschreiben. Dadurch dürfte die Verschuldung steigen, schrieb der Experte Jason Gammel vom Analysehaus Jefferies. Die deutlich über den vorherigen Erwartungen liegende Förderung im zweiten Quartal werde im aktuellen Umfeld wohl keine große Wirkung entfalten.

Ein angekündigte milliardenschwere Kapitalerhöhung der skandinavischen Fluggesellschaft SAS (SAS AB) ließ deren Aktien in Stockholm um fast 13 Prozent einknicken. Im Zuge der Kapitalerhöhung für die Rettung der Airline dürften die Anteile von Schweden und Dänemark an ihr von bisher jeweils rund 15 Prozent auf je rund 20 Prozent steigen.

(Quelle: finanzen.net)

 

HANNOVER.

Präsenzmaßnahmen der Polizeiinspektion Hannover-Mitte am Wochenende

Von Freitag, 26.06.2020, bis Sonntag, 28.06.2020, haben Beamte der Polizeiinspektion Hannover-Mitte Kontrollen in der hannoverschen Innenstadt durchgeführt. Dabei sind verschiedene Straftaten und zahlreiche Ordnungswidrigkeiten festgestellt worden. Zu Fuß und auf vier Rädern zogen die Beamten der Polizeiinspektion Hannover-Mitte am vergangenen Wochenende durch die Innenstadt und kontrollierten vor dem Hintergrund diverser Beschwerden und weiterer Corona-Lockerungen die Einhaltung der sogenannten Corona-Regelungen. Die Schwerpunkte wurden dabei auf die Bereiche rund um den Bahnhof (bahnhof.sicher) sowie das Steintor (Sondereinsatz Steintor/Marstall) gesetzt. Nach konkreten Hinweisen und Beschwerden wurden auch sogenannte Shisha-Bars und diverse Kneipen in Augenschein genommen. Während die Corona-Auflagen in den Shisha-Bars generell eingehalten wurden, konnten die Abstandsregeln in einigen Gaststätten nicht gewährleistet werden. Eine Lokalität am Holzmarkt wurde daher noch am selben Abend geschlossen. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen zum Jugendschutz wurde am Wochenende eine Vielzahl Heranwachsender kontrolliert. Dabei wurden 150 Identitätsfeststellungen und diverse Alkoholtests durchgeführt und 42 Platzverweise erteilt. Sechs Minderjährige wurden durch die Polizeibeamten nach Hause oder zur Wache gebracht und den Erziehungsberechtigten übergeben. Darüber hinaus warfen die Polizisten einen prüfenden Blick auf die Autotuning- und Poserszene und leiteten fünf Ordnungswidrigkeitsverfahren ein. Zudem wurden 35 Parkverstöße sowie zwei Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. Die Polizeibeamten stellten außerdem fünf Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz - Besitz bzw. Handel von Marihuana - fest und leiteten entsprechende Verfahren ein.

 

Neustadt am Rübenberge-Mardorf: Radfahrerin bei Kollision mit Kradfahrer schwer verletzt

Am Sonntagabend, 28.06.2020, ist es an der Einmündung der Kreisstraße (K) 347 zur Straße Alte Moorhütte im Ortsteil Mardorf zu einem Verkehrsunfall zwischen einer 33-jährige Radfahrerin und einem 20-jährigen Kradfahrer gekommen. Die Frau hatte beim Abbiegen nach links die Vorfahrt des Kradfahrers missachtet. Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr die 33-Jährige mit ihrem Fahrrad (La Strada) gegen 21:05 Uhr die Straße Alte Moorhütte in Richtung der K 347 entlang. An der Einmündung fuhr sie zunächst links an einem Fahrbahnteiler vorbei, um dann nach links auf die K 347 abzubiegen. Von links nährte sich der vorfahrtsberechtigte 22-Jährige mit seiner Yamaha, welcher die K 347 aus Mardorf kommend in Richtung Neustadt befuhr. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, wodurch beide Personen stürzten. Die Radfahrerin wurde schwer verletzt. Der eingesetzte Rettungshubschrauber flog sie in ein Krankenhaus. Der Kradfahrer zog sich leichte Verletzungen zu. Da es Anzeichen für eine Beeinflussung von Betäubungsmittel beim 20-Jährigen gab, wurde ihm durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen. Das Ergebnis steht noch aus. Den entstandenen Sachschaden schätzen die Beamten auf 1.100 Euro. Während der Unfallaufnahme musste die K 347 voll gesperrt werden.

 

Linden-Nord: Präventionseinsatz der Polizei

Im Bereich Küchengarten, Limmerstraße, dem FAUST-Gelände sowie entlang der Leine und der Ihme sind in den späten Abend- und Nachtstunden der vergangenen Wochen zunehmend lautstarke Personengruppen aufgefallen. Vermehrt haben sich daher Anwohner an die Polizei gewandt, die dem Geschehen nunmehr am vergangenen Wochenende (26.06.2020 bis 28.06.2020) mit einem Sondereinsatz begegnet ist. Nach derzeitigem Erkenntnisstand der einsatzführenden Polizeiinspektion Hannover-West sind auch an diesem sommerlichen Wochenende in Linden-Nord zahlreiche (Klein-) Gruppen von meist alkoholisierten Heranwachsenden sowie jungen Erwachsenen festgestellt worden.

Es gab erneut diverse Anwohnerbeschwerden über Ruhestörungen durch einige Personengruppen und laute Musik. Die Kräfte der Polizei unterstützten die von der Landeshauptstadt Hannover grundsätzlich eingesetzten privaten Sicherheitsdienste. Sie sprachen lärmende Personen an und lösten größere Personengruppen auf. Insbesondere im Bereich der Limmerstraße war das Personenaufkommen so groß, dass Rettungswege sowie Gleisanlagen nicht freigehalten wurden.

Auch Schutzmaßnahmen im Sinne der Niedersächsischen Corona-Verordnung wurden nicht konsequent eingehalten. Ein Kiosk in der Limmerstraße musste am Samstag (27.06.2020) gegen 02:25 Uhr durch die Polizei geschlossen werden. Ebenfalls schließen musste ein Restaurant am Sonntag (28.06.2020) gegen 04:00 Uhr in der Limmerstraße, da es bis dahin trotz mehrfacher Ermahnung der Gäste und Androhung der Schließung nicht zur Ruhe gekommen ist. Insgesamt führten die eingesetzten Beamten fünf Platzverweise und 84 Gefährderansprachen durch. Die Mehrzahl der angesprochenen Personen zeigten sich jedoch einsichtig und kooperativ.

HANNOVER.

23. ZINNOBER-Programm für den 5. und 6. September liegt vor

Das Programm für den 23. ZINNOBER liegt vor: Am 5. und 6. September laden 65 Ateliers, Galerien, und Kunstvereine zum Auftakt in die diesjährige Kunstsaison ein. Die bisher geplanten Aktionen, Führungen und Kunstvermittlungsangebote für das ZINNOBER-Wochenende sind schon jetzt im Programm aufgelistet. Aktuelles und alle Änderungen werden immer zeitnah abhängig von den geltenden Abstandsregeln und Hygienekonzepten in den sozialen Medien veröffentlicht.

 

 

Online-Vortrag: „Schlaganfall“ kann jeden treffen

Es gibt kaum eine Familie, in der nicht Angehörige betroffen sind. Auch im Freundeskreis ist der Schlaganfall und dessen Umgang damit immer wieder Thema. Deshalb bietet der Kommunale Seniorenservice Hannover (KSH) in der Reihe "Informationen am Mittwoch" am 15. Juli 2020 um 15.00 Uhr einen Online-Vortrag von Chefarzt Prof. Dr. med. Andreas Schwartz (KRH) dazu an. Wie kann man vorbeugen, welche neuen Erkenntnisse und Therapiemöglichkeiten gibt es? Diese Fragen werden erörtert.

Wegen der aktuellen, corona-bedingten Lage findet der Vortrag nicht wie üblich im Veranstaltungszentrum statt, sondern per Video am Computer oder Tablet sowie auch über Telefon. Nähere Informationen sind unter www.seniorenberatung-hannover.de oder unter der Tel: 0511-168-45195 zu finden. Für technische Fragen zur Veranstaltung gibt es dort, vor und während des Vortrages, Unterstützung vom KSH-Expert*innen. Die Online-Veranstaltung ist um ca. 17.00 Uhr beendet und kostenfrei.

 

Wege auf dem Stadtfriedhof Seelhorst werden saniert

Auf dem Stadtfriedhof Seelhorst werden die Wege saniert. Seit vergangener Woche wird die 12.855 Quadratmeter große Abteilung U4 (im Südosten des Friedhofs) bearbeitet. Dort sind in den kommenden drei Wochen 282,50 Quadratmeter Wegflächen zu sanieren. Die Kosten dafür betragen rund 40.000 Euro. In der ersten Junihälfte wurden bereits in der Abteilung U2 (6.670 Quadratmeter) Wegeflächen von 325 Quadratmetern für rund 28.000 Euro instandgesetzt. Der Friedhof in Seelhorst ist der flächenmäßig größte Stadtfriedhof Hannovers und feiert im Herbst sein 100-jähriges Bestehen.

Der seit den 1960er-Jahren liegende Plattenbelag wird durch einen modernen, robusteren Pflasterbelag ersetzt. Konnten die Plattenwege damals noch ohne Bord und Unterbau auskommen, ist beides heute für die immer schwerer werdenden Fahrzeuge zwingend erforderlich. Der neue Plattenweg wird an die historische Wegeführung wieder angeglichen und soll die kommenden 50 Jahre weitgehend ohne Reparaturaufwand halten.

Wegenetz für Friedhöfe bedeutsam

Jährlich werden die Wege aller städtischen Friedhöfe im Rahmen von Begehungen auf notwendige Instandsetzungs- und Sanierungsmaßnahmen überprüft und in der Folge baulich betrachtet, um nötige Sanierungsmaßnahmen einzuleiten. Die Wege gliedern die Friedhöfe und erschließen die einzelnen Abteilungen. Auf vielen Friedhöfen ist das Wegenetz ein Teil der gestalterischen Gesamtkonzeption. Auf dem Stadtfriedhof Seelhorst etwa ergibt sich aus dem Wegenetz der Grundriss einer gothischen Kirche mit Lang- und Querhaus einschließlich Chor beziehungsweise Apsis.

Etwa ein Siebtel der Gesamt-Friedhofsfläche entfällt auf Wegeflächen (circa 39 von 266 Hektar). Je nach Gestaltungs- und Nutzungsanforderungen variiert die Oberfläche dieser Wege und muss entsprechend unterschiedlich auch in der Unterhaltung und Sanierung betrachtet werden. Auf den großen Stadtfriedhöfen sind die Hauptwege oft mit Asphalt belegt und damit auch für schwere Fahrzeuge befahrbar. Wege innerhalb der Abteilungen sind sehr unterschiedlich gestaltet, teils als schlichter Rasenweg, als Weg mit pflegeintensiver „wassergebundener Decke“ oder als Platten- beziehungsweise Pflasterweg. Auf den jährlichen Begehungen wird vor allem überprüft, ob die Wege verkehrssicher sind und beim Benutzen von ihnen folglich keine Unfallgefahr ausgeht. Bei den wassergebundenen Wegen spielt neben der Verkehrssicherheit auch der Grad der Verkrautung eine Rolle. Da Herbizide zur Unkrautvernichtung nicht eingesetzt werden dürfen, werden beispielsweise mechanische Methoden eingesetzt, um dem Weg wieder zu einem gepflegten Anblick zu verhelfen.

Jährlich 300.000 Euro für Wegesanierungen auf Friedhöfen

Nach Dringlichkeit des Sanierungsbedarfs werden die baulichen Maßnahmen priorisiert, ausgeschrieben, vergeben und umgesetzt. Mehr als 300.000 Euro werden jedes Jahr für Wegereparaturen nur auf den Friedhöfen investiert, um die Substanz zu erhalten oder im Sinne des Denkmalschutzes auch historische Strukturen wiederherzustellen.

Bei der Sanierung von Wegen werden auch immer die historischen Planunterlagen studiert. Im Einzelfall wird entschieden, welche Wegeführung umgesetzt werden soll, sei es, um den historischen Zustand wiederherzustellen oder praktischen Aspekten der Benutzbarkeit des Weges den Vorzug zu geben. Oberstes Gebot bleibt bei den unter Denkmalschutz stehenden Friedhöfen in jedem Fall die Beibehaltung des historischen Wegenetzes.

Die städtischen Friedhöfe erfüllen im Grünsystem der Landeshauptstadt Hannover bedeutende stadtökologische und Erholungsfunktionen und sind für die Geschichte der Stadt, als Refugium für Tiere und Pflanzen und als Ort für die ruhige Erholung genauso wichtig wie für die bestmögliche Verarbeitung von Abschieds- und Trauerprozessen.

FRANKFURT/MAIN. Der Rückenwind von der Wall Street hat Europas Börsen am Montag einen erfreulichen Wochenstart beschert. Der US-Häusermarkt erholte sich stark von der Corona-Krise. Die Zahl der noch nicht abgeschlossenen Hausverkäufe sprang im Mai deutlich stärker an als Analysten erwartet hatten. Diese positive Nachricht trieb die Aktienmärkte dies- und jenseits des Atlantiks an.

Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) als Leitindex der Eurozone schloss nach einem verhaltenen Start 0,87 Prozent höher bei 3232,02 Punkten. Für den französischen Leitindex CAC 40 ging es um 0,73 Prozent aufwärts auf 4945,46 Punkte. Der britische FTSE 100 gewann 1,08 Prozent auf 6225,77 Zähler.

Im Hintergrund schwelen allerdings weiter die Sorgen vor dem Coronavirus. Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Capital verwies vor allem auf den Corona-Hotspot USA, wo sich noch immer die erste Infektionswelle rasant ausbreitet. "Je länger sich diese Welle fortsetzt, desto größer wird der Schaden für die Wirtschaft am Ende sein."

Die 19 Branchen in Europa legten in dem freundlichen Umfeld überwiegend zu. Den größten Sprung nach oben schafften die Bankaktien mit einem Plus von 2,3 Prozent. Vordere Plätze im Branchentableau sicherten sich auch der Chemie- und Automobilsektor mit Gewinnen von jeweils rund 1,7 Prozent. Diese Branchen gelten als besonders konjunktursensibel. Dementsprechend schnellten die Anteilsscheine von Renault an der Spitze des Cac 40 um mehr als fünf Prozent in die Höhe.

Unter den Einzelwerten im EuroStoxx zogen unter anderem die Papiere von Danone Aufmerksamkeit auf sich, die um mehr als zwei Prozent fielen. Analysten verwiesen auf die trübe Quartalsprognose des Nahrungsmittelherstellers zum Wassergeschäft. Sowohl Analystin Celine Pannuti von der US-Bank JPMorgan als auch Goldman-Sachs-Analyst John Ennis hoben die Aussagen des Managements hervor, das für das zweite Quartal in diesem Bereich einen Umsatzrückgang um 30 Prozent erwartet.

Am Index-Ende verloren die Anteilsscheine von Unilever NV (Unilever) 2,5 Prozent. Hier schrieb der Fachmann Guillaume Delmas von der Schweizer Großbank UBS, in die Papiere des Konsumgüterkonzerns sei ein zu hohes Umsatzwachstum eingepreist. Delmas sieht vor allem Herausforderungen in der Sparte Kosmetik & Körperpflege.

In London stiegen die Anteilsscheine von BAE Systems um mehr als zwei Prozent. Der Rüstungs- und Luftfahrtkonzern hatte Halbjahreszahlen vorgelegt und ist auf dem Weg, seine Ziele für 2020 zu erreichen.

Neue Rekordhöhen erreichten derweil die Anteilsscheine des Bezahldienstleisters Adyen (Adyen BV Parts Sociales) bei 1325,50 Euro und die Aktien der Schweizer Online-Apothekengruppe Zur Rose bei 252,00 Franken. Adyen gilt als Profiteur des nach einem Bilanzskandal ums Überleben kämpfenden Konkurrenten Wirecard. Die US-Bank Morgan Stanley hob zudem angesichts unvermindert starker Wachstumstreiber ihr Kursziel für Adyen auf 1485 Euro an. Die Papiere von Adyen gingen 0,7 Prozent höher aus dem Handel.

Die Analysten von Berenberg und Warburg Research äußerten sich positiv zur angekündigten Übernahme der deutschen Online-Apotheke Apotal und hoben ihr Kursziel für die Aktie der schweizerischen Zur Rose Gruppe an. Deren Aktien gewannen mehr als drei Prozent.

(Quelle:finanzen.net)

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