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Feuerwehr innerhalb kurzer Zeit zweimal gefordert

HANNOVER - 16.07.2019. Innerhalb kürzester Zeit wurde die Feuerwehr Hannover samt Rettungsdienst zweimal alarmiert. In der Posthornstraße im Stadtteil Linden-Süd kam es zu einer Rauchentwicklung in einem Patientenzimmer des Seniorenzentrums, in der Göbelstraße im Stadtteil List stürzte ein Bauarbeiter auf einem Gerüst in ca. 12 m Höhe und verletzte sich am Kopf.

Um 14:53 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Zimmerbrand in die Posthornstraße alarmiert. Ersten Meldungen zufolge, sollte innerhalb eines Patientenzimmers ein Kühlschrank brennen. Die sofort alarmierten Kräfte fanden glücklicherweise jedoch nur einen leicht qualmenden Kühlschrank vor, sodass es lediglich zu einer leichten Verrauchung des Zimmers kam. Die Heimleitung und Pflegekräfte reagierten vorbildlich und brachten alle Bewohner der betroffenen Station und den Bewohner des Zimmers in den sicheren Bereich. Der 80-jährige Bewohner des Zimmers wurde vorsorglich durch den Rettungsdienst untersucht, ein Transport in ein Krankenhaus war nicht erforderlich. Nach kurzer Lüftung des Raumes war der Einsatz der Feuerwehr beendet. Die Posthornstraße war während des Einsatzes gesperrt. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 30 Einsatzkräften und 12 Fahrzeugen im Einsatz.

Fast zeitgleich wurde der Löschzug der Feuer- und Rettungswache 5 und die Fachgruppe Höhenrettung zu einem verunglückten Bauarbeiter auf einem Arbeitsgerüst in ca. 12 Metern Höhe in die Göbelstraße gerufen. Vor Ort war jedoch schnell klar, dass der Maler trotz seinen Verletzungen am Kopf, das Gerüst bereits selbstständig verlassen hatte und somit keine Rettung durch die Höhenretter der Feuerwehr erforderlich war. Der 31-jährige wurde durch den Rettungsdienst in ein hannoversches Krankenhaus transportiert. Wie oder wobei sich der Arbeiter die Verletzungen zugezogen hat, kann nicht gesagt werden.

Die Feuerwehr war an diesem Einsatz mit 14 Einsatzkräften, darunter 6 speziell ausgebildete Höhenretter und 6 Fahrzeugen im Einsatz. Auch dieser Einsatz war nach kurzer Dauer beendet.

Die Ada- und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover hat eine neue Leitung

HANNOVER. Am 1. Juli hat Jacqueline Knaubert-Lang offiziell die Leitung der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover übernommen. Sie folgt auf Michael Guttmann, der im März 2019 in den Ruhestand gegangen ist. Mit Knaubert-Lang hat die vhs nach Ada Lessing zum zweiten Mal in ihrer 100-jährigen Geschichte eine weibliche Leitung.

„Jacqueline Knaubert-Lang bringt reichhaltige Erfahrungen in der Bildungsarbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen mit. Deutsch als Fremdsprache, Integration und Teilhabe, Bildungskoordination für Zugewanderte sind weitere Schwerpunkte ihrer bisherigen Arbeit. Ihre Qualifizierung hat sie unter anderem in leitenden Funktionen an der vhs des Landkreises Wolfenbüttel unter Beweis gestellt. Die vhs-hannover bekommt mit ihr eine Leiterin, deren Profil bestens zur Ausrichtung der modernen Volkshochschule passt,“ unterstreicht Personal-, Bildungs-, Jugend- und Familiendezernentin Rita Maria Rzyski.

Die gebürtige Saarländerin Knaubert-Lang hat nach ihrer Ausbildung zur examinierten Krankenschwester unter anderem Politikwissenschaften und Soziologie an der Universität des Saarlandes und in Aachen studiert. Ihr Diplom hat sie mit dem Schwerpunkt Pädagogik, Psychologie, Soziologie an der TU Braunschweig abgelegt.

Ihre beruflichen Stationen reichen vom Caritasverband Wolfenbüttel mit dem Projekt „berufsorientierende Maßnahmen für schulpflichtige junge Erwachsene an Haupt- und Förderschulen“ bis zum Bildungszentrum Landkreis Wolfenbüttel (VHS) als Stellvertretende Leiterin sowie Abteilungsleiterin für „Integration und Gesellschaft“. Außerdem war sie während eines zweieinhalb jährigen Aufenthaltes in China am Goethe-Jinchuang Sprachlernzentrum in Shanghai tätig.

Seit August 2018 ist Knaubert-Lang an der vhs Hannover als Bereichsleiterin Kursprogramm und für das Programm Weitere Fremdsprachen zuständig.

Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover

Die Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule ist das kommunale Erwachsenenbildungszentrum der Landeshauptstadt Hannover. Mit ihrem modernen Bildungs- und Bürokomplex in der Altstadt und verschiedenen Nebenstellen im Stadtgebiet positioniert sie sich als qualifizierte und bürgernahe Einrichtung.

Vor dem Hintergrund gesellschaftspolitischer Veränderungen und Herausforderungen zum Bespiel durch die Digitalisierung verändern sich individuelle Bildungsbedürfnisse und gesellschaftliche Bildungsbedarfe. Eine Volkshochschule muss darauf mit ihren Angeboten reagieren. Dazu werden Kooperationen ausgebaut, innovative, diskursive Austauschmöglichkeiten entwickelt, neue Lernformen erprobt und kreativ genutzt.

Eine moderne, weltoffene Stadt braucht eine starke und urteilsfähige Zivilgesellschaft. Erwachsene aus allen sozialen Schichten, unterschiedlichen Milieus und Kulturen, Menschen mit und ohne Behinderungen und mit unterschiedlichen Lernerfahrungen sollen einen offenen und anregenden Ort mit einem breiten Spektrum an Themen und Angeboten vorfinden. Als solchen Ort versteht sich die Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule.

Der Begriff „Volkshochschule“ wurde vor 100 Jahren zum ersten Mal in der Verfassung der Weimarer Republik gesetzlich verankert. Erwachsenenbildung erhielt somit Verfassungsrang.

In der Folge gab es ab dem Jahr 1919 deutschlandweit einen Gründungsboom von Volkshochschulen. Ada Lessing ist Mitbegründerin und erste Geschäftsführerin der Hannoverschen Volkshochschule, die 1919 in Linden gegründet wurde.

Die Volkshochschule Hannover wird unter anderem am 20. September 2019 im Rahmen der deutschlandweiten „Nacht der Volkshochschulen“ an die Geschichte der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover erinnern und das 100-jährige Jubiläum feiern.

  • Publiziert in Kultur

Straßenbauarbeiten - Deckenerneuerung der Eichsfelder Straße

HANNOVER. Die Fahrbahndecke der Eichsfelder Straße wird zwischen Buschriede und Hildhof erneuert. Die Arbeiten finden von Montag (22. Juli) bis Mittwoch (24. Juli) unter Vollsperrung statt. Eine Umleitung wird über Fuhsestraße, Stöckener Straße und Hogrefestraße ausgeschildert.

Straßenbau - Fortsetzung der Arbeiten an der Hans-Böckler-Allee

HANNOVER. Die Arbeiten in der Hans-Böckler-Allee zwischen Pferdeturm und Clausewitzstraße gehen kontinuierlich weiter. Nach Abschluss der Kanalbauarbeiten werden infra und ÜSTRA vom 19. Juli bis zum 5. August die vergleichsweise verkehrsarme Zeit der Sommerferien nutzen und das stadteinwärtige Gleis der Stadtbahnlinien 4 und 5 erneuern. Um die Arbeiten durchführen zu können, wird, wie bei den vorherigen Kanalbauarbeiten, die linke Fahrspur stadteinwärts gesperrt. Der Verkehr wird weiterhin zweispurig vom Schnellweg abgeleitet. Am Knotenpunkt Clausewitzstraße stehen zwei Geradeausspuren sowie eine Rechts- und eine Linksabbiegespur stadteinwärts zur Verfügung.

Im Zusammenhang mit dem Ausbau der Hans-Böckler-Allee zwischen Clausewitzstraße und Pferdeturmkreuzung muss die Verkehrszeichenbrücke unmittelbar vor der Pferdeturmkreuzung ausgetauscht werden. Nachdem in den letzten Wochen dafür neue Fundamente gegossen wurden, soll nun in der Nacht von Sonnabend, 27. Juli, ab 21 Uhr auf Sonntag, 28. Juli, bis 10 Uhr die alte Verkehrszeichenbrücke demontiert und die neue aufgestellt werden. In dieser Zeit wird die Hans-Böckler-Allee stadtauswärts zwischen Clausewitzstraße und Pferdeturmkreuzung in dieser Zeit gesperrt. Der Verkehr wird ab dem Braunschweiger Platz über den Bischofsholer Damm umgeleitet.

Gestrüppbrand auf ehemaligem Kasernengelände

HANNOVER. Auf dem Gelände der ehemaligen Freiherr-von-Fritsch-Kaserne an der General-Wever-Straße brannte am Montagabend trockenes Gestrüpp auf einer kleineren Fläche. Wegen der Rauchentwicklung fuhr die Feuerwehr die Einsatzstelle mit mehreren Fahrzeugen und dem Rettungsdienst an. Innerhalb kurzer Zeit konnten die Einsatzkräfte den Entstehungsbrand  mit zwei Strahlrohren unter Kontrolle bringen und ablöschen.

Auf dem ungenutzten Gelände kommt es immer wieder zu Bränden. Zur Entstehung dieses Brandes gibt es bisher keine Erkenntnisse. Gebäude waren nicht davon betroffen.