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Donnerstag, 02 April 2020 14:59

Angebot für Wohnungslose.

Angebot für Wohnungslose.

Die Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner sind:

Diakoniepastor Rainer Müller-Brandes, Leiter des Diakonischen Werkes Hannover Ursula Büchsenschütz, Leiterin der Zentralen Beratungsstelle Mitarbeiter*innen der Zentralen Beratungsstelle Ein wohnungsloser Besucher.

Die zentrale Beratungsstelle für Personen in besonders sozialen Schwierigkeiten.

Die ambulante Beratungsstelle und die AG Resohelp bieten Montags-Freitags in der Zeit von 9:00 -12:00 Uhr

eine Postausgabe sowie Kurzberatung an. Zudem kann weiterhin Geld ausgezahlt und es können Schecks eigelöst werden.

In der Zentralen Beratungsstelle sind 2.104 Postadressen, hinzukommen 407 Postadressen der AG Resohelp.

Sucht- und Schuldnerberatung führen telefonische Beratungsgespräche durch.

Die Bekleidungsausgabe gibt Kleidung auf Anfrage über die Sozialarbeiter/innen und den Kontaktladen Mecki aus.

Zur Zeit wir die  Post und Scheckausgabe durch das Fenster durchgeführt um beide Seiten zu schützen.

Das Corona-Virus soll keine Change haben  ins Werk einzudringen, die Wohnungslosen sind besonders gefährdet und sind auf die Hilfe der Mitarbeiter angewiesen.








Freitag, 13 März 2020 17:12

Polizeiliche Kriminalstatistik 2019.

Polizeiliche Kriminalstatistik 2019.
Hannover (ots) - Niedrigster Stand bei Wohnungseinbrüchen seit 1988, höchsterWert bei der Aufklärungsquote seit der Jahrtausendwende sowie deutlicheRückgänge bei der Kfz-Kriminalität - so lassen sich die wesentlichen Aussagender im vergangenen Jahr in der Region Hannover bearbeiteten Straftatenzusammenfassen. "Ich freue mich sehr über diese positive Entwicklung, nehme abergleichzeitig eine tendenziell steigende Gewaltbereitschaft und Aggressivität beimanchen Taten wahr.", betont Polizeipräsident Volker Kluwe.Gesamtzahl der StraftatenDie Anzahl der registrierten Straftaten im Zuständigkeitsbereich derPolizeidirektion Hannover ist von 2018 auf 2019 mit einem Anstieg um 370 Taten(0,35 Prozent) auf nun 106.301 Fälle nahezu gleichgeblieben (2018: 105.931).Damit handelt es sich seit der Jahrtausendwende um den zweit niedrigsten Wert.Zum Vergleich: Im Jahr 2007 flossen etwa 20.000 Straftaten mehr in die Statistikein, was den Höchststand seit 2000 darstellte.In der Landeshauptstadt wurden im vergangenen Jahr 69.613 (2018: 70.212) und imUmland 36.688 (2018: 35.719) Ermittlungsvorgänge abschließend bearbeitet und andie zuständigen Staatsanwaltschaften übergeben. Somit ist im Stadtgebiet - imGegensatz zu einem leichten Anstieg in den Umlandgemeinden - ein leichterRückgang der registrierten Straftaten zu beobachten.Nennenswerte Fallzahlenanstiege verzeichnet die Behörde erneut bei denSexualdelikten um 93 Fälle (plus 9,00 Prozent) auf 1.126, dabei insbesondere beider Verbreitung pornografischer Erzeugnisse (plus 68,89 Prozent) auf 304 Tatensowie bei den Betrugsdelikten um 1.718 Straftaten (plus 7,81 Prozent) auf nun23.712. Die Entwicklung bei den zuletzt genannten Betrugstaten lässt sich nahezuausnahmslos auf das sog. "Schwarzfahren", mit einer Zunahme um 17,43 Prozent auf8.248 Taten, zurückführen. Dem gegenüber stehen positive Zahlen bei derEigentumskriminalität (minus 5,25 Prozent) und dabei im Besonderen bei denWohnungseinbrüchen mit einem Rückgang um 491 (minus 21,44 Prozent) auf 1.799Fälle sowie beim schweren Diebstahl an/aus Kraftfahrzeugen um 666 Taten (minus23,75) auf 2.138 Ermittlungsvorgänge.AufklärungsquoteDer positive Trend bei der Gesamtaufklärungsquote der Polizei Hannover setztsich im fünften Jahr in Folge mit einem Plus von 1,60 Prozentpunkten fort. Nunliegt die Quote bei 65,00 Prozent. Gleichzeitig bedeutet dies den Spitzenwertder letzten 20 Jahre. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der hannoverschenBehörde konnten im vergangenen Jahr 69.099 von 106.301 Straftaten aufklären. Diepositive Entwicklung spiegelt sich auch bei der "bereinigten Aufklärungsquote"wider. Bei dieser Betrachtung werden neben dem Ladendiebstahl auch dasErschleichen von Leistungen (sog. "Schwarzfahren") abgezogen, da bei diesenDelikten in der Regel ein Tatverdächtiger bei der Anzeigenaufnahme angetroffenwird. Demnach lag die "bereinigte Aufklärungsquote" 2019 bei 59,84 Prozent unddamit leicht über dem Vorjahreswert (58,29 Prozent). Werden zusätzlich nochStraftaten nach dem Aufenthalts- und Asylverfahrensgesetz bei der statistischenAuswertung herausgenommen, liegt die Quote im Jahr 2019 bei 58,97 Prozent (2018:57,14 Prozent).TötungsdelikteIm Bereich der Kapitaldelikte (Mord und Totschlag) ist ein Rückgang um 24 Tatenauf nun 36 Ermittlungsvorgänge zu beobachten. 2019 flossen 29 versuchteTötungsdelikte (davon drei Mordversuche) sowie sieben vollendete Taten (davonzwei Morde) in die Kriminalstatistik ein. Im Jahr davor waren es noch 52versuchte und acht vollendete Tötungsdelikte. Die Aufklärungsquote stieg indiesem Phänomenbereich leicht auf 94,44 Prozent an.MesserangriffMesserangriffe im Sinne der PKS-Erfassung von Straftaten sind solcheTathandlungen, bei denen der Angriff mit einem Messer unmittelbar gegen einePerson angedroht oder ausgeführt wird. Es handelt sich bei den Fällen umOpferdelikte und um einen ähnlichen Summenschlüssel wie bei den Gewaltdelikten.In diesem Zusammenhang wurde 2019 in insgesamt 463 Fällen ein sog. Messerangriffregistriert. 115 Täter standen dabei unter dem Einfluss berauschender Mittel.Insgesamt richteten sich die Angriffe gegen 572 Personen (davon 139 Frauen). 165Menschen erlitten leichte, 26 schwere und vier tödliche Verletzungen. Bei deninsgesamt 373 Tatverdächtigen handelte es sich um 322 Männer sowie 51 FrauenSexualdelikteErneut verzeichnet die Polizei Hannover einen Anstieg bei den Straftaten gegendie sexuelle Selbstbestimmung auf nun 1.126 Fälle (2018: 1.033). Dies istgleichzeitig die höchste Anzahl an bearbeiteten Taten in diesem Deliktsfeld seitder Jahrtausendwende. Ein detaillierter Blick in den Phänomenbereich ergibt: DieVerbreitung pornografischer Schriften ist von 180 auf 304 Fälle (plus 124) -insbesondere bei kinderpornografischen Schriften (plus 107 Taten) - gestiegen.Auch die Zahlen der exhibitionistischen Handlung von 131 auf 143 (plus zwölf)und des sexuellen Missbrauchs von Jugendlichen von sieben auf 16 (plus neun)haben zugenommen. Dem gegenüber steht ein Rückgang beim sexuellen Missbrauch vonKindern von 181 auf 136 Verfahren (minus 45) sowie bei der Vergewaltigung undder sexuellen Nötigung von 189 auf 178 Taten (minus elf). Leicht gesunken istdie generell hohe Aufklärungsquote bei den Sexualdelikten auf nun 82,33 Prozent(2018: 83,64 Prozent). Entgegen dem Landestrend (plus 20,63 Prozent) ist dienegative Entwicklung der Sexualdelikte in den letzten beiden Jahren in derPolizeidirektion Hannover schwächer ausgeprägt (plus 9,00 Prozent). "Den Anstiegbei den Sexualdelikten beobachten wir seit drei Jahren sehr genau. Er ist aberauch ein Resultat der immer engmaschigeren und konsequenteren Ermittlungsarbeitder Polizei Hannover, des Landes- und Bundeskriminalamtes sowie internationalerStellen, welche die Taten ins sogenannte Hellfeld führen. Für eine Veränderungdes Anzeigeverhaltens könnte aber auch die gestiegene Anzahl an Beratungen beiSexualtaten sprechen. Ein Großteil der Straftatenzunahme beruht zudem auf einemAnstieg der Verbreitung pornografischer Schriften - einer Schattenseite derDigitalisierung. Dieser Entwicklung steuern wir mit intensiver Ermittlungs- undadressatengerechter Präventionsarbeit vom Schul- bis zum Erwachsenenalter gegenund stehen dabei auch in einem intensiven Austausch mit Opferschutzstellen",sagt Volker Kluwe.RaubIm Jahr 2019 hat die hannoversche Behörde 691 Raubdelikte bearbeitet und an diezuständigen Staatsanwaltschaften abgegeben. Dies bedeutet einen Rückgang um 38Taten bzw. 5,21 Prozent. Nahezu gleichgeblieben ist die Aufklärungsquote von nun58,03 Prozent (2018: 58,57 Prozent).Bei einer genaueren Betrachtung fallen folgende Werte ins Auge: Die Zahlen beimräuberischen Angriff auf Kraftfahrer sind von drei auf sechs Taten und die derRaubüberfälle in Wohnungen von 46 auf 47 Fälle gestiegen. Im Gegensatz zum Jahr2018 mit null Vorfällen registrierte die Polizei Hannover im vergangenen Jahreinen Überfall auf Bank- bzw. Postfilialen. Positive Entwicklungen sind bei denallgemeinen Raubtaten auf 308 Ermittlungsverfahren (minus 14), beim Straßenraubauf 244 Taten (minus 22) sowie beim Handtaschenraub auf 27 Straftaten (minusdrei) zu beobachten. Auch bei den Raubtaten auf Zahlstellen, Geschäfte undGeldinstitute gab es mit 51 Vorfällen weniger Taten (minus zwei).KörperverletzungsdelikteIn diesem Deliktsspektrum verzeichnet die Polizei Hannover einen Anstieg derFallzahlen um 489 auf 11.293 Taten (plus 4,53 Prozent). Damit handelt es sichnach 2016 mit 11.789 Ermittlungsvorgängen um den zweit höchsten Wert seit derJahrtausendwende. Im vergangenen Jahr sind die vorsätzlichen, leichtenKörperverletzungen um 4,18 Prozent auf 8.071 Taten (plus 324) und diequalifizierten Rohheitsdelikte - darunter fällt neben der gefährlichen auch dieschwere Körperverletzung - um 8,27 Prozent auf 2.710 Vorfälle (plus 207)gestiegen. Auffällig bei einer langfristigen Betrachtung ist, dass die Zahlender qualifizierten Delikte von 2000 (2.272 Fälle) bis 2019 (2.710 Fälle) "nur"um 438 Taten angestiegen sind. Hingegen ist es bei den einfachenKörperverletzungen im selben Betrachtungszeitraum fast zu einer Verdoppelung derregistrierten Fallzahlen gekommen (2000: 4.081/2019: 8.071)."Ich nehme tendenziell eine zunehmende Gewaltbereitschaft und Aggressivitätwahr. Gerade der negative Trend bei der einfachen Körperverletzung zeigt, dassbereits Bagatellen, die in der Vergangenheit noch verbal gelöst wurden, nun mitGewalt und dabei spreche ich ausdrücklich nicht nur von physischer Gewalt,ausgetragen werden. Da es sich dabei um ein gesamtgesellschaftliches Problemhandelt, kann es auch nicht nur alleine von der Polizei gelöst werden. Hierzubedarf es behördenübergreifende Netzwerktätigkeit, wie wir sie beispielhaft seitletztem Jahr in den Präventionsprojekten bahnhof.sicher sowie im QuartierMarstall/Steintor erfolgreich umsetzen. Vor dem Hintergrund haben wir eineKampagne gegen Gewalt initiiert.", erläutert Polizeipräsident Volker Kluwe.DiebstahlMit einem Rückgang bei der Eigentumskriminalität um 1.960 Ermittlungsvorgängeauf 35.373 (minus 5,25 Prozent) setzt sich der positive Trend aus den Vorjahrenfort. Besonders sichtbar wird die statistische Entwicklung bei einerLangzeitbetrachtung: Im Jahr 2000 registrierte die hannoversche Behörde über18.000 Straftaten mehr in dem Deliktsbereich. Somit ging dieEigentumskriminalität seit der Jahrtausendwende behördenweit um 34,10 Prozentzurück. Im vergangenen Jahr sanken nahezu im gesamten Deliktsfeld dieFallzahlen, so z. B. die der einfachen Diebstähle um 788 Taten auf 19.335 (minus3,92 Prozent) und die der schweren Fälle um 1.172 auf 16.038 Verfahren (minus6,81 Prozent). Besondere Rückgänge konnten beim schweren Diebstahl von/ausAutomaten um 52 Taten auf 88 (minus 37,14 Prozent), dem Taschendiebstahl um 247Fälle auf 1.276 (minus 16,22 Prozent) sowie dem schweren Diebstahl ausKeller-/Bodenräumen um 124 Verfahren auf 1.003 (minus 11,00 Prozent) beobachtetwerden. Hingegen gestiegen sind die an die Staatsanwaltschaften abgegebeneErmittlungsvorgänge des schweren Ladendiebstahls - dabei handelte der Täterbeispielhaft gewerbsmäßig oder hatte eine Waffe dabei - um 93 Taten auf 978(plus 10,51 Prozent).Besonders positiv präsentiert sich der Kfz-Bereich mit einem Rückgang der Fälledes schweren Diebstahls an/aus Kraftfahrzeugen sowie der sog."Komplettentwendungen" um 19,26 Prozent auf 4.108 Taten (2018: 5.088).Reduzierten sich die Fallzahlen der Komplettentwendungen um 19,57 Prozent auf518 (2018: 644), so verringerten sich die schweren Diebstähle an/aus Kfz sogarum 23,75 Prozent auf 2.138 (2018: 2.804). Verschlechtert hat sich jedoch dieAufklärungsquote von 16,33 auf 13,75 Prozent.Auch bei den Wohnungseinbruchdiebstählen setzt sich in der PolizeidirektionHannover der positive Trend der letzten Jahre mit einer Reduktion der Einbrücheum 491 auf nun 1.799 Taten (minus 21,44 Prozent) fort und fällt damit stärkeraus als im restlichen Niedersachsen (landesweit minus 15,59 Prozent). Damitbelaufen sich die Wohnungseinbrüche auf dem niedrigsten Stand seit 1988 (weiterkönnen die Daten systembedingt nicht zurückverfolgt werden). Bei den 1.799Ermittlungsvorgängen befand sich in 1.037 Fällen der Tatort auf dem Gebiet derLandeshauptstadt (2018: 1.298). Die restlichen 762 Einbrüche wurden im Umlandbegangen (2018: 992). Im Vergleich der vergangenen beiden Jahre ist dieAufklärungsquote auf 16,18 Prozent gesunken (minus 4,96 Prozentpunkte). DieAnzahl der angezeigten Delikte, in denen die Täter im Versuchsstadium aufgebenmussten, ist in der gesamten hannoverschen Behörde von 43,97 auf 46,19 Prozentangestiegen und beläuft sich 2019 auf 831 Taten. Zu den 1.799 bearbeitetenFällen konnten insgesamt 236 Tatverdächtige ermittelt werden, davon 133nichtdeutsche, was einem prozentualen Anteil von 56,36 entspricht. Im Vergleichdazu wurden 2018 zu 2.290 Einbrüchen 285 Verdächtige ermittelt, darunter 177nichtdeutsche (62,11 Prozent).Verfahren, in denen die Tatverdächtigen bei der Begehung trickreich vorgehen, soz. B. dem Enkeltrick und Diebstählen falscher Polizeibeamter, werden schon seitJahren zentral in der Ermittlungsgruppe Trick des Zentralen Kriminaldienstesbearbeitet. Im Vergleich der Jahre 2018/2019 kann ein leichter Anstieg derFallzahlen von 680 auf 699 Taten festgestellt werden. Kam es bei denTrickdiebstählen - darunter fallen auch Fälle falscher Handwerker bzw.Polizeibeamter - ebenfalls zu steigenden Verfahren auf nun 492 (plus 39), ginghingegen die Zahl der Fälle von Enkeltrick/Schockanrufen auf 39 zurück (minuself). Da ein Großteil der Taten nicht in der Polizeilichen Kriminalstatistikerfasst werden, u. a. befindet sich die Mehrheit der Tatorte bei Anrufenfalscher Polizeibeamter im Ausland, liegt die Anzahl der tatsächlichbearbeiteten Strafverfahren der Ermittlungsgruppe Trick deutlich höher.Befassten sich die Beamtinnen und Beamten 2018 noch mit 865 Vorgängen, so warenes im vergangenen Jahr bereits 1.955. Der dabei verursachte wirtschaftlicheSchaden blieb mit circa 1,9 Millionen Euro in den Jahren 2018/2019 in etwagleich.BetrugNach rückläufigen Entwicklungen in den Jahren 2017 und 2018 erhöhte sich dieAnzahl aller Betrugsdelikte 2019 um 1.718 auf 23.712 Verfahren (plus 7,81Prozent). Ein besonders ausgeprägter Anstieg ist beim Erschleichen vonLeistungen (sog. "Schwarzfahren") mit einer Zunahme um 1.224 Taten (plus 17,43Prozent) auf 8.248 erfolgt, der einen Großteil der Steigerung in demDeliktsbereich begründet. Zusätzlich sind die Fälle der sonstigen Betrugsartenum 640 auf 4.588 gestiegen (plus 16,21 Prozent). Dem gegenüber stehen sinkendeErmittlungsvorgänge beim Waren- und Warenkreditbetrug um 357 auf 4.067 Taten(minus 8,07 Prozent). Nahezu unverändert ist die Aufklärungsquote bei denBetrugsfällen mit 84,54 Prozent (plus 1,01 Prozentpunkte). Damit liegt siejedoch weiterhin über dem Landestrend (74,92 Prozent).RauschgiftkriminalitätDas dritte Jahr infolge kommt es bei den Straftaten gegen dasBetäubungsmittelgesetz zu einem Anstieg der polizeilich bearbeiten Vorgänge.Registrierte die Behörde 2018 noch 7.477 Verfahren, so waren es im vergangenenJahr 8.195, was ein Plus von 718 Taten bzw. 9,60 Prozent bedeutet. Dabeiresultiert der Anstieg der Fallzahlen allein auf den Ermittlungen imZusammenhang mit den allgemeinen Verstößen (plus 719 auf 6.661). Diequalifizierten Rauschgiftdelikte - darunter fallen u. a. der illegale Handel unddie illegale Einfuhr von Betäubungsmitteln - sind mit 1.534 Verfahrengleichgeblieben (2018: 1.535). Im vergangenen Jahr sind acht Drogenabhängigeinfolge ihres Konsums in der Region Hannover verstorben, was einen Rückgang umvier Todesfälle bedeutet.Polizeibeamte und Rettungskräfte als Opfer von StraftatenMit einem Anstieg um 38 Verfahren (plus 5,48 Prozent) auf nun 732Ermittlungsvorgänge mit der Opfereigenschaft Polizeibeamte beobachtet dieDirektion nach 2018 erneut eine negative Entwicklung. Dies bedeutet, dass beijedem der Vorgänge mindestens eine Beamtin oder ein Beamter Opfer einer Straftatgeworden ist. Bei einer genauen Betrachtung fällt auf, dass dem Anstieg derWiderstände und tätlichen Angriffe um 35 Fälle auf 617 sowie der einfachenKörperverletzung um zehn Taten auf 26, ein Rückgang der qualifiziertenKörperverletzungen (gefährliche und schwere) um 18 Verfahren auf 25gegenübersteht.Auch bei der Gewalt gegen Angehörige anderer "Blaulichtorganisationen" ist nach2018 eine erneute Steigerung der Fälle festzustellen. Demzufolge erhöhten sichdie Ermittlungsverfahren, bei denen mindestens eine Rettungskraft Opfer einerStraftat geworden ist, seit 2018 von 53 auf nun 62 (plus 16,98 Prozent).Tatort Internet - CybercrimeDie Ermittlungsvorgänge, bei deren Ausführung das Internet zur Anwendung kam,sind um 183 Fälle auf 4.287 gesunken (2018: 4.470). Dabei bearbeiteten dieMitarbeiter der Polizei Hannover mit 3.233 Verfahren größtenteils Betrugstaten(2018: 3.515). Nahezu gleich geblieben ist die generell hohe Quote deraufgeklärten Strafverfahren im Kontext "Tatmittel Internet" mit 83,44 Prozent(2018: 83,22 Prozent)."Cybercrime ist einer unserer Schwerpunkte mit einer hohen Dunkelziffer. Wirbitten Privatpersonen, aber insbesondere Unternehmen, festgestellte Angriffeunbedingt der Polizei mitzuteilen", sagt der Leiter des ZentralenKriminaldienstes Ralf Leopold.StraßenkriminalitätHinter dem Begriff "Straßenkriminalität" verbirgt sich ein Katalog anfestgelegten Straftaten, die vornehmlich im öffentlichen Raum begangen werdenund somit das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung nachhaltig beeinflussen. Seit2015, mit 24.825 Delikten, sanken die Zahlen um 24,20 Prozent auf nun 18.818Ermittlungsvorgänge. Im Vergleich zu 2018 mit 20.405 Taten bedeutet dies einenRückgang um 7,78 Prozent bzw. 1.587 Ermittlungsvorgänge. Besonders positiveEntwicklungen registrierte die Behörde im Vergleich der Jahre 2018/2019 in denDeliktsfeldern einfacher Taschendiebstahl auf 1.227 (minus 214 Fälle),Sachbeschädigung an Kfz auf 2.126 (minus 193 Fälle), einfacher Diebstahl an/ausKfz auf 1.452 (minus 188 Fälle) sowie schwerer Diebstahl von Kraftwagen auf 394(minus 144 Fälle).Die Aufklärungsquote bleibt 2019 mit 22,63 Prozent im Vergleich zum Vorjahr fastunverändert (2018: 23,01 Prozent).GewaltkriminalitätIm Gegensatz zur positiven Entwicklung bei der "Straßenkriminalität" unterliegendie Zahlen beim Summenschlüssel "Gewaltkriminalität" mit einem Plus um 132 Fälleauf 3.619 (plus 3,79 Prozent) einem negativen Trend. Die Zahlen im Detail: DieZunahme der endbearbeiteten Verfahren ist ausschließlich den höheren Fallzahlenbei den gefährlichen und schweren Körperverletzungen auf 2.710 Taten (plus 8,27Prozent) geschuldet. Dem gegenüber können bei den vorsätzlichen Tötungsdeliktenmit 36 Fällen (minus 40 Prozent bzw. 24 Taten) sowie bei den Raubdelikten mit691 Verfahren (minus 5,21 Prozent bzw. 38 Taten) positive Entwicklungenbeobachtet werden. Auf gleichbleibend hohem Niveau ist die Aufklärungsquote mit78,59 Prozent (2018: 77,98 Prozent) verblieben.Straftaten unter AlkoholeinflussIm Jahr 2019 standen bei den registrierten Gesamtstraftaten (106.301) in 7.978Fällen die Täter zum Tatzeitpunkt unter dem Einfluss alkoholischer Getränke. InProzenten ausgedrückt bedeutet dies einen Wert von 7,51 Prozent, der nahezuidentisch zum Vorjahr ist (2018: 7,73 Prozent). Bei den minderjährigenTatverdächtigen registrierte die Behörde im Gegensatz zum Vorjahr einen leichtenAnstieg der "Straftaten unter Alkoholeinfluss" um 2,84 Prozent auf 290Ermittlungsvorgänge (2018: 282 Taten). Dies bedeutet, dass bei 4,68 Prozent dervon Minderjährigen begangenen Straftaten die Protagonisten alkoholisiert waren.In den Deliktsbereichen "Körperverletzungen" und "Häusliche Gewalt",registrierte die hannoversche Polizei beim Anteil der alkoholisierten Täter mit24,67 bzw. 21,44 Prozent leicht rückläufige Werte (2018: 26,68 und 23,58Prozent).Kriminalität im FlüchtlingskontextIn diesem Kontext erfasste die Polizeidirektion Hannover 2019 statistischinsgesamt 6.820 Ermittlungsvorgänge (5.012 ohne ausländerrechtliche Verstöße)was einen Rückgang um 1.622 Taten (1.093 ohne ausländerrechtliche Verstöße)bedeutet. Somit reduzierte sich die Anzahl der Straftaten im Vergleich 2018/2019um 19,21 Prozent (17,90 Prozent ohne ausländerrechtliche Verstöße). Rückgängebeobachtete die Behörde bei den Eigentumsdelikten auf 931 Fälle (minus 562), beiden Rohheitsdelikten auf 1.013 Taten (minus 202) und bei den Straftaten gegendie sexuelle Selbstbestimmung auf 91 Ermittlungsvorgänge (minus zwölf). /now,ahm
















Freitag, 13 März 2020 06:57

Maßnahmen zum Maschseefest 2020.

Maßnahmen zum Maschseefest 2020.

Nach Hinweisen aus Anliegerschaft und aus dem Bezirksrat haben sich die Landeshauptstadt Hannover (LHH) sowie die Veranstalter des Maschseefestes intensiv mit den Themenfeldern auseinandergesetzt, die im vergangenen Jahr in der Kritik standen. Nun stellen sie Konzepte für Lärmschutz, Verkehr und für den Umgang mit Kunst im öffentlichen Raum vor, die bereits in diesem Jahr vom 29. Juli bis zum 16. August umgesetzt werden. „Diese Konzepte beinhalten sehr weitreichende Maßnahmen, die die Einschränkungen und Belastungen der Anlieger*innen minimieren sollen und die das Maschseefest in Teilen spürbar ändern werden“, sagt Ralf Sonnenberg, Leiter Eventmanagement bei der LHH. Lärmschutz Die Hannover Veranstaltungs GmbH (HVG), die das Maschseefest seit 2011 plant und ausrichtet, steht in einem regen Austausch mit dem Forum Lärmschutz Hannover e. V., kümmert sich um die Einrichtung eines Bürgertelefons während der Aufbau-, Fest- und Abbauphase und stellt Lärmschutzgutachten bereit. Anfang Dezember hat die HVG das Ergebnis ihres offiziellen Lärmgutachtens für das Maschseefest 2019 vorgestellt. Bedingt durch die häufigen Sperrungen des Rudolf-von-Bennigsen-Ufers und des Arthur-Menge-Ufers hat sich die Wahrnehmbarkeit des Festes in den angrenzenden Wohngebieten der westlichen Südstadt verändert. Dies gilt sowohl für den Publikumslärm auf der Flaniermeile zwischen Nord- und Ostufer als auch für unverstärkte Musik zum Beispiel von Chören und für die Reaktionen des Publikums. Nach mehreren Gesprächen mit dem Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz sowie dem Immissionsschutzteam der Region Hannover entstand das aktuelle Konzept für einen besseren Lärmschutz. Das Betriebsende am „Geibeltreff“ wird auf ca. 22.20 Uhr begrenzt. Dabei wird ab 22 Uhr die Musikbeschallung deutlich reduziert. Am ersten und letzten Veranstaltungswochenende werden sogenannte „Seltene Ereignisse“ (Grundlage: Technische Anleitung „Schutz gegen Lärm“) in Anspruch genommen, sodass hier ein längerer Betrieb möglich ist. Die beiden Gastronomieflächen am Ostufer zwischen Nordufer und dem „Geibeltreff“ werden so verschoben, dass sie auf Höhe der NDR-Dienstgebäude und dadurch weiter entfernt von den Wohnhäusern liegen. Verkehr Um den Parksuchverkehr in der westlichen Südstadt spürbar zu reduzieren, wird während des Maschseefestes an jedem Mittwoch, Donnerstag, Freitag von 19 bis 22 Uhr und Samstag von 18 bis 22.30 Uhr die westliche Südstadt gesperrt. Bei dieser Maßnahme haben sich HVG und die Stadt Hannover eng mit der Polizeidirektion Hannover abgestimmt. Diese Maßnahme umfasst folgende Bereiche: südlich des Aegidientorplatzes/Nord LB, zwischen der Hildesheimer Straße und dem Rudolf-von-Bennigsen-Ufer bis zum Altenbekener Damm. Das Einfahren in das gesperrte Gebiet ist nur noch mit Durchfahrtsscheinen möglich. Die Verwaltung wird diese an alle Autohalter*innen in dem Quartier versenden. Gleichzeitig werden auch alle Gewerbetreibenden einzeln direkt angesprochen. Die Besucher*innen des Mascheefestes werden durch eine engmaschige Verkehrslenkung sowie durch enge Zusammenarbeit mit der Verkehrsmanagementzentrale zum Parkplatz auf dem Schützenplatz geleitet. Zur Verkehrslenkung werden auch die sieben festinstallierten LED-Tafeln an den Hauptverkehrswegen im südlichen Teil der Innenstadt genutzt, die im Frühjahr im Betrieb genommen werden. Kunst im öffentlichen Raum Am Nordufer wird die Bühne ans östliche Ende gestellt und so mehr Raum um Alexander Calders Plastik „Hellebardier“ am Kurt-Schwitters-Platz geschaffen. Dabei entsteht ein wichtiger Nebeneffekt: Durch die veränderte Abstrahlrichtung der Bühne verringert sich die Immission auf die westliche Südstadt. Bei der temporären Bebauung am „Geibeltreff“ werden zukünftig zwei Meter Abstand zu Georg Kolbes „Menschenpaar“ eingehalten. Die Bodenplatte, die an die Bücherverbrennung im Mai 1933 erinnern soll, wird von Bebauung freigehalten und stets zugänglich sein. Die Löwenskulpturen von Arno Breker an der „Löwenbastion“ werden ebenfalls weder um- noch überbaut. Diese Maßnahmen wurden, wie auch in den vergangenen Jahren, mit der Kulturverwaltung der LHH abgestimmt. „Es ist mittlerweile ein extremer Aufwand, für uns als HVG dieses Volksfest für die Hannoveraner*innen und die Gäste unserer Stadt mit zunehmend erschwerten Vorgaben und Bedingungen erfolgreich durchführen zu können. Ich hoffe, dass wir das Maschseefest als Aushängeschild unserer Gastfreundschaft und als Veranstaltung mit bundesweiter Aufmerksamkeit für die gesamte Region Hannover zukünftig so erhalten können“, resümiert Hans-Christian Nolte, Geschäftsführer der HVG.

Donnerstag, 05 März 2020 16:18

Tag der Archive 07.März.2020.

Üstra: Haltestelle Lorzingstr. entfällt ersatzlos.

Stadtbahnlinien 3, 7 und 9: Haltestelle „Lortzingstraße“ entfällt ersatzlos

 Hannover – Ab Montag, 9. März, Betriebsbeginn, entfällt auf den Stadtbahnlinien 3, 7 und 9 in beiden Fahrtrichtungen die Haltestelle „Lortzingstraße“, da der Hochbahnsteig saniert wird. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich rund 10 Wochen bis Ende Mai 2020. In dieser Zeit wird keine Ersatzhaltestelle für die „Lortzingstraße“ eingerichtet. Die Fahrgäste werden durch Ansagen in der Stadtbahn über den Ausfall der Haltestelle informiert. Als Alternative empfiehlt die ÜSTRA in Fahrtrichtung stadtauswärts die nächstliegende Haltestelle „Vier Grenzen“ und in Fahrtrichtung stadteinwärts die angrenzende Station „Lister Platz“.

 Kurzstreckenkarte gilt zwischen „Vier Grenzen“ und „Hauptbahnhof“

 Während der Sanierungsarbeiten wird die Haltestelle „Lortzingstraße“ nicht berücksichtigt, sodass die Kurzstreckenkarte ab der Haltestelle „Vier Grenzen“ bis zur Station „Hauptbahnhof“ gültig ist und umgekehrt. Diese Regelung gilt bis zur Wiedereröffnung des Hochbahnsteigs „Lortzingstraße“.







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