LANGENHAGEN / 15.06.2019. Wie die Stadt Langenhagen mitteilt, ist der neu gestaltete Spielplatz Rennbahnblick nun freigegeben. Der Bauzaun wurde in der vergangenen Woche entfernt. Die neuen Angebote, zu denen unter anderem ein Spielelement mit Rutsche, inklusive Turm und Nestschaukel gehört, werden seither rege genutzt.

„Eine schönere Bestätigung kann ich mir als Spielplatz-Planerin kaum wünschen“, sagt Stephanie Koll aus der Abteilung „Stadtgrün und Friedhöfe“. Der Spielplatz, der an der Sauerbruchstraße liegt, war der erste, bei dessen Umgestaltung neben einem Beteiligungstermin der Ideen-Briefkasten zum Einsatz kam. „Wir haben so gute Erfahrungen damit gemacht, dass er jetzt zum Standard-Repertoire gehört.“

Um den Wünschen der Kinder zu entsprechen und dabei den begrenzten Platzverhältnissen gerecht zu werden, wurden ein 26 Jahre altes Federwippgerät und ein Seilklettergerät aus dem Jahr 2001 durch eine Kletterkombination ersetzt. Sie umfasst unter anderem zwei der Top 3, welche die Kinder bei der Beteiligung im April 2018 genannt hatten: Rutsche und Schaukel.

Statt einem Trampolin – ebenfalls unter den Top 3 – gibt es nun im südlichen Bereich des Spielplatzes zwei. Dort befinden sich zudem ein etwa 15 Quadratmeter großer Sandkasten sowie Sitzbänke. Und schließlich erinnert direkt neben der großen Spielkombination ein Federwipptier in Form eines Pferdes an den Namensgeber der Kleingartenanlage, die Pferderennbahn.

Besucherin, Frau Smajlaj, die den Spielplatz mit Engeltochter Amira nun wieder öfter nutzen kann freut sich: „Wir haben den Spielplatz während der Umbauphase sehr vermisst und freuen uns jetzt umso mehr bei schönem Wetter wieder häufig hier zu sein. Amira freut sich besonders auf die Rutsche.“

Knapp 60.000 Euro hat die Stadt in die Umgestaltung des 350 Quadratmeter großen Spielplatzes investiert.


Spielelement mit Rutsche und kleiner Kletterwand ©Carl-Marcus Müller

Federwipptier, 2 kleine Trampolins, Federwipptier und ein Sandkasten im schattigen Bereich. ©Carl-Marcus Müller

Mittwoch, 12 Juni 2019 23:06

„Welt der Fotografie“ im Treffpunkt

LANGENHAGEN / 12.06.2019. Der Fotoclub der VHS-Langenhagen hat heute zur Eröffnung seiner Fotoausstellung „Welt der Fotografie“ in den Treffpunkt der VHS-Langenhagen an der Konrad-Adenauer-Straße 17 eingeladen. Gezeigt werden 38, qualitativ sehr hochwertige, Fotos aus den verschiedensten Themenbereichen der Fotografie.

In der Begrüßungslaudatio würdigte Frau Dr. Annette von Stieglitz, Leiterin der Volkshochschule Langenhagen, das Engagement des Fotoclubs einen großen Einblick in die Vielfalt der Fotografie in der Ausstellung darzustellen und den Besuchern näher zu bringen. Gegenüber dem Dozenten, dem Fotografen Bernd Günther, zollte sie Bewunderung, insofern er die Zusammenführung der verschiedenen Themenbereiche innerhalb des Fotoclubs und der verschiedenen Mitglieder möglich mache.

Der Fotoclub der VHS-Langenhagen besteht seit November 2014 und hat aktuell 13 aktive Mitglieder, die sich zur Aufgabe gemacht haben, sich intensiv und umfangreich mit dem Thema Fotografie zu beschäftigen. 

Ich seiner Einführung stellte Bernd Günther die Frage: „Was ist heutzutage Fotografie? Welchen Stellenwert hat sie im Zeitalter von Socialmedia und Handykameras ?“

Er zitierte dabei den Fotografen Bresson, der einmal sagte: “Ein gutes Foto ist ein Foto auf das man länger als eine Sekunde schaut.“, verwies dazu auf die Bilderflut der man heutzutage ausgesetzt ist und stellte die Frage ob man die vielfältigen fotografisch festgehaltenen Eindrücke wirklich noch gänzlich wahrnimmt.

Hier zeigt sich heute oftmals eine andere Sichtweise. Die Auswahl der Perspektive, das Spiel zwischen Schatten und Licht, die spezielle Art des Sehens, bzw, des „mehr Sehens“.

In der gezeigten Ausstellung wird ein breiter Bogen gespannt zwischen Landschaftsfotografie über Architektur, von Objekten bis hin zu dem Abbild von Personen. Dabei wird auf unterschiedliche fotografische Techniken, wie z.B. Langzeitaufnahmen, Bewegungsbilder, Low- und Highkeyaufnahmen bis hin zur experimentellen Fotografie gesetzt.

Günther verweist in seiner Rede darauf, dass jede Aufnahme besondere Momente widerspiegeln kann; z.B. einen Sportmoment, beeindruckende Landschaften bis hin zu dem Moment wo man einen Vogel im Flug „einfriert“.

Er schließt mit einer zum Nachdenken anregenden Ausführung: „Ist es nicht verrückt, dass Fotografen Jahre oder ein ganzes Leben damit verbringen Momente einzufangen, welche zusammengefügt nicht einmal ein paar Sekunden ergeben? 100.000 Aufnahmen mit einer 1/60 Sekunde ergeben gerade mal 26 Minuten. Hätten sie also vermutet, dass man ein Leben in 26 Minuten abbilden könnte? Bei eintausend Fotos im Urlaub wären das einhundert Urlaube. Und glauben Sie, bei schönem Wetter wären das auch schnell einmal nur 1/500 Sekunde Verschlusszeit. Gerade mal in etwas über 3 Minuten ihres Lebens, festgehalten in 100.000 Fotos.  Faszinierend, oder?“

Die Fotoausstellung ist bis zum 25.09.2019 innerhalb der regulären Öffnungszeiten des VHS-Treffpunktes für Besucher zugänglich.


vo.li.: Volker Seemann - Programmbereichsleitung VHS / Dr. Annette von Stieglitz - Leitung VHS-Langenhagen / Bernd Günther - Fotograf und Dozent des Fotoclubs der VHS-Langenhagen ©Carl-Marcus Müller

Eröffnung der Ausstellung durch Frau Dr. Annette von Stieglitz und Fotograf/Dozent Bernd Günther

Zahlreiche Besucher waren zur Eröffnung der Fotoausstellung erschienen ©Carl-Marcus Müller

Interessiert waren die Besucher an den Erklärungen der Fotografen ©Carl-Marcus Müller

Fotografen und Dozent erklärten gern die Fotos ©Carl-Marcus Müller

Zahlreiche interessierte Besucher waren zur Ausstellungseröffnung erschienen ©Carl-Marcus Müller

Samstag, 08 Juni 2019 14:28

Ausbau der Walsroder Straße

LANGENHAGEN / 08.06.19. Die Stadt Langenhagen teilt mit, dass der umfangreiche Ausbau der Walsroder Straße zwischen Langenforther Platz und Ehlersstraße ist so weit vorangeschritten ist, dass der 2. Bauabschnitt beginnen kann. Die derzeit zwischen Langenforther Platz und Konrad-Adenauer-Straße eingerichtete Baustelle schwenkt deshalb voraussichtlich am Dienstag, 11. Juni, auf die westliche Fahrbahn.

Die bestehende Einbahnstraßen-Regelung gilt unverändert: Die Fahrzeuge gelangen nun jedoch auf der fertiggestellten Fahrspur zur Konrad-Adenauer-Straße. Die Zufahrt in die Baustelle wird am Langenforther Platz angepasst. Der aus Norden kommende Verkehr wird weiterhin weiträumig über Reuterdamm, Theodor-Heuss-Straße und Bothfelder Straße umgeleitet. Die Strecke ist ausgeschildert.

Im Zuge des Baufortschritts entspannt sich die Situation im Einmündungsbereich der Konrad-Adenauer-Straße. Die dortigen Spuren können – bis auf die Linksabbieger-Spur in die Walsroder Straße – wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Die Rathenaustraße wird während des 2. Bauabschnitts am östlichen Ende zur Sackgasse. Für Kraftfahrzeuge gibt es dann keine direkte Verbindung zwischen Walsroder Straße und Rathenaustraße. Für Fußgänger und Radfahrer ist dieser Bereich ebenfalls gesperrt; ebenso wie der private Durchgang an der Walsroder Straße in Höhe der Hausnummern 78 und 80. Fußgänger und Radfahrer sind angehalten, zur eigenen Sicherheit die ausgeschilderte Umleitung über die Karl-Kellner-Straße und Ehlersstraße zu nutzen. Im Einmündungsbereich Walsroder Straße/ Ehlersstraße wird dafür extra eine provisorische Fußgängerampel eingerichtet.

Nach den derzeitigen Planungen soll der 2. Bauabschnitt im Herbst beendet sein und die Baustelle kann in den letzten Bereich, östlich zwischen Konrad-Adenauer-Straße und Ehlersstraße, wechseln. Die Einbahnstraßen-Regelung wird dann aufgehoben.

Informationen zum Baufortschritt gibt es bis zum Abschluss aller Arbeiten auf www.langenhagen.de/walsroder-strasse auf der städtischen Internetseite.

 

 


Aktueller Stand - Bereich Walsroder Str./Konrad-Adenauer-Straße © Carl-Marcus Müller

Aktueller Stande - Kreuzung Walsroder Str./Bothfelder Str. © Carl-Marcus Müller

Samstag, 08 Juni 2019 14:24

Umgestaltung des Bahnhofsplatzes

LANGENHAGEN / 08.06.19. Wie die Stadt Langenhagen mitteilt, wird im Zuge der Umgestaltung des Bahnhofsplatzes auch ein kleiner Teil der Karl-Kellner-Straße ausgebaut. Dafür wird ab Dienstag, 11. Juni, der Kreuzungsbereich Bahnhofstraße / Karl-Kellner-Straße gesperrt.

Dort werden Arbeiten am Kanal, am Gehwegpflaster sowie am Straßenasphalt durchgeführt. Nach etwa vier Wochen sollten alle Maßnahmen abgeschlossen sein, so dass der Kreuzungsbereich Anfang Juli wieder freigegeben werden kann.

Bis dahin kann der Bahnhofsplatz ausschließlich über die Karl-Kellner-Straße aus Richtung Norden kommend angefahren werden. Fußgänger können den Baustellenbereich passieren.


Die Umgestaltung des Bahnhofslatzes ist in vollem Gang. © Carl-Marcus Müller

Baurbeiten am Bahnhofsplatz in Langenhagen © Carl-Marcus Müller

Montag, 03 Juni 2019 17:14

Dachstuhlbrand in Langenhagen

LANGENHAGEN/ 03.06.2019. Heute gegen 14.15 Uhr erfolgte die Alarmierung der Langenhagener Feuerwehr zu einem Dachstuhlbrand in der Grafenberger Str.

Die Anwohner wurden durch einen lauten Knall aufgeschreckt und konnten das Haus rechtzeitig verlassen, bevor der Dachstuhl in Brand geriet. 

Nach einer zunächst erfolgten Voralarmierung der Langenhagener Wehr wurde das sichtbare Flammenbild stärker und es erfolgte direkt eine Nachalarmierung der Feuerwehren von Krähenwinkel und Godshorn. Zudem wurden Rettungsmittel bereitgestellt.

Nach erstem äußeren Löschangriff über eine Drehleiter wurde auch von innen, unter Atemschutz, gegen die Flammen vorgegangen. Zwischenzeitlich kam auch eine Wärmebildkamera zum Einsatz um nach letzten Glutnestern zu suchen.

Die Grafenberger Straße war für den Durchgangsverkehr während der gesamten vier-stündigen Löscharbeiten gesperrt.

Nach ersten Erkenntnissen ist die Brandursache vermutlich auf einen Blitzschlag zurückzuführen. Allerdings hat, wie bei solchen Fällen üblich, der Kriminaldauerdienst (KDD) die Ursachenermittlung aufgenommen.

Wie Christian Hasse, Pressesprecher der Langenhagener Feuerwehr mitteilte, waren die Feuerwehren von Langenhagen, Krähenwinkel und Godshorn unter der Einsatzleitung von Marcel Hofmann mit insgesamt ca. 60 Einsatzkräften vor Ort.

 


Dachstuhl steht in Flammen - starke Rauchentwicklung © Carl-Marcus Müller

Einsatzkräfte unter Atemschutz warten auf ihren Einsatz © Carl-Marcus Müller

Löschangriff über Drehleiter © Carl-Marcus Müller

Suche nach Glutnestern © Carl-Marcus Müller

Einsatz auf der Drehleiter © Carl-Marcus Müller

UNter Atemschutz wird auch von innen gegen die Flammen vorgegangen © Carl-Marcus Müller

Die Wärmebildkamera kommt zum Einsatz © Carl-Marcus Müller

Auswertung der Aufnahmen der Wärmebildkamera © Carl-Marcus Müller

Vermutlich ist ein Blitz ins Dach eingeschlagen © Carl-Marcus Müller

Letzte Glutnester werden gelöscht © Carl-Marcus Müller

Letzte Glutnetser wurden gelöscht © Carl-Marcus Müller

Seite 1 von 12