Veranstaltungen und Events in Hildesheim am 21. Juni 2018

 

Thrillin' Bingo Mehr als nur ein Spiel

Kulturfabrik Löseke, Langer Garten 1, 31137 Hildesheim, ab 20.00 Uhr

 

Lesebühne - VATER (LE PÈRE) | Lesung des Stücks von Florian Zeller

Theater für Niedersachsen, Theaterstrasse 6, 31134 Hildesheim, ab 20.30 Uhr

 

Party: Disk.o - There is no thursday like dis(k.o.) thursday

Kulturfabrik Löseke, Langer Garten 1, 31137 Hildesheim, ab 23.00 Uhr

 

Aufstieg St.-Andreas-Kirchturm (Sommersaison)

St.Andreas-Kirche, Andreasplatz, 31134 Hildesheim

 

Öffentliche Führungen durch das Hildesheimer Dommuseum

Dommuseum Hildesheim, Domhof 18-21, 31134 Hildesheim, ab 14.30 Uhr

 

STÄDTE - BURGEN - PYRAMIDEN - Kulturwelten im LEGO® Format

Roemer-und Pelizaeus-Museum, am Steine 1-2, 31134 Hildesheim, von 10.00 bis 18.00 Uhr

 

Ausstellung: 80+8. Dinge der Populären Kultur

Roemer-und Pelizaeus-Museum, am Steine 1-2, 31134 Hildesheim, von 10.00 bis 18.00 Uhr

 

Hildesheim fängt Feuer! Stadtgeschichte im Lego® Format

Stadtmuseum im Knochenhauer-Amtshaus, Markt 7, 31134 Hildesheim, von 10.00  bis 18.00 Uhr

 

Besucherzentrum Welterbe Hildesheim

Tourist Information, Rathausstrasse 20, 31134 Hildesheim, von 10.30 bis 18.00 Uhr

 

 

Weitere Veranstaltungen und Events in Hildesheim finden Sie HIER im Stadtreporter - Veranstaltungskalender

HANNOVER. Eltern in Niedersachsen müssen ab dem 1. August 2018 keine Kindergartengebühren mehr zahlen. Das hat der Niedersächsische Landtag am (heutigen) Mittwoch mit breiter Mehrheit durch eine Novellierung des Kindertagesstätten-Gesetzes (KitaG) beschlossen. „Heute ist ein guter Tag für die Eltern in Niedersachsen. Wir haben unser Versprechen gehalten und einen bildungspolitischen Meilenstein erfolgreich umgesetzt. Mit der Beitragsfreiheit schaffen wir mehr Chancengleichheit. Zudem entlasten wir die Eltern nachhaltig und verbessern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf", betont Kultusminister Grant Hendrik Tonne. 

Mit der Novellierung des Kindertagesstätten-Gesetzes fallen für die Betreuung von Kindern von drei Jahren bis zur Einschulung künftig keine Elternbeiträge mehr an. Dies gilt für einen Umfang von bis zu acht Stunden pro Tag an fünf Tagen in der Woche. „Mit dem beitragsfreien Kindergarten und der Absicherung weiterer Qualitätsverbesserungen setzen wir ein deutliches Signal für eine starke und moderne frühkindliche Bildung in unserem Land", so Minister Tonne. 

Neben der Beitragsfreiheit für Kindergartenkinder enthält der Gesetzesentwurf zudem eine Neuausrichtung der vorschulischen Sprachförderung. Die Sprachförderung von Kindern im Vorschulalter wird alltagsintegriert in den Kindertageseinrichtungen durchgeführt. „Wir legen die Sprachförderung in die Hände derer, die den direkten und täglichen Zugang zu den Kindern haben. Reibungsverluste bei der vorschulischen Sprachförderung stellen wir ab", so der Minister weiter. Mit diesem Schritt werde der Stellenwert der Bildungsarbeit in Kindertagesstätten gestärkt und zugleich ein Zeichen der Anerkennung der guten Arbeit der Kitas und des Vertrauens in die Kompetenzen des Fachpersonals gesetzt.

Für die Sprachbildung und Sprachförderung in den Kindertageseinrichtungen stellt das Land zukünftig jährlich 32,5 Millionen Euro zur Verfügung. Die Träger können somit zum 1. August 2018 zusätzliches pädagogisches Fachpersonal unbefristet einstellen; vorhandene Fachkräfte können ihre Verfügungs- und Leitungszeiten aufstocken. Durch die Neuausrichtung der vorschulischen Sprachförderung werden insgesamt rund 14.000 Lehrerstunden frei, die ab dem neuen Schuljahr wieder für die Arbeit in den Grundschulen eingesetzt werden können. Über die neue Förderrichtlinie „Brücke" werden zudem 10 Millionen Euro für besonders innovative Kooperationsprojekte zwischen Kita und Grundschule bereitgestellt. Die Zusammenarbeit von  Kita und Grundschule soll mit dem Projekt gefördert werden.

Bereits Ende Mai hatten sich die Niedersächsische Landesregierung und die Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände über die jetzt gesetzlich getroffenen Regelungen hinaus auf die Ausgestaltung eines Gesamtpaketes für die Stärkung der frühkindlichen Bildung und Betreuung in Niedersachsen verständigt.  Im Rahmen dieses Gesamtpaketes erhalten die Kommunen als Ausgleich für die entgangenen Elternbeiträge sowie weitere Maßnahmen eine Summe von rund 1,4 Milliarden Euro bis 2022. In dem Paket enthalten ist unter anderem ein „Härtefall-Fonds" für Kommunen, die trotz des Ausgleichs über die Erhöhung der Finanzhilfe von 20 % auf 55 % und aufsteigend auf 58 % unter Einnahmeausfällen leiden. Weiter erhalten Träger zusätzlich Gelder als Ausgleich für Tarifsteigerungen der Beschäftigten in Kindertagesstätten, Regelungen zur Freistellung von Beiträgen in der Kindertagespflege sowie Mittel für Qualitätsverbesserungen und Investitionen im Kita-Bereich.

Veranstaltungen und Events in Hannover am 21. Juni 2018

 

„ABInsSTUDIUM"

Leibniz Universität Hannover, Welfengarten 1, 30167 Hannover, ab 9.30 Uhr

 

Einmal Hölle und zurück

KinderTheaterHaus Hannover, Kestnerstrasse 18, 30159 Hannover, ab 10.00 Uhr

 

Schwarz ist der Ozean

Kulturzentrum Pavillon, Lister Meile 4, 30161 Hannover, ab 10.00 Uhr

 

Lumix 2018

Hochschule Hannover, Expo Plaza 4, 30539 Hannover, ab 10.00 Uhr

 

Tag der Giraffe

Erlebnis-Zoo Hannover, Adenauerallee 3, 30175 Hannover, von 13.00 bis 17.00 Uhr

 

Fête de la Musique Hannover 2018

Innenstadt Hannover, von 13.00 bis 23.00 Uhr

 

Marilyn

Staatsoper Hannover, Opernplatz1, 30159 Hannover, ab 19.30 Uhr

 

Hedda Gabler

Schauspielhaus, Prinzenstraße 9, 30159 Hannover, ab 19.30 Uhr

 

Weitere Veranstaltungen und Events in Hannover finden Sie HIER im Stadtreporter - Veranstaltungskalender.

Mittwoch, 20 Juni 2018 07:03

Welt-Giraffentag im Erlebnis-Zoo Hannover

HANNOVER. Der 21. Juni ist der längste Tag des Jahres und damit den Tieren mit den längsten Hälsen gewidmet – den Giraffen. Der Welt-Giraffentag macht auf die Bedrohung der eleganten Tiere, von denen es nur etwa 80.000 in freier Wildbahn gibt, aufmerksam. 

 

Am 21. Juni dreht sich im Erlebnis-Zoo Hannover alles um die afrikanischen Riesen.

Beim Keepers Talk stellen die Tierpfleger um 13 und 15 Uhr die drei Giraffen-Weibchen vom Sambesi und ihre Charaktere vor. Außerdem erzählen sie allerlei Wissenswertes rund um ihre Schützlinge: in welchen Gebieten die Tiere leben, was und wie sie fressen, warum sie so einen langen Hals haben und aus wie vielen Wirbeln der besteht, welchen Bedrohungen die Tiere ausgesetzt sind und was für ihren Schutz getan werden kann. Für Neugierige: Im persönlichen Gespräch mit den Pflegern können auch Fragen gestellt werden.

Am Tiertisch können große und kleine Besucher entdecken und ertasten, wie groß ein Giraffenkopf und Oberschenkelknochen ist und was die Langhälse eigentlich fressen. 

Während sich an der Schminkstation Jungs und Mädchen in Giraffen verwandeln lassen und an der Malstation tierisch-starke Bilder entstehen. Zauberhaft wird es um 14:30 und 17 Uhr: Dann erzählen Märchenerzähler fantastische Geschichten, deren Hauptcharaktere natürlich Giraffen sind.

Highlight: Giraffen-Rendezvous gewinnen

Wer das Rätsel in der Giraffen-Lodge löst, kann mit etwas Glück ein Giraffen-Rendezvous gewinnen und noch am selben Tag Shahni, Jamila und Neuankömmling Niobe hinter den Kulissen kennenlernen. Der Gewinner wird bei der Giraffenfütterung um 16.30 Uhr gezogen und darf den Tierpflegern direkt im Anschluss zu den Giraffen folgen.

Termin: 21. Juni, 13-17 Uhr

Ort: Erlebnis-Zoo Hannover, Giraffengehege

Der Besuch des Giraffentags ist im Zoo-Eintrittspreis enthalten.

 

HANNOVER. Als alarmierend hat am Dienstag (19.06.2018) Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies die Ergebnisse des „Klimareports Niedersachsen" bezeichnet. Der Bericht des Deutschen Wetterdienstes und des Umweltministeriums gibt einen Überblick über die Klimaentwicklung in Niedersachsen seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881. Demnach ist das  Jahresmittel der Temperatur in Niedersachsen um 1,5 Grad gestiegen. Die jährliche Anzahl der Sommertage nimmt zu (plus 16 Tage seit 1951), die Frosttage nehmen ab (minus 23 Tage seit 1951). Bei einem „Weiter-wie-bisher-Szenario" steigt die Temperatur voraussichtlich bis 2050 um insgesamt drei Grad und bis 2100 um fünf Grad .

Umweltminister Olaf Lies: „Die Ergebnisse des Klimareports sind alarmierend. Seit Beginn der Industrialisierung sind die Temperaturen in Niedersachsen deutlich angestiegen. Dadurch werden zukünftig die heißen Sommertage zunehmen und die Frosttage abnehmen. Die Verschiebung der Niederschläge in das Winterhalbjahr, verbunden mit der Temperaturerhöhung wird insbesondere für die Landwirtschaft Konsequenzen haben. Vor allem ist für Niedersachsen der Meeresspiegelanstieg von besonderer Bedeutung. Aktuell gibt es ein neues Gutachten über beschleunigte Eisverluste in der Antarktis. Dies führt zu einer Beschleunigung des Meeresspiegelanstiegs. Bei dieser Datenlage muss uns allen klar sein: Der Klimaschutz duldet keinen Aufschub mehr. Wir müssen den Ausstoß von Treibhausgasen reduzieren und Anpassungsstrategien für die Folgen des Klimawandels entwickeln. Das ist eine Frage der Generationen- und Klimagerechtigkeit." 

Paul Becker, Vizepräsident des Deutschen Wetterdienstes, betonte, der Klimawandel stelle für nahezu jeden von uns eine große Herausforderung dar. „In Niedersachsen traten seit Beginn der systematischen Messungen im Jahr 1881 sieben der zehn wärmsten Jahre im 21. Jahrhundert auf. Diese Werte stellen dabei sehr wahrscheinlich nur die bisherigen Maxima einer fortlaufenden Entwicklung dar. Niedersachsen mit seiner Meeresküste ist einerseits betroffen vom erwarteten Meeresspiegelanstieg, andererseits als Agrarland von den wahrscheinlichen Veränderungen im Wasserhaushalt. Obgleich die Anpassung an den Klimawandel eine langfristige Aufgabe darstellt, ist in Anbetracht der Risiken, die mit einem weiteren Temperaturanstieg einhergehen, unverzügliches Handeln erforderlich."

Auch für die Lebensqualität der Menschen in den Städten haben die Folgen des Klimawandels Auswirkungen, erläuterte Prof. Günter Gross, Leiter des Instituts für Meteorologie und Klimatologie der Universität Hannover. „Zum Erhalt einer lebenswerten und gesunden Umwelt müssen unsere Städte an die veränderten zukünftigen Temperaturen angepasst werden. Die sommerliche Hitze in den Mittagsstunden und eine nur geringe nächtliche Abkühlung wird zukünftig noch stärker die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bewohner beeinträchtigen. Durch städteplanerische und gestalterische Maßnahmen können diese Belastungen reduziert werden. Das in Hannover entwickelte neue Stadtklimamodell kann bei einem solchen Optimierungs- und Abwägungsprozess einen wichtigen Beitrag liefern."

Umweltminister Olaf Lies kündigte an, die niedersächsische Anpassungsstrategie in den nächsten Jahren zu aktualisieren. „Auch wenn die Daten alarmierend sind. Noch können wir uns auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten und mit entsprechenden Maßnahmen reagieren, sei es mit mehr Geld für den Küsten- und Hochwasserschutz, sei es mit Anpassungsmaßnahmen in der Land- und Forstwirtschaft oder entsprechender Städteplanung. Wichtig ist, das Ausmaß des Klimawandels in beherrschbaren Grenzen zu halten. Das muss auch in der Umweltpolitik bundesweit höchste Priorität haben," betonte Lies. Dafür sei vor allem ein beschleunigter Ausbau der erneuerbaren Energien notwendig. Die Stromwende müsse auch zu einer Mobilitäts- und Wärmewende mit erneuerbaren Energien werden, sagte Lies.

Umweltminister Olaf Lies: „Ich werde mich in der „Kohlekommission" für einen konsequenten Kohleausstieg stark machen. Denn ohne diesen wird Deutschland sämtliche Klimaschutzziele verfehlen. Der damit verbundene Strukturwandel in den betroffenen Regionen muss sozial verträglich gestaltet werden, dafür setze ich mich ein. Wir müssen die Voraussetzungen für zukunftstaugliche Arbeitsplätze im Bereich der erneuerbaren Energien verbessern, um so zusätzliche und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Der Bedarf an erneuerbaren, innovativen Energietechnologien in den globalen Märkten ist groß. Wir stehen jetzt am Scheideweg - unser Anliegen muss es ein, dem Klimawandel wirksam zu begegnen und dafür gegebenenfalls auch unbequeme Wege zu gehen. Ich sehe darin auch eine enorme Chance. Die Industrie wird in Zukunft sehr viel schneller als gedacht auf die Nutzung erneuerbarer Energien setzen. Egal ob es direkt die Nutzung des Stroms, die Verwendung von grünem Wasserstoff oder die Herstellung CO2-freier Kraftstoffe ist oder anderer Anwendungen. Die Industrie folgt der Energie. Niedersachsen hat dabei große Chancen,  auch als Industrie- und Wirtschaftsstandort zu profitieren."

Hintergrund: Der „Klimareport Niedersachsen" gibt einen Überblick über die Klimaentwicklung in Niedersachsen und stellt eine wichtige Wissensgrundlage für Anpassungs-Maßnahmen an den Klimawandel in Niedersachsen dar. Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Wetterdienst und dem Umweltministerium ist eine Verwaltungsvereinbarung die getroffen wurde, um insbesondere den Risiken klimawandelbedingter Extremereignisse in Niedersachsen besser begegnen zu können. Auch das Institut für Meteorologie und Klimatologie der Universität Hannover hat an dem Bericht mitgearbeitet.

Den kompletten Bericht gibt es hier zum Download: www.umwelt.niedersachsen.de

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