Samstag, 17 November 2018 02:01

LKW kollidiert mit Stadtbahn in Stöcken

Am gestrigen Freitagnachmittag (16. November) um etwa 14:15 meldeten mehrere Anrufer der Regionsleitstelle einen schweren Zusammenstoß zwischen einer Stadtbahn der Linie 4 und einem LKW in der Straße Jädekamp im hannoverschen Stadtteil Stöcken in Höhe des Tores 1 der Continental AG. Daraufhin wurden der Löschzug der Feuer- und Rettungswache 2, Spezialfahrzeuge für die schwere technische Rettung mit einem Feuerwehrkran, zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug alarmiert. Die Erkundung der  Einsatzkräfte ergab, dass glücklicherweise keine Personen eingeklemmt waren. Die Fahrgäste der Stadtbahn waren unverletzt und entfernten sich selbständig von der Einsatzstelle. Die Fahrerin der Stadtbahn und der LKW-Fahrer erlitten bei dem Zusammenstoß nur leichte Verletzungen. Die Stadtbahnfahrerin wurde mit einem Rettungswagen in eine hannoversche Klinik transportiert. Der LKW-Fahrer blieb nach einer Behandlung durch die Besatzung eines Rettungswagens auf eigenen Wunsch vor Ort. Der LKW war bei dem Zusammenstoß von der Stadtbahn ca. 15 Meter weit mitgeschleift worden. Dabei prallte die Zugmaschine gegen einen Strommast der ÜSTRA und der linke der beiden Dieseltanks des LKW wurde aufgerissen. Bereits beim Eintreffen der Feuerwehr waren mehrere hundert Liter Dieselkraftstoff ausgetreten und hatten sich sowohl im Gleisbett als auch auf der Fahrbahn verteilt. Die Einsatzkräfte begannen umgehend damit, ein weiteres Einlaufen in den Schmutz- und Regenwasserkanal sowie ein Eindringen in das Erdreich des Grünstreifens zu verhindern. Für die Beseitigung des Ölschadens und das Abpumpen des noch in den beiden Tanks befindlichen restlichen Kraftstoffs wurden weitere Kräfte der ABC-Gefahrenabwehr sowie ein Gerätewagen Ölschadenbeseitigung angefordert. Nachdem die ÜSTRA zunächst die beiden unbeschädigten Wagen des Langzuges abgekuppelt und abgeschleppt hatte, trennten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Stadtbahn und LKW mit der Zugeinrichtung eines Hilfeleistungslöschfahrzeuges. Danach wurde der Sattelzug, der sich mit der Vorderachse in dem massiven Strommast der Stadtbahn verklemmt hatte, geborgen. Dazu waren sowohl die Zugeinrichtung eines Hilfeleistungslöschfahrzeuges als auch die des Feuerwehrkranes erforderlich. Die Bergungs-, Ölschadenbeseitigungs- und Aufräumarbeiten dauerten bis etwa 21:30 Uhr. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte der hannoverschen Berufsfeuerwehr von Kräften der Conti-Werksfeuerwehr. Während der gesamten Einsatzdauer war der Jädekamp an der Unfallstelle komplett gesperrt. Die ÜSTRA richtete einen Ersatzverkehr mit Bussen ein. Die Reparatur der Strecke wird nach Auskunft der ÜSTRA wohl erst am Montagnachmittag abgeschlossen sein. Zum Unfallhergang und zur Höhe des Sachschadens konnten seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.
Im Einsatz waren der Löschzug der Feuer- und Rettungswache 2, Spezialkräfte für die schwere technische Rettung, die ABC-Gefahrenabwehr und die Ölschadenbeseitigung, die Werkfeuerwehr der Continental AG, zwei Rettungswagen sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug mit insgesamt 34 Einsatzkräften und 13 Fahrzeugen. Außerdem waren noch zahlreiche Fahrzeuge der ÜSTRA im Einsatz.

 

 

Sonntag, 04 November 2018 21:12

Lichterfest bringt die Stadt zum Leuchten

Nun schon zum 14. Mal veranstaltet die City-Gemeinschaft Halle das Hallesche Lichterfest (in diesem Jahr vom 31.10. bis 04.11.2018). In der kalten und dunklen Jahreszeit wird die Stadt zum Leuchten gebracht. Stimmungsvoll präsentiert sich die Hallesche Innenstadt im Lichterglanz. Vor den Geschäften der teilnehmenden Innenstadthändler erleuchteten Fackeln, Lampions oder Lichterketten die Straßen und den Marktplatz. In diesem Jahr begann das Hallesche Lichterfest bereits am 31.10. mit einer Halloween/ Geisternacht. Am 01.11.wurde die Lichterfee, Helena I., am Alten Markt gekrönt. Am Sonnabend den 03.11. fand der große Kinder- Lampionumzug mit der Lichterfee durch die Innenstadt von Halle statt. Neben einem abwechselungsreichen Programm auf dem Marktplatz, das am Sonnabend insbesondere auf die Kinder abgestimmt war, gab es zum Abschluss für diesen Tag eine bunte Laser-Show.

 

Der in den Jahren um 1968 auch  als Dany le Rouge / der rote Dany bekannt gewordene Daniel Cohn-Bendit trug sich gestern (26. Oktober) in das Goldene Buch der Landeshauptstadt Hannover ein. Der Grünen-Politiker nimmt heute am Abschluss der HANNAH ARENDT TAGE im Schloss Herrenhausen teil. Der deutsch-französische Publizist und Politiker war während der Studentenrebellion 1968 Sprecher der Pariser Studierenden, engagierte sich für die 1978 entstehende Partei der Grünen und kandidierte abwechselnd für die deutschen Grünen und die französischen Les Verts beziehungsweise Europe Écologie-Les Verts. Zur Europawahl 2014 zog sich Cohn-Bendit aus der aktiven Politik zurück. Cohn-Bendit schrieb zahlreiche politische Aufsätze und Bücher und moderiert verschiedene Fernsehsendungen.

 

Die Kirchen sind einer der größten Kulturträger der Stadt Hannover. Allein die evangelisch-lutherische Kirche im Bereich des Stadtkirchenverbandes Hannover (dazu zählen auch Garbsen und Seelze) zählt 60 Kirchengemeinden mit 75 Kirchen, 62 Gemeindehäusern, 50 Einrichtungen und ca. 190.000 Gemeindegliedern. Wie sehr die Kirche im kulturellen Leben der Stadt präsent ist, zeigen allein schon die speziellen Kirchen wie Kulturkirche, Chorzentrum (Christuskirche), Jugendkirche (Lutherkirche), Gospelkirche (Erlöserkirche) und die Citykirchen mit mehr als 150 Konzerten jährlich. Die Kirchen sind kulturell in der Stadt vernetzt und sie sind Debattenorte über die Spannung von Tradition und Moderne, Zeitgenossenschaft und Konfessionsbindung. Bau- und Erinnerungskultur, Jugend- und Soziokultur tragen zum kulturellen Leben der Stadt über ihre Veranstaltungen, Ausstellungen, Filmabende, Theateraufführungen, Bildungsabende, Konzerte, Chorabende und Gottesdienste und Andachten bei. Mit welchen Ideen sich der Evangelisch-lutherische Stadtkirchenverband an Hannovers Kulturhauptstadtbewerbung beteiligen will/kann  darüber zu diskutieren, hatte der Stadtkirchenverband in Kooperation mit der Landeshauptstadt Hannover PastorenInnen, Diakon(e)Innen, KirchenmusikerInnen, SozialarbeiterInnen und SozialpädagogInnen im kirchlichen Dienst zu einer Versammlung am Mittwoch (24. Oktober) ins Sprengel Museum eingeladen. Nach einleitenden Worten des hannoverschen Stadtsuperintendenten Hans-Martin Heinemann begrüßte Gabriele Sand vom Sprengel Museum Hannover die Gäste. Der strategische Berater der hannoverschen Kulturhauptstadtbewerbung, Oeds Westerhof, und Melanie Botzki vom Team der Kulturhauptstadtbewerbung führten in das Thema Kulturhauptstadt Europas ein. Moderiert wurde die Veranstaltung von Oliver Behnecke, Bremen, und seinem Team. Behnecke ist Kulturplaner und blickt auf Erfahrungen in der Projektbegleitung zur Kulturhauptstadtbewerbung in Bremen zurück. Im Laufe des Nachmittags wurden dann Ideen zur Mitwirkung und Mitgestaltung an der Kulturhauptstadtbewerbung vorgestellt. Der Evangelisch-lutherische Stadtkirchenverband ist bestrebt, sowohl für sich selber über diese Beteiligung Themen für seine Zukunft zu finden und auszudrücken wie auch der Stadt Themen zuzutragen.

 

 

Donnerstag, 18 Oktober 2018 21:25

Feuer zerstört Gartenlaube in Linden

Gegen 12:38 Uhr  war die Feuerwehr auf der Anfahrt in die Kleingartenkolonie „Schwarze Flage“ in Linden. Bereits aus einiger Entfernung konnten die alarmierten Einsatzkräfte die brennende Gartenlaube ausmachen. Sofort nach dem Eintreffen kamen zwei Löschrohre und zwei Löschtrupps zur Menschenrettung und Brandbekämpfung an der ca. 25 m² großen, gemauerten Gartenlaube zum Einsatz. Ein frei im Garten herumlaufender Hund ließ die Einsatzkräfte zunächst vermuten, dass sich die Gartenpächter noch in der Laube befanden. Diese Vermutung bestätigte sich jedoch glücklicherweise nicht. Der Hund konnte schnell beruhigt und in die Obhut der Nachbarn gegeben werden. Während die Löscharbeiten noch im Gange waren, trafen die Pächterin und der Pächter an der vollständig  (samt Anbau) ausgebrannten Laube ein. Um alle Glutnester löschen zu können, musste das Satteldach der Laube abgetragen und teilweise auch die Isolierung des Daches entfernt werden. Dazu wurden spezielle Rettungssägen und Brechwerkzeuge verwendet. Personen kamen nicht zu Schaden. Der Sachschaden wurde von der Feuerwehr mit ca. 35.000 Euro beziffert. Zur Klärung der Brandursache hat die Kriminalpolizei ihre Ermittlungen aufgenommen.
Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit acht Fahrzeugen sowie 19 Einsatzkräften am Einsatzort.

 

Seite 1 von 74