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Seelze

Seelze lädt zum STADTRADELN ab dem 4.Juni ein - viele schöne neue Strecken und Touren im Programm

STADTRADELN: historisches Seelze, Brücken, Leinemasch und vieles mehr ab 04.Juni 2015 erkunden

 

Nach der beeindruckenden Fahrradsternfahrt nach Hannover stehen die nächsten STADTRADEL-Touren an.

 

So geht es am Donnerstag, 4. Juni auf eine Fahrt ins Blaue. Treffpunkt ist um 14.20 Uhr am Alten Krug. 

Das historische Seelze steht am Samstag, 6. Juni auf dem Programm.

Unter dem Motto „Führung durch die Vergangenheit in die Zukunft“ geht es um die Geschichte der dörflich geprägten südlichen Seelzer Stadtteile.

Los geht es um 10 Uhr von der Kapelle Velber (Am Kapellenbrink 3) aus über das Velberholz nach Döteberg. Von hier aus fahren die Radler durch das Flora-Fauna-Habitat-Gebiet Osterholz nach Lathwehren, wo es unter anderem liebevoll restaurierte Hofstellen zu sehen gibt.

Der Abschlus der vierstündigen geschichtlichen Radtour ist ein Besuch des Guts Lathwehren-Dunau mit einer fachkundigen Führung.

 

Am Sonntag, 14. Juni startet um 9 Uhr am Lohnder Bürgerhaus in der Theodor-Heuss-Straße 10A die NABU-Erlebnistour. Mit dem Fahrrad geht es durch die Leinemasch von Lohnde nach Gümmer. In der Mergelgrube bei Dedensen können seltene Amphibien und Reptilien beobachtet werden. Zurück geht es dann durch das Lohnder Holz nach Seelze. 

 

Eine Wesertour von Minden nach Hameln ist das Ziel am Mittwoch, 17. Juni. Treffpunkt ist um 9 Uhr am Bahnhof Seelze. Von dort aus geht es mit der S-Bahn nach Minden und dann am Weserradweg entlang in die Rattenfängerstadt Hameln. Für die 70 Kilometer lange Tour bittet Werner Meyer vom ADFC Neustadt-Garbsen-Seelze um eine Anmeldung unter Tel.: 05131/55784.

 

Am Samstag, 20. Juni können sich die Seelzer auf gleich zwei Aktionen rund ums Rad freuen. Um 13 Uhr führt der Naturschutzbeauftragte Willi Raabe von der Feuerwache Seelze (Mühlenstraße 6) aus über die zahlreichen Brücken in der Stadt und weiß dabei Kurioses, aber auch Schauriges zu berichten. 

 

Ab 15 Uhr sind dann alle Teilnehmer der Aktion STADTRADELN und Picknickfreunde zum großen Radlerpicknick im Seelzer Bürgerpark An der Junkernwiese eingeladen. „Am letzten Tag des Wettbewerbs wollen wir alle, die mitgeradelt sind, aber auch alle, die Lust auf ein Picknick haben einladen“, sagt Edit Gaal von der Stadt, die die Touren gemeinsam mit den Mitgliedern des ADFC Neustadt-Garbsen-Seelze vorbereitet hat und ergänzt: „Was die Gäste erwartet ist noch ein Geheimnis. Also, am besten den Picknickkorb packen und hinradeln!“.

 

Von Sonntag, 31. Mai bis Samstag, 20. Juni heißt es „Rad fahren für ein besseres Klima“. 

 

STADTRADELN ist ein Wettbewerb der Region Hannover, an dem sich die Stadt Seelze in diesem Jahr zum dritten Mal beteiligt. 

 

Die Registrierung für Teams und Radler ist unter www.stadtradeln.de/teilnehmer2015.html  möglich. 

 

 

Auskünfte zum Wettbewerb gibt es im Seelzer Rathaus bei Edit Gaal unter Tel.: 05137/ 828 429. 

 

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Limmer / Seelze

9. Wasserstadt-Triathlon am 06. und 07. Juni 2015

1200 starten beim 9. Wasserstadt-Triathlon am 06. und 07. Juni 2015

 

 

Achtung- einseitige Fahrbahnsperrungen  !

 

Der 9. Wasserstadt-Limmer-Triathlon am Samstag, 06. und Sonntag, 7. Juni steht für bisher rund 1200 Anmeldungen von Triathleten aus Deutschland, Italien, Dänemark, Frankreich, Niederlande, Belgien, Polen und Tschechien, die bei einem der größten Triathlon Norddeutschlands antreten.

 

Am Sonnabend, 06. Juni werden sich die Radsportler zwischen 15 Uhr und 17.45 Uhr im Stadtgebiet von Seelze ein spannendes Rennen liefern.

Der Parcours führt von Hannover-Limmer aus über Lenthe, Northen weiter nach Döteberg und über Harenberg wieder zurück nach Hannover. Die K 251 bleibt in dieser Zeit von Döteberg Richtung Hannover gesperrt. Von Hannover aus kommend können Autofahrer die Kreisstraße nutzen.

Am Sonntag beginnt die Straßensperrung bereits um 7 Uhr und endet gegen 16 Uhr Die Hobbysportler aus acht Nationen durchqueren an diesem Tag Lenthe, Northen, Ditterke, Göxe, Stemmen, Lathwehren, Döteberg und Harenberg und fahren dann zurück nach Hannover. 

Die L 390 ist von Göxe kommend und im weiteren Verlauf die K 251 in Richtung Hannover gesperrt. Auch hier können Autofahrer im Gegenverkehr von Hannover kommend Richtung Lathwehren fahren.

Nicht beeinträchtigt sind die Fahrpläne von ÜSTRA und RegioBus. Sie fahren an beiden Renntagen wie an jedem Wochenende. Nähere Infos zu eventuellen Ersatzhaltestellen befinden sich an der Haltestelle. 

 

Der Veranstalter, die Trimindous UG aus Hannover hat von Freitag, 05. Juni an ab 16 Uhr ein Bürgertelefon eingerichtet.

 

Unter Tel.: 0511/2106705 werden alle Fragen rund um den Triathlon beantwortet.

 

Anmeldungen für den Triathlon nimmt der Veranstalter noch bis eine Stunde vor dem Start beim TSV Hannover-Limmer entgegen. Infos unter www.wasserstadt-triathlon.de

 

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Seelze

Sommerferien im Mädchenaktionscamp

Sommerferien im Mädchencamp vom 28. bis 31. Juli 2015 starten

 

Der Sommer steht vor der Tür und es gibt noch einige freie Plätze beim Mädchenaktionscamp im Heideheim Bissendorf / Wietze von Dienstag, 28. bis Freitag, 31. Juli. Kurzentschlossene Mädchen im Alter von zehn bis 13 Jahren können sich noch zur Sommerferienfreizeit anmelden, bei der sie zehn verschiedene Workshops von Akrobatik über Kurzfilm drehen bis hin zu Ekelkunde erwartet.

Die Teilnahme an dem Mädchencamp kostet 60 Euro, die im Voraus bezahlt werden müssen.

Wer sich vorab über das Mädchencamp informieren möchte, erreicht Kirsti Timpe  per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

Veranstaltet wird das Mädchenaktionscamp vom Mädchenarbeitskreis der Region Hannover.

 

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Seelze

"Fitte Kids" in Seelze - tolle Projekte für Jugendliche !

Mehr Aktion für die „Fitten Kids“

 

„Die Power Kids gehen die Wände hoch“, sagt Renate Wötzel von der Jugendpflege der Stadt Seelze. Sie konnte jetzt zwei Trampoline und einen Smoothie Mixer anschaffen. 3000  Euro hat die Initiative „Mehr Aktion für Kinder und Jugendliche e.V.“  für die Fitten Kids gespendet. 

 

Ein tolles Fitnessangebot, Wissenswertes zum Thema Ernährung und leckere selbst zubereitete Mahlzeiten – all dies steht für das Projekt „Fitte Kids-Powerkids“.

 

Alle Kinder und Jugendlichen im Alter von acht bis dreizehn Jahren, die Lust haben, sich gemeinsam mit anderen sportlich zu betätigen und zu kochen, können sich auch jetzt noch kurzfristig zu dem Projekt, das immer mittwochs von 15 bis 19 Uhr im Jugendzentrum Letter stattfindet, anmelden. Als nächstes steht ein Wochenende im Ith vom 5. bis zum 7. Juni als Kletterfreizeit auf dem Programm.

 

Das Projekt, das in Kooperation mit dem Team Jugendmedizin und Sozialpädiatrie der Region Hannover und der Stadtjugendpflege durchgeführt wird, richtet sich an übergewichtige Kinder und solche, die sich gerne mehr bewegen möchten. Ziel des Projektes ist es, den Kindern ein gutes Körpergefühl und mehr Selbstvertrauen zu vermitteln. 

 

 

Fragen zu den Teilnahmekosten oder zur Anmeldung beantwortet Wötzel im Jugendzentrum Letter in der Klöcknerstraße persönlich oder unter Tel.:0511/404341 und per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.  
 
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Was-Wann-Wo ?

Veranstaltungstipps für den 02. Juni 2015 in Hannover

VERANSTALTUNGSTIPPS FÜR DEN 01.Juni 2015 IN HANNOVER

 

Infowoche: Ab ins Studium!

Leibniz Universität Hannover, Welfengarten 1, 30167 Hannover, von 9.30 bis 17.00 Uhr

 

Ausstellung "So gesehen"

Freizeitheim Lister Turm, Walderseestrasse 100, 30177 Hannover, von 08.30 bis 23.00 Uhr

 

"Mit Stress umgehen können"

Haus der Wirtschaftsförderung, Vahrenwalder Strasse 7, 30165 Hannover, von 09.00 bis 12.30 Uhr

 

Zweifel an der Studienwahl?

Leibniz Universität Hannover, Welfengarten 1, 30167 Hannover, von 17.00 bis 18.30 Uhr

 

ARTig: Kunstprojekt für Mädchen

Freizeitheim Linden, Windheimstrasse 4, 30451 Hannover, von 15.00 bis 17.00 Uhr

 

Kosmetiktipps für Krebspatientinnen

Diakoniekrankenhaus Friederikenstift, Humboldtstrasse 5, 30169 Hannover, von 14.30 bis 16.30 Uhr

 

 

Hannover weltoffen: Werke von Purcell & Scarlatti

Musik + Kunst, Städtische Galerie KUBUS, Theodor-Lessing-Platz 2, 30159 Hannover, von 12.12 bis 12.42 Uhr

 

Eric Berg: Küstengrab

Lesung, Decius im Leine Center Laatzen, Albert-Schweitzer-Strasse 10, 30880 Laatzen, von 20.00 bis 21.30 Uhr

 

Wer hat Angst vorm Buch?

Lesung, Stadtbibliothek, Hildesheimer Strasse 12, 30169 Hannover, von 19.30 bis 22.00 Uhr

 

RENS VELTMAN: LYRICAL LIGHTS

Orangerie  Herrenhausen, Herrenhäuser-Strasse 3, 30419 Hannover, von 11.00 bis 18.00 Uhr

 

Bronzen aus der Wüste

Vortrag, Museum August Kestner, Trammplatz 3, 30159 Hannover, von 18.00 bis 20.00 Uhr

 

Patienten-Universität

Augenerkrankungen, MHH, Carl-Neuberg-Strasse 1, 30625 Hannover, Hörsaal F, Gebäude J, von 18.00 bis 20.30 Uhr

 

Cornelia Kuhnert: Der letzte Heuler

Lesung, Hugendubel, Bahnhofstrasse 14, 30159 Hannover, von 20.15 bis 22.00 Uhr

 

FLORIAN HOELSCHER: MARCO STROPPA - MINIATURE ESTROSE

Konzert, Orangerie Herrenhausen, Herrenhäuser Strasse 3, 30419 Hannover, von 20.00 bis 21.30 Uhr

 

Abendspaziergang im Zoo

 

Erlebnis-Zoo Hannover, Adenauerallee 3, 30175 Hannover, von 18.15 bis 19.45 Uhr

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TUI Scene Rundreisen

Kurztrips nach Ibiza und Mallorca beinhalten Party, Strand und Action - Perfekt für die Abifahrt !

TUI Scene Rundreisen auf den Balearen

 

Perfekt für die Abifahrt:

 

Kurztrips nach Ibiza und Mallorca beinhalten Party, Strand und ActionHannover, 1. Juni 2015. Auf Panik und Prüfung folgt Party und Palma: Wenn die ersten beiden  Ps  überstanden sind wird bei der Abifahrt umso ausgelassener gefeiert. Die TUI Scene Rundreisen auf den Balearen bieten die richtige Mischung aus Party, Action und Erholung nach dem Abi-Stress. Die Touren werden von ortskundigen Guides begleitet und ab einer Teilnehmerzahl von zwei Personen durchgeführt. Insgesamt 13 TUI Scene Erlebnistrips sind bei Deutschlands führendem Reiseveranstalter buchbar   das Mindestalter für die Teilnahme liegt bei 18 Jahren.

Mallorca:

Die Reise  Mallorca Scene Hopping  führt auf die legendäre Partymeile an der Playa de Palma. Mit dem Partyticket haben TUI Gäste freien Eintritt in den bekannten Clubs. Nach einer ausgelassenen Nacht heißt es Chillen, Grillen und Baden in traumhaften Buchten während einer Katamarantour. Weitere Höhepunkte der Tour sind eine Segway-Tour durch die Hauptstadt Palma, ein Abendessen im Hard Rock Café, die Disko Tito's und Surfen im Wave House. Die viertägige Kurzreise ab/bis Palma de Mallorca kostet ab 385 Euro pro Person. Kombiniert werden kann sie mit den Vier-Sterne-Hotels Pabisa Bali und Chico oder den Dreieinhalb-Sterne-Hotels Pabisa Orlando und Sofia an der Playa de Palma. Information und Buchung in allen TUI Reisebüros.

 

Ibiza:

Abtauchen nach dem Abistress wird beim Erlebnistrip  Like Ibiza  wörtlich genommen   es steht ein Tauchgang inklusive Theoriestunde auf dem Programm. Entspannend wird es auf einem Katamarantörn. Auch Zeit für Shopping ist eingeplant: Ibiza ist bekannt für ihre Hippie-Mode und stylische Boutiquen in Ibiza-Stadt. Das neue Outfit kommt beim Besuch des Open-Air-Clubs Ushuaïa oder im Café del Mar zum Einsatz. Außerdem zeigt ein ortskundiger Guide bei einer Roller-Tour das Inselinnere. Die viertägige Kurzreise ab/bis Ibiza kostet ab 439 Euro pro Person. Kombiniert werden kann die Tour zum Beispiel mit dem Vier-Sterne-Hotel Sirenis Goleta & Spa oder mit den Vier-Sterne-Apartamentos Ebano in Playa d'en Bossa. Information und Buchung in allen TUI Reisebüros.

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Herrenhäuser Gärten

„Sukkulenten“ - Führung mit Profitipps am 04.Juni 2015 im Berggarten Hannover

„Sukkulenten“ - Führung im Berggarten am 04.Juni 2015 

 

Termin: Donnerstag, 4. Juni, 16.30 Uhr

Bei den "Profitipps aus Herrenhausen" mit Gartenexperten des Berggartens gibt es am Donnerstag, 4. Juni, wieder vielfältige Informationen zur Garten­pflege und -gestaltung. Alexander Willers präsentiert die Sukkulentensammlung in den Schauhäusern des Berggartens. Es geht also um Kakteen und andere Wasser speichernde Pflanzen, verbunden mit vielen Pflegetipps. Auch im Freiland, zumindest in den Sommermonaten, lassen sich Beete mit Sukkulenten gestalten.

 

Die einstündige Führung beginnt um 16.30 Uhr an der Kasse des Berggartens und kostet fünf Euro plus Garteneintritt (Berggarten: 3,50 Euro, Kinder bis 12 Jahre frei). Kinder in Begleitung Erwachsener können kostenlos teilnehmen.

 

Die nächste Profitipps-Führung:*  18. Juni, „Beetgestaltung mit Gehölzen, Stauden und Einjährigen“

 

 

* Bis auf wenige Ausnahmen finden die Profitipps-Führungen während der Sommersaison an jedem 1. und 3. Donnerstag im Monat um 16.30 Uhr statt.

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Niedersächsische Staatsanwaltschaften

Ermittlungsverfahren gegen den Generalstaatsanwalt Dr. Frank Lüttig ist eingestellt

Die Staatsanwaltschaft Göttingen informiert

Einstellung des Ermittlungsverfahrens gegen den Generalstaatsanwalt Dr. Frank Lüttig

 

 

Die von der Staatsanwaltschaft Göttingen im Zusammenhang mit den Strafverfahren gegen den ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff und den ehemaligen Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy insbesondere wegen des Verdachts der Verletzung von Dienstgeheimnissen geführten Ermittlungen haben keinen hinreichenden Tatverdacht gegen eine oder mehrere Personen ergeben.

Auch soweit sich die Ermittlungen zuletzt gegen den Generalstaatsanwalt in Celle richteten, haben die Ermittlungen keinen genügenden Anlass zur Anklageerhebung geboten.

Die Staatsanwaltschaft Göttingen hat nach Übertragung der jeweiligen Ermittlungszuständigkeit durch das Niedersächsische Justizministerium im Juli und Dezember 2014 insgesamt 21 mutmaßliche Fälle des Geheimnisverrats untersucht.

Die umfangreichen Ermittlungen zum jeweiligen Informationsfluss und Kreis der informierten Personen sowie zum Inhalt der Medienveröffentlichungen haben im Februar 2015 den Anfangsverdacht ergeben, der Generalstaatsanwalt in Celle könnte in insgesamt 13 Fällen unbefugt Informationen an die Presse weitergegeben haben, von denen 8 Fällen eine strafrechtliche Relevanz zukam (vgl. Pressemitteilung 1/15). In den übrigen Fällen waren jeweils derart viele Personen mit dem Sachverhalt befasst, dass keine zureichenden Anhaltspunkte vorlagen, um gegenüber einer konkreten Person einen Verdacht zu formulieren und mit Aussicht auf Erfolg weitere Ermittlungen zu führen.

Die ab Februar 2015 in 8 Fällen konkret fortgesetzten Ermittlungen sowie die zu allen 21 ursprünglich untersuchten Fällen umfassend und konstruktiv abgegebene Einlassung des Beschuldigten haben neue Umstände hervorgebracht, die es teilweise sogar als eher unwahrscheinlich erscheinen lassen, dass Herr Dr. Lüttig die jeweiligen Informationen an die Presse weitergegeben hat. In keinem Falle lagen oder liegen unmittelbare Beweise für eine strafrechtlich relevante unzulässige Preisgabe von Dienstgeheimnissen durch Herrn Dr. Lüttig vor.

Nach Ausschöpfung der gegebenen Ermittlungsmöglichkeiten lässt sich nunmehr auch aus der Gesamtschau aller von der Staatsanwaltschaft Göttingen untersuchten Fälle im Ergebnis kein Verdacht gegen Herrn Dr. Lüttig oder eine andere Person formulieren, der im Falle einer Anklageerhebung mit hinreichender Wahrscheinlichkeit eine Verurteilung nach sich zöge.

Dementsprechend ist das Ermittlungsverfahren eingestellt worden.

 

Zur Erläuterung wird abschließend noch Folgendes mitgeteilt:

 

Von einem „Anfangsverdacht" ist bereits auszugehen, wenn tatsächliche Anhaltspunkte dafür vorhanden sind, dass eine bestimmte Person eine Straftat begangen haben könnte. Der Anfangsverdacht ist entscheidend für die Rechtsstellung einer Person als Beschuldigte im Ermittlungsverfahren und entfaltet auch schützende Wirkungen für die betroffene Person. Beschuldigte dürfen - anders als Zeugen - auf die Fragen der Ermittlungsbehörden schweigen oder die Unwahrheit sagen. Zudem haben sie das Recht, durch einen Rechtsanwalt Akteneinsicht zu nehmen.

Ein „hinreichender Tatverdacht" setzt voraus, dass auf der Grundlage des Ermittlungsergebnisses die Wahrscheinlichkeit der späteren Verurteilung besteht. Es muss also nach Aktenlage bei den gegebenen Beweismöglichkeiten wahrscheinlich sein, dass sich das Gericht die sichere Überzeugung von der Täterschaft der anzuklagenden Person wird bilden können. Begründet die vorläufige Tatbewertung keine solche Annahme, ist das Ermittlungsverfahren einzustellen.

 

Soweit im vorliegenden Ermittlungsverfahren in 8 Fällen des Geheimnisverrats der Anfangsverdacht gegen Herrn Dr. Lüttig bestand, handelte es sich um folgende Sachverhalte:

 

 

  1. Weitergabe des Antrags der Staatsanwaltschaft Hannover vom 16.02.2012 betreffend die Aufhebung der Immunität des damaligen Bundespräsidenten Christian Wulff nebst Weitergabe einer Abschrift des Begleitschreibens des Niedersächsischen Justizministeriums an das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz vom selben Tage.
  2. Weitergabe der Information, dass das Preisgeld des Leo-Baeck-Preises in Höhe von 10.000,- Euro auf dem Privatkonto Christian Wulffs gutgeschrieben wurde.
  3. Weitergabe des Zeugenvernehmungsprotokolls Wulffs im Ermittlungsverfahren gegen Glaeseker und Schmidt.
  4. Weitergabe eines an das Niedersächsische Justizministerium gerichteten Berichts der Staatsanwaltschaft Hannover betreffend ein Bittschreiben Wulffs an den Vorstandsvorsitzenden der Siemens AG.
  5. Weitergabe von Informationen betreffend einen Restaurantbesuch Wulffs auf Capri.
  6. Weitergabe von Informationen betreffend die Entscheidung über die Anklageerhebung gegen Wulff wegen Bestechlichkeit.
  7. Weitergabe von Informationen über den Eröffnungsbeschluss des Landgerichts Hannover betreffend die Anklage gegen Wulff.
  8. Weitergabe des Berichts des Landeskriminalamts Niedersachsen vom 22.04.2014 und des Berichts der Staatsanwaltschaft Hannover vom 29.04.2014 im Ermittlungsverfahren gegen Edathy.

Mit Rücksicht auf die Persönlichkeitsrechte des ehemals Beschuldigten, der vernommenen Zeugen sowie weiterer Personen werden keine weiteren Einzelheiten zu diesen oder anderen Sachverhalten, zur Vorgehensweise der Staatsanwaltschaft, d.h. zu Art und Umfang der Ermittlungsmaßnahmen, zu Zahl und Namen vernommener Zeugen etc., mitgeteilt werden.

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HDI Hannover / Dresden

"Wir wollen in ganz Deutschland mit unserem Konzept die gleichen Beratungsstandards setzen"

Eröffnungsfeier der HDI Filiale in Dresden

 

Die HDI Versicherungen feiern ihre neuen Räumlichkeiten in Dresden. Freundlich, hell und modern präsentiert sich HDI mit neuen Filialen, die quer durch die Republik nach und nach eröffnet werden. In den Filialen ist der Wohlfühlfaktor als Raumkonzept umgesetzt, um so ein positives Erleben von Versicherungsdienstleistungen zu unterstützen. Eine weitere wesentliche Neuerung ist, dass Filialkunden anders als bisher wählen können, ob sie lieber mobil - also zumeist bei den Kunden zu Hause - oder in der Filiale beraten werden wollen.René Beuthe, Filialleiter in Dresden, freut sich: "Die Lage ist hervorragend: In der Nähe der Uniklinik und dem Großen Garten, in einem lebendigen, sich sehr schön entwickelnden Viertel, mitten in der Stadt. Freundlich und hell ist alles geworden. Die offene Bauweise und Licht durchflutete Räume schaffen eine einladende Atmosphäre."

Die über 10.000 Kunden aus Dresden und der umliegenden Region haben mit der HDI Filiale eine verkehrsgünstige und innenstadtnahe Anlaufstelle rund um ihre Versicherungsfragen. Kostenlose Parkplätze sind unmittelbar vor der Tür vorhanden. Vergangenen Herbst wurden die komplett entkernten und total sanierten Räume bezogen. Am 03. Juni feiert René Beuthe mit seinen sieben Mitarbeitern die Einweihung der neuen Räumlichkeiten und auch 25 Jahre HDI in Dresden. "

 

Bei der Feier von 10.00 bis 18.00 Uhr kann u.a. ein Fußballakrobat bestaunt werden. Außerdem gibt es eine Verlosung und mit etwas Glück gehen unsere Gäste mit einem Gewinn nach Hause."

 

Mit den neuen Filialen bekommt HDI deutschlandweit ein neues Zuhause

 

Deutschlandweit setzen die HDI Versicherungen zurzeit in 39 Städten ein neues Filialkonzept um. Alle Standorte sind zentral und verkehrsgünstig gelegen.

 

Die Räumlichkeiten bieten einen offenen Informationsbereich wie auch abgeschlossene Beratungsräume. Walter Drefahl, Vorstand Exklusivvertrieb: "Mit unserem neuen Konzept wollen wir noch näher am Kunden sein. Neu dabei ist, dass HDI Mitarbeiter auf Wunsch auch direkt nach Hause kommen." Die neuen Filialen sind ein weiteres sichtbares Aushängeschild der HDI Versicherungen bei den Menschen vor Ort. Das beschränkt sich jedoch nicht nur auf die Räumlichkeiten. "Wir wollen in ganz Deutschland mit unserem Konzept die gleichen Beratungsstandards setzen", ergänzt Drefahl.

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Stadtbibliothek Garbsen

Darf's ein Buch mehr sein ? Lesen lohnt sich - neue Bücher sind eingetroffen !

Stadtbibliothek Garbsen bietet neue Bücher an

 

Vom Kinderbuch bis zum Roman:

 

GARBSEN-MITTE (stp). In der Stadtbibliothek Garbsen laden im Juni neue Romane, Sachbücher und Kinder- und Jugendbücher alle großen und kleinen Literaturfans zum Lesen ein.

 

Folgende Romane sind frisch im Bestand:

 

Iris Grädler: Meer des Schweigens

Harlan Coben: Ich vermisse dich

Michelle Gable: Ein Appartement in Paris

Siri Hustvedt: Die gleißende Welt

Hera Lind: Eine Handvoll Heldinnen

Robert Ludlum: Die Bourne Vergeltung

Susanne Mischke: Kalte Fährte

Marie –Sabine Roger: Heute beginnt der Rest des Lebens

Scott Turow: Die Erben des Zeus

Martin Walker: Provokateure

 

Diese Sachbücher können ab sofort ausgeliehen werden:

Ajahn Brahm: Der Elefant, der das Glück vergaß

Bernard Cornwell: Waterloo

Peter Dausend: Operation Röschen

Julia Friedrichs: Wir Erben

Cid Jonas Gutenrath: Teddy oder wie ich lernte, die Menschen zu verstehen

Wolfgang Joop: Dresscode

Michael Nehls: Die Alzheimer-Lüge

Thomas Piketty: Die Schlacht um den Euro

Jürgen Todenhöfer: Inside IS

Eva Wlodarek: Einsam

 

Das Angebot an Kinder- und Jugendbüchern ist erweitert um:

Rüdiger Bertram: Space Agents

Ken Kimura: 999 Froschgeschwister und ein kleiner Bruder

Jutta Langreuter: Käpt’n Sharky und der Dolch des Sultans

Jason Lefebvre: Zu viel Kleber!

Mo O’Hara: Frankie – Ein Superfisch gegen den Rest der Welt

Katja Reider: Paula lernt schwimmen

Ingo Siegner: Der kleine Drache Kokosnuss – Expedition auf dem Nil

Antje Szillat: Das verrückte Zwillings-Geheimnis

Thilo: Geschichten von Fritz Feuerwehr

Jasmine Warga: Mein Herz und andere schwarze Löcher

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Gemeinde Wedemark

Einladung zur Infoveranstaltung zum Kita-Streik am 04.Juni 2015 ins Schulzentrum Mellendorf

Gemeinde lädt zu Infoveranstaltung zum Kita-Streik ein

 

Die Gemeinde Wedemark lädt vom Kita-Streik betroffene Eltern zu einer Infoveranstaltung am Donnerstag, 04.06.2015 ab 19.30 Uhr ins Forum des Schulzentrums in Mellendorf ein.

Bei Infoveranstaltung, die von Bissendorfer Eltern, ohne Kenntnis der Verwaltung, am 03.06.2015 geplant wurde, konnte  aufgrund von lang feststehenden Terminen niemand von der Verwaltungsspitze zusagen.

„Eine Infoveranstaltung ist wichtig bei dem derzeitigen Stand des Arbeitskampfes im Sozial- und Erziehungsdienst. Für viele Eltern wird die Situation immer schwieriger. Wir bieten jetzt diesen Termin an, um die betroffenen Eltern über die derzeitige Situation zu informieren“, so Bürgermeister Helge Zychlinski.

Er führt weiter aus: „Zwar bietet die Gemeinde mit 150 Notdienstplätzen einer verhältnismäßig großen Anzahl an Kindern eine Betreuung an, nach drei Streikwochen nehmen die Probleme bei den Betroffenen aber immer deutlicher zu. Wir sind uns dessen bewusst und wollen daher unseren Standpunkt und unsere weiteren Maßnahmen mit den Eltern erörtern.“

 

Bürgermeister Helge Zychlinski und die Erste Gemeinderätin Konstanze Beckedorf werden bei diesem Termin anwesend sein.

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Niedersächsisches Justizministerium

Stefanie Otte ist ab heute neue Niedersächsische Justizstaatssekretärin

Das Niedersächsische Justizministerium informiert:

Stefanie Otte ist ab heute neue Justizstaatssekretärin

 

Erstmals Amtschefin im Niedersächsischen Justizministerium

 

Mit dem heutigen Tag übernimmt Stefanie Otte das Amt der Staatsekretärin im Niedersächsischen Justizministerium. Damit ist sie in einer Reihe von 17 Amtschefs die erste Frau, die das Justizministerium als ranghöchste Beamtin führt. Die 47-jährige Stefanie Otte löst Wolfgang Scheibel ab, der ebenfalls zum 1. Juni 2015 das Amt des Präsidenten des Oberlandesgerichts Braunschweig antritt.

„Ich freue mich sehr auf die nun noch engere Zusammenarbeit mit Stefanie Otte und bin mir sicher, dass sie ihre Rolle mit genauso viel Kompetenz, Fingerspitzengefühl und Einsatzfreude ausfüllen wird wie ihre bisherigen hochrangigen Funktionen innerhalb der niedersächsischen Justiz. Dass es gelungen ist, für dieses Amt erstmals in der Geschichte des Niedersächsischen Justizministeriums eine Frau zu gewinnen, ist mir eine besondere Freude", erklärte Ministerin Antje Niewisch-Lennartz.

Stefanie Otte: „Die Schnittstelle zwischen Politik und Ministerium ist eine sehr spannende und herausfordernde Aufgabe, der ich mich sehr gerne stelle. Ich bedanke mich bei Frau Justizministerin Niewisch-Lennartz für das mir entgegengebrachte Vertrauen."

Zuvor war Stefanie Otte Leiterin des Personalreferats und zugleich stellvertretende Abteilungsleiterin der Zentralabteilung im Niedersächsischen Justizministerium im Range einer Leitenden Ministerialrätin. Vor ihrer Tätigkeit im Niedersächsischen Justizministerium war sie langjährige Leiterin der Organisationsabteilung des Oberlandesgerichts Celle und zuvor in verschiedenen richterlichen Funktionen tätig.

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Polizei Hannover

2 Taschendiebe in der Burgstrasse verhaftet

Mutmaßliche Taschendiebe in der Burgstraße festgenommen

 

(ots) - Beamte der Polizeiinspektion Mitte haben heute Morgen, gegen 04:20 Uhr, zwei Männer (18 und 25 Jahre) an der Burgstraße festgenommen. Beide stehen im Verdacht, kurz zuvor versucht zu haben, einem 25-Jährigen das Smartphone zu stehlen.Bisherigen Ermittlungen zufolge war das 25-jährige Opfer zu Fuß an der Straße Am Marstall unterwegs gewesen, als die beiden 18- und 25-jährigen Männer ihn auf englischer Sprache nach dem Weg zum Bahnhof fragten. Während das Opfer die gewünschte Richtung anzeigte, griff ihm einer der Männer in die Jackentasche, woraufhin das Opfer dies bemerkte und ihn wegschubste.

Als beide Täter ohne Beute in Richtung Leineufer flüchteten, nahm das Opfer die Verfolgung auf. Einer der Täter packte ihn am Hals und versuchte, ihn über eine Mauer des Leineufers zu werfen. Bei der weiteren Verfolgung warf sein Komplize ein großes Holzstück von einem Sperrmüllhaufen nach dem Opfer.

Die zwischenzeitlich von diesem alarmierten Beamten nahmen dasDuo schließlich wenig später an der Burgstraße fest. Das Opfer erlittleichte Verletzungen, eine medizinische Versorgung war nicht erforderlich. Die Polizisten leiteten Strafverfahren wegen versuchtem Taschendiebstahl, Körperverletzung und versuchter gefährlicher Körperverletzung gegen die mutmaßlichen Taschendiebe, die die Tat abstreiten, ein.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft werden die beiden Männer voraussichtlich morgen einem Haftrichter vorgeführt werden.

Die Polizei rät in diesem Zusammenhang:

 

Führen Sie Geld, Dokumente, Handys und andere Wertsachen in Brustbeuteln oder Gürteltaschen mit. Benutzen Sie ansonsten möglichst verschlossene Innentaschen. Schließen Sie stets Ihre Handtasche und klemmen Sie diese mit der Verschlussseite zum Körper unter den Arm. 

Gewähren Sie keine Einblicke in Ihre Geldbörse oder Brieftasche. 

Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie Sie benötigen und bewahren Sie Ihre Scheckkarte getrennt davon auf. Seien Sie besonders aufmerksam, wenn sich Ihnen Unbekannte verdächtig nähern. Mit einem raschen und unbemerkten Griff können die Täter an Ihr Geld oder Ihre Wertsachen gelangen. Die Langfinger treten häufig im Team auf - einerder Täter lenkt das Opfer zum Beispiel durch bewusstes Anrempeln, "Antanzen" oder Umarmen ab, ein anderer beschafft die Beute, ein weiterer übernimmt diese und verschwindet damit.

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SPD Landtagsfraktion Hannover

„Die Ermittlungen sind juristisch zunächst beendet, politisch ist die Angelegenheit für uns jedoch damit noch lange nicht erledigt."

„SPD Fraktion wird Durchstechereien im Fall Wulff/Edathy parlamentarisch weiter aufarbeiten“

 

In der heutigen Sitzung des Ausschusses für Rechts- und Verfassungsfragen hat die niedersächsische Justizministerin AntjeNiewisch-Lennartz darüber informiert, dass die Ermittlungen gegen Generalstaatsanwalt Dr. Lüttig eingestellt worden sind. Damit bleibt vorläufig offen, wer Informationen über das Ermittlungsverfahren im Fall des ehemaligen Bundespräsidenten, Christian Wulff und dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy, an die Presse gegeben hat.

 

„Die Ermittlungen sind juristisch zunächst beendet, politisch ist die Angelegenheit für uns jedoch damit noch lange nicht erledigt. Wir stehen nun am Anfang der parlamentarischen Aufarbeitung des Themas.“, erklärt der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Grant Hendrik Tonne.  "Die Fraktionen von SPD und Grünen haben heute sofort ein Akteneinsichtsgesuch beantragt.“

 

 

Die Staatsanwaltschaft Göttingen hatte einen Anfangsverdacht wegen Geheimnisverrats gegen Dr. Lüttig wegen Weitergabe von Informationen im Fall Wulff / Edathy in insgesamt acht Fällen erkannt und die Ermittlungen aufgenommen. Ermittlungen gegen einen Generalstaatsanwalt hat es bislang in der Bundesrepublik Deutschland noch nicht gegeben und sind damit ein einmaliger Vorgang. Über diesen Sachverhalt hatte die Ministerin im März das Parlament in Kenntnis gesetzt. „Damit hat die Ministerin absolut richtig gehandelt“, so Tonne weiter, „es handelt sich um eine einmalige Angelegenheit in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und da entspricht es dem Selbstverständnis des Parlaments, unmittelbar unterrichtet zu werden“. 

 

Die Staatsanwaltschaft Göttingen hat dem Ausschuss für Rechts- und Verfassungsfragen heute umfassend und überzeugend Rede und Antwort gestanden. Nach Ansicht der SPD-Fraktion hat die Staatsanwaltschaft neutral, gründlich und schnellstmöglich gearbeitet. 

 

Tonne betont noch einmal, dass es sich bei den Vorwürfen gegen Herrn Dr. Lüttig um solche handelte, aufgrund derer es Ermittlungen gegen einen Bundespräsidenten gab, der deswegen letztlich sogar zurücktreten musste. „Auch das ist in der gesamten Geschichte der Bundesrepublik Deutschland noch nicht vorgekommen und hat international für Aufsehen gesorgt“, so Tonne.

 

„Wir wollen in einem nächsten Schritt die kompletten Ermittlungsakten sehen und nachvollziehen, wer wurde vernommen und wer hat welche Aussage getroffen. Nach Aussage der Staatsanwälte ist das einzig verbindende Element der einzelnen Fälle immer Herr Dr. Lüttig gewesen. Da stellt sich natürlich auch die Frage nach der möglichen Motivation von Informationsweitergaben. Die außergewöhnliche Dimension des Falles gebietet eine weitere parlamentarische Aufarbeitung, mit allen parlamentarischen Mitteln“, erklärt Tonne.

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CDU Landtagsfraktion Niedersachsen

„Niewisch-Lennartz sollte Platz machen für einen Neuanfang“

Kaltblütiger Umgang der Ministerin mit dem Generalstaatsanwalt schadet dem Ansehen der Justiz 

 

Hannover. Angesichts der Einstellung des Verfahrens wegen Geheimnisverrats gegen den Celler Generalstaatsanwalt Lüttig hat der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion, Jens Nacke, Ministerin Niewisch-Lennartz kritisiert: „Was bereits zu Beginn des Verfahrens vielerseits kritisiert worden ist, hat sich durch die dünnen Ausführungen der Ministerin bestätigt: Die öffentliche Vorverurteilung eines leitenden Justiz-Beamten hätte niemals stattfinden dürfen. Der Verweis der Ministerin, die Ermittlungen gegen Generalstaatsanwalt Lüttig seien ein ,allgemeinpolitischer' Vorgang und hätten deswegen im Plenum bekannt gemacht werden müssen, sind an den Haaren herbeigezogen. Der Fall Lüttig ist ein Lehrstück parteipolitischer Instrumentalisierung durch eine offenbar völlig verantwortungslose Ministerin."

Auch der Umgang von Niewisch-Lennartz mit der Einstellung des Verfahrens sei unangemessen: „Obwohl das Verfahren gegen den führenden Beamten eingestellt worden ist, findet die Ministerin kein Wort des Bedauerns. Das ist unsouverän und trägt in keiner Weise dazu bei, das angekratzte Image der niedersächsischen Justiz aufzubessern", sagt Nacke. „Erneut macht die Ministerin einen völlig überforderten Eindruck. Weder hat sie die Bereitschaft signalisiert, die Umstände klären zu wollen, die zu den Durchstechereien geführt haben. Noch scheint sie gewillt, sich für eine neue Vertrauenskultur in der Justiz einsetzen zu wollen."

Nacke weiter: „In ihrer uneinsichtigen Art der Amtsführung weigert sich Niewisch-Lennartz, aus ihren Fehlern zu lernen. Die Ministerin sollte endlich die Konsequenzen ziehen und Platz machen für einen Neuanfang. Sollte sie bleiben, ist es nur eine Frage der Zeit, bis der nächste unliebsame Behördenchef unschuldig in die Mühlen der Justizministerin gerät."

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FDP-Fraktion Niedersachsen

„Eine Justizministerin muss das Vertrauen in Justiz und Rechtsstaat stärken"

Niewisch-Lennartz muss zurücktreten

 

Justizministerin muss Vertrauen in Rechtsstaat stärken und nicht schädigen

 

Hannover. Der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion, Stefan Birkner, hält die Justizministerin im Amt für nicht mehr tragbar. „Eine Justizministerin muss das Vertrauen in Justiz und Rechtsstaat stärken. Frau Niewisch-Lennartz hat es durch ihr Verhalten im Verfahren gegen den Generalstaatsanwalt Lüttig beschädigt. Sie muss zurücktreten“, so der FDP-Fraktionsvize. Die Ministerin hat Birkner zufolge offensichtlich falsch abgewogen. Sie hat die Ermittlungen im Landtag öffentlich gemacht, obwohl sie wusste, dass der Verdacht gegen Lüttig zu dünn war. Eine Justizministerin, die aus politischem Kalkül einen erheblichen Schaden für die Justiz und den Beschuldigten in Kauf nimmt, sei nicht mehr tragbar. Birkner: „Allein schon der Anschein, dass politische Ziele für das Vorgehen der Justizministerin ausschlaggebend waren, ist Gift für das Vertrauen in den Rechtsstaat und eine unabhängige Justiz. Heute hat sich gezeigt, dass diese Justizministerin nicht an der Spitze der niedersächsischen Justiz stehen kann.“

Hintergrund: Im Februar 2015 hat die Staatsanwaltschaft Göttingen Ermittlungen gegen zwei Beschuldigte aufgenommen. Es ging um Geheimnisverrat in der Affaire um Ex-Bundespräsident Wulff. Justizministerin Niewisch-Lennartz hat den Namen eines der beiden Verdächtigen, Generalstaatsanwalt Lüttig, im Landtag genannt, nicht jedoch den zweiten Namen Schneidewind. Auffällig war der zeitliche Zusammenhang mit einer unangenehmen Affaire für die Landesregierung. Nur einen Tag zuvor Stand der Chef der Staatskanzlei und Vertraute des Ministerpräsidenten wegen des Chemieunglücks in Ritterhude unter großem Druck. Die Nennung des Namens des Verdächtigen Lüttig hat die allgemeine Aufmerksamkeit auf diese Angelegenheit gelenkt. Das Vorgehen der Justizministerin war somit für die Regierung vorteilhaft. In der heutigen Sondersitzung des Rechtsausschusses hat die Justizministerin die Einstellung des Verfahrens gegen Lüttig bekannt gegeben. Der Verdacht, dass die Ermittlungen gegen Lüttig als Ablenkungsmanöver missbraucht wurden, hat sich heute erhärtet weil die Ministerin keine akzeptablen Gründe für ihr Vorgehen anführen konnte.

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Niedersächsisches Justizministerium

Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz äußert sich zur Verfahrenseinstellung gegen den Leiter der Generalstaatsanwaltschaft Celle

Das Niedersächsische Justizministerium informiert:

Unterrichtung des Ausschusses für Rechts- und Verfassungsfragen des Niedersächsischen Landtages zur Einstellung des Ermittlungsverfahrens gegen den Leiter der Generalstaatsanwaltschaft Celle

 

Statement der Niedersächsischen Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz

 

„Ich habe heute die Mitglieder des Ausschusses für Rechts- und Verfassungsfragen des Niedersächsischen Landtages darüber informiert, dass die ermittelnde Staatsanwaltschaft Göttingen das gegen Herrn Generalstaatsanwalt Dr. Lüttig eingeleitete Ermittlungsverfahren mangels hinreichenden Tatverdachts eingestellt hat.

Die Staatsanwaltschaft hat heute den Abgeordneten in vertraulicher Sitzung Einzelheiten aus dem Ermittlungsverfahren berichtet. Ich danke der ermittelnden Staatsanwaltschaft für ihre gewissenhafte Arbeit. Die strafrechtlichen Vorwürfe wurden intensiv geprüft, insbesondere zahlreiche Akten ausgewertet und viele Zeugen vernommen. Die Staatsanwaltschaft hat überzeugend dargelegt, warum sie von einem Anfangsverdacht ausgegangen ist. Ebenso richtig und konsequent ist es nun, die Ermittlungen wieder einzustellen, weil Herrn Generalstaatsanwalt Dr. Lüttig keine Straftat nachgewiesen werden kann.

Die Einstellung des Ermittlungsverfahrens hat die Staatsanwaltschaft Göttingen heute Herrn Generalstaatsanwalt Dr. Lüttig bekanntgegeben. Er nimmt seine Dienstgeschäfte als Leiter der Generalstaatsanwaltschaft Celle wieder auf.

Die Staatsanwaltschaft hat ohne Ansehen der Person über mehrere Monate mit großer Sachlichkeit gegen einen ranghohen Vertreter der eigenen Berufsgruppe ermittelt. Das Justizministerium hat weder auf die Entscheidung zur Aufnahme der Ermittlungen noch auf die jetzt erfolgte Einstellung des Ermittlungsverfahrens politischen Einfluss genommen.

Es bleibt am Schluss eine große Belastung für die niedersächsische Justiz, dass es insbesondere in dem Strafverfahren gegen den Bundespräsidenten a. D. Christian Wulff eine Vielzahl von Indiskretionen gegeben hat. Es bleibt eine dringende Aufgabe, die genauen Umstände dieser Indiskretionen aufzuklären."

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Hannover-Heidevertel : Stadt vergisst Baustellenabsperrung

Fußgängerüberweg ist seit 5. Wochen gesperrt !

Das es bei Stadt Hannover zu Problemen bei der Baustellenkoordination kommt ist bekannt...
Doch dieser Fall ist wieder besonders Skurill.
 
Eine gelbe Baustellenabsperrbake sperrt seit 5. Wochen den Fußgängerüberweg an der Misburger Straße Ecke Osterfelddamm.
Fußgänger sind dadurch bei der Sicht behindert, auch die Autofahrer erkennen z.B. Kinder viel zu spät.
 
Eine Gefährliche Situation ! Offenbar bemerkt dies aber keiner.
 
Auf Telefonische Nachfrage bei der Polizei Kleefeld erklären diese, dass die Baustellenabsperrbake zwar bekannt ist,
aber die Stadt Hannover dafür zuständig sei.

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Beim Fachbereich Tiefbau war heute keiner telefonisch zu erreichen....
 
Mittlerweile fehlt an der Baustellenabsperrbake ( die von der Firma B.A.S aus Hemmingen ist ) eine von drei gelben Blinklampen.
Sie liegt auf dem Fußweg. Auch der schwere gelbe Fuß steht alleine auf dem Fußweg.
 
Hintergrund der Straßensperrung war eine Baumaßnahme von Samstag ( 25. April ) bis Sonntag ( 26. April )
Hierfür wurde die Misburger Straße aufgrund Straßenbauarbeiten zwischen der Karl-Wichert-Alle und Schwarmstedter Straße voll gesperrt.
Eine Umleitung war über die Baumschulenallee und Karl-Wichert-Alle ausgeschildert.
 
Während dieser Zeit wurde der Heidering, die Schwarmstedter Straße und auch die Misburger Straße zur Sackgasse.
 
 
Stadtreporter : Christian Wiethe
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Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz

"Dieses Erfolgsmodell möchten wir gerne fortführen, und gezielt ausbauen"

Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz informiert:

Umweltministerium und Landessportbund unterzeichnen neue Kooperationsvereinbarung

 

Umweltminister Stefan Wenzel hat heute (Montag) zusammen mit dem Präsidenten und dem Vorstandsvorsitzenden des LandesSportBund Niedersachsen (LSB), Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Umbach und Reinhard Rawe, eine erweiterte Kooperationsvereinbarung zu Sport und Umwelt unterzeichnet.

Die ursprüngliche Vereinbarung aus dem Jahr 2006 fördert eine nachhaltige Sportentwicklung in Niedersachsen und einen fairen Interessenausgleich zwischen Naturnutzern und Naturschützern. Im Rahmen der Kooperation sind bereits viele gemeinsame Aktivitäten entstanden, zum Beispiel das Projekt „VEREINt Energie sparen", das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) im Sport oder der Aktionstag „Natur aktiv erleben" mit der Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz (NNA).

„Die Kooperationsvereinbarung führt zu einer noch besseren und engeren Zusammenarbeit zwischen der Naturschutzverwaltung und den regionalen Sportorganisationen. Dieses Erfolgsmodell möchten wir gerne fortführen, und gezielt ausbauen", so Umweltminister Stefan Wenzel während der Unterzeichnung.

Der LandesSportBund Niedersachsen zählt 2,7 Millionen Mitgliedschaften. Ob Mountainbiken oder Wandern im Harz, Reiten durch die Lüneburger Heide oder Rudern auf Niedersachsens Seen: „Sport und Naturschutz müssen Hand in Hand gehen. So können wir unsere Natur erhalten und sie gleichzeitig als Erholungsraum für alle erlebbar machen", sagte Wenzel.

"Die Chance, den Sport frühzeitig in Planungs- und Entscheidungsprozesse einzubinden, ist dabei sowohl für den LSB als auch für den Naturschutz ein wichtiger Baustein", stellte der Präsident des LSB Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Umbach fest. So können wir eventuelle Nutzungskonflikte, beispielsweise bei der Wassersportnutzung auf den niedersächsischen Binnenseen oder Wasserstraßen durch gemeinsame Vereinbarungen ggf. beheben oder sogar ganz vermeiden. „Besonders wertvoll erleben wir die Zusammenarbeit zwischen unserer Akademie des Sports und der Alfred-Toepfer-Akademie, vor allem beim landesweiten Aktionstag „Natur aktiv erleben, der in diesem Jahr am 21. Juni stattfinden wird, aber auch beim FÖJ im Sport", so Umbach weiter.

Mit der neuen Kooperationsvereinbarung soll auch eine vertiefte Zusammenarbeit des LandesSportBundes mit der neuen Klimaschutz- und Energieagentur (KEAN) begründet werden.

 

Die Kooperationsvereinbarung enthält folgende Eckpunkte:

 

Sport und Klima-/Ressourcenschutz:

 

- Steigerung des ökologischen Bewusstseins bei den Sporttreibenden und die Anregung zu klimafreundlichem Handeln

- Entwicklung geeigneter Handlungsansätze im Rahmen der Niedersächsischen Nachhaltigkeitsstrategie

- LSB als Kooperationspartner der Klima- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) (Projekt „VEREINt Energie sparen")

Sport und Naturschutz

- Fairer Interessensausgleich zwischen Sport und Naturschutz, freiwillige Vereinbarungen

- Die Partner entwickeln bzw. unterstützen entsprechende Handlungsempfehlungen auch in ihren Geschäftsbereichen

 

Sport und Umweltkommunikation sowie Umweltbildung

 

- Gemeinsame Veranstaltungs- und Publikationsformen der beiden Akademien

- Bereicherung von Bildungsangeboten

- Sicherung des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) im Sport

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FDP-Fraktion Niedersachsen

„Rot-Grün ist kreativ beim Ausgeben aber lustlos beim Sparen"

Rot-Grün muss Nachtragshaushalt vorlegen

 

Keine neuen Schulden mehr aufnehmen

 

Hannover. Die FDP-Fraktion fordert die Landesregierung auf, schon 2015 auf neue Schulden zu verzichten. „Rot-Grün muss diese historische Chance ergreifen und einen Haushalt ohne neue Schulden aufstellen.

Es gibt keinen vernünftigen Grund, weiter neue Schulden zu machen“, sagte der Fraktionsvorsitzende Christian Dürr.

Nach der aktuellen Steuerschätzung kann die rot-grüne Landesregierung im laufenden Haushaltsjahr mit 203 Millionen Euro Steuermehreinnahmen rechnen. Gleichzeitig werden die Zinsausgaben aufgrund des historisch niedrigen Niveaus deutlich niedriger als geplant ausfallen. 

 

Dürr kritisierte, dass SPD und Grünen bislang jeglicher Willen zum Sparen fehlt. „Rot-Grün ist kreativ beim Ausgeben aber lustlos beim Sparen. Das Schuldenkonto der Niedersachsen wächst mit jedem Tag rot-grüner Politik“, so Dürr.

Hintergrund: Mit einem Entschließungsantrag fordert die FDP-Fraktion die rot-grüne Landesregierung auf, die Nettokreditaufnahme für 2015 per Nachtragshaushalt auf Null zu senken. Den Antrag finden sie im Dateianhang.

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