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Gedenken an Widerstand gegen Nationalsozialismus in Hildesheim

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Gedenken an Widerstand gegen Nationalsozialismus in Hildesheim 1200 Jahre Hildesheim (C) Stadt Hildesheim
Gedenken an Widerstand gegen Nationalsozialismus 

 

Vor 71 Jahren wurde Georg Schulze-Büttger aufgrund der Mitwisserschaft am Umsturzversuch „Operation Walküre“ hingerichtet. Zum Gedenken an den Hildesheimer Widerstandskämpfer sowie an die unzähligen Männer und Frauen, die dem nationalsozialistischen Regime zum Opfer fielen, hatte Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer für den 20. Juli zu einer Gedenkstunde am Grab Georg Schulze-Büttgers auf dem Friedhof St. Lamberti geladen. Jugendliche aus dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend, Diözesanverband Hildesheim, gestalteten mit Vertreterinnen und Vertretern der SPD-Stadtratsfraktion die Gedenkstunde, an der auch der gleichnamige Sohn Georg Schulze-Büttgers teilnahm, mit. Beschlossen wurde die Veranstaltung von einer Schweigeminute und einer Straußniederlegung.

 

 

„Das Erinnern an die vielen mutigen Bürgerinnen und Bürger, die sich gegen die menschenverachtende Ideologie der Nationalsozialisten gestellt haben, ist wichtig. Sie alle gaben ihr Leben für uns, weil sie an ihre eigenen Ideale glaubten und sich nicht von der Herrschaft der Nationalsozialisten unterdrücken lassen wollten“, so der Oberbürgermeister in seiner Rede. „Es erfordert viel Mut und Entschlossenheit gegen diktatorische Systeme aufzubegehren. Die Gesellschaft braucht Menschen wie Georg Schulze-Büttger, die nicht weggesehen und geschwiegen haben

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