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Mehr Sicherheit für den Bereich um die Ohlendorfer Brücke

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Mehr Sicherheit für den Bereich um die Ohlendorfer Brücke Frank Wodsack (C) CDU Hildesheim

HILDESHEIM. Der CDU Stadtverband fordert mehr Sicherheit für die Nordstadt und insbesondere für den Bereich Ohlendorfer Brücke / Marienfriedhof. „Die dramatischen Ereignisse vom 13. August 2017 zeigen einmal mehr, dass an der Ohlendorfer Brücke dringender Handlungsbedarf be-steht“, so CDU-Vorsitzender Frank Wodsack. 

Die Ohlendorfer Brücke rückt regelmäßig in den Fokus von Straftätern. Wodsacks Stellvertreter Mirco Weiß zählt auf: 

Januar 2013: 20-jährige Hildesheimerin wird überfallen und beraubt. Januar 2015: drei 

Täter bedrohen auf der Brücke einen Pizzaboten mit Messer und Pistole. Oktober 2015: Vier junge Männer bedrängen 26- jährige Frau. Sommer 2016: das Geländer der Brücke wird vorsätzlich beschädigt und musste für etwa 3.000 Euro von einer Fachfirma instandgesetzt werden. Juli 2016: Jugendliche schlagen und stechen auf einen 26-jährigen ein und verlet-zen ihn lebensgefährlich. Januar 2017: Erneut wird das Geländer massiv und mutwillig be-schädigt. April 2017: Ein 46-Jähriger Hildesheimer wird auf der Ohlendorfer Brücke von zwei Tätern angegriffen. August 2017: Trauriger Höhepunkt. Der Hildesheimer Sergej S. wird Opfer einer tödlichen Messerattacke. 

„In unserem Bürgerwahlprogramm haben wir den Hildesheimern mehr Sicherheit verspro-chen. Dies muss eingelöst werden“, so der Parteivorsitzende Wodsack. Und er erinnert an die Forderung nach präventiver Videoüberwachung. 

„Wir wissen, dass es bei FDP, SPD und Grünen Vorbehalte gegen Videoüberwachung gibt. Deshalb sind wir auch alternativen Vorschlägen gegenüber offen, wie an der Ohlendorfer Brücke Kriminalität zurückgedrängt und geschehene Straftaten besser aufgeklärt werden können“, so CDU-Vize Weiß. 

Das Land müsse nun zügig mehr Polizisten einstellen. Dass die Ohlendorfer Brücke mittler-weile als Gefahrenschwerpunkt anerkannt werden kann, um Videoüberwachung genehmi-gen zu lassen, hält der CDU-Vorstand für naheliegend. 

Wodsack und Weiß betonen, dass die erschreckenden Ereignisse rund um die Brücke nicht zum politischen Zankapfel werden dürfen. Die beiden Ratsherren ergänzen: „Wir brauchen einen überparteilichen Konsens für die Sicherheit der Menschen in der Nordstadt“. 

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