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Aktuelle Nachrichten aus Hildesheim vom 9. November 2019

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Hildesheim  - Aktuelle Nachrichten des Tages (C) Ulrich Stamm Hildesheim - Aktuelle Nachrichten des Tages (C) Ulrich Stamm

HILDESHEIM.

Bid Book Hildesheim vorgestellt

Am Freitag Abend (08.11.2019) wurde das Bid Book Hildesheims für die Bewerbung zur „Kulturhauptstadt Europas 2025“ im Rahmen einer Pecha-Kucha-Night öffentlich vorgestellt.


Bid Book Vorstellung in Hildesheim (C) Stadt Hildesheim

Bid Book Vorstellung in Hildesheim (C) Stadt Hildesheim

Bid Book Vorstellung in Hildesheim (C) Stadt Hildesheim

 

Gestaltungsforum Städtebauförderung Neustadt

Die Vorbereitungen für die Aufnahme des Stadtteils Neustadt in ein Städtebauförderprogramm laufen auf Hochtouren. Die Beteiligung der Akteure der Neustadt ist weiterhin gefragt. Am Mittwoch, 20. November, 18 Uhr, findet als nächster Schritt der Beteiligung ein Gestaltungsforum im Rathaus, Markt 1, Sitzungssaal Gustav Struckmann, 2. OG, Raum 209, statt. Zu diesem sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger nicht nur der Neustadt herzlich eingeladen! Vorgestellt werden der aktuelle Stand der Planung sowie Leitprojekte, die auch diskutiert werden können.

Die Stadt Hildesheim plant die Aufnahme des Stadtteils Neustadt in ein Städtebauförderprogramm. Wenn dies gelingt, kann mit finanzieller Unterstützung des Bundes und des Bundeslandes Niedersachsen für die Neustadt gerechnet werden. „Das Förderprogramm setzt sich für Nutzungsvielfalt ein. Das bedeutet, dass die Entwicklung zu einem lebendigen, gemischten Stadtteil gefördert wird. Auch Straßen, Wege, Plätze und Grünflächen können im Rahmen des Programms aufgewertet und saniert werden. Ebenso ist die Förderung einer Verbesserung der Verkehrssituation für Busse, PKW, den Fahrrad- und Fußgängerverkehr möglich. Des Weiteren unterstützt das Programm die Behebung von Leerständen und die Modernisierung von Gebäuden“, erläutert Katharina Strotmeier (Stadt Hildesheim, Stadtplanung und -entwicklung).

Geplant ist die Beantragung zur Programmaufnahme zum 1. Juni 2020. Bis dahin werden umfassende Voruntersuchungen erstellt, die als Grundlage für Maßnahmen dienen, die in den folgenden Jahren umgesetzt werden sollen. Die Stadtverwaltung wird bei der Programmanmeldung von einem erfahrenen Planungsbüro aus Hannover unterstützt. „Natürlich werden sowohl die Bürgerinnen und Bürger, als auch die Initiative Neustadt, die bekanntermaßen seit vielen Jahren in dem Stadtteil sehr aktiv ist, intensiv in die Vorbereitungen eingebunden“, so Strotmeier.

 

Kurt-Schumacher-Straße: Verbesserungen für Radverkehr

 

 An der Kurt-Schumacher-Straße wurden zahlreiche Verbesserungen für den Radverkehr - zum Beispiel die Markierung von Schutzstreifen und Piktogrammen - vorgenommen. (C) Stadt HildesheimAn der Kurt-Schumacher-Straße wurden zahlreiche Verbesserungen für den Radverkehr - zum Beispiel die Markierung von Schutzstreifen und Piktogrammen - vorgenommen. (C) Stadt Hildesheim

Die Stadt Hildesheim möchte den Anteil des Radverkehrs steigern und den Straßenraum für die Radfahrenden sicherer und attraktiver gestalten. Im Zuge von Deckschichtsanierungen wurden aktuell in der Kurt-Schumacher-Straße im Abschnitt von der Kreuzung Schlesierstraße bis zur Konrad-Adenauer-Straße Schutzstreifen und Piktogramme für Radfahrende markiert, die Erlaubnis zum Befahren des Gehweges wird aufgehoben. Dafür werden die Zusatzschilder mit der Aufschrift „Radfahrer frei" entfernt. Das Fahrradfahren auf den Gehwegen ist dann nicht mehr zulässig, außer für Kinder bis zum vollendeten achten Lebensjahr.Die Schutzstreifen dürfen nur im Ausnahmefall überfahren werden und zwar dann, wenn der Begegnungsverkehr zweier Fahrzeuge innerhalb der Fahrspur nicht möglich ist. Radfahrende dürfen nur in einem Abstand von mindestens 1,5 Meter überholt werden. Wenn das nicht möglich ist, besteht Überholverbot. An der Kreuzung Kurt-Schumacher-Straße/Wunramstraße/Adolf-Kolping-Straße wurde der separate Linkabbiegestreifen entfernt, um zusätzlichen Raum für den Radfahrenden zu generieren. Diese Entscheidung basiert auf einer Verkehrszählung undeinem Gutachten mit dem Ergebnis, dass die Wartezeit für den Autofahrenden an der Kreuzung weiterhin akzeptabel bleibt.Der Kraftfahrzeugverkehr sollte den Schutzbereich vor den Ampeln für den Radverkehr freihalten. An neuralgischen Punkten wie Aufstellflächen vor Ampeln und dort, wo der Kraftfahrzeugverkehr die Schutzstreifen kreuzt, werden diese rot eingefärbt, um den Schutzbereich für Radfahrende besonders hervorzuheben.Die Markierung wurde gemeinsam mit der zuständigen Arbeitsgruppe Radverkehr der Stadt Hildesheim, in der auch der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) und der Verkehrsclub Deutschland (VCD)vertreten sind, erarbeitet und abgestimmt.
 
 

Sanierung B1-Brücken

 
Bis zum 14. November erfolgen die Vorarbeiten zur Sanierung (Betoninstandsetzung und Fahrbahnsanierung) der Brückenbauwerke über die Innerste und die Schützenwiese im Zuge der B1. Dafür ist derzeit eine Fahrspur stadtauswärts sowie die Zufahrt zur Straße Am Pferdeanger gesperrt. Eine entsprechende Umleitung ist ausgeschildert. Ab dem 14. November wird zusätzlich auch stadteinwärts ein Fahrstreifen gesperrt, die Zufahrt in den Pferdeanger wird dann wieder möglich sein, die Ausfahrt nicht. Bis zum 28. November werden im ersten Bauabschnitt die Überfahrten auf der Mittelinsel hergestellt.
 
Danach beginnt im zweiten Bauabschnitt die eigentliche Instandsetzung im nördlichen Bereich der beiden Brücken. Der Verkehr wird über den südlichen Bereich jeweils in beide Fahrtrichtungen auf einer Länge von etwa 350 Meter einspurig fließen. Während der Baumaßnahme wird der Parkplatz an der Schützenwiese als Baustofflager genutzt und mit einem Haltverbot beschildert. Bis Ende 2020 soll die Sanierung abgeschlossen sein.

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