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Polizei Nachrichten aus Hildesheim vom 1. Juni 2019

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Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hildesheim  (C) Ulrich Stamm Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hildesheim (C) Ulrich Stamm

HILDESHEIM.

Zeugenaufruf nach mehreren Körperverletzungsdelikten im Bereich des Hildesheimer Bahnhofes

Bereits am Samstag, dem 25.05.2019, zwischen 22:20 und 23:00 Uhr, kam es im Breich des Hildesheimer Hauptbahnhofes zu mehreren Körperverletzungen, die nach bisherigen Erkenntnissen wahrscheinlich in einem Zusammenhang miteinander stehen. Den Ermittlungen zufolge kam es gegen 22:20 Uhr am Busbahnhof in Hildesheim aus bisher unbekannten Gründen zunächst zu Streitigkeiten zwischen zwei 23 und 37 Jahre alten Männern aus Elze. Im Verlauf der Streitigkeiten soll der 23-jährige den 37-jährigen mit Fäusten geschlagen und anschließend, am Boden liegend, auch getreten haben. Ein 62-jähriger Begleiter des 37-jährigen, der sich einschaltete, wurde durch den 23-jährigen ebenfalls mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Das 37-jährige Opfer musste im Anschluss mit einem Rettungswagen zur Behandlung in ein Hildesheimer Krankenhaus verbracht werden. Der 23-jährige Beschuldigte wurde nur kurz darauf selbst Opfer einer Körperverletzung im Bahnhofsgebäude. Bisher vorliegenden Erkenntnissen zufolge wurde er dort durch eine mindestens dreiköpfige Tätergruppe zusammengeschlagen. Dabei trug er einen Nasenbeinbruch davon. Die Täter sollen sich anschließend in Richtung Nordausgang des Bahnhofsgebäudes entfernt haben. Auch der 23-jährige musste anschließend einem Hildesheimer Krankenhaus zugeführt werden. Etwa gegen 23:00 Uhr ereignete sich auf dem Gehweg in Höhe Nordausgang des Bahnhofs, in der Straße Altes Dorf, ein weiteres Körperverletzungsdelikt. Nach gegenwärtigem Ermittlungsstand trafen zwei 22 und 19 Jahre alte Männer aus Hildesheim auf einen ihnen unbekannten, ca. 20-jährigen Mann, von dem sie unvermittelt angepöbelt worden sind. Nachdem dieser zunächst den 19-jährigen wegschubste, trat er anschließend an den 22-jährigen heran und schlug diesem mit der Faust ins Gesicht. Im weiteren Verlauf zog der Mann ein Messer aus der Kleidung und verletzte den 22-jährigen damit am rechten Oberschenkel.

Anschließend floh der Angreifer in Richtung Ottostraße. Der 22-jährige wurde mit einem Rettungswagen in ein Hildesheimer Krankenhaus gebracht, wo er stationär aufgenommen wurde. Der Täter soll, schon bevor er zugstochen habe, bereits blutverschmierte Hände und Unterarme gehabt haben. Zur Beschreibung des unbekannten Täters liegt folgendes vor: Ca. 20 Jahre alt - ca. 185 cm groß - schlanke Figur - afghanisches Aussehen - sprach Deutsch mit Akzent - bekleidet mit grauem, enganliegenden T-Shirt sowie einer Jeans. Die zeitliche und örtliche Nähe zu den vorangegangenen Taten vor bzw. im Bahnhof lässt einen Zusammenhang wahrscheinlich erscheinen. Es ist nicht auszuschließen, dass der Täter zu der Gruppierung gehört, durch welche der 23-jährige Elzer im Bahnhof zusammengeschlagen wurde. Die Polizei Hildesheim bittet Zeugen, die Angaben zu den aufgeführten Taten, insbesondere im Bahnhof und in der Straße Altes Dorf machen können, sich unter der Nr. 05121/939-115 zu melden.

 

Vandalismus an historischem Personenwagon

 


Vandalismus an historischem Personenwagon (C Polizei Hildesheim

Vandalismus an historischem Personenwagon (C Polizei Hildesheim

 

Ein historischer Personenwagon der Dampfzugbetriebsgemeinschaft (DBG) Hildesheim ist im Tatzeitraum, zwischen dem 29.05.2019 und dem 31.05.2019, beschädigt worden. Das historische Dampflokgespann steht auf den Bahngleisen in Bockenem/Bornum, im Bereich eines großen Firmengeländes, in der Werkstraße. Durch bislang unbekannte Täter wurden insgesamt 15 Glasscheiben des Wagons komplett zerstört. Die Vandalen drangen durch eine zerstörte Scheibe auch in das Innere des Wagons ein und setzten hier ihr Zerstörungswut an den Scheiben fort.

Ein Täter verletzte sich hierbei wohl im Bereich der Hand/des Armes, da diverse Blutanhaftungen an den Sitzbänken, durch die Spurensicherung der Polizei, festgestellt worden sind. Ein Verantwortlicher der DBG schätzt den entstandenen Schaden auf ca. 5.000,- Euro. Die Dampflok ist noch betriebsbereit und wird mehrfach im Jahr für Nostalgiefahrten genutzt. Da sich die Tatzeitraum über den Himmelfahrtstag erstreckt, bittet die Polizei Zeugen, welche im dortigen Bereich unterwegs waren, sachdienliche Hinweise an die Polizei in Bad Salzdetfurth, Tel: 05063/901-1, weiter zu geben.

 

Zeugenaufruf nach Körperverletzung, Beleidigung und Diebstahl

Am späten Vormittag des 30.05.2019, kam es in der Feldmark zwischen Söhre und dem Röder Hof zwischen Hundebesitzern zu Streitigkeiten, die eskalierten. Nach vorliegenden Erkenntnissen spazierten eine 61-jährige Frau und ihr 51-jähriger Ehemann aus der Gemeinde Diekholzen, gegen 11:45 Uhr, mit ihrem angeleinten Hund durch die Feldmark. Dabei kamen ihnen ein Mann und eine Frau entgegen. Die Frau schob einen Buggy mit einem kleinen Kind darin. Der Mann führte ebenfalls einen Hund an der Leine. Als die Personen aneinander vorbeigingen, fingen beide Hunde an zu bellen. Den Hinweis der 61-jährigen, dass Hunde immer links zu führen sind, nahm der andere Hundebesitzer nach bisherigen Informationen offenbar zum Anlass, die 61-jährige zu beschimpfen und zu beleidigen. Das Ehepaar setzte seinen Weg fort, wobei der andere Mann ihnen folgte, herumschrie, sie weiterhin beleidigte und dabei auch Steine in ihre Richtung geworfen haben soll. Als der Mann das Ehepaar eingeholt hatte, schubste er die 61-jährige, worauf diese rückwärts zu Boden fiel. Ihr Ehemann schaltete sich ein und schubste wiederum die männliche Person weg. Dabei fiel die Flexi-Hundeleine des 51-jährigen zu Boden, welcher seinen Hund zwischenzeitlich abgeleint hatte. Die Leine wurde durch den Kontrahenten aufgehoben und mitgenommen. Aufforderungen, diese wieder herauszugeben wurden ignoriert. Die männliche Person entfernte sich mit der Leine und unter weiteren Beschimpfungen des Ehepaares. Der 51-jährige erstattete Strafanzeige bei der Polizei. Das Pärchen mit Buggy und Hund wurde wie folgt beschrieben: Mann: Ca. Anfang bis Mitte dreißig - ca. 175 cm groß - kurze, blonde Haare - kräftige Statur. Frau: Etwas jünger als der Mann - lange, blonde Haare - das Kind im Buggy war etwa vier Jahre alt. Bei dem Hund handelte es sich eventuell um einen jüngeren Mischling, kurzes, braunes Fell, Schulterhöhe ca. 40 cm. Zeugen, die Hinweise zu dem Paar mit Hund und Kind geben können oder auch das Paar selbst, werden gebeten sich unter der Nr. 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden.

 

 

Einbruchdiebstahl in die Druckerei Satz & Druck in Elze, Zeugenaufruf

In der Tatzeit vom 29.05.2019, 17:00 Uhr, bis 31.05.2019, 11:00 Uhr ist in die Druckerei Satz & und Druck im Elzer Gewerbegebiet Mühlenfeld eingebrochen worden. Die Täter verschafften sich gewaltsam Zutritt zum Objekt und erbeuteten Bargeld in dreistelliger Höhe. Die Polizei in Elze hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Zeugen, die etwas Verdächtiges im Tatzeitraum im Bereich der Sehlder Straße gesehen haben, sich unter der Telefonnummer 05068-93030 zu melden. Der entstandene Gesamtschaden wird auf etwa 1500 Euro geschätzt.

 

Missgeschick beim Tankversuch - Zapfpistole im Tankstutzen vergessen

 

Zapfpistole (C) Polizei Hildesheim

 

In der letzten Nacht (30./31.05.2019) fiel einer Streifenbesatzung der Polizei Hildesheim gegen Mitternacht, beim Durchfahren des Berliner Kreisels, ein Ford Focus auf, dessen Tankdeckel offenstand und bei dem ein Gegenstand im Einfüllstutzen steckte. Bei einer Kontrolle des Fahrzeuges stellte sich heraus, dass es sich bei dem Gegenstand um eine Zapfpistole handelte. Der 30-jährige Fahrzeugführer und seine Frau gaben an, aus Richtung Wernigerode gekommen zu sein. Unterwegs habe man tanken wollen, jedoch seien jegliche, angefahrene Tankstellen geschlossen gewesen. An einer größeren, hell erleuchteten Tankstelle ist man davon ausgegangen, dass diese geöffnet ist.

Nachdem die Zapfpistole bereits im Tankstutzen steckte, stellte sich heraus, dass auch diese Tankstelle geschlossen war. Die Fahrt wurde fortgesetzt, wobei aber offenbar vergessen wurde, zuvor die Zapfpistole wieder aus dem Einfüllstutzen zu entfernen. Das Problem war, dass die Fahrzeuginsassen nicht mehr genau wussten, wo sich die Tankstelle befand, an der ihnen das Missgeschick passiert war. Die Beamten informierten im Anschluss mehrere Polizeidienststellen, in deren Bereich sich die betroffene Tankstelle befunden haben könnte. Am Vormittag des 31.05.2019 kam dann der entscheidene Hinweis von Kollegen aus Goslar. Die Tankstelle, an welcher nun eine Zapfpistole fehlte, befindet sich in der Ortschaft Vienenburg.

 

Präventionsteam der Polizei Hildesheim informiert über Straftaten zum Nachteil älterer Menschen

Anfang kommender Woche informieren Kriminalhauptkommissarin Gabriele Freier und Polizeihauptkommissar Frank Kompe vom Präventionsteam der Polizei Hildesheim im Rahmen von zwei Präventionsveranstaltungen über Straftaten zum Nachteil älterer Menschen. Am 03.06.2019 wird es dazu einen Informationsstand in der Volksbankfiliale am Kennedydamm 10 geben. Am 04.06.2019 werden die Präventionsexperten mit einem Informationsstand in der Sparkassenfiliale in der Almsstraße 27 vertreten sein. Die Veranstaltungen dauern jeweils von 09:00 bis 12:00 Uhr. Im Vordergrund stehen u.a. die Phänomene "Enkeltrick", "falsche Polizeibeamte am Telefon" sowie das Erfragen von persönlichen bzw. von Kontodaten am Telefon. Beim sogenannten Enkeltrick werden die Opfer angerufen und es wird ihnen durch geschickte Gesprächsführung suggeriert, dass sie mit einem Verwandten telefonieren, der sich in einer finanziellen Notlage befindet und kurzzeitig Geld benötigt. Die älteren Menschen werden dazu gebracht, Geld zu organisieren (u.a. durch Bankabholung) und dieses an einen Abholer zu übergeben. Bei der Masche "falscher Polizeibeamter" wird den zumeist älteren Angerufenen erläutert, dass z.B. Einbrecher festgenommen worden sind, bei denen Aufzeichnungen mit Namen und Anschrift der Senioren aufgefunden wurden. Es wird ihnen vorgegaukelt, dass sie das nächste Opfer werden. Um das Eigentum zu schützen, werden die Senioren dazu gebracht, den Tätern Bargeld und Wertgegenstände auszuhändigen. Darüber hinaus wird vor Anrufen gewarnt, bei denen es Tätern gelingt, unter einem Vorwand Informationen über persönliche Wirtschaftsverhältnisse oder Kontodaten zu erlangen, die im Folgenden für Betrugsdelikte genutzt werden. Zielgruppe der beiden Veranstaltungen sind insbesondere Senioren ("60 Plus"). Aber auch Angehörige älterer Menschen sind herzlich eingeladen, sich über das Vorgehen der Täter und über Präventionshinweise der Polizei zu informieren.

 

 

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