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Hildesheim investiert weitere 7 Mio. Euro in Sanierung von Grundschulen

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 Ingo Lienhard (r., Städtisches Gebäudemanagement) erläutert (v. l.) Heiko Wollersheim (Stadt Hildesheim, Fachbereichsleiter Gebäudemanagement), Schulleiterin Anja Voges, Schuldezernent Malte Spitzer, Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer und Stadtbaurätin Andrea Döring, warum die Heizungsanlage der Grundschule Ochtersum erneuert werden muss. (C) Stadt Hildesheim Ingo Lienhard (r., Städtisches Gebäudemanagement) erläutert (v. l.) Heiko Wollersheim (Stadt Hildesheim, Fachbereichsleiter Gebäudemanagement), Schulleiterin Anja Voges, Schuldezernent Malte Spitzer, Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer und Stadtbaurätin Andrea Döring, warum die Heizungsanlage der Grundschule Ochtersum erneuert werden muss. (C) Stadt Hildesheim

HILDESHEIM. Bereits seit einigen Jahren investiert die Stadt Hildesheim erhebliche Mittel in die Verbesserung der baulichen Situation ihrer Bildungseinrichtungen.  So wird bis 2020 unter anderem ein 15 Mio. Euro umfassendes Maßnahmenpaket aus Fördermitteln des Kommunalen Investitionsprogramms (KIP) im Bereich der weiterführenden Schulen umgesetzt. Da der Stadt Hildesheim nun über das Kommunale Investitionsprogramm II (KIP II) weitere rund 7 Mio. Euro an Fördermitteln des Bundes zur Verfügung stehen, sollen bis 2022 nun zusätzliche Sanierungsmaßnahmen an städtischen Grundschulen folgen. Das Paket wird jeweils zur Hälfte aus Mitteln des Finanzvertrages mit dem Landkreis sowie dem Kommunalen Investitionsprogramm des Bundes inklusive eines städtischen Eigenanteils finanziert. „Wir haben stets gesagt, dass nach den weiterführenden Schulen auch unsere Grundschulen saniert werden. Die Stadt Hildesheim hat zwar auch schon in der Vergangenheit immer dann, wenn es möglich war, Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. Da nun aber die entsprechenden Fördermittel bereit stehen, können wir endlich das Großprojekt Schulsanierungen auch an den Grundschulen in den nächsten Jahren verstärkt angehen. Das ist eine dringend erforderliche Investition in die Infrastruktur unserer inhaltlich bereits hochwertigen Bildungslandschaft, die in erster Linie den Kindern zugutekommt“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer.

Frühzeitig hatte sich die Stadtverwaltung dafür entschieden, die vielfältig einsetzbaren Bundesmittel zur Verbesserung der kommunalen Infrastruktur gezielt für die Sanierung der städtischen Schullandschaft zu verwenden. Aufgrund der Finanzierungsstruktur konnten zunächst nur die weiterführenden Schulen Berücksichtigung finden. „Der Sanierungsbedarf im Bereich der städtischen Schulinfrastruktur ist hoch und die Förder- und Zuschussmittel geben die Möglichkeit, die bauliche Situation spürbar zu verbessern“, so Stadtbaurätin Andrea Döring. Die 15 Mio. Euro aus dem KIP I werden bis 2020 verbaut sein.

Nach Entscheidung der Stadtverwaltung sollen die aus dem KIP II zur Verfügung stehenden 7 Mio. Euro (inklusive städtischem Eigenanteil von zehn Prozent) nun ausschließlich auf die städtischen Grundschulen verwendet werden. Da nahezu bei allen Grundschulobjekten ein ähnlich umfangreicher und dringlicher baulicher Handlungsbedarf besteht, wurde bei der Zusammenstellung des Maßnahmenpakets darauf geachtet, dass möglichst viele Grundschulen durch die Beseitigung dringlichster Mängel von den Fördermitteln profitieren können. Nach Gesprächen mit den Schulen und einer baulichen Bestandsaufnahme wurde ein Programm entwickelt, welches im Wesentlichen darauf abzielt, die Sanitäranlagen zu sanieren und die akustischen Verhältnisse in Teilbereichen zu verbessern. Auf diesen Feldern liegt nahezu in allen Objekten ein Handlungsbedarf vor. Es ist aber auch vorgesehen, Maßnahmen nach individueller Bedarfslage wie die Sanierung von Heizungsanlagen oder die Herrichtung von Differenzierungsräumen vorzunehmen.

„Allerdings muss damit gerechnet werden, dass das zusammengestellte Maßnahmenpaket bis zum Abschluss aller Bauarbeiten einer laufenden Dynamik unterliegt, die zum Beispiel aufgrund von abweichenden Kostenentwicklungen oder Mehr- oder Minderbedarf zu Verschiebungen im Bauprogramm führen wird“, erläutert Heiko Wollersheim (Stadt Hildesheim, Fachbereichsleiter Gebäudemanagement) den Ablauf. „Bei der Investitionsplanung haben wir uns von baufachlichen Prioritäten zur schulischen Zukunftssicherung leiten lassen – und eben nicht von ‘Hochglanzeffekten‘. Ganz sicher werden aber am Ende die  städtischen Grundschulen davon profitieren, dass wir nachhaltig in zeitgemäße Standards investieren. Für die Kinder, die Lehrkräfte und auch für die Eltern“, so Schuldezernent Malte Spitzer.

 

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