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Bei Jazz unter Sternen am 6. August wird die Musik noch mit der Hand gemacht

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Bei Jazz unter Sternen am 6. August wird die Musik noch mit der Hand gemacht Les Enfants du Jazz im Cotton Club
Bei Jazz unter Sternen am 6. August wird die Musik noch mit der Hand gemacht
 
 
Udo Lindenberg hat schon gesungen "Bei Onkel Pö spielt ne Rentnerband, jeden Abend Dixieland". Daran wird man sich am Donnerstag, d. 6. August erinnern, wenn "Les enfants du Jazz" aus Hamburg nach Großburgwedel kommen und Dixieland vom Feinsten zum Besten geben.
 
 
Kinder des Jazz ist fast richtig, da die Musiker fast von Kind auf mit dem Jazz verbunden waren. Nun spielen sie schon seit über 40 Jahren zusammen und spielen Ihren Dixielandjazz wie eh und je. Es macht Freude diesen Musikern mit Herz und Seele zuzuhören.  Nur die Groupies müssen in Hamburg bleiben.
 
Die Veranstaltungsreihe "Jazz unter Sternen" geht mittlerweile ins 5. Jahr und erfreut sich nicht nur bei Burgwedelern wachsender Beliebtheit.
 
Mittlerweile sind fast jeder Zweite der Besucher von außerhalb. Somit ist dieses Musikevent ein wichtiger Imagefaktor für Burgwedel geworden, dank ehrenamtlich tätiger Vorstandsmitglieder der IGK und Dank zahlreicher Sponsoren, die immer gern in die Tasche greifen.
 
Mit zur Veranstaltung gehört das große Bürgerpicknick. Kaum einer kommt ohne Picknickkorb, Decke oder Klappstuhl. Die schönsten Leckereien werden ausgepackt und mit den Nachbarn getauscht. Es ist ein großes Miteinander aller Bevölkerungsschichten, auch Dank des kostenlosen Eintritts.
 
Über einige Euros freut sich dennoch der Hut, der herumgereicht und gefüllt werden möchte. Und Stühle können auch gegen kleines Geld ausgeliehen werden.
 
Beginn ist um 19 Uhr, gegen 22 Uhr wird dann das Ende eingeläutet. Bei einem Blick nach oben weiß man dann auch, warum man bei "Jazz unter Sternen" war.
 
 

Les Enfants Du Jazz

Traditionsreiche Oldtime-Jazz-Band aus Hamburg

Eine erste Dixieland-Band unter diesem Namen gab es in Hamburg bereits währendder späten Fünfzigerjahre von 1958 bis 1967. Der Vorschlag, einen französischen Namen zu wählen, stammte von dem damaligen Posaunisten Michael "Mike" Förster.

Der Aufmerksamkeitswert dieses Namens war groß, da alle anderen Bands englische Namen hatten. Deshalb, und weil das alte Schild zur Beschriftung der Basstrommel noch existierte, hat man bei der Neugründung in den Siebzigerjahren den alten Namen wieder aktiviert.

 

Gespielt wird ein frischer swingender Dixieland-Jazz, wie er in der Zeit des Dixieland-Revival zum Ende der Fünfzigerjahre bei uns durch "Chris Barbers Jazzband", "PapaBues Viking Jazzband", die "Dutch-Swing-College-Band " und andere bekanntwurde. Die Themen reichen von Ellingtons "Stevedore Stomp" über den "Tennessee Waltz" und Hodges "Sweeping The Blues Away" bis hin zu traditionellen Ohrwürmern wie "Bugle Boy March" und "Everybody Loves Saturday Night".

Durch die Besetzung in der Rhythmusgruppe mit Bass, Banjo und Schlagzeug bleibt der Rhythmus flexibel, durchsichtig und swingend. Wir achten ganz besonders darauf, dass nicht jeder so laut spielt, wie er kann. Vielmehr hört jeder auf den anderen. So ergeben sich Chorusse im Piano und Pianissimo nach denen es im Crescendo im Kollektiv dann so richtig abgehen kann.

 

Als Ergebnis präsentiert sich die Band mit einem in Hamburg unverwechselbaren eigenen Sound. Der Einsatz von Verstärkern beschränkt sich auf die Vocal-Chorusse und die Unterstützung für schwierige akustische Verhältnisse oder große Auditorien.

Auch der Kontra-Bass kommt in kleineren Räumen ohne Verstärker aus. So kann man durchaus von "handgemachtem Jazz" sprechen.

 

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