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Mann von ICE erfasst

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Einsatzkräfte auf der Bahnstrecke in Höhe des Wietzesees  - Mann von ICE erfasst © Carl-Marcus Müller Einsatzkräfte auf der Bahnstrecke in Höhe des Wietzesees - Mann von ICE erfasst

ISERNHAGEN/LANGENHAGEN. Heute, gegen 16.30 Uhr kam es auf der Bahnstrecke zwischen Hannover und Celle, in Höhe des Wietzesees, zu einem tödlichen Unfall.

Trotz sofort eingeleiteter Notbremsung erfasste der Intercity Richtung Hamburg eine männliche, noch nicht näher identifizierte, Person. Erste Ermittlungen wurden bereits vor Ort aufgenommen. Wie die Bundespolizei später mitteilte wird von einem Suizid ausgegangen.

Wegen einer zuerst nicht eindeutigen Lage wurden, aus Sicherheitsgründen, zunächst auch die Feuerwehren von Langenhagen und Krähenwinkel/Kaltenweide mit alarmiert; ebenso entsprechende Rettungsdienste. Auch ein Polizeihubschrauber war mit im Einsatz. Aufgrund des Unfallortes fiel die Zuständigkeit letztlich in den Bereich der Feuerwehr Isernhagen, die unter Einsatzleitung von Svantje Jensen mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort war.

Im weiteren Verlauf wurde vor Ort geprüft den Zug, der mit ca. 77 Fahrgästen besetzt ist, auf der Strecke zu evakuieren oder ob die Möglichkeit besteht zumindest noch den nächsten Bahnhof anzufahren um den Passagieren einen Umstieg und somit die Weiterfahrt zu ermöglichen. Der unter Schock stehende Lokführer wurde vor Ort bereits ausgetauscht.

Die Bahnstrecke zwischen Hannover und Celle wurde komplett gesperrt. Es ist hier mit massiven Verspätungen zu rechnen.


Rettungskräfte vor Ort hatten keine Möglichkeit mehr zu helfen. © Carl-Marcus Müller

Auch ein Hubschrauber war entlang der gesperrten Bahnstrecke im Einsatz © Carl-Marcus Müller

Trotz Notbremsung kam der Zug erst mehrere Hundert Meter später zum Stehen. © Carl-Marcus Müller

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