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Aktuelle Nachrichten aus Laatzen vom 5.September 2019

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Laatzen -  Aktuelle Nachrichten des Tages  (C) Ulrich Stamm Laatzen - Aktuelle Nachrichten des Tages (C) Ulrich Stamm

LAATZEN.

Der Kindertreff „Quatschkiste“ feiert sein 25jähriges Jubiläum Im Langen Feld Fotoausstellung – Spielmobil – Tombola - Flohmarkt

Kinder, wie die Zeit vergeht. Seit nunmehr 25 Jahren ist die Quatschkiste im „Im Langen Feld“. Das wird groß gefeiert: am Freitag, den 13. September 2019 sind ab 15:00 Uhr alle „Kinder und Freunde“ der Quatschkiste, die Ehemaligen und die Heutigen sowie alle, die mit-feiern möchten, zu einem großen Fest eingeladen.

In ihren Anfängen wurde die Quatschkiste im ehemaligen Planungsbüro der Baufirma Philipp Holzmann von engagierten Frauen aus dem Baugebiet im Gladiolenweg betrieben. 1974 hat die Stadt Laatzen dort die Trägerschaft übernommen. Seit dieser Zeit bietet die Quatschkiste allen Kindern aus der Nachbarschaft ein buntes Programm. Mit dem Neubau 1994 Im Lan-gen Feld 49a bekam die Quatschkiste ein neues Gesicht.

Im Rahmen der Jubiläumsfeier gibt eine kleine Fotoausstellung Einblicke in die Geschichte der Einrichtung. Weiterhin bietet das Spielmobil des Kinder- und Jugendbüros den kleinen Gästen viele Spielmöglichkeiten. Zudem stehen Kinderschminken, eine Tombola, eine Hüpf-burg und ein Kinderflohmarkt auf dem Programm. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls ge-sorgt.

Für Fragen und Informationen steht der Kindertreff Quatschkiste unter 0511 822397 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder das Kinder- und Jugendbüro unter 0511 8205-5204 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gerne zur Verfügung.

Internetseite www.kijub-laatzen.de oder www.kinderundjugendbuero-laatzen.de .

 

Die Gründerinnen hatten es sich zum Ziel gesetzt, insbesondere für die rund 2000, in dem damals neu entstehenden Stadtteil Laatzen-Mitte lebenden, schulpflichtigen Kindern einen offenen Treffpunkt zur gemeinsamen Freizeitgestaltung zu schaffen.

Am 14.06.1973 wurde die Einrichtung für Kinder im Alter von sechs bis 15 Jahren eröffnet. Möglich wurde dies durch den Einsatz der ehrenamtlich engagierten Mütter, die es erreich-ten, die ursprünglich als Baubüro der Firma Holzmann dienende und nach Fertigstellung des 

Wohngebietes vor dem Abriss stehenden Betonbaracke zu verhindern. Zahlreiche Spenden, u.a. von der Firma Holzmann (Gebäude im Wert von ca. 30.000 DM), der Firma Karstadt (10.000 DM aus Anlass der Neueröffnung ihres Warenhauses im Leine-Einkaufszentrum) und die Unterstützung der Stadt (für Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten wurden 4.000 DM bereitgestellt) ermöglichten den Start.

Weil es schwieriger wurde, das Haus dauerhaft ausschließlich durch ehrenamtlich Tätige be-treuen zu lassen, engagierte sich die Stadt Laatzen zunehmend selbst. Zunächst wurde das Gebäude am 01.01.1974 von der Stadt übernommen. Am 09.06.1974 wurde dann die Eröff-nung der „Spieliothek“ gefeiert. Fortan hatten die Kinder die Möglichkeit, an drei Werktagen nachmittags unter Anleitung hierfür erstmalig eingestellter pädagogischer Mitarbeiterinnen, gemeinsam Spiele auszuprobieren und diese auch nach Hause auszuleihen. Den Eltern wurde zudem Beratung über gute altersgemäße Spiele angeboten. An den anderen beiden Werktagen boten weiterhin die ehrenamtlich tätigen Mütter den offenen Treff „Quatschkiste“ an.

Nach Ablauf einer sechsmonatigen Erprobungsphase übernahm die Stadt Laatzen die Ein-richtung Anfang 1975 ganz, der Förderverein verabschiedete sich mit einer Ausflugsfahrt am 31.1.75 von der Quatschkiste.

In den 90er Jahren musste der ursprüngliche Standort am Gladiolenweg aufgegeben wer-den, da der Grundstückseigentümer auf dem Areal Garagen errichtete. Die neue Quatsch-kiste mit großzügigeren Räumlichkeiten entstand nur wenige Meter entfernt neben der Sporthalle der Grundschule Im Langen Feld.

 

 

Elterntalk – Eltern zu Gast bei Eltern Stadt Laatzen unterstützt Gesprächsrunden über Erziehungsfragen

Wieviel Zeit dürfen Kinder täglich vor dem Computer oder Fernseher verbringen, wie lange im Internet surfen oder mit dem Handy daddeln? Wie lassen sich Regeln vereinbaren und einhalten? Wie kann Qualitätszeit in den Familienalltag integriert werden? In der Erziehung stehen Eltern oft vor vielen Fragen und Konflikten. Dabei ist der Austausch mit anderen Müttern und Vätern hilfreich. Der Stadt Laatzen ist seit 2018 Standortpartner für „Elterntalk Niedersachsen“ – einer Initiative der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen (LJS).

Eltern treffen sich in privater Runde, um über Erziehungsfragen, Medienkonsum und gesundes Aufwachsen zu diskutieren. Die Gesprächsrunden werden vor Ort von der Elterntalk-Regionalbeauftragten der Landesstelle organisiert und von geschulten Eltern moderiert. Zielgruppe von Elterntalk sind Mütter und Väter von Kindern bis zu 14 Jahren, insbesondere Eltern mit Migrationshintergrund. Nach Absprache können die Gesprächsrunden auch in der jeweiligen Muttersprache angeboten werden. Erreicht werden damit Eltern, die in der Regel keine öffentlichen Veranstaltungen besuchen, sondern ein privates Umfeld bevorzugen. Ziel ist es, möglichst viele Eltern in ihrer Erziehungskompetenz zu stärken.

Gastgeber und Moderatoren gesucht

Während der Treffen diskutieren fünf bis sieben Mütter und Väter etwa zwei Stunden lang über ein Medien- oder Erziehungsthema. Bei Tee oder Kaffee wird locker und zugleich strukturiert über den Erziehungsalltag gesprochen. Die Moderatorin bzw. der Moderator gibt außerdem Hinweise auf Beratungsstellen und weitere Angebote vor Ort. Für die Stadt Laatzen koordiniert Maria Jakob den Elterntalk. „Gesucht werden Gastgeber sowie Eltern, die sich als Moderatorin oder Moderator in dialogischer Gesprächsführung fortbilden lassen wollen“, be-tont die Elterntalk-Regionalbeauftragte. Die Talks werden mittlerweile an mehr als 20 Stand-orten in Niedersachsen von geschulten Eltern geleitet. Die Initiative entstand 2012 und wird seither vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung unterstützt.

Wer das eigene Wohnzimmer für ein anregendes Gespräch über Erziehungsfragen anbieten oder sich für den Elterntalk fortbilden lassen möchtet, meldet sich bitte bei Maria Jakob, Regionalbeauftragte Elterntalk Niedersachsen unter (0511) 8205-5408 oder per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

 

AWO Stadtteilbüro plant zwei neue Projekte

Zweiter Nachtspaziergang zum Thema Sicherheit und Jugendworkshop zur Planung des Jugend-Aktiv-Platzes

Die beiden AWO Stadtteilmanagerinnen Dr. Lena Lokschin (links) und Maren Quell (C) AWO Hannover Die beiden AWO Stadtteilmanagerinnen Dr. Lena Lokschin (links) und Maren Quell (C) AWO Hannover

 

Am kommenden Samstag ist es soweit: Dann veranstaltet das AWO Stadtteilbüro Laatzen-Mitte wieder gemeinsam mit der Stadt, den sozialen Institutionen des Netzwerkes „Soziale Stadt“, Akteuren der lokalen Wirtschaft und ehrenamtlichen Bewohnerinnen und Bewohnern das jährliche Sommerfest rund um das Stadthaus. Darüber hinaus hat das von der AWO geführte Stadtteilbüro mehrere Projekte in Planung. Im Herbstoll es einen Nightwalk (Nachtwanderung) geben, der zum zweiteiligen Projekt der Lichtkünstlerin Claudia Wissmann gehört. Der erste Teil war das Projekt „Blue Planet“, bei dem die Wohnscheibe am Marktplatz mit von Kindern der umliegenden Kitas und Schulen gebastelten Planeten-Lampen beleuchtet wurde. „Wir werden in den Abendstunden spazieren gehen und sogenannte Angsträume aufsuchen“, sagt Dr. Lena Lokschin, eine der beiden AWO Quartiersmanagerinnen. Im Mittelpunkt stehe dabei die Beleuchtung. „Wir wollen schauen, wo es dunkle Orte gibt, an denen sich die Laatzener aufgrund der schlechten Beleuchtung nicht sicher fühlen“, erklärt Lokschin. Einer der bereits festgelegten Zielorte werde die Unterführung im Taschenweg sein. „Er liegt zwischen mehreren Wohnhäusern und ist daher ein neuralgischer Punkt für Unsicherheitsgefühle“, erklärt Maren Quell, die zweite AWO Quartiersmanagerin.

Außerdem wird es jetzt konkreter, die Gestaltung des geplanten Jugend-Aktiv-Platzes zu planen. „Es wird einen weiteren Jugendworkshop im Oktober geben, damit die Wünsche der Laatzener Kinder und Jugendlichen aufgenommen werden“, so Quell. Wie bereits bekannt, soll der Platz auf dem früheren IBM-Gelände entstehen. Geplant ist eine Trendsportanlage für Mountainbiker, Parkoursportler, Beachvolleyballer und andere - die Stadt hatte dafür eine Erweiterung des 57 Hektar großen Sanierungsgebiets Soziale Stadt um weitere 1,3 Hektar im Bereich Gutenbergstraße und Expoweg erwirkt. „Wir freuen uns darauf, dieses spannende Projekt gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen zu planen“, so Quell.

 

Land startet Digitalbonus – Lesemann: Kleine und mittlere Unternehmen können jetzt Anträge stellen

In Niedersachsen gibt es ein neues Förderprogramm mit dem Namen „Digitalbonus.Niedersachsen“, aus dem auch kleine und mittlere Unternehmen aus Laatzen und Pattensen ab sofort Zuschüsse von bis zu 10.000 Euro für Investitionen in digitale Hard- und Software sowie IT-Sicherheit beantragen können. Wie die für Laatzen, Pattensen und Sehnde zuständige SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Silke Lesemann mitteilte, richtet sich das Programm zum Beispiel an Betriebe des Handwerks und der gewerblichen Wirtschaft. „Gerade kleineren Unternehmen, die Unterstützung für ihre Digitalisierungsprojekte benötigen, kann der neue Digitalbonus des Landes nun helfen,“ so Lesemann.  

Insgesamt stellt das Land Niedersachsen 15 Millionen Euro für den Digitalbonus bereit. Damit unterstützt die SPD-geführte Landesregierung ganz konkret niedersächsische Unternehmen bei der Anpassung an die Digitalisierung. Die Investitionen müssen mindestens 5000 Euro betragen. Der Zuschuss beträgt bis zu 50 Prozent für kleine Unternehmen und bis zu 30 Prozent für mittlere Unternehmen. Weitere Informationen sind erhältlich unter https://www.nbank.de/Unternehmen/Investition-Wachstum/Digitalbonus.Niedersachsen.

 

 

Ökostrom in städtischen Einrichtungen

Straßenbeleuchtung und viele städtische Gebäude produzieren weniger CO2

 

Die CO2-Emissionen durch Stromverbrauch der Kommune Laatzen sinkt 2019 und 2020 durch Ökostrom deutlich. (C) Stadt Laatzen Die CO2-Emissionen durch Stromverbrauch der Kommune Laatzen sinkt 2019 und 2020 durch Ökostrom deutlich. (C) Stadt Laatzen

Weniger CO2 soll durch die Straßenbeleuchtung und viele Gebäude der Stadt Laatzen aus-gestoßen werden. Die Straßenbeleuchtung im Stadtgebiet Laatzen wird bereits seit dem 01.01.2019 komplett mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen betrieben. Zum 01.01.2020 erfolgt nun auch die Versorgung eines Großteils der Gebäude in städtischer Hand mit dem sogenannten Ökostrom.

Durch die Umstellung auf Ökostrom wird der CO2 Ausstoß in den betroffenen Bereichen stark verringert. Laut Umweltbundesamt lag der Emissionsfaktor für den Deutschlandmix im Jahr 2018 bei 0,474 kg CO2 pro kWh Strom. Im Bereich der Straßenbeleuchtung ergibt das bei einem Verbrauch von 1.060.520 kWh einen Ausstoß von 503 Tonnen CO2 im Jahr 2018. Für Ökostrom legt das Umweltbundesamt einen Emissionsfaktor von 0,034 kg CO2 pro kWh Strom zugrunde. Bei der Nutzung erneuerbarer Energien als Stromquelle wären 2018 nur 36 Tonnen ausgestoßen worden, was einen Unterschied von über 460 Tonnen ausmacht. Die Stadt Laatzen rechnet nicht mit erheblichen Mehrkosten.

Ab 2020 werden auch viele Gebäude der Stadt mit Ökostrom versorgt. Die Stadt Laatzen be-teiligt sich an einer Bündelausschreibung der Kommunale Wirtschafts- und Leistungsgesell-schaft mbH (KWL). Dabei hat sie die Stromversorgung für insgesamt 104 Versorgungsstellen wie beispielsweise Schulen, Kindergärten, Friedhöfe und das Rathaus ausgeschrieben. Aus-genommen sind lediglich kleine Anlagen mit einem sehr geringen Stromverbrauch und Woh-nungen, die sich im Eigentum der Stadt befinden. Der CO2 Ausstoß der ausgeschriebenen Gebäude lag im Jahr 2018 aufgrund eines Verbrauchs von circa 2.535.000 kWh bei weiteren 1.115 Tonnen CO2. Durch die geplante Umstellung auf die Stromversorgung der 104 Ge-bäude mit erneuerbaren Energien wird auch an dieser Stelle der CO2-Ausstoß stark verrin-gert. Bei einer Versorgung mit Ökostrom wären im Jahr 2018 nur ungefähr 86 Tonnen CO2 ausgestoßen worden. Da ein Ergebnis der Ausschreibung noch aussteht, können zu den Kosten noch keine Angaben gemacht werden.

Die Straßenbeleuchtung und die Versorgung vieler Gebäude der Stadt Laatzen stießen also im Jahr 2018 mehr als 1.600 Tonnen CO2 aus. 122 Tonnen wären es bei einer Versorgung mit Ökostrom gewesen. Das macht einen Unterschied von mehr als 92 % aus.

Die Stadt verfolgt eine Doppelstrategie, um die CO2-Emissionen zu verringern. „In der Teil-Strategie Energieeinsparung wird der Energieverbrauch der städtischen Liegenschaften kon-tinuierlich verringert. Dazu wurden und werden die städtischen Gebäude einem regelmäßi-gen Energiemanagement unterzogen. Dies zeigt auf, wo durch verschiedene Maßnahmen der Energieverbrauch verringert werden kann. Neue Gebäude werden in einem hohen Ener-gieeffizienzstandard errichtet, um von Anfang an möglichst wenig Energie zu verbrauchen.“, erklärt der Klimaschutzmanager der Stadt Laatzen Bernd Rosenthal. In der Teil-Strategie Energieerzeugung wird ab 2019 bzw. 2020 der konventionelle Strom durch Einkauf von Strom aus erneuerbaren Energien ersetzt. Städtische Gebäude werden nach und nach mit Photovoltaikanlagen ausgerüstet. Im Wärmebereich werden alte Energieerzeugungsanlagen unter Einbeziehung von Solarenergie durch umwelt- und klimaverträglichere ersetzt. Laut Stiftung Unternehmen Wald speichert ein Hektar Wald pro Jahr über alle Altersklassen hin-weg ca. 13 Tonnen CO2. „Würde die Stadt Laatzen diese Schritte nicht tun, müsste sie, um den gleichen Effekt zu erreichen und im Strombereich 1600 t CO2 zu vermeiden, ca. 123 Hektar oder 1,2 km² Wald pflanzen. Das entspricht ca. der Fläche Alt Laatzens.“, erklärt der Klimaschutzmanager und zeigt damit die Relationen auf.

Weiterhin gibt er Tipps, wie jeder einfach CO2 freundlicher leben kann. So können Sie um-sichtig Energie verbrauchen, indem zum Beispiel das Licht ausgemacht wird, wenn niemand im Raum ist, oder schaltbare Steckerleisten anlegt werden. Auch der Kauf von zertifiziertem Ökostrom oder energieeffizienten Elektrogeräten und LED-Lampen hilft, den eigenen CO2 – Ausstoß zu verringern. Wer noch einen Schritt weitergehen möchte, der kann Strom und Wärme mit Solaranlagen selbst erzeugen oder Mitglied in einer Energiegenossenschaft werden und so den Ausbau erneuerbarer Energiequellen unterstützen.

Strom aus erneuerbaren Energien senkt im Schnitt die CO2-Emissionen um 90% gegenüber dem aktuellen Strommix. Empfehlenswert sind allerdings nur Ökostromanbieter, die eines der Siegel - OK-Power, Grüner-Strom-Label oder TÜV-Zertifikat – haben, da nur dann der Strom zu 100% aus erneuerbaren Quellen kommt.

 

 

 

Woche der Demenz 2019 – Veranstaltungen im Stadthaus

Einander offen begegnen

„Für ein gutes Miteinander brauchen wir Offenheit in unserer Gesellschaft. Das gilt auch und ganz besonders in der Begegnung für Menschen mit Demenz.“ Mit diesen Worten wirbt Bürgermeister Jürgen Köhne für die Veranstaltungen zur Woche der Demenz in diesem Jahr.

Betroffene sollen erleben, dass sie trotz der Erkrankung akzeptiert werden und dazugehören. Demenz kann zu ungewöhnlichem Verhalten führen. Menschen mit Demenz fallen auf. Wichtig ist es, dass sich Freunde, Familie, Nachbarn, Mitbürgerinnen und Mitbürger nicht abwenden, sondern Verständnis und Toleranz zeigen. Die Betroffenen wollen weiterhin an gemeinsamen Aktivitäten teilhaben, ihre Hobbys und den Alltag möglichst selbstbestimmt gestalten. Wenn sie Offenheit erfahren, fällt es ihnen leichter, selbst offen mit ihrer Krankheit umzugehen. Damit das möglich ist, braucht es mehr Wissen und Verständnis in der gesamten Gesellschaft So lautet das Motto des Welt-Alzheimertages und der „Woche der Demenz“ 2019 rund um den 21. September. Daher lädt das Seniorenbüro der Stadt Laatzen zu vier Veranstaltungen rund um den Welt-Alzheimertag am 21.September 2019. Einander offen begegnen - so lautet das Motto des Welt-Alzheimertages und der „Woche der Demenz“ 2019 rund um den 21. September.

Der „Laatzener TanzTee“ für Menschen mit und ohne Demenz wird die Woche eröffnen. Die Stadt Laatzen ist in Kooperation mit dem Bremermann Gesundheitsdienst Ausrichterin und stellt das musikalische Rahmenprogramm. Dieses Jahr findet die Veranstaltung in den Räumen des Stadthauses in einer stimmungsvollen Atmosphäre statt. Im Eintrittspreis sind ein Begrüßungsgetränk und ein kleiner Imbiss enthalten. Bringen Sie gute Laune und viel Spaß zum Tanzen oder einfach nur zum Zuschauen mit.

Montag, 16. September, 15 - 17 Uhr; Eintritt: 5 € (kann am 16.09. entrichtet werden)

Anmeldung erbeten bis 06.09. unter 0511-8205-5404 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Gelten Versicherungen noch bei Demenz? Versicherungen decken in einem Schadensfall die Risiken ab. Demenz stellt eine nachträgliche Gefahrenerhöhung dar, was eine Reihe von Fragen aufwirft. Angehörige sind meistens verunsichert. Sie wissen nicht, ob sie diese Erkrankung mitteilen müssen. Sie benötigen weitere Informationen über den Versicherungsschutz in einem Schadensfall. Herd aus, Tür zu: Doch was ist, wenn trotzdem etwas passiert? Ein Demenzkranker fährt noch Auto. Wer trägt die Schuld bei einem Unfall 

und wer begleicht den Schaden? Ein Risiko von Angehörigen ist die Verletzung der Aufsichtspflicht. Sollte der oder die Geschädigte nachweisen können, dass die Aufsichtspflicht verletzt worden ist, kann er oder sie Schadenersatz-ansprüche gegen Angehörige stellen. Deckt die eigene Haftpflichtversicherung solche Schäden ab? Diese und weitere Fragen beantwortet Benjamin Weishaupt von der „VGH Versicherungsagentur“ in Laatzen.

Dienstag, 17. September, 14:30 – 16:30 Uhr; Eintritt frei Anmeldung erbeten unter 0511 8205-5404 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Vorsorgevollmacht bei Demenz - Wie geht das? Was kann sie leisten? Mit einer Vorsorgevollmacht erhalten Personen des Vertrauens das Recht, im Namen des Vollmachtgebers zu entscheiden. Die Vollmacht muss allerdings rechtzeitig aufgesetzt werden. Der Vollmachtgeber muss noch im vollen Besitz seiner geistigen Kräfte, im rechtlichen Sinne „geschäftsfähig“ sein. Darf eine Person mit der Diagnose Demenz überhaupt noch eine Vollmacht ausstellen? Oder ist sie durch die Diagnose bereits geschäftsunfähig geworden? Demenzkranke leben in ihrer eigenen Realität. So kommt es zu Handlungen, die eine Gefahr für sich und andere darstellen können. Beispielsweise wird Geld ausgegeben, ohne Orientierungssinn Auto gefahren, sich verlaufen und Verträge abgeschlossen. Welche Möglichkeiten haben die Bevollmächtigten, einen Schaden zu verhindern oder zu beheben? Annegret Burke, Leiterin des Betreuungsvereins „Sozialdienst Katholischer Frauen“ und Ruth Temmen von der Betreuungsstelle der Region Hannover werden umfassend zu diesem Thema berichten. Anschließend können Fragen gestellt werden.

Mittwoch, 18. September, 14:30 - 16:30 Uhr; Eintritt frei

Anmeldung erbeten unter 0511 8205-5404 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Polnische Pflegekräfte für Zuhause. In Deutschland entscheiden sich immer mehr Familien für die häusliche Betreuung durch Pflegekräfte aus dem Ausland, den sogenannten „polnischen Pflegekräften“. Frauen aus osteuropäischen Ländern wohnen in Deutschland im Haushalt der älteren Menschen, um sie pflegerisch und hauswirtschaftlich zu versorgen, zu betreuen und sie zu unterhalten. „Polnische Pflegekräfte“ kommen jedoch nicht immer aus Polen, sondern auch aus Lettland, Litauen, Ungarn, Tschechien, Rumänien oder anderen Ländern. Wie finden Sie als Angehöriger Pflegekräfte aus dem Ausland? Worauf sollten Sie dabei achten und ist die Beschäftigung „polnischer Pflegekräfte“ in Deutschland überhaupt legal und bezahlbar? Roman Antczak hat das Familienunternehmen „Seniorenbetreuung Antczak“ mit Hauptsitz in Laatzen aufgebaut. Er berichtet über die Möglichkeiten und Grenzen der Vermittlung von polnischen Betreuungskräften und steht für Ihre Fragen rund um das Thema für Sie zur Verfügung.

Donnerstag, 19. September, 15 - 17 Uhr; Eintritt frei

Anmeldung erbeten unter 0511 8205-5404 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

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