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Wochenendeinsätze der Ortsfeuerwehr Laatzen

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Laatzener Feuerwehrleute mit Schutzmasken kurz vor dem Einsatz (C) Senft / Stadtfeuerwehr Laatzen Laatzener Feuerwehrleute mit Schutzmasken kurz vor dem Einsatz (C) Senft / Stadtfeuerwehr Laatzen

LAATZEN. Zu zwei "technischen Hilfeleistungen" rückte die Ortsfeuerwehr Laatzen zu Beginn des Wochenendes aus.

Am Freitag (27.03.2020) gegen 13.40 Uhr wurde eine "hilflose Person hinter verschlossner Tür" in Laatzen-Mitte gemeldet. Als die Helfer der Ortsfeuerwehr Laatzen in der Albert-Schweitzer-Straße angaben, öffnete die Familie selbst die Tür.

Die Kräfte rückten wieder ein. Am Sonnabend dauerte die Rettung eines 52-jährigen Mannes in Alt Laatzen dann doch etwas länger. Um 10.33 Uhr erfolgte die Alarmierung der ehrenamtlichen Helfer der Feuerwehr und um 11.30 Uhr war der Mann endlich im Rettungswagen.


Die Dachluke war zu klein (C) Senft/Stadtfeuerwehr Laatzen

Wochenendeinsätze der Ortsfeuerwehr Laatzen (C) Senft / Stadtfeuerwehr Laatzen

Als die Kräfte der Feuerwehr eintrafen reanimierten Notarzt und Rettungssanitäter den im Dachgeschoss liegenden Bewohner einer Doppelhaushälfte in der Straße Steiler Weg in Alt Laatzen.

Mit der Drehleiter sollte die Rettung des Patienten schonend erfolgen, leider war die Dachluke dafür zu klein. Eine Rettung durch das enge Treppenhaus war unausweichlich.

Eine weitere Schwierigkeit: Die Treppe von der 1.Etage ins Dachgeschoss ist eine Raumspartreppe mit jeweils einer wechselnden Stufe rechts und links. Auf einem Spineboard liegend trugen 14 Helfer der Feuerwehr zuzüglich Notarzt und drei Rettungsdienstkräften den Mann nebst der umfangreichen Rettungsgeräten langsam und behutsam nach unten.

Immer wieder mussten die Positionen der Helfer gewechselt werden und die Griffe sich ändern, in dem engen Treppenhaus des alten Ge- bäudes keine leichte Aufgabe.

Als die Retter unten ankamen, waren die Atemmasken sowie die Einsatzkleidung durch den anstrengenden Einsatz "klitsch nass". Im Rettungswagen erfolgte die weitere Versorgung des Patienten, bevor er in ein Krankenhaus eingeliefert werden konnte.

Die Feuerwehr war mit vier Fahrzeungen und 14 Helfern bis um 11.30 Uhr im Einsatz.

 

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