Log in

Zahlreiche Einsätze an den Feiertagen für die Feuerwehr Laatzen

Zahlreiche Einsätze an den Feiertagen für die Feuerwehr Laatzen Feuerwehr Laatzen - Symbolfoto (C) Feuerwehr Laatzen

LAATZEN. Auch in diesem Jahr gab es zu Weihnachten keine ruhige Zeit für die Feuerwehrfrauen und -männer. Etliche Male rückten die ehrenamtlichen Helfer der Laatzener Feuerwehr am heiligen Abend und am 1.Feiertag aus. Leider gab es bei den Einsätzen einen Schwerverletzten. Am 24.12. gab es um 15.25 Uhr den ersten Alarm. In einem Mehrfamilienhaus in der Flemingstraße hatte sich an der Decke einer Wohnung ein Wasserfleck gebildet. Der Bewohner wurde an den Hausmeister verwiesen. Die neun Helfer konnten ab 16.10 Uhr ihre Bescherung zu Hause fortsetzen. Gegen 23.15 Uhr rückten dann abermals die Kräfte der Ortsfeuerwehr Laatzen aus. In der Otto-Hahn-Straße musste eine Wohnungstür gewaltsam geöffnet werden. Der Rettungsdienst versorgte danach die im Bad gestürzte 92-jährige Rentnerin. Nach Einbau eines neuen Schließzylinders waren die neun Helfer gegen 0.00 Uhr wieder eingerückt.

Am 1.Weihnachtsfeiertag gab es gegen 14.35 Uhr Alarm für die Ortsfeuerwehren Laatzen und Rethen. Die Brandmeldeanlage im Pflegeheim Wilkening in der Mergenthaler Straße hatte ausgelöst, außerdem meldeten Anrufer ein bestätigtes Feuer im 3.Obergeschoss. Im Speisesaal hatte ein Rollstuhl plötzlich gebrannt, der Bewohner auf dem mobilen Stuhl verbrannte sich stark an den Beinen. Ein weiterer Bewohner, der dem Rollifahrer helfen wollte, verhakte sich am brennenden Rollstuhl. Als die Feuerwehr eintraf hatten Beschäftigte bereits mit zwei Feuerlöschern die Flammen am Rolli gelöscht. Ein Trupp unter Atemschutz kontrollierte beide mobilen Hilfsmittel mit der Wärmebildkamera. Außerdem wurde die Raumluft auf Schadstoffe untersucht, alle Messergebnisse waren negativ. Den Angestellten wurde geraten, den Raum von einer Fachfirma reinigen zu lassen. Draußen landete gegen 14.50 der Rettungshubschrauber, außerdem waren zwei Rettungswagen und ein Notarzt vor Ort. An den Beinen schwer verbrannt transportierte ein Rettungswagen den Rollifahrer in ein hannoversches Krankenhaus. Vor Ort waren über 50 Einsatzkräfte mit 16 Fahrzeugen. Gegen 15.15 Uhr rückte die Feuerwehr wieder ein. Die Ursache für die Entzündung des Rollstuhles konnte nicht geklärt werden.

Um 16.25 Uhr rückten 19 Helfer mit drei Fahrzeugen der Ortsfeuerwehr Laatzen in den Schubertweg aus, die Brandmeldeanlage des Mozartparks hatte ausgelöst. Die Ursache war schnell gefunden: Aufsteigender Qualm aus einem Räucherhäuschen hatte die Anlage aktiviert. Das Rauchhaus stand bei Eintreffen der Feuerwehr schon auf der Fensterbank. Um 22.07 Uhr rückte die Ortsfeuerwehr Rethen in die Elisabeth-Selbert-Straße aus. Eltern meldeten ein 4-jähriges Kind, dass mit zwei Fingern in einem Spielzeug feststeckte. Zwei Rethener Feuerwehrleute konnten mit viel Öl und "Fingerspitzengefühl" das Kind aus der misslichen Lage befreien. Wenige Minuten später war der Einsatz beendet.

Schreibe einen Kommentar