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EKD-Ratsvorsitzender Bedford-Strohm kandidiert nicht mehr

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© Fotos: Lothar Schulz 2017 -  bayerischer Landesbischof und EKD-Ratsvorsitzender Heinrich Bedford-Strohm © Fotos: Lothar Schulz 2017 - bayerischer Landesbischof und EKD-Ratsvorsitzender Heinrich Bedford-Strohm

HANNOVER. Seit 2014 steht der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm an der Spitze der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Im Herbst kommenden Jahres wählt die Synode der Evangelischen Kirche einen neuen Rat und einen neuen Ratsvorsitzenden oder eine neue Ratsvorsitzende. Schon jetzt, ein Jahr vor diesen Wahlen, kündigte Bedford-Strohm in einem Gespräch mit dem Bayerischen Rundfunk an, dass er für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung stehen werde. Wegen seines Flüchtlingsengagements war er heftiger Kritik ausgesetzt gewesen und hatte auch Morddrohungen erhalten. Dies sei aber nicht der Grund für seine Entscheidung gewesen, versicherte er. Er will auch nicht den Eindruck entstehen lassen, dass er amtsmüde sei. "Ich werde dieses Amt auch im kommenden Jahr mit großer Lust und ganzer Kraft ausüben" erklärte er. In seinem letzten Jahr als Ratsvorsitzender will Bedford-Strohm den Reformprozess in der Evangelischen Kirche voranbringen. Persönliche Zukunftspläne hat Bedford-Strohm bereits: Nach seiner Amtszeit als bayerischer Landesbischof (diese endet im Jahr 2023) will er vor allem wieder als Theologieprofessor in Lehre und Forschung arbeiten.

 


© Foto: Lothar Schulz 2017 - EKD-Ratsvorsitzender Heinrich Bedford-Strohm beim Reformationsjubiläum in Hannover

© Foto: Lothar Schulz 2017 - EKD-Ratsvorsitzender Heinrich Bedford-Strohm beim Reformationsjubiläum in Hannover - li. der hannoversche Landesbischof Ralf Meister

© Foto: Lothar Schulz 2017 - EKD-Ratsvorsitzender Heinrich Bedford-Strohm beim Reformationsjubiläum in Hannover

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