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Die Stadt Peine treibt das kommunale Energiemanagement (KEM) voran

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Die Stadt Peine treibt das kommunale Energiemanagement (KEM) voran Peine (C) Ulrich Stamm
Die Stadt Peine treibt das kommunale Energiemanagement (KEM) voran  

Um das möglichst effektiv tun zu können, hat der Mitarbeiter der Abteilung Energie/Klima, Tim Steinberg, kürzlich sein Know-How als einer von elf Teilnehmern der Qualifizierungsmaßnahme „energiemanager kommunal“ der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) erweitert. Schwerpunkt der Qualifizierungsmaßnahme ist die Umsetzung von nicht- oder gering-investiven Energiesparmaßnahmen, wie zum Beispiel eine optimierte Heizungsregelung oder die Beleuchtungssteuerung. Dafür sind organisatorische Maßnahmen, etwa der Aufbau eines detaillierten Energiecontrollings, Schulung/Sensibilisierung des technischen Personals und das Wissen bzw. Verständnis über die haustechnischen Anlagen (Heizungs-, Sanitär-, Lüftungs- und Beleuchtungstechnik) nötig.

Eine sorgfältige Datenerhebung aller Medien (Strom, Wasser, Wärme) und eine zeitnahe Analyse schafft ein besseres Bewusstsein für das Gebäude und den jeweiligen Nutzer. Aus den Verbrauchszahlen lassen sich Kennzahlen bilden und über die Jahre vergleichen. Mit diesen Kennzahlen können, zusammen mit dem Wissen über die Eigenheiten des Gebäudes oder die Nutzer, die Verbräuche bewertet werden. In einem nächsten Schritt erfolgt eine Schätzung und Bewertung von Energieeinsparpotenzialen aus denen anschließend ein Maßnahmenplan generiert wird. 

Ein intensiver Kontakt zu den Hausmeister/-innen und eine ständige Kontrolle der Energieverbrauchszahlen sind notwendig, um eine optimale Nutzung zu gewährleisten. Positive und negative Veränderungen vor Ort oder in Bezug auf den Energieverbrauch können so umgehend erkannt und schnellstmöglich behoben werden. 

 

Allein durch diese gering- und nicht-investiven Maßnahmen lässt sich der Energieverbrauch in den kommunalen Liegenschaften reduzieren. 

 

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