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Landkreis Peine: Personalrat favorisiert Kreishaus II an der Werner-Nordmeyer-Straße

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Landkreis Peine: Personalrat favorisiert Kreishaus II an der Werner-Nordmeyer-Straße Nachrichten und News aus Peine (C) Ulrich Stamm
Landkreis Peine: Personalrat favorisiert Kreishaus II an der Werner-Nordmeyer-Straße

Klare Position bezieht jetzt der Personalrat des Landkreises Peine bei der aktuellen Diskussion zum Neubau einer Kreishaus-Außenstelle. Vorsitzender Toni Bieband sagt: „Hintergrund ist, dass unserem erheblichen Bedarf an Büroarbeitsplätzen dringend abgeholfen werden muss. Viele unserer Kollegen  müssen ihren Dienst bereits jetzt – zum Teil schon seit Jahren – in derzeit 54 mobilen Bürocontainern versehen.  Die Kolleginnen und Kollegen melden hier mittlerweile mit Nachdruck berechtigte Ansprüche an, denen der Dienstherr nachkommen muss.“

Von einer weiteren Standort-Diskussion hält das Mitarbeiter-Gremium überhaupt nichts: „Wir sollten uns jetzt endlich auf einen Neubau an der Werner-Nordmeyer-Straße konzentrieren, für den die Verwaltung ein sehr schlüssiges Konzept vorgelegt hat“, macht Bieband deutlich, „setzen Sie sich mal bei Minusgraden im Winter oder bei hochsommerlichen Temperaturen im Sommer den ganzen Tag in so einen Container – es ist auf Dauer wirklich kaum erträglich. Hier muss jetzt etwas passieren – und zwar schnell!“, macht sich der Personalratsvorsitzende für den Ausbau des Standorts an der Werner-Nordmeyer-Straße nahe der bestehenden Kreis-Einrichtungen  Straßenverkehrsamt und Feuerwehr stark.

Im Fokus des Planungshorizontes der Kreisverwaltung liegen dabei jedoch nicht nur die 50 bis 60 Container-Arbeitsplätze, sondern eine Größenordnung von etwa 160 bis 170 Arbeitsplätzen, die in einem modernen, zeitgemäßen und energetisch optimierten Neubau gemeinsam untergebracht werden sollen. 

Bereiche mit hoher Kundenfrequenz sollen dabei im Hauptgebäude an der Burgstraße verbleiben, wo auch die Einrichtung eines serviceorientierten Bürgerbüros geplant ist. 

Bieband dazu: „Wir als Personalrat begrüßen es sehr, dass der aktuelle Vorschlag die Belange unserer rund 1.000 Kolleginnen und Kollegen berücksichtigt. Natürlich erhoffen wir uns ebenso, dass dieses auch von den Mehrheiten unserer politischen Gremien mitgetragen wird.“

Information des Landkreises 

„Für das Vorhaben `Kreishaus II` setzen wir folgende Prioritäten:

1. Einrichtung von Arbeitsplätzen für eine Vielzahl unserer Mitarbeiter, die zum Teil bereits seit 2009 ihren Dienst in mittlerweile 54 Büro-Containern versehen müssen, die mittlerweile Kosten in Höhe von rund 230.000 Euro jährlich verursachen.

2. Wirtschaftliche, effektive und effiziente, sowie zeitnahe Umsetzbarkeit des Vorhabens auf unserem eigenen, bereits planungsrechtlich gesicherten Grundstück.

3. Nähe einer bereits bestehenden Infrastruktur zu unserer Verwaltung im technischen und organisatorischen Bereich bei gleichzeitiger Reduzierung des ökonomischen, technischen und organisatorischen Betriebsaufwandes. 

4. Konzentration unserer Verwaltungsabläufe und Vermeidung eines weiteren dritten größeren Verwaltungssitzes neben den bereits bestehenden Standorten Burgstraße und Werner-Nordmeyer-Straße. 

5. Einbeziehung unserer Mitarbeiter, die sich derzeit in angemieteten Liegenschaften befinden und dadurch Reduzierung und Optimierung des technischen, sächlichen und ökonomischen Gesamtaufwandes für Immobiliennutzung zum Vorteil unserer Kunden. 

6. Bereiche mit hoher Kundenfrequenz weiterhin in Innenstadtnähe halten.

7. Aufwertung unseres Standortes Burgstraße innerhalb des vorhandenen Gebäudekomplexes mit einem serviceorientierten Kundendienstleistungszentrum.“   

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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