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Ronnenberg: Sportvereine müssen weniger Kosten zahlen

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Ronnenberg: Sportvereine müssen weniger Kosten zahlen v.l. Robert Hüper (stv. Vorsitzender AGRS), Sven Meier (Vorsitzender AGRS), Stephanie Harms, Torsten Kölle, André Severin (Team Bildung und Jugend) (C) Stadt Ronnenberg

RONNENBERG. Die Ronnenberger Sportvereine müssen sich künftig an weniger Kosten beteiligen. Die Kostenbeteiligung wird an die jährlichen, tatsächlichen Nutzungsstunden angepasst.

 

Die beiden Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Ronnenberger Sportvereine (AGRS) Sven Meier und Robert Hüper sowie  Bürgermeisterin Stephanie Harms haben die Verlängerung der Vereinbarung zur Kostenbeteiligung an den Sportstätten zwischen der AGRS und der Stadt Ronnenberg unterzeichnet. 

 

Die Ronnenberger Sportvereine beteiligen sich künftig in Höhe der jährlichen, tatsächlichen Nutzungsstunden. Für das Jahr 2017 beteiligen sich die Ronnenberger Sportvereine somit an den  Kosten in Höhe von ca. 35.000 Euro für 15.085 Stunden. Mit der letzten Vereinbarung in 2012 beteiligten sich die Vereine ab 2012 jährlich an den Kosten mit 50.000 Euro. Die erste Vereinbarung wurde 2005 geschlossen, um Kosten für gedeckte und ungedeckte Sportanlagen im Stadtgebiet von Ronnenberger Sportvereinen zu erheben. Die Sportvereine beteiligten sich an den Kosten ab 2005 jährlich in Höhe von ca. 100.000 Euro.

 

Die Vertreter der AGRS teilten der Stadtverwaltung mit, dass die Sportvereine an ihre finanziellen Grenzen stoßen würden. Der stetige Rückgang der jährlichen Mitgliederzahlen führt zu einem stetigen Rückgang der Mitgliedsbeiträge. Als Gründe werden  unter anderem Austritte von passiven Mitgliedern genannt, aber auch der geringe Zuwachs von aktiven Mitgliedern aufgrund von anderweitigen Freizeitaktivitäten und auch der Ausbau von Ganztagsschulen tragen dazu bei.

 

Die Beratungen mit Vertretern der Sportvereine haben ergeben, dass die Hallenzeiten durch längere Schulunterrichts- bzw. Hortnutzungszeiten reduziert werden. Des Weiteren haben die Vertreter der Sportvereine darauf hingewiesen, dass sich die Nutzungszeiten aufgrund der Verringerung der Anzahl von Mannschaften/Sportlern  reduziert haben. Die Vertreter hatten den Vorschlag unterbreitet, die künftige Kostenbeteiligung in Anlehnung an den Basiswert aus dem Jahr 2012 in Höhe von 50.000 Euro und den damaligen Nutzungsstunden (21.606) - jedoch in Abhängigkeit der jeweils aktuellen, jährlichen tatsächlichen Nutzungsstunden und ohne eine weitere Berücksichtigung des Index für Lebenshaltungskosten – unbefristet fortzuführen. Damit reduzieren sich für 2017 die jährlichen Kosten für die Sportvereine um 15.000 Euro auf 35.000 Euro.

 

Im Gegenzug haben sich die Vertreter der Vereine darauf verständigt, dass die Nutzung des C-Platzes in Empelde durch Verlagerung des Spielbetriebes auf andere Plätze dauerhaft kompensiert werden kann, sobald die Grundschule auf dem C-Platz der Bezirkssportanlage in Empelde errichtet wird. Somit muss kein Ersatzstandort für den dann weichenden C-Platz gefunden und hergerichtet werden. Die beiden verbleibenden Rasenplätze (A- und B-Platz) in Empelde sollen jedoch entsprechend hergerichtet werden, wobei der A-Platz zusätzlich eine Flutlichtanlage erhalten soll.

 

Die Mitglieder des Rates haben der Anpassung an die jährlichen tatsächlichen Nutzungsstunden und damit der künftigen finanziellen Entlastung der Sportvereine einstimmig zugestimmt..

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