22 Zukunftstag-Jugendliche waren bei den Johannitern zu Besuch

Donnerstag, 28 März 2019 18:46
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22 Zukunftstag-Jugendliche waren bei den Johannitern zu Besuch Johanniter Dominik Kuil (links) präsentiert den Schülern die Ausrüstung für Einsätze. (C) Johanniter / Marcel Schwarzenberger

RONNENBERG. Das Rettungswesen ist längst keine Männerdomäne mehr – das zeigt sich auch beim Zukunftstag am Donnerstag (28.03.2019) bei den Ronnenberger Johannitern vom Ortsverband (OV) Deister: Die Johanniter hatten in ihrer Dienststelle 20 Jugendliche zu Gast; darunter 14 Mädchen. Ihr Ziel: Einmal in den Alltag einer Hilfsgemeinschaft hineinzuschnuppern. Ahmad träumt davon, Arzt zu werden. Jennifer engagiert sich bei den Wasserrettern der DLRG und Emma ist bei der Ortsfeuerwehr Lemmie dabei. Für sie und die anderen Schüler gab es zwischen Erste-Hilfe-Crashkurs und Fallbeispielen eine Menge zu lernen. Zwei weitere Schülerinnen schauten in der Johanniter-Kita „Märker Strolche“ in der Wennigser Mark Einrichtungsleiterin Eva Jäger und ihrem Team über die Schultern.

 

In Ronnenberg übernahm ein Team von Freiwilligendienstleistenden um Selina Kupfer die Programmplanung und begleitete die Schüler durch den Tag. Der OV Deister hat mit Erste-Hilfe-Ausbildungen in der gesamten Region Hannover einen besonderen Schwerpunkt; allein 2018 bildeten die Ronnenberger Trainer knapp 15.500 Teilnehmer aus. Einen Einblick, wie Rettungskräfte sich auf Einsätze vorbereiten bekamen auch die Schülerinnen und Schüler beim Zukunftstag. Johanniterin Doris Plonus schminkte Pia eine Platzwunde auf dem Kopf, versah die Hand von Louis mit einer Glasscherbe und verpasste Leon ein blasses Gesicht – natürlich alles mit Theaterschminke und anderen harmlosen Hilfsmitteln. Doch all diese Kniffe wirken wie im echten Leben. Erste-Hilfe-Ausbilder Dominik Kuil brachte einer anderen Gruppe derweil die wichtigsten Grundlagen der lebensrettenden Maßnahmen bei. Dann arrangierte Kupfers Betreuerteam mit den „Verletzten“ einen „Autounfall“ – und das erste „Sanitäterteam“ kam zum Zug. Etwas schüchtern zunächst, dann immer beherzter griffen sie in ihre Einsatztasche mit Verbandsmaterial und kümmerten sich um Pia und die anderen. „Wichtig ist, dass ihr immer mit den Verletzten sprecht“, gab Johanniterin Lina Frömming den Jugendlichen mit auf den Weg.

Informationen zum Einsatz von Ehrenamtlichen bei Sanitätsdiensten und im Katastrophenschutz sowie zur Jugendarbeit der Johanniter rundeten den Zukunftstag in der Ronnenberger Dienststelle ab.

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