Hilfsaktion und Lebendiger Adventskalender

Johanniter-Weihnachtstrucker senden Hoffnungszeichen

Johanniter-Weihnachtstrucker senden Hoffnungszeichen Auch die Ronnenberger Freiwilligendienstleistenden Lina Frömming (links) und Sarah Maczuga unterstützen die Hilfsaktion. (C) Johanniter / Schwarzenberger

Hilfsaktion und Lebendiger Adventskalender

Johanniter-Weihnachtstrucker senden Hoffnungszeichen

RONNENBERG. Teil einer groß angelegten Hilfsaktion zugunsten bedürftiger Menschen in Südosteuropa und zugleich des Lebendigen Adventskalenders in Ronnenberg sein: Diese Gelegenheit bieten die Johanniter des Ortsverbands Deister den Ronnenberger Bürgerinnen und Bürgern am Mittwoch, 5. Dezember. An diesem Tag starten die Johanniter gemeinsam mit Besuchern der Dienststelle am Hagacker 5b in Ronnenberg um 17.30 Uhr mit ihrem Beitrag für den Lebendigen Adventskalender der Michaelisgemeinde. Gemeinsam singen sie beliebte Weihnachtslieder; den Gästen werden warme Getränke und eine süße Stärkung gereicht.

 

Am 5. Dezember nimmt der Ortsverband Deister zudem bis 18 Uhr Paketspenden für die diesjährige Hilfsaktion der Johanniter-Weihnachtstrucker entgegen. „Jede Spende hilft“, betont Dienststellenleiter Olav Grote, „und wir freuen uns besonders, wenn Spender – und natürlich alle anderen Interessierten – uns während der Adventskalender-Aktion besuchen kommen.“ 

Die Johanniter-Weihnachtstrucker

Die Pakete werden Familien, Kindern und alten Menschen dabei helfen, ihre Grundversorgung in der kommenden Winterzeit zu sichern. Deshalb, aber auch aus zollrechtlichen Gründen, gibt es eine vorgegebene Packliste. „Wir wollen auch absichern, dass alle Spendenpakete in etwa gleichwertig sind“, sagt Grote. Folgende Artikel sollten in ein Weihnachtstrucker-Päckchen: 2 Kilogramm Zucker, 3 Kilogramm Mehl, 1 Kilogramm Reis, 1 Kilogramm Nudeln, 2 Liter Speiseöl in Plastikflaschen, 3 Packungen Multivitamin-Brausetabletten, 3 Packungen Kekse, 5 Tafeln Schokolade, 500 Gramm Kakaogetränkepulver, 2 Duschgels, 1 Handcreme, 2 Zahnbürsten, 2 Tuben Zahnpasta, sowie 1 kleines Geschenk für Kinder. „Das können Malblocks oder Stifte sein.“ Gerne nehmen die Johanniter zudem Sachspenden, passend zur Packliste, an. Sie werden dann zu weiteren Paketen zusammengestellt. Eine Abgabe von Paketen und Sachspenden ist an der Dienststelle Hagacker 5b in Ronnenberg nicht nur am 5. Dezember möglich: Die Sammelzeit dauert von Montag, 26. November, bis Freitag, 16. Dezember, jeweils zu den Bürozeiten von 8 bis 16.30 Uhr. Danach werden die Pakete für die große Fahrt vorbereitet.

Die Hilfsaktion der Johanniter-Unfall-Hilfe gibt es seit 25 Jahren. Im vorigen Jahr kamen aus ganz Deutschland rund 55 000 Pakete zusammen, die mit 45 Trucks in die Zielregionen gebracht wurden. In diesem Jahr schicken die Johanniter am 2. Weihnachtsfeiertag wieder vier Konvois zu den rund 270 Verteilstellen in Albanien, Bosnien-Herzegowina sowie im Norden Rumäniens und in Zentral-Rumänien. Dort werden die Pakete an Schulen, Kindergärten und -heime, in Behinderteneinrichtungen und in Altenheime an bedürftige Menschen übergeben. Der Weg führt in Dörfer, Kleinstädte und abgelegene Regionen, an denen diese Hilfe besonders willkommen und wichtig ist – das haben die langjährigen Erfahrungen gezeigt. Die Johanniter arbeiten vor Ort mit bewährten Kooperationspartnern wie Kirchengemeinden, Schulen, privaten Initiativen und andere Hilfsorganisationen zusammen. Sie sorgen für eine gerechte Verteilung. Und viele Empfänger warten bereits voller Hoffnung auf die Weihnachtstrucker. 

Weitere Informationen zur Aktion, den Abgabestellen und den Zielregionen gibt es im Internet unter www.johanniter-weihnachtstrucker.de sowie auf der Facebook-Fanseite „JohanniterWeihnachtstrucker“. Die Packliste kann als PDF hier heruntergeladen werden: https://www.johanniter-weihnachtstrucker.de/packliste/ .

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